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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
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4,6 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 25. Februar 2013
„Ich wollte eigentlich in den Himmel springen, aber dann hab ich doch 'ne Bauchlandung gemacht - wieder mal.“

Inhalt:
Das Leben der 16-jährigen Jamina ist beherrscht von Langeweile und Alltagstrott. Doch dann begegnet sie eines Tages in der U-Bahn unverhofft Yoyo, ein Mädchen, das so vollkommen anders ist, als sie selbst. Schnell begeistert sie Jamina mit ihrer schrillen und abenteuerlustigen Lebensweise und wird damit immer mehr Teil ihres Lebens und vor allem ihrer Familie. Ohne es zu merken, wird Jamina immer mehr in eine Ecke gedrängt und Yoyo ist nicht bereit, sie so schnell wieder gehen zu lassen...

Meine Meinung:
„Spring in den Himmel“ ist das neueste Buch der deutschen Autorin Lotte Kinskofer. Und dazu ein ziemlich gutes. Schlicht und doch emotionsgeladen beschreibt sie das Leben der 16-jährigen Jamina und die Veränderungen, die mit Yoyo in ihr Leben treten. Der Schreibstil ist schlicht und das Erzähltempo schnell, wodurch sich der Roman flüssig und zügig lesen lässt. Das Geschehen fesselt ab der ersten Seite und obwohl die Autorin mit nur wenigen Worten und so gar nicht blumig schreibt, vermittelt sie dadurch doch umso mehr. Als Leser steht man zwar zur Protagonistin ein wenig in Distanz, die Gefühle, die durch das Geschriebene vermittelt werden, wirken jedoch schonungslos und ergreifend. Wut, Misstrauen, Freude, Angst und Leid. Eine ganze Palette an Emotionen wird dem Leser hier auf 288 Seiten geboten und es gibt keine Möglichkeit, sich dem zu entziehen.
Während der gesamten Handlung fragt man sich mit der Protagonistin: Wer ist Yoyo?
Man stellt im Laufe der Handlung seine ganz eigenen Theorien und Vermutungen auf, fiebert jedoch bis zum Schluss mit und wird selbst dann noch überrascht.

Irgendwie beklemmend und doch auch schön ist die Geschichte, die uns Lotte Kinskofer da erzählt.
Jamina ist ein einfaches Mädchen, mit der sich eigentlich jeder identifizieren kann. Auch ihr Handeln und Denken sind in sich nachvollziehbar. Dieser Wunsch, aus ihrem gewohnten Leben auszubrechen und das Unverständnis, das ihr deswegen in ihrem Umfeld begegnet ist wirklich sehr realistisch dargestellt. Dieses altbekannte „Du hast dich verändert.“ wer kennt und hasst es nicht?
Jamina macht im Laufe der Handlung vor allem eine Entwicklung durch. Sie ist nicht mehr die perfekte, kleine Jamina, die alles richtig macht. Sie enttäuscht die Menschen um sich herum und misstraut ihnen. Vor allem aber Yoyo. Zwischendurch kommt dieses Misstrauen sehr unterschwellig rüber und überträgt sich auch auf den Leser.
Auch Yoyo ist als Charakter wirklich mehr als gelungen. Sehr vielschichtig und schwer durchschaubar erscheint sie dem Leser und auch Jamina. Sie ist das große Rätsel der Geschichte und ich habe glaube ich noch nie so viele verschiedene Emotionen einer Figur gegenüber empfunden. Das hat angefangen mit Interesse, ging über Bewunderung und Verachtung und endete irgendwie auch ein wenig bei Mitleid.

