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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
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VINE-PRODUKTTESTERam 26. November 2011
Dieses Buch habe ich vor einer Weile beim stöbern bei Medimops entdeckt. Da ich gerade 'Freak City' von Kathrin Schrocke gelesen hatte, was mir sehr gut gefallen hat, hat mich der Inhalt von 'Wie Licht schmeckt' daran erinnert. In der Hoffnung ein ähnlich gutes Buch lesen zu können, habe ich es bestellt.

Mit dem Schreibstil des Autors konnte ich mich jedoch nicht anfreunden. Zum einen sind die Sätze recht kurz und wirken fast schon abgehackt. Zum anderen schreibt er immer wieder in recht langen, verschachtelten Sätzen wie zum Beispiel dem folgenden:

' Wie in dem Film, der neulich im Fernsehen lief, wo ein arroganter Geldheini von seinem Bruder, der ihm was heimzahlen will, ein gemeines Geschenk bekommt, eine Art Reality-Show, und alle Leute, denen der Geldheini begegnet, sind Schauspieler und spielen mit ihm und machen ihn total fertig, auch die Frau, die er in einem Lokal trifft, sie schüttet ihm was übers Hemd und dann bleibt sie an ihm kleben und er denkt, sie will was von ihm, aber sie ist auch nur Angestellte in dem Spiel.'

(Seite 63)

Ein weiterer Punkt, welcher mir nicht gefallen hat, ist dass ich das Gefühl hatte die Geschichte kommt nicht richtig in Fahrt. Lukas streift recht orientierungslos durch die Stadt und ist genervt von allen anderen Menschen. Es passieren noch einige Dinge mehr, aber dennoch bleibt das Gefühl dass außer Lukas Rastlosigkeit nichts passiert. Diese Rastlosigkeit hat Friedrich Ani sehr gut vermittelt, so hatte ich stellenweise das Gefühl hinterher zu laufen und vom alleine vom lesen schon außer Puste zu kommen.

