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Erster Eindruck: Bewegende Geschichte

Der an Leukämie erkrankte Sam beginnt für die Schule ein Buch zu schreiben. Darin zählt er alle Dinge auf, die er noch machen will: Rolltreppen in die verkehrte Richtung laufen, einen Weltrekord aufstellen und die Erde vom Weltall aus betrachten. Doch ihm bleibt nicht mehr viel Zeit, denn die Krankheit wird schlimmer...

"Wie man unsterblich wird" ist der Titel des Debutromans von Sally Nicolls, der vom WDR als Hörspiel umgesetzt wurde und nun auch bei Igel Records erhältlich ist. Es ist eine anrührende kleine Geschichte, fernab von großer Dramaturgie, unglaublichen Überraschungen oder fesselnder Spannung. Vielmehr entscheidend sind die kleinen Momente, mal witzig, mal traurig, mal lebensbejahend. Im Mittelpunkt stehen die Wünsche, die Sam noch an das Leben hat, und wie er sie mit seinem besten Freund, dem ebenfalls krabskranken Felix, umsetzt. Doch auch philosophische Fragen finden ihren Raum in dem Hörspiel, dass so durchaus zum Nachdenken anregt. Die liebevollen Figuren werden mit einer großen Palette an Gefühlen ausgestattet, die sie mal mehr, mal weniger offensichtlich ausleben. Die gefühlsbetonte Seite der Produktion ist recht außergewöhnlich in einem Hörspiel und hat mich persönlich ergriffen, der nachdenkliche Hintergrund und die vielen witzigen Momente runden es ab und lassen mich hier eine klare Empfehlung aussprechen.

Die Sprecher geben ihren Charakteren allesamt eine eigene Note und stellen sie glaubhaft dar. Kai Hogenacker ist als Sam zu hören und stellt seine teilweise wiedersprüchlichen Gefühle dar, ohne dabei kitschig zu wirken. Patrick Mölleken spricht Felix, seinen besten Freund, und schafft es, die vielen Facetten des Jungen überzeugend aufzugreifen. Heinrich Schmieder ist als Sams Vater zu hören, der seine Gefühle immer wieder nur leicht durchscheinen lässt, um sie im richtigen Moment zu bündeln. Weitere Rollen werden von Gabriela Maria Schmeide, Roland Jankowsky und Hella von Sinnen übernommen.

Die Musik stammt von Andreas und Matthias Hornschuh, die sich für relativ wenige, dafür aber umso passendere Stücke entschieden haben. Leise im Hintergrund sorgt mal eine kleine Melodie für weichere Übergänge oder sanfte Nebenbeibegleitung für Sams Monologe, ist dabei wie die Geschichte nie zu rührselig und rundet die Produktion ab.

Dem Buchcover entnommen ist das schlichte Titelbild, das die Schlussszene des Hörspiels beschreibt. Im Scherenschnitt vor dem blauen Himmel ragt der Baum in die Höhe, auf dem Sam steht. Gerade diese Schlichtheit steht dem Hörspiel sehr gut. Im Inneren ist noch eine detaillierte Auflistung der einzelnen Kapitel zu finden.

Fazit: Ein nachdenkliches Hörspiel, doch auch voller Humor und schönen Momenten, dazu herrlich unaufgeregt. Wunderbar!
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am 12. März 2010
Das Hörspiel 'Wie man unsterblich wird' ist die traurig schöne Geschichte eines 11-jährigen leukämiekranken Jungen. Das Buch, das als Grundlage diente, stammt von Sally Nicholls und wurde nun in ein packendes deutschsprachiges Hörspiel umgesetzt. Völlig zu Recht hat es den deutschen Hörbuchpreis 2010 in der Kategorie 'Bestes Kinderhörbuch' erhalten.

Sam ist sterbenskrank und versucht nun, jede Minute seines Lebens zu nutzen und zu genießen. Mithilfe seines 2 Jahre älteren Freundes Felix und seinen Eltern, gelingt es ihm, all seine Wünsche innerhalb weniger Tage zu erfüllen.