Fazit:
„Spring in den Himmel“ ist ein sehr gutes Jugendbuch mit authentischen Charakteren und einer spannenden Geschichte, die den Leser zu fesseln vermag.
Eine klare Leseempfehlung für alle, die gerne Jugendbücher lesen und auch vor spannenden und beklemmenden Geschichten nicht zurückschrecken.
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am 26. März 2013
Inhaltsangabe:
Jamina wird beim schwarzfahren in der U-Bahn erwischt.. Ab diesem Zeitpunkt verändert sich ihr Leben schlagartig.. Sie muss mit den Kontrolleuren bei der nächste Haltestelle austeigen, um ihre Daten aufnehmen zu lassen.. Yoyo, ein Mädchen in ihrem Alter, hat die ganze Situation mitverfolgt, und entschließt sich Jamina aus dieser Miesere herauszuhelfen.. Gemeinsam fliehen sie vor den Kontrolleuren und machen es sich in einem Park gemütlich.. Die zwei lernen sich näher kennen und werden Freundinnen.. Sie mochten sich von Anfang an, auch wenn Yoyo ganz anders als Jamina ist.. Jamina ist ein zurückhaltendes Mädchen.. Yoyo hingegen lässt nichts anbrennen und ist für jede Schandtat bereit.. Dank Yoyo kommt Jamina aus sich heraus und genießt das Leben, mit ihrer neuen Freundin.. So schnell wie Yoyo in ihr Leben getreten ist, verschwindet sie auch wieder für ein paar Tage.. Immer wieder hat sie Ausreden parat, wieso sie sich nicht gemeldet hat und für ein paar Tage untergetaucht ist.. Yoyo hat Geheimnisse.. Und als sie sich wie ins gemachte Nest bei Jamina zu Hause setzt, und ihre Familie völlig begeistert von ihrer neuen Freundin ist, will Jamina die Wahrheit wissen, denn eigentlich kennt so von Yoyo's Leben so gut wie nichts.. Sie erzählt nicht viel, und das was sie erzählt, klingt für Jamina von Zeit zu Zeit immer unglaubwürdiger.. Wer ist Yoyo wirklich? Das Mädchen, das Jamina vor den U-Bahn Kontrolleuren gerettet hat? Diejenige, die Jamina mit ihren verrückten Ideen und ihrer Energie mitreißt? Das Mädchen mit den zig verschiedenen Lebensgeschichten? Das Mädchen ohne jede Skrupel? Jaminas beste Freundin oder ihre schlimmste Feindin?
*
Meine persönliche Meinung:
Wie ihr sicher schon gemerkt habt, habe ich eine Schwäche für Jugendbücher.. Ich liebe sie, und lese so gut wie nichts anderes mehr.. Bisher wurde ich nur selten enttäuscht und auch bei diesem Jugendbuch wurde ich eigentlich positiv überrascht.. Aufmerksam wurde ich auf den Titel "Spring in den Himmel" und dieses Cover, dass perfekt zum Inhalt des Buches passt.. Es ist relativ schlicht gehalten, sagt aber irrsinnig viel über Jamina's und Yoyo's Freundschaft aus..

Dieses Buch habe ich auf lovelybooks.de gewonnen und durfte somit bei der Leserunde zu diesem tollen Buch mitmischen.. Dieses 330 Seiten Büchlein hat man im nu ausgelesen.. Hat man erstmal angefangen, ist man auch schon wieder fertig.. Dank der Spannung, die von Anfang an aufrecht erhalten bleibt, ließt man ein Kapitel nach dem anderen, die Seiten fliegen nur so dahin..

Wir lernen Jamina kennen und ein wenig aus ihrem Leben.. Sie hat einen kleinen Bruder auf den sie desöfteren aufpassen muss.. Jamina ist ein Adoptivkind, ihre Erzeuger kennt sie nicht.. Sie ist glücklich in ihrer Familie, wo sie aufgewachsen ist und kann sich kein besseres Leben vorstellen.. Sie ist ein zurückhaltendes Mädchen, hat nur wenige Freunde, und ist gerne für sich alleine.. Sie kümmert sich um einen älteren Mann, bei dem sie tagtäglich vorbeischaut, für ihn Einkäufe erledigt und sich damit ein wenig Taschengeld verdient.. Ein soziales Mädchen mit einem großen Helferherz..

Seit sie Yoyo kennt, erkennt sich Jamina selbst nicht wieder.. Sie entschließt sich zu Aktionen, die sie früher nie gemacht hätte bzw. nie für möglich hielt.. Sie ist nun ein komplett anderes Mädchen.. Anfangs genießt sie dieses Gefühl, voller Energie zu sein, und sich alles zu trauen.. Doch dann kommt sie sich fremd vor.. Ist sie das wirklich? Ist sie noch die Jamina, die sie immer war? Was macht Yoyo bloß mit ihr?