Da ich mich weder mit dem Schreibstil des Autors, noch mit seiner Art die Geschichte aufzubauen anfreunden konnte, habe ich auf Seite 70 beschlossen, das Buch abzubrechen. Das Buch hat mich sehr genervt und mir war klar, dass ich es auch nicht mehr entspannt lesen kann.
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TOP 1000 REZENSENTam 16. November 2004
„Merkwürdig war meine Mutter, daran gab's keinen Zweifel, und die Sache mit ihren Karten und Sternen war extrem merkwürdig. Aber daneben fand ich sie nicht. Ricos Mutter war daneben, die schlug mit dem Staubsauger auf Ricos Vater ein und spuckte aus dem Fenster, wenn jemand vorbeiging, den sie nicht leiden konnte. So etwas würde meine Mutter nie machen. Auch hatte ich sie und meinen Vater niemals streiten sehen, sie redeten zwar fast so merkwürdig wie die Leute in Becketts Stücken, aber sie warfen sich keine Sachen an den Kopf, volle Milchkännchen zum Beispiel, wie Elsas Mutter ihren Liebhabern, wenn es stimmte, was Elsa erzählte."
Lukas wünscht sich zum Geburtstag vier Tage allein in München. Er wird vierzehn, kommt sich recht erwachsen vor und liest Beckett. Überhaupt ist Lesen das, was er am liebsten tut - außer Leute beobachten natürlich.
Sein Vater ist Meister im Schweigen und der Großvater redet auch nicht mehr. Lukas findet das blöd, aber eigentlich schweigt auch er genauso ausdauernd - was er aber niemals zugeben würde. Die Mutter legt Horoskope, Tarotkarten und Sternkarten.
Jeden Satz, jedes Wort dreht Lukas dreimal im Kopf herum, bis er es rauslässt. Kein Wunder, dass er vielen merkwürdig erscheint. Und natürlich ist er in der Pubertät, was alles noch viel schlimmer macht.
Als ihm sein Geburtstagswunsch nicht gewährt wird, haut er einfach auf eigene Faust ab. Er trifft die blindes Sonja (genauer gesagt, stolpert er über sie), glaubt ihr erst die Blindheit nicht, weil sie als Kellnerin jobbt, weil sie so viel von der Welt mitbekommt, weil sie ihn sogar zum Schwimmen mitnimmt. Und plötzlich ist er verliebt, wehrt sich dagegen, bricht aber doch manchmal sein Schweigen, jedenfalls Sonja gegenüber. Was ihm früher belanglos schien oder gar verrückt, wird plötzlich selbstverständlich. Wie Wein schmeckt und dass es eine Stelle in der Maximiliansstraße gibt, an der das Licht einen ganz besonderen Geschmack hat.
Ani, sonst für Spannung und Krimi bekannt, hat diesmal ein eher ruhiges Buch geschrieben, ein bewegendes Porträt des pubertierenden Lukas gezeichnet, zart, verhalten. Ein bisschen „Der Fänger im Roggen", ein bisschen Beckett und sehr viel eigenes aus München, aus Obergiesing. Die erste Liebe und wie sie einem Jungen zusetzen kann, fern von aller Coolness. Kein Page-Turner, sicher nichts für jeden, aber vielleicht entdecken ja auch Jugendliche, die sonst eher Krimis oder Fantasy lesen, wie Licht schmeckt und dass auch ruhige Bücher spannend sein können.
(c) Hans Peter Roentgen, Textkraft Moderator
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am 23. Juli 2002
Ein unglaublich dichtes Buch ist das. Dem Autor gelingt es eindrücklich, in die Gefühlswelt seines Helden Lukas einzutauchen. Er trifft dabei den Ton Jugendlicher und schafft es mit Bildern, oft Überzeichnungen, Gefühle "ans Licht" zu bringen. Friedrich Ani gelingt es, diese Gefühle eines 14-Jährigen quasi zu extrahieren, Gefühl pur. Ein wunderbares Buch ist das, das man eigentlich nicht lange um- und besschreiben sondern einfach lesen sollte.
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am 20. September 2006
Ich war ganz begeistert von diesem Buch. Zeigt es doch die entstehnde Beziehung zwischen der blinden Sonja und dem 14jährigen Lukas sehr fein und einfühlsam. Der oft in sich gekehrte Lukas fängt an sich durch diese Begenung zu öffnen und andere Sichtweisen zu entwickeln. Ein sehr, sehr schönes Buch, das einen in die Gedanken- und Gefühlswelt eines 14jährigen Jungen entführt.
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am 7. April 2012
Ich habe das Buch innerhalb von 1emTag gelesen,es ist sehr flüssig zu lesen und hat mich zurückverzaubert in Jugendtage mit Unbeschwertheit und wie einfach so viel passieren kann. Auch dass ein Buch auch ohne allzugroßem Plot allein mit Präsenz in den Bann ziehen kann.Das Buch hebt einen nicht aus dem Alltag heraus aber bringt ein neues Licht hinein.

Allerdings hat mich das Kapitel mit den Bettszenen mit Sonja mit der Empathie verwirrt weil ich das Gefühl hatte, dass das nicht authentisch ist bzw. ist es mir vorgekommen als ob der Autor da eine andere Seite zur Person hinzufügen wollte die aber für mich nicht stimmig ist.als ob da eher die Gedanken eines erwachsenen Mannes niedergeschrieben wurden und nicht die eines sexuell unerfahrenen Jungen.
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am 21. Juni 2013
Der Ich-Erzähler des Romans ist der 14-jährige Lukas. Er befindet sich in der Umbruchphase, ist auf dem Weg vom Kind zum Erwachsenen. Der Faktor Abgrenzung spielt hierbei eine große Rolle, die der Autor uns ganz bewusst vor Augen führt, indem er Lukas einen seltsamen Geburtstagswunsch ausleben lässt: Er will alleine drei Tage und zwei Nächte durch München streunen.

Fast atmet man als Leser auf, entlehnt es Lukas doch dem angespannten Umfeld zu Hause. Seine Mutter hat psychische Probleme, der Ehemann begegnet der Erkrankung mit Schweigen. Das ist seine Universalmethode, die auch Lukas manchmal zur Verzweiflung treiben könnte.

