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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
10
4,7 von 5 Sternen
Sie bauten eine Kathedrale
Format: Broschiert|Ändern
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am 4. Juli 2001
Dieses Buch kenne ich bereits seit mehr als zwanzig Jahren und habe es jetzt meinem Sohn geschenkt. Er ist wie ich fasziniert von Architektur, besonders der mittelalterlichen Baukunst. Dem Autor gelingt es in anschaulicher Weise den Bau einer Kathedrale zu erklären, vom Plan über jeden einzelnen Bauabschnitt, die Technik und Materialien, die beteiligten Menschen bis hin zum fertigen. Ein wunderbares Sachbuch für Kinder und Erwachsene mit tollen Zeichnungen.
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am 27. August 2008
... ist ein Modell der Phantasie. Doch sie erinnert uns sehr an große französische Kathedralen, wie die in Chartres, Amiens, Rouen oder an Notre Dame de Paris, aber auch an den Kölner Dom. David Macaulay ist ein Meister der filigranen Detailzeichnung. Komplett in Schwarz-Weiß vermittelt uns das Buch einen anschaulichen Eindruck vom Fundament bis zu den letzten Skulpturen.

13. Jahrhundert - Chutreau ist ein fiktiver Ort in Frankreich. Die alte, romanische Kirche soll abgebrochen werden und einem größeren Bauwerk weichen, weil der Ort von Pest und Kriegen verschont wurde. Zunächst werden alle Bauleute vorgestellt (ebenfalls gezeichnet), die mithelfen; dann folgen Materialbeschaffung, Werkzeuge, Grundriss und ein Wandaufriss.

Beispielhaft wird der Bau einer gotischen Kathedrale dargestellt: mit Grundsteinlegung, Hochziehen der Wände, Pfeilern und Säulen, Bau der Strebebogen (mit Behelfsrahmen aus Holz) von Apsis und Chor. Danach die Dacharbeiten, das sich aus einer Reihe dreiseitiger Rahmen zusammenfügt. Furchterregende Fabelwesen sind die Wasserspeier, die das gesammte Regenwasser zur Erde schicken. Weitere Arbeiten folgen: Konstruktion des Deckengewölbes, Glasarbeiten, Verkleidungen, Türme und Türen.

Über einhundert Jahre dauerte meist die Fertigstellung eines solchen Bauwerkes und viele fleißige Hände mussten daran mitwirken, dass es entstand. Es ist ein wenig schade, dass dieses Buch ausschließlich Schwarz-Weiß-Zeichnungen enthält, denn farblich wären die beieindruckenden Zeichnungen womöglich noch interessanter.

Für alle Bauinteressierten, zum Vorlesen und Anschauen sehr geeignet.
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am 18. Mai 2008
Den beiden ersten Rezensenten kann man nicht widersprechen: Das Buch ist sehr empfehlenswert! Um es sachlich informativ perfekt zu machen, fehlt nur ein zusätzliches Kapitel über die komplizierte Logistik, die im Mittelalter diese hervorragend dargelegte Architektur so erfolgreich werden lassen konnte.

Z. B. befanden sich die Steinbrüche für das Haupt-Material der Bausubstanz bis zu über hundert Kilometer weit von der Baustelle entfernt. Die bis zu drei Tonnen schweren Rohlinge mußten synchron mit Ochsen-Karren herangeschafft und vor Ort schablonen-gerecht bearbeitet werden! Das war in den Wintermonaten oder bei schlechtem Wetter gar nicht möglich und verlangte Lagerhaltungen, die die Zeichnungen im Buch nicht erkennen lassen.

Die normale Arbeitszeit bei sakralen Hochbauten lief von Sonnenauf- bis Untergang an 5 Tagen der Woche und an Samstagen bis 16 Uhr mit anschließender Badezeit. Die vollständige Verpflegung am Bau und die Badeeinrichtungen für hunderte von Handwerkern und Hilfskräften mußte der Bauherr organisieren, desgleichen die medizinische Versorgung. Die Zahl der Betriebsunfälle (inkl. Staublungen) war vergleichsweise sehr hoch.