Die Geschichte von Sam beschreibt auf eine kindgerechte Art und Weise, was geschieht, wenn man mit dem Tod konfrontiert wird. Verschiedenste Charaktere zeigen hier, wie unterschiedlich Menschen mit Krankheit und Tod umgehen. So gibt es da einmal den Vater, der sich zunächst ignorant zeigt und versucht, die Augen vor der Realität zu verschließen; es gibt die Mutter, die sich schrecklich um ihren todkranken Sohn sorgt und letztendlich Sam und seinen ebenso kranken Freund Felix, die auf ihre ganz eigene Weise ihr Schicksal meistern. Während Sam sehr nachdenklich und kritisch ist, versucht Felix, die Krankheit zu vergessen und ein einigermaßen normales Leben zu führen. So unterschiedlich die beiden Jungen auch sind, sie vermitteln beide eine Tapferkeit und Lebensfreude, die den Hörer beeindruckt.

Kindliche Beobachtungen, Fragen nach dem 'Warum' und dem auch im Untertitel angekündigten Vorsatz 'Jede Minute zählt', vermischen realistische Ernsthaftigkeit mit kindlichen Träumen und Hoffnungen. Moderne Aspekte des Lebens, wie das Internet, Alkohol und Chemotherapie, sind ebenso präsent wie die Zeitlosigkeit des Wunsches Erwachsen zu werden und der Suche nach Antworten auf Fragen wie 'Warum lässt Gott Kinder krank werden?'

Doch kindgerecht ist das Hörspiel nicht nur auf emotionaler Ebene. Auch medizinische Aspekte werden immer wieder, wenn auch nur sehr kurz, aufgegriffen und dem Hörer verständlich ' von Kind zu Kind- erklärt.

Kai Hogenacker, der den Sam spricht, hätte es nicht besser machen können. Seine kindliche, helle Stimme wirkt sehr authentisch. Auch die Art und Weise, die Geschichte zu vermitteln, ist sehr gut gelungen. Weder zu betrübt, noch zu fröhlich setzt der junge Sprecher die Rolle des Sam um. Er hat mit Abstand den größten Part, ist gleichzeitig Erzähler und taucht auch als Hauptperson in den Dialogen auf.

Fraglich bleibt nur, welcher Kategorie man 'Wie man unsterblich wird' zuordnen kann. In welchem Regal sollte das Hörspiel zu finden sein? Schenke ich das Hörspiel einem kranken Kind, damit es weiß, dass es nicht allein ist und es sich lohnt zu kämpfen? Oder kaufe ich es den gesunden Kleinen, damit auch sie den Tod und all das, was er mit sich bringen kann, kennenlernen? Wahrscheinlich bleiben auch diese Fragen, so wie auch einige von Sam, vorerst unbeantwortet.

Sicher ist nur, dass die Geschichte, trotz trauriger Szenen und beklemmender Gefühle, Mut macht. Auch wer sich selbst nicht persönlich mit solchen Schicksalsschlägen auskennt, wird von dieser Geschichte über und von einem tapferen Jungen beeindruckt sein. Außerdem sollte das Hörspiel keineswegs nur Kindern vorbehalten sein. Auch Erwachsene können lernen, wie wichtig es ist, aus jedem Tag und jedem Schicksal das Beste zu machen, und dass alle Träume, egal wie groß sie sind, auf irgendeine Weise in Erfüllung gehen können.
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Kein leichtes Thema, aber ein unumgängliches. Die Auseinandersetzung mit dem Tod, literarisch bearbeitet und für Kinderohren zubereitet, ist auch in Hörbuchform ganz wunderbar, ganz rührend und so lebendig gelungen, wie das in dieser Thematik möglich ist. Sally Nicholls ist eine junge Autorin und das ist ihr Romandebut; es ist ein solch ausgezeichnetes obendrein, dass ihm direkt die Ehre einer auditiven Umsetzung zu Teil wurde. Der WDR hat dieses packende Hörspiel produziert, nun ist es für aller Menschen Ohren auch bei Igel-Records erhältlich, und wenn Sie sich nicht beeilen, dann ist es vielleicht schon vergriffen, denn Sie wissen doch: Jede Minute zählt.