Yoyo ist ein ziemlich verrücktes Mädchen.. Sie hält sich kein Blatt vor den Mund.. Spricht aus was sie sich denkt, ohne dabei nachzudenken, irgendjemanden vor den Kopf zu stoßen.. Sie ist ein Fan von Aktionen bei deren der Adrenalinspiegel so richtig in die Höhe schnellt.. Sie ist ein Mädchen, dass ständig Action in ihrem Leben braucht.. Sie ist aber auch ein einsames Mädchen.. Ihr Vater ist ein Star-Strafverteidiger und hat keine Zeit für sie.. Sie hat eine Villa für sich alleine, in der sie jedoch kaum schläft, und jede Menge Geld.. Sie lernt ihre Freunde auf der Straße kennen.. Zur Schule geht sie nicht.. Ihr ist eigentlich alles egal.. Bis sie Jamina kennen lernt.. Plötzlich gefällt ihr so ein Familienleben und nistet sich in Jaminas zu Hause ein.. Sie geht mir ihrer Familie um, als wär es ihre eigenen.. Kümmert sich um den kleinen Bruder.. Geht einkaufen und richtet morgens Frühstück her.. Jamina wird das alles zuviel.. Sie merkt dass mit Yoyo etwas nicht stimmt..

Diese Geschichte zeigt uns eine aussergewöhnliche Freundschaft.. Beide könnten unterschiedlicher nicht sein.. Sie verbringen viel Zeit miteinander, und doch kennen sie sich kaum.. Man spürt nach einigen Seiten, dass Yoyo kein normales Mädchen ist.. Dass sie wohl nicht ehrlich ist, und irgendetwas im Schilde führt..

Kommt man dem Ende immer näher, hat es die Story nochmals so richtig in sich.. Man wird immer wieder auf eine falsche Fährte gelockt.. Man grübelt mit, was Yoyo etwa verheimlichen könnte.. Man will Jamina helfen, bei ihren Entscheidungen oder sie aber auch hin und wieder warnen.. Man fühlt und fieber mit den beiden und ihrer Freundschaft richtig mit.. Nachdem man wusste, was es mit Yoyo auf sich hat, war mir die Geschichte dann etwas zu schnell zu Ende.. Das ging dann doch ziemlich alles flott, nachdem man im Buch eigentlich schön langsam auf Yoyo und deren Leben vorbereitet wurde..

„Spring in den Himmel“ von Lotte Kinskofer ist ein wunderbares Jugendbuch mit authentischen und toll ausgearbeiteten Charakteren.. Eine spannende Geschichte, die den Leser von der ersten Seite an zu fesseln vermag.. Eine klare Leseempfehlung für alle Jugendbuchliebhaber..
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am 18. September 2014
Freund oder Feind - das ist hier die Frage! Auch die 16jährige Jamina steht vor dieser Frage. Aber immer der Reihe nach.

Jamina lebt ein ganz normales, langweiliges Leben. Zumindest hat sie dieses Empfinden. Irgendwie kommt jedoch ihre Welt ins Wanken als sie Yoyo kennenlernt. Sie wird beim Schwarzfahren erwischt, Yoyo hilft ihr und gemeinsam fliehen sie vor den Kontrolleuren. Jamina bewundert Yoyo, ihren Mut und ihr Leben - das so ganz anders ist. Die beiden werden Freundinnen. Aber irgendetwas stimmt nicht. Yoyo verschwindet immer mal wieder und hat dann unendliche Ausreden parat. Klar wird, dass Yoyo Geheimnisse hat. Irgendetwas stimmt da nicht. Ist sie wirklich die Person, für die sie sich ausgibt? Jamina zweifelt so langsam daran und die Freundschaft beginnt zu kippen.

Die Autorin versteht es mit diesem Buch die jugendlichen Leser mit ihrer sehr moderenen Schreibweise in die Welt von Jamina eintauchen zu lassen. Eine Geschichte, die nicht konstruiert wirkt und jederzeit auch so passieren könnte - und wahrscheinlich auch passiert. Als Leser ist man komplett eingebunden und fängt an, die eigenen Fantasien spielen zu lassen, welches Geheimnis Yoyo wohl verbergen könnte. Wer ist sie wirklich?

Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen - auch wenn ich nicht mehr zu den jugendlichen Lesern gehöre.