Der Bau einer Kathedrale erforderte demzufolge außergewöhnlich komplexe Planungen, Organisation, Disziplin, Motivation und Kameradschaftsgeist, um letztlich die Kunst der Architektur erfolgreich werden zu lassen. Ein zusätzliches Kapitel mit diesen abrundenden Angaben würde das vorliegende Buch zum zeitlosen Standardwerk der Allgemeinbildung über mittelalterlichen Kathedralen-Bau machen und einen weit höheren Preis rechtfertigen!
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am 18. September 2003
Kurzweilig wird der Bau einer gotischen Kathedrale im Mittelalter beschrieben, mit gut verständlichem Text und erklärenden Zeichnungen. Vom Plan bis zur Vollendung wird jede Phase erklärt, die Mittel, die Möglichkeiten, die Technik, mit großem Respekt vor den Menschen und deren Leistung. Es wird deutlich, welche Anstrengungen notwendig waren, um solche Bauwerke zu erstellen.
Ein Buch nicht nur zum Vorlesen, sondern auch zum Miteinander-Lesen.
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am 12. Juni 2009
Ein wunderbares Kinderbuch, in dem auch Erwachsene eine Menge lernen können. Die kurzen Texte und detailreichen Zeichnungen erzeugen eine ziemlich plastische Vorstellung vom Geschehen an einer mittelalterlichen Dombauhütte. Die erzählerische Grundstruktur bildet dafür einen geeignetetn Rahmen. Macht Lust auf die Erforschung der eigenen lokalen Kirchenbaugeschichte.
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am 4. April 2016
Sehr gutes Buch für den Fachzweig Kunst. Alle erforderlichen Inhalte für Schulaufgaben sind dort sehr gut beschrieben. Wurde von der Kunstlehrerin empfohlen, stimmen dem absolut zu.
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am 26. September 2014
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am 16. April 2012
Der Autor beschreibt in knapper, einfacher, klarer und sachlicher Sprache den Bau einer mittelalterlichen Kathedrale. Zugleich ist er ein herausragender Zeichner. So ist der Text durch zahlreiche feingliedrige Federzeichnungen illustriert. Dargestellt werden Personen wie etwa die Geistlichen des Domkapitels, die den Bau der Kathedrale beschlossen und die Finanzen verwalteten, aber auch der Architekt und die zahlreichen Handwerker bei ihren typischen Tätigkeiten. Auch die Werkzeuge und Arbeitsgeräte der damaligen Zeit werden zeichnerisch vorgestellt. Auf Panoramabildern kann der Betrachter Vorbereitungen wie das Fällen des Holzes, das Brechen der Steine, das Abreißen der alten Kirche und das Niederbrennen von Häusern am Stadtplatz nachvollziehen. Grundriss- und Aufrisszeichnungen lasen Planungen, Erdaushubarbeiten und Bau des Fundamentes erkennen. Nun geht es Schritt für Schritt voran. Die Kathedrale wächst von Bild zu Bild. Dabei lenkt der Autor das Augenmerk auf technischen Raffinessen, wie etwa das Errichten der Strebepfeiler und Strebebögen mit Hilfe von Holz- und Lehrgerüsten. Er erklärt das Anfertigen des Maßwerkes, den Bau der Dachkonstruktion, die Verwendung von Winde und großem Rad zum Hinaufziehen der Balken und Steine, die Konstruktion der Gewölberippen und das Formen der Gewölbeschalen. Weitere Seiten sind der Ausgestaltung der Kathedrale gewidmet. Der Betrachter erfährt anhand der Zeichnungen Interessantes über die Herstellung der farbigen Glasscheiben für die Fenster, das Verlegen des Mosaiks am Boden, den Guss der Glocken, die Gestaltung der Eingangsportale und das Erbauen der Türme. Abschlussbilder zeigen die gigantische Kathedrale im Ganzen, von innen und von außen.

Das Buch ist inzwischen ein Klassiker unter den Kindersachbüchern und wird seit 1973 immer wieder neu aufgelegt. Ich kenne es seit vielen Jahren und es macht mir immer wieder Freude, darin zu blättern. Die Zeichnungen sind kleine Meisterwerke. Durch ihren schlichten Charakter heben sie sich von den überladenen und viel zu bunten Illustrationen zahlreicher Kinderbücher erfreulich ab.
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am 15. Juli 2012
als einstieg ins mittelalter fuer alt wie jung zu empfehlen, tolle zeichnungen, die die dimensionen einer kathedrale beeindruckend wiedergeben. eines der besten mittelalterbuecher!
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am 30. März 2014
Der Gedanke war sicher gut, so ein Buch zu veröffentlichen. Ich habe es für den Kindergarten gekauft und war schon beim Auspacken von der Größe des Buches enttäuscht. Die Bilder sind für Kinder viel zu klein und müssen größer kopiert werden. Nur bedingt einsetzbar
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