Genau jenes Credo ist der Logos dieses Buches, der Faden, an dem sich die Hörer und die Hauptpersonen, zwei an Leukämie erkrankte, dem Tode geweihte Jungen festhalten. Vor allen Dingen Sam, die zentrale Figur in diesem Stück, geht ohne Pathos, aber mit viel Charme, Verstand und kindlicher Intuition mit dieser traurigen Tatsache um: Wem nur noch wenig Zeit zum Leben bleibt, der sollte diese nutzen. Dabei animiert er seinen Freund Felix, dem es nicht besser als ihm ergeht, und der gemeinsam zu ihm zum häuslichen Nachmittagsunterricht zu Besuch kommt. Gemeinsam erfüllen sie sich mit Hilfe ihrer familiären Bezugspersonen ihre Wünsche und ihre Ziele, denn wer eines hat, der sollte alles versuchen, um es auch zu erreichen. Carpe diem lautet das hier stattfindende Revival des wohl wichtigsten Grundsatzes des Daseins überhaupt.

Das Schöne an der Sicht des Kindes ist natürlich, dass der Nutzen und die Effektivität nicht in einer pausenlosen Aktivität und einem von den Dämonen der Öffentlichkeit verfolgten Zwangshandlung zu sehen sind, sonder in tatsächlicher, lebendiger Pulsation, die sich in die Kanäle ergießen will; ein Rausch des Daseins, wenn auch der Hintergrund so traurig ist. Wer nah am Wasser gebaut ist, der wird das trotz aller Freude und Lebendigkeit natürlich auch zu hören und spüren bekommen.

Dass das Hörspiel bereits mit dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet wurde, verwundert nach der eigenen Probe nicht mehr. Auf hochprofessionelle Art und Weise ist dem Sprecherteam, unter anderem mit Hella von Sinnen, gelungen, diese dramatische Thema leicht und dennoch sinnvoll umzusetzen. Kai Hogenacker als Sam begeistert mit realistischen, ehrlichen und bewegendem Ausdruck, den man nicht besser hätte darstellen könnte. Abmischung, Produktion, Layout und was alles noch dazu gehört lassen keine Wünsche offen.

Schließlich fragt man sich nur, ob dieses Kinderbuch respektive Kinderhörspiel in erster Linie von jenen gelesen und gehört werden will. Zu empfehlen ist es, doch es wäre überhaupt nicht verwunderlich, wenn das Hauptklientel bei den Erwachsenen zu suchen ist, denn es ist ein packendes, bewegendes und unheimlich tiefgründiges Hörspiel. Wahrscheinlich wird es am Besten sein, wenn Familien sich das Ganze zusammen zu Gemüte führen und so eine wunderbare Gelegenheit haben, über Dinge zu sprechen, die ganz natürlich sind, und trotzdem viel zu oft totgeschwiegen werden. Eine Einladung zur Lebendigkeit, eine Feier auf den Gräbern unseres Schicksals. Wunderbar.
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am 22. März 2016
Ein Buch, was mich sehr berührt hat..
Sam ist 11 Jahre alt und hat Leukämie. Eigentlich eine sehr traurige Sache, denn er weiß, dass er sterben wird, aber er beschließt, eine Liste mit Wünschen zu erstellen und diese sich zu erfüllen. Felix, sein Freund, hilft ihm dabei.
Sam lernt viele Dinge über das Leben.., aber auch über das Sterben.
Kein Buch mit Happy End.. und doch habe ich es mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen beendet..

©2012
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am 8. April 2012
Inhalt:
Sam hat Leukämie und wird bald sterben.
Doch seinen Glauben an das Leben hat er dennoch nicht verloren. Er muss zwar Klinikbesuche auf sich nehmen und wird regelmäßig von einer Krankenschwester besucht. Trotzdem wird er noch ein paar Tage in der Woche, zusammen mit seinem besten Freund Felix, der ebenfalls Krebs hat, von einer Lehrerin zu Hause unterrichtet. In einer dieser Stunden beschließt Sam, eine Art Tagebuch über sein Leben zu schreiben.
Ganz wichtig ist die Liste, die er und sein Freund Felix aufgestellt haben. Dinge, die sie schon immer gerne gemacht hätte. Zum Beispiel einen Weltrekord aufstellen. Ein Teenager sein, mit all den Dingen die dazu gehören.
Auf der Liste befinden sich auch Dinge, die eigentlich unmöglich umzusetzen sind, doch mit Hilfe von Freunden und Familie und ein bisschen Vorstellungskraft kann doch alles möglich sein, oder?