Von mir gibt es hierfür 5 von 5 Sterne.
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am 13. April 2013
Kurze Inhaltsangabe:
Jamina ist ein normales 16jähriges Mädchen, dessen Leben in ruhigen Bahnen verläuft. Sie hilft zu Hause mit, so gut sie kann, kümmert sich um den kleinen Bruder, gibt verdientes Geld ab, kocht und ist gut in der Schule. Eines tages vergißt sie durch einen Zufall ihre Monatskarte und wird prompt beim Schwarzfahren erwischt. Die Kontrolleure nehmen sie mit und sie rechnet schon mit einer Strafe, als plötzlich ein Mädchen mit schenbar starken Schmerzen neben ihr zusammenbricht. Das Mädchen gibt ihr Zeichen zu verschwinden, aber Jamina ist wie festgewachsen. Als die Kontrolleure abgelenkt sind, springt die junge Frau auf, nimmt Jamina an der hand und läift mit ihr weg. So beginnt die turbulente Freundschaft mit Yoyo, die mit Jamina Dinge macht, auf die sie selber nie gekommen wäre: Bungee-Jumpen, den Eisverkäufer ärgern, für seine Meinung einstehen usw. Aber die Freundschaft hat auch schlechte Seiten. Yoyo schleicht sich langsam aber sicher in Jaminas Leben ein und manipuliert alle; die Eltern, ihren Freund, den Bruder, die Freunde usw. Und obwohl Jamina jetzt angesehener ist, fühlt sie sich bald nicht mehr wohl...
Schreibsstil:
Die Geschichte wird einfühlsam und realitätsnah erzählt. Sie könnte genauso passiert sein. Auch die Charaktere sind sehr detailliert erklärt, man bekommt jede kleine Änderung des Verhaltens sofort mit, was besonders bei Jamina sehr auffällig ist. Dieses Jugendbuch erzählt von gegenseitigem Vertrauen, das mißbraucht wird und auch wie anfällig man gerade als junger Mensch für so etwas ist. Dieses Buch ist sehr empfehlenswert für Tennager ab ca. 12 Jahren.
Eigene Meinung:
Mir hat die Story gut gefallen. Einiges hätte etwas tiefer gehen können, z.B. die Beziehung zwischen Jamina und Alexander. Die kam manchmal etwas oberflächlich rüber, auch das Ende. Yoyo war mir von Anfang an unsymphatisch. Komisch, aber ich mochte sie überhaupt nicht und das hat sich die ganze Geschichte über nicht geändert, obwohl man ja erfährt, warum sie so geworden ist. Ich meine aber, das ein Mensch es selber in der Hand hat, was er aus sich macht und diesen Weg hätte Yoyo nicht beschreiten müssen. Es hat mir gut gefallen, das sich Jamina traut etwas zu sagen und etwas zu ändern. Ich gebe vier Sterne.
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am 3. Juli 2013
Der Roman "Spring in den Himmel" ist ein Jugendbuch für das Alter von 14 - 17 Jahren. Aber auch für Erwachsene ist es durchaus sehr lesenswert. Erzählt wird die Geschichte von den den zwei Freundinnen Jamina und Yoyo, Schauplatz ist München.
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Jamina, 16 Jahre, lernt zufällig in der U-Bahn die etwas ältere Yoyo kennen. Diese ist vom Typ her ganz anderes als die brave, angepasste Jamina, eher wild und frech, mit grünen Haarsträhnen. Aber gerade deshalb ist Jamina fasziniert von Yoyo und diese bringt frischen Wind in Jaminas etwas langweiliges Leben. Wir lernen die Familie von Jamina näher kennen, ihren kleinen Bruder Rafik und ihre Eltern, die beide viel arbeiten. Jamina muss daher im Haushalt auch viele Aufgaben übernehmen und sie kümmert sich noch um den alten Nachbarn, mit dessen Enkel Alexander sie schon seit ihrer Kindheit befreundet ist. Langsam entwickelt sich zwischen den beiden jedoch mehr als nur Freundschaft. Auch Yoyo nimmt immer mehr Platz in Jaminas Leben ein. Die Freundschaft steht allerdings unter keinem guten Stern, da Yoyo doch sehr wechselhaft ist und auch ihre Familiengeschichte etwas im Unklaren bleibt. Es wird sehr schön erzählt, wie sich die Freundschaft auf Jamina positv sowie auch negativ auswirkt, ein richtiges Wechselbad der Gefühle. Auch die Beziehung zu ihren Eltern und ihrem Freund wird belastet. Man kann es richtig nachvollziehen wie Jamina sich fühlen muss. Zum Ende hin konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, es wurde richtig spannend und ich musste unbedingt wissen, was nun eigentlich mit Yoyo los ist. Auch das Ende hat mir gut gefallen.
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Ein wirklich gut erzähltes Jugendbuch voller Emotionen und mit authentischen Figuren. Die Themen Freundschaft, erste Liebe und Streit mit den Eltern sind Themen, die jeden Jugendlichen brennend interessieren und auch als Erwachsener fühlt man sich wieder in seine Jugend zurückversetzt.
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am 3. März 2013
*INHALT*
Jamina ist 16 Jahre alt und ein normales Mädchen. Sie geht zur Schule, mach ihre Hausaufgaben, hilft im Haushalt mit, kümmert sich um ihren kleinen Bruder und ab und an auch um den diabeteskranken Nachbarn.
Bis sie eines Tages Yoyo kennenlernt, ein spontanes, lebensfrohes Mädchen, die sie dazu bringt, ein wenig aus sich heraus zu gehen und Neues auszuprobieren. Jamina hat viel Spaß, doch langsam beschleichen sie Zweifel an ihrer neuen Freundin - einige Dinge machen keinen Sinn und sie erzählt immer mehr Geschichten, die nicht zusammen passen. Als Yoyo sich immer mehr in ihr Leben drängt und immer dreister Grenzen überschreitet, fängt Jamina an, Nachforschungen anzustellen..

