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am 15. Februar 2012
Bei "Codes" handelt es sich um die Jugendbuchfassung von Sing's Bestseller "Geheime Botschaften". Dafür wurde das Untersuchungsgebiet etwas eingeschränkt, sei es in der zeitlichen Dimension, indem die Schilderung nicht in der Antike, sondern erst bei Maria Stuart im 16. Jahrhundert beginnt, sei es beim Schwierigkeitsgrad der dargestellten Verschlüsselungsfälle. Lebhaft schildert der Autor das Abenteuer um die Verschlüsselung und Entschlüsselung von Botschaften aus verschiedenen Epochen der Geschichte. Selbstverständlich fehlen dabei weder der "Stein von Rosette" mit dem die Entzifferung der altägyptischen Schriftzeichen gelang, noch der unerbittliche und mit unglaublicher Geduld und Anstrengung geführte Kampf um die Geheimhaltung und Entzifferung von Botschaften im zweiten Weltkrieg mit der deutschen Wundermaschine "Enigma", welche von Polen und Engländern mithilfe eines französischen Spions geführt wurde. Schliesslich führt Singh den Leser in die Neuzeit und schlägt die Brücke zur modernen Verschlüsselung von Botschaften im elektronischen Datenaustausch.

Doch Obacht - trotz aller lebendigen Schilderung verliert der Autor die mathematische Dimension des Themas nicht aus den Augen sondern versucht didaktisch geschickt, dem Leser die logische Struktur möglicher Verschlüsselungen aufzuzeigen. Wer mit solcherlei Zahlenakrobatik nichts anfangen kann, wird sogar bei dieser der Jugend gewidmeten Ausgabe irgendwann die Übersicht, die Geduld oder beides zusammen verlieren. Doch eingedenk der Tatsache, dass das Thema ganz ohne Rechnerei nicht erschlossen werden kann, bietet "Codes" für Mathematik-Muffel immerhin die reizende Gelegenheit, auf die einfachstmögliche Weise mit einer komplexen Materie vertraut zu werden, die in den Auseinandersetzungen der Menschheit, sei es zwischen Individuen, sei es zwischen Staaten, immer wieder eine herausragende Rolle gespielt hat.
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 1. November 2013
Ich habe eigentlich einen "Fehlkauf" mit diesem Buch getan, da ich "eigentlich" kein Jugendbuch kaufen wollte.
Beim Lesen fällt das aber nicht weiter auf, was wohl auch an dem Schreibstil von Simon Singh liegen dürfte, der nicht als "kinder-spezifisch" bezeichnet werden muss.

Das Buch selbst gibt einen allgemeinen Einblick in die Geschichte und Funktionsweise des Verschlüsselung.
Wer hier eine tiefgreifende Einführung in Algorithmen und deren Entwicklung erwartet wird sicherlich enttäuscht, aber das ist auch