Eigene Meinung:
Dieses Buch lässt einen nicht mehr los!
Stunden nach Beenden dieses Werkes, lag ich noch wach im Bett und habe über dessen Inhalt gegrübelt und nachgedacht. Eine Geschichte die wirklich nicht so schnell los lässt und tief im Inneren Mauern durchbricht.
Die Geschichte ist toll zu lesen und wird aus Sam's Sicht wiedergegeben in Form eines persönlichen Buches, so eine Art Tagebuch.
Es tauchen zwischendurch immer wieder Listen auf, die er und sein Freund Felix aufgestellt haben, mit persönlichen Dingen, die mehr übee die Beiden offenbaren.
Da das Buch aus der Sicht von Sam erzählt wird, fällt es nicht schwer sich schnell mit dem elfjährigen Jungen zu identifizieren. Er nimmt uns mit auf seine Reise, erzählt von Dingen die er erlebt hat, den Dingen, die sich geändert haben, seitdem er krank ist. Dieser Junge ist einfach tapfer in all seiner Art. Ich saß manchmal einfach nur vor diesem Buch und hab auf eine Seite gestarrt und mich gefragt, was in so einem Menschen nur vorgehen muss, wenn der Tot gegenwärtig ist. Das Leben trotzdem so gut zu meistert und so standhaft am Leben fest zu halten. Vor solchen Menschen, insbesonderen Kindern, kann man einfach nur seinen Respekt zollen und deren Mut anerkennen. Denn obwohl die Krankheit eigentlich Sam's Lebensmittelpunkt geworden ist, spürt man die Angst davor am Anfang dieser Geschichte gar nicht. Sie ist zwar da, aber man merkt Sam nicht an, dass sie sein Leben bestimmt. Klar er muss regelmäßig zu Untersuchungen und Tabletten schlucken, aber trotzdem will er irgendwie normal sein. Er ließt gerne, spielt mit seinem Freund Computerspiele und all solche Sachen.

Sein Freund Felix, der ebenfalls an Krebs erkrankt ist, ist in seiner Art ähnlich wie Sam. Etwas vorlauter, aber dennoch nicht eingeschüchtert durch die Krankheit. Die beiden sind wirklich Dicke Freunde und es bricht einem das Herz, was im laufe des Buches passiert.

Sams Familie geht unterschiedlich mit dem Thema Tod um. Sam's Mutter ist immer überfürsorglich. Sie möchte das es Sam gut geht und man spürt direkt die Verzweiflung, die Sam's Krankheit bei ihr an den Tag legt. Der Vater kommt überhaupt nicht mit der Situation zurecht. Er ignoriert regelrecht den unausweichlichen Ausgang der Krankheit und verlässt sich darauf, das Sam wieder gesund wird.
Sam's kleine Schwester Ella ist noch ziemlich jung. Sie muss oft zurück stecken, weil Sam nun mal Priorität hat. Damit kommt sie manchmal nicht klar. Wiederum gibt es Stellen im Buch, in der sie schon so erwachsen wirkt und man merkt, das die Krankheit jeden in der Familie gezeichnet hat.

Die Art wie Sally Nicholls die Geschichte ins Leben gerufen hat ist einfach wunderbar. Die Sicht aus Sam's Augen, macht alles so greifbar und echt. An manchen Stellen ist einfach alles so unendlich traurig, aber ohne dass man in Kitsch zu ersticken droht. Wirklich glaubhaft und real wird mit dem Thema Tod umgegangen.
Es hat einen wirklich tief gepackt, wenn sich Sam mit Fragen auseinander gesetzt hat, was zum Beispiel nach dem Sterben kommt, ob es weh tut, oder ob man vielleicht sogar wiedergeboren wird. Da alles aus der Perspektive eines elfjährigen stammt, kommen dann manchmal schon komische Antworten dabei heraus und wenn sich dann noch zwei von der Sorte, über so ein Thema diskutieren, gerät man sogar ins schmunzeln, über echt lustige Antworten.

Den Teil in dem die Liste abgearbeitet wird ist einfach nur schön. An manchen Stellen zum lachen und an manchen einfach zum weinen. Dennoch merkt man die Zielstrebigkeit und den Zusammenhalt in der Familie um Sams letzte Wünsche zu erfüllen.
Es gibt eine ganz besondere Stelle im Buch, die mich sehr gefesselt hat. Die mit viel Vorstellungskraft verbunden ist. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber es ist einfach nur mitreißend.

Dieses Buch ist ein kleines Meisterwerk, das sich mit einer schwierigen Thematik befasst. Es zeigt, wie sich das Leben in einer Familie ändern kann, es zeigt wie man mit solch einer Thematik umgehen kann... es zeigt die letzten Wochen eines kleinen Jungen, den man einfach nur bewundern kann. Bewundern kann dafür, dass er trotz seines Zustandes, an das Leben glaubt. Sein Leben zu leben versucht!
Das Ende des Buches ist natürlich voraussehbar. Vorhersehbar traurig. Ich hatte Tränen in den Augen, als ich die letzte Seite gelesen hatte und musste trotzdem lächeln, wie die letzte Seite aufgebaut war, was darauf stand und ich bin mir sicher, Sam hätte sich gefreut.

Fazit: 5/5 möglichen Punkten. Dieses Buch hat so viel verdient. Mein Mitgefühl. Meinen Respekt. Meine Tränen. Mein Lächeln. Meine Aufmerksamkeit.....es hat alles bekommen.
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am 22. Mai 2012
Ich habe dieses Hörbuch mit meiner 11-jährigen Tochter zusammen gehört und es war gut sie mit diesem Inhalt nicht allein gelassen zu haben. Gott sei Dank war ich durch die Rezessionen hier schon vorgewarnt! Ich muss sagen, dass ich wirklich einige Male sehr schwer schlucken musste und ich merkte auch bei meiner Tochter, dass sie das Thema um den kranken "Sam" sehr mitnahm. Das Hörbuch weist in einer wirklich erschütternden aber auch sehr realistischen Art auf, wie hilflos ein jeder, der Situation "Tod" gegenüber steht und das es verschiedene Arten des Umgangs damit gibt. Fast schon hoffnungsvoll wirkt da der "starke" Sam, der sein Schicksal versucht zu meistern bzw. es versucht anzunehmen. Dieses Hörbuch holt einen wirklich zurück in die Realität und besinnt einen auf die wirklich wichtigen Sachen im Leben, denn ein jeder versucht das Thema "Krankheit" und "Tod" zumeist für sich auszublenden, doch dieses Buch stößt einen mit einer Härte darauf, dass es schon einen schockierenden Charakter besitzt. Besonders lobenswert sind dabei auch die Stimmen, die wirklich glaubhaft und realistisch die Charaktere darstellen konnten. Schlussendlich bleibt man wirklich sprachlos zurück und hängt den Gedanken noch lange nach! Es hat mich und meine Tochter einfach sehr tief berührt und wir haben noch lange nach dem Hören über Sam und seine Geschichte gesprochen. Ich kann es wirklich nur weiter empfehlen, würde jedoch immer anraten es mit dem Kind gemeinsam zu hören. Für mich eines der besten Hörbücher, die ich bis dato gehört habe!
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TOP 1000 REZENSENTam 31. August 2012
Sam ist 11 und wird bald sterben. Er ist zum 3. Mal an Leukämie erkrankt und das einzige, was man gerade noch tun kann, ist, den Tod etwas hinauszuzögern. In der Zwischenzeit will Sam ein normales Leben führen. Er bekommt zusammen mit seinem todkranken Freund spannenden Unterricht und erfährt auf diesem Weg viel über die Geheimnisse der Welt. Aus diesem Grund will er auch Forscher werden, weil eben alles so spannend ist. Aber wie soll man diesen Wunsch verwirklichen, wenn man schon bald sterben wird? Indem man nicht wartet, bis man erwachsen ist, sondern jetzt alle seine Möglichkeiten verwirklicht und sich und dem Leben auf den Grund geht. Sam fängt an, ein Buch zu schreiben: über seine Krankheit, sein Leben mit der Krankheit, seine Person, seine schönsten Erlebnisse, seine Familie, seine Wünsche, seinen Freund...

"Wie man unsterblich wird" ist ein sehr schönes Buch. Natürlich ist es auch sehr traurig, denn wie dem Leser schon auf dem Cover gesagt wird: "Wenn Du dies liest, bin ich wahrscheinlich schon tot." Und so ist es auch. Sam ist schon tot, aber das Buch, das er geschrieben hat, ist ganz lebendig. Und es ist eine Liebesgeschichte über das Leben. Und es macht stets Hoffnung. Denn als Sam seine Wünsche erst einmal reflektiert und zu Papier gebracht hat, merkt er, dass er sie nach und nach auch verwirklichen kann. Natürlich braucht er die Unterstützung anderer Menschen dafür, aber das ist überhaupt das Beste: dass alles gar nicht so schlimm ist, wenn man diese Menschen hat. Sam merkt, dass es vielleicht gar nicht darauf ankommt, dass ein Leben möglichst lang ist, sondern dass man auch in seinen wenigen Jahren und sogar in seinem kranken Zustand allerhand erleben kann. Und Sam stellt wichtige Fragen in seinem Buch, die sonst wenige stellen und die einem keiner beantworten kann. Warum werden Kinder todkrank? Woher merkt man, dass man tot ist? Was passiert nach dem Tod? etc. Sam recherchiert richtig und wenn er auch nie eine eindeutige Antwort geben kann, so bietet er auf jeden Fall immer Möglichkeiten, über die man nachdenken kann.

Für Kinder ist das Buch eine gut zu meisternde Herausforderung. Es ist etwas philosophisch, aber immer gut verständlich. Es ist traurig, aber auch sehr lustig und leichtfüßig und zieht den Leser daher nie herunter. Es stellt Fragen, die Kinder auch haben, und bietet Antworten. Es zeigt letztlich, dass Sterben gar nicht so schlimm ist und zum Leben gehört. Es macht den Kindern bewusst, dass sie Träume haben und verwirklichen sollen. Ab 9 Jahren ist es daher sehr zu empfehlen.
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am 17. April 2013
Auf das Buch bin ich beim Gang über den Flohmarkt gestoßen. Ich habe mich sofort in das Cover verliebt und musste es in die Hand nehmen. Schon der Titel „Wie man unsterblich wird“ hat mir sehr viel versprochen. Mir war sofort die Grundhandlung klar. Das es um einen kleinen Jungen gehen muss, der sehr krank ist.

Wir halten hier den Nachlass von Sam in den Händen. Er ist unheilbar an Leukämie erkrankt und weiß, dass er nicht mehr lange zu leben hat. Da macht er sich natürlich einige Gedanken über das Leben, über Fragen die keiner beantwortet oder auf die es einfach keine Antwort gibt, Träume und was er noch gern in seinem kurzen Leben machen möchte.

Sally Nicholls beweist unglaublich viel Einfühlsamkeit und geht sehr behutsam an ein sehr ernstes Thema heran und zeigt dabei deutlich Gefühl. Der Leser bekommt den Eindruck, genau die Gedanken eines Kindes zu lesen, wie sie im wirklichen Leben sein könnten.

„Wie man unsterblich wird“ ist wohl der Erstling von Sally Nicholls und das fordert meinen uneingeschränkten Respekt.

Ich habe das Buch sehr schnell gelesen, da es recht dünn ist, die Schrift groß und der Schreibstil recht kindlich. Allerdings bleibt sehr viel Raum für die eigenen Gedanken während und nach dem Lesen. Ich möchte „Wie man unsterblich wird“ an jung und alt empfehlen, die mal wieder in einer Lektüre schmökern möchten, die ans Herz geht und nicht so schnell in Vergessenheit gerät.
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am 4. Mai 2014
Vielleicht kann man unaufgeregter und wahrhaftiger über das Sterben reden, wenn man so jung ist wie Sally Nicholls oder ihre Romanfigur Sam. Je älter man wird, desto schwieriger wird das, mit diesem Thema ...