*MEINE MEINUNG*
Mir hat das Buch ausgezeichnet gefallen. Die Protagonistin Jamina ist sympathisch und sehr erwachsen für ihr Alter. Und auch die Faszination für Yoyo ist nachvollziehbar - das Mädchen ist so ganz anders, viel freier und ungezwungener, und gerade weil sie auf den ersten Blick gar nicht zusammen passen, sind sie so begeistert voneinander.
Der Autorin gelingt es sehr gut, das überzeugend heraus zu arbeiten und auch ganz langsam die Stimmung kippen zu lassen. Die Story ist von Anfang an spannend und man spürt einen leisen Unterton, man fühlt sich in Jamina hinein, die sich von allen missverstanden fühlt und hilflos mitansehen muss, wie ihr die Kontrolle über ihr Leben entgleitet.

Mich hat der Schreibstil von der ersten Seite an begeistert, das Buch hat sich sehr schnell und flüssig lesen lassen. Der Spannungsbogen baut sich immer weiter auf und endet in einem spannenden Finale. Die Figuren sind authentisch und überzeugend und haben das Buch zu einem echten Vergnügen für mich gemacht.
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am 23. März 2013
Jamina ist ein sechzehnjähriges Mädchen und führt ein geregeltes und ziemlich langweiliges Leben für ihr Alter. Sie geht in die Schule, erledigt die Hausarbeit, passt auf ihren kleinen Bruder auf, da die Eltern viel arbeiten müssen, und versorgt den kranken Nachbarn. Mehr passiert nicht. Dann vergisst Jamina ihre Fahrkarte zu Hause und lernt so in der U-Bahn Yoyo kennen, ein freches, stürmisches Mädchen mit grünen Strähnchen, die ihr aus der Patsche hilft. Die beiden freunden sich an, verbringen viel Zeit miteinander, und Jaminas Leben bekommt Schwung und Farbe. Sie wird selbstbewusster, probiert neue Dinge aus, und sie haben viel Spaß zusammen. Doch schleichend schlägt die Stimmung um, als Jamina bemerkt, dass Yoyo komplett ihr Leben einnimmt und sich in ihrer Familie und bei ihren Freunden unersetzlich macht. Und dann lügt sie Jamina auch noch an. Wer ist Yoyo wirklich?
Die Protagonisten Jamina und Yoyo wurden wunderbar mit ihrer Gegensätzlichkeit dargestellt. Während Jamina führsorglich und durch all die Verantwortung ziemlich erwachsen für ihr Alter wirkt, ist Yoyo flippig, abenteuerlustig und frei von allen Zwängen. Klar, dass Jamina von ihr fasziniert ist. Der nahende Stimmungsumschwung wird später auch sehr gut deutlich und wirkt absolut plausibel. Jaminas Kontrolle über ihr Leben schwindet langsam, eine Menge Emotionen werden beim Leser erzeugt. Das Buch ist berauschend und fesselt ungemein. Man hat es zügig ausgelesen.
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am 9. Dezember 2013
Klappentext
Sie könnten unterschiedlicher nicht sein – die stille Jamina und die unangepasste Yoyo. Trotzdem werden sie quasi über Nacht beste Freundinnen. Yamina ist begeistert: Endlich ist mal was los in ihrem langweiligen Leben. Nur was findet Yoyo bloß an ihr? Das wird Jamina erst klar, als es fast zu spät ist …

Über den Autor
Lotte Kinskofer, geboren 1959 in der Nähe von Regensburg, studierte Germanistik, Anglistik und Kommunikationswissenschaft in München. Sie arbeitete als Redakteurin bei verschiedenen Zeitungen und lebt heute als Autorin und Drehbuchautorin in München.