Was Lukas nicht merkt: Auch er versteckt sich hinter dem Nichtreden, wirkt dadurch auf andere ebenfalls schroff, wenn nicht sogar unhöflich. Wir als Leser erhalten die Chance, das was in Lukas Kopf vorgeht und das was er ausspricht oder tut zu vergleichen. Es bestehen oftmals große Diskrepanzen.
Lukas ist ein außergewöhnlicher Junge, einer, bei dem es einen zweiten oder dritten Blick braucht. Dass dieser Blick nicht der aus sehenden Augen sein muss, zeigt uns eindrücklich die Begegnung von Lukas mit der blinden Mädchen Sonja. Sie fördert etwas zu Tage, was verschüttet in Lukas hauste.

Hier ein Zitat:

S. 133
…, die meisten Menschen bewerten ihr Gegenüber nach dem Aussehen, welche Figur jemand hat, was er trägt, wie er sich bewegt, wie er lacht und so weiter, und danach treffen diese Menschen dann ihre Auswahl. Ob sie mit dem oder dem zusammen sein wollen, ob sie überhaupt mit ihm sprechen wollen. Mit den Augen, …, gehen wir auf Distanz. Und das stimmt. In Wirklichkeit dienen uns die Augen nicht dazu, uns näher zu kommen, sondern uns rechtzeitig abzuschotten. Bevor wir noch wissen, wer der andere ist, wer er wirklich ist, verstehst du, wir bilden uns ein, dass das, was wir mit den Augen sehen, der Wahrheit entspricht, und das ist eine Lüge, damit betrügen wir uns. Wir sortieren aus und denken, wir machen alles richtig.

Sonja zeigt Lukas auf, dass er irrt. Er war in die Geisteswelt von Samuel Becketts Bücher eingetaucht, davon überzeugt, dass die dort geschilderte Sinnlosigkeit der Existenz universal ist und somit auch für ihn gilt. Durch Sonja verschiebt sich der Blickwinkel von Lukas, mit dem er alles betrachtet.

Sprachlich ist das Buch ein Fest. Friedrich Ani schreibt Sätze, die ich mehrmals lese und die meine Bewunderung wecken. Gleichzeitig hat er einen frischen, jugendlichen Tonfall getroffen, der sehr gut zu Lukas passt und ziemlich witzig ist.