Sam ist erst 11 Jahre alt und wird bald an Leukämie sterben. In seinem Tagebuch stellt er sich und uns Lesern die großen Fragen: Wieso lässt Gott Kinder krank werden? Tut Sterben weh? Wohin geht man, wenn man gestorben ist? Er schreibt wahre und erfundene Geschichten auf. Er macht sich Listen, z.B. "Was ich gern möchte: 1. Ein berühmter Forscher werden. 2. Einen Weltrekord aufstellen. 3. Alle Horrorfilme anschauen, die ich nicht sehen darf" usw. Und er erzählt uns von sich, von seiner Familie und von seinem besten Freund. Besonders ergreifend der Buchteil, in dem Sam den Tod seines 13jährigen Freundes Felix begleitet. Sams Eltern wollen ihn "schützen". Sams Vater liest wie immer nur Zeitung und will nicht "darüber" reden. Sam selbst aber besucht den sterbenden Felix im Krankenhaus und nimmt später bewusst Abschied von dem Toten im Beerdigungsinstitut: "Dann berührte ich ihn richtig, seine Haut, meine ich, am Kinn. Er war sehr kalt ... steinkalt ... Da wurde mir klar, dass ich irgendwie gehofft hatte, sie hätten sich geirrt." Und dann die Beerdigung. Sam und seine 8jährige Schwester Ella regen sich über die Kirchenlieder und das "Zeugs" auf, das der Pfarrer und der Vater von Felix über Felix sagen. "Aber Felix glaubte doch gar nicht an Gott! ... Felix hätte keine Kirchenlieder gewollt. Er hätte ... Green Day oder so was hören wollen." Und dann ducken sich Sam und Ella unter die Bank und erzählen sich gegenseitig die Wahrheit über Felix: "Er aß gern Gummibärchen. ... Und diskutierte gern. ... Und machte gern Sachen, die er nicht sollte. Wie Zigaretten rauchen. ... Er hatte so viele Ideen, sagte ich. Und er erfand immer Spiele. Für ihn war nichts unmöglich."

Ein wunderbares Buch über das Leben, das Lebendig-sein, die Leidenschaft, die Lebensenergie, die einen antreibt, jeden Tag. Ein nüchtern und klar geschriebenes Buch, für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Naja, nur für mutige Erwachsene, wie der Guardian im Klappentext anmerkt. Das Sterben gehört zum Leben dazu. Man kann es gestalten und bewältigen. Die Angst vor dem Sterben muss nicht sein. Dieses Buch hilft, zu lachen und zu weinen, was auch geschieht. Ein gutes Buch.
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am 14. Dezember 2012
Habe das Buch vor zwei Jahren gelesen und es hat mich wirklich berührt. Eigentlich wollte ich meine Söhne dazu bewegen, das Buch auch zu lesen, aber das Thema war ihnen doch zu fremd und so lasen sie lieber ihre Abenteuer-, Entdeckungs- oder Fantasy-Romane. Nun habe ich das Hörbuch in der Bücherei entdeckt und dachte, bei der Autofahrt lässt sich die Geschichte nun doch nebenbei hören. Am meisten begeistert war ich: Mich hat wirklich überrascht, dass dieses Buch durch das Hörbuch noch getoppt werden konnte. Wunderbare Stimmen, die die Emotionen und Stimmungen mit wenigen Worten auf geniale Weise ausdrücken. Normalerweise höre ich mir ein Hörbuch an, danach bin ich fertig damit, da ich die Geschichte nun kenne. Hier erlebe ich zum ersten Mal seit meiner Kindheit (als man die Geschichten auf Kassetten und Schallplatten fast auswendig konnte) das mich ein Hörbuch auch bei der dritten, vierten,fünften Wiederholung fasziniert und ich noch in der Garage sitzen bleibe, um noch ein bisschen weiter zu hören. Genial! Von solchen Vertonungen müsste es mehr geben!
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