Cover
Das Buchcover ist nicht wirklich aussagekräftig. Man erkennt nicht fiel. Ein Mädchen was springt? Oder fällt es? Wer ist es? Das der Buchtitel in verschiedenen Farben geschrieben ist gefällt mir recht gut, lockert das Bild etwas auf.

Schreibstil & Spannung
Ich muss gestehen dass mich der Schreibstil dieses Buches nicht wirklich überzeugt hat. Zeitweise ist leider kein roter Faden zu erkennen, manches weiß ich nicht wie der Zusammenhang war. Somit baut sich der Spannungspegel leider auch nicht wirklich gut auf. Erst zum Ende hin bekommt das Buch ein wenig fahrt durch die Ereignisse die geschehen!

Die Charaktere
Jamina ist ein junges Mädel, recht brav, macht was man von ihr verlangt. Jedoch nur bis zu dem Zeitpunkt wo sie Jojo kennen lernt. Sie ändert sich, ihre Freunde erkennen sie kaum wieder.
Jojo, ein ausgeflipptes Mädel was sich nicht an Regeln hält, sie lebt einfach in den Tag hinein und macht was sie will.

Meine Meinung
Auf dieses Buch hatte ich mich, ausgehend vom Klappentext, sehr gefreut. Leider konnte es meine Erwartungen nicht erfüllen. Mir fehlter der rote faden in diesem Buch, wo die Story dahinter jedoch eine ganz tolle ist.
Man soll sich nicht blenden lassen, nicht so naiv sein wie Jamina. Sie lernt Jojo kennen, verfällt ihr. Sie macht Dinge die sie früher nicht gemacht hätte, Freunde nehmen Abstand zu ihr. In diesem Buch geht es hauptsächlich um Freundschaft, Familie und ein ganz großer Punkt: Vertrauen.
Jedoch sind manche Seiten einfach nur ein wenig langatmig und man braucht etwas bis man wieder drin ist. Erst zu Ende hin, als manches über Jojo klarer wird nimmt die Geschichte an fahrt an, aber das reißt leider nicht den Rest vom Buch raus.

Fazit
Schade. Idee gut, Umsetzung leider nur mittelmäßig.

Sterne
3/5
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am 22. April 2014
Musste mich erst einlesen, dann hat mich Spring in den Himmel (Jugendbuch) gefesselt. Die Geschichte über Jamina und Yoyo war spannend. Hätte gerne erfahren, wie es mit Yoyo weitergeht, hat Sie psychologische Hilfe annehmen können, ist dann eine Freundschaft mit Jamina möglich? Eine Fortsetzung wäre schön....
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am 27. März 2013
Zum Inhalt des Buches:

Jamina ist 16 Jahre alt und führt ein normales Leben bei ihren Eltern und ihrem Bruder. Sie besucht die Schule, macht ihre Hausaufgaben und kümmert sich um Haushalt und ihren Bruder. Sie ist sehr fürsorglich gegenüber anderen und sehr pflichtbewußt.

In der U-Bahn lernt Yamina eines Tages Yoyo kennen, ein wildes, lebenslustiges , ungezwungenes Mädchen , so ganz anders als Yamina. Yamina ist fasziniert von Yoyo und glücklich, diese als Freundin gewonnen zu haben . Yoyo zeigt Yamina eine ganz andere Seit vom Leben und Yamina gerät wie in einen Sog herein.

Nach und nach merkt Yamina, das etwas mit ihrer neuen Freundin nicht stimmt . Yoyo erzählt immer öfter komische Geschichten und drängt sich immer mehr in Yaminas Leben.

Mein Fazit:

Dieses Buch war toll zu lesen, es war sehr flüssig geschrieben . Die Charaktere waren toll beschrieben, ich hatte ganz schnell eine genaue Vorstellung von Ihnen. Die Spannung blieb das ganze Buch über erhalten.

Man sagt ja immer : Gegensätze ziehen sich an .

Hier ist dies auch der Fall , zeigt aber auch, das man doch genauer hinschauen sollte , wenn man so nach und nach in sein Leben lässt.

Das Buch hat mich gepackt und ich kann es uneingeschränkt weiterempfehlen!!
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