Ein Jugendbuch, das auch Erwachsene erreicht.
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am 12. Mai 2002
Es handelt sich um ein Jugendbuch, das nicht zuletzt durch sein sprachlichen Möglichkeiten und seine punktgenauen Dialoge überzeugt.
Der vierzehnjährige Lukas schenkt sich an seinem vierzehnten Geburtstag ein paar Tage der Freiheit und haut von zu Hause ab. Er verliebt sich in die siebzehnjährige, blinde Sonja und erfährt durch sie einen faszinierenden Einblick in die Welt der Blinden. Als Sonja wegen seines Alters mit ihm Schluss machen will, beschließt Lukas zu kämpfen ...
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am 5. September 2007
Hätte ich es nicht für die Schule lesen müssen, hätte ich "Wie Licht schmeckt" nach den ersten Seiten in die Ecke geschleudert.
Ani schildert die Geschichte von Lukas, einem Jungen der sich zu seinem vierzehnten geburtstag seinen sehnlichsten Wunsch erfüllt: Drei Tage allein durch München zu stromern. Allein, mit seinen gedanken, ohne Ziel. Bis er Sonja trifft.
Ani schreibt als Lukas in der Ich-Perspektive und bemüht sich sehr die Welt mit den Augen eines Vierzehnjährigen zu sehen. Er konzentriert sich auf Lukas Gedanken, es gibt wenig Dialoge.
Also Lukas Gedanken. Ich hatte das gefühl er widerspricht sich selbst dauernd in seinen äußerst verschrobenen Ansichten und Gedankenverwirrungen und nicht nur dadurch wird die gesamte Handlung löchrig, chaotisch.
Aber ich lese weiter. Und bin entsetzt was Ani als die gedanken eines Vierzehnjährigen verkauft. Ja, ich fühle mich fast persönlich angegriffen! Ani versucht Lukas intellingent, einfühlsam, zerstreut, pubertär, darzustellen und heraus kommt ein Wirrwarr von abgehackten Sätzen, uneinfühlsam Jugendsprache nachahmend wollenden Kreationen wie: Verdammte Erschreckung! und einer Hauptfigur in die ich nach und nach das Vertrauen als Träger dieser Geschichte verliere. Denn ich habe mehr und mehr das Gefühl, dass Ani zu keiner der Figuren im Buch ein Konzept oder ein bestimmtes Gefühl hat, es kommt mir vor als würde er einfach schreiben was er gerade für passend hält. Leider erscheint mir das meiste von alledem alles andere als passend und langsam bin ich genervt von Lukas' blöden Gedanken.
Einige quälende seiten später stolpert der verplante Lukas also von göttlichem Schicksal geführt in die Arme der (oh bitte!) drei Jahre älteren, blinden Sonja. Er verliebt sich in sie. Schnell stellt sich auch hier Verwirrung ein; "Jaah klar Sonja ist blind aber wenns gerade nicht passt dann entwickelt sie im Kino schon mal hellseherische Fähigkeiten!" Ich finde das muss einfach nicht sein. Ich hatte das Gefühl diese ganze drei-Jahre-älter-Blindheits-Geschichte dient nur zur vortaüschung von einem "sehr nachdenklichen, toleranten und lebenserfahren" Inhalt. Denn den Mut dazu Sonja wirklich blind darzustellen besitzt Ani dann doch nicht. Lukas und seine idiotischen Gedanken landen also, "Überraschung, Überaschung!" in Sonjas Wohnung, ihrer Dusche, ihrem Bett und die ganze Zeit schreibt Ani so "direkt, jung, realitätsnah und sensibel", das sich mir der Magen umdreht. Überhaupt habe ich inzwische das Gefühl, dass mir dieses Buch überhaupt nichts, weder auf intellektueller, noch auf unterhaltsamer Ebene etwas bringen wird und nach dem gefühlvollen Showdown; Lukas ist nun weiser denn je, er hat das "echte, unverfälschte" Leben kennengelernt und ist nun mit vierzehn Jahren zum Manne gereift, fühle ich mich schwach und beschämt. Wenn die "Erwachsenenwelt" annimmt das Jugendliche so denken und so leben dann frage ich mich was sie erwarten wenn wir "groß" sind.
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am 31. Oktober 2012
Wie Licht Schmeckt ist ein Buch, wo ein Junge Geburtstag hat, und er hat einen außergewöhnlichen Wunsch. Als er diesen Wunsch selber erfüllt, trifft er ein blindes Mädchen. Er will mit ihr Zeit verbringen aber dann wird es komisch, weil er Sachen denkt und dann macht er das Gegenteil. Wenn er das Gegenteil macht denkt er drüber nach und will wieder etwas anders machen aber er sagt nichts. Das kann komisch werden. Die beiden machen manche Dinge zusammen wie essen, schwimmen, ins Kino gehen, und um die Stadt laufen. Und zuerst ist der Junge nicht so nett aber er wird besser. Der Junge lernt auch wie er seine Sinne besser benutzen kann als nur seine Augen. Dieses Buch ist ein ziemlich gutes Buch. Dieses Buch hat ein paar langsame Teile aber man kann es durchhalten. Wenn man über Aktion lesen will, und es muss spannend sein, dann ist dieses Buch nicht für dich. Dieses Buch ist mehr ein Roman als eine Liebesgeschichte. Es ist interessant zu lesen, wie der Charakter sich verändert als die Geschichte weiter geht. Aber manchmal kann das Buch ein bisschen komisch werden und auch schwer zu verstehen. Aber ich denke dieses Buch ist gut zu lesen.
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am 10. Mai 2002
Ein wirkliche gelungenes Jugendbuch, das auch durch seine originelle Sprache und punktgenauen Dialoge überzeugen kann. Erzählt wird die bittersüße Liebesgeschichte von Lukas und der blinden siebzehnjährigen Sonja, die er an seinem vierzehnten Geburtstag kennenlernt, als er ganz alleine durch die Stadt streift. Dabei gewinnt der Leser - so wie Lukas - immer mehr Einblick in die durchaus faszinierende Welt der Blinden ... wie es ist mit allen Sinnen die Welt zu erleben ...
Doch seine Liebe zu einem älteren Mädchen steht unter keinem guten Stern, denn Sonja meint er sei zu jung für sie. Doch so schnell gibt Lukas nicht auf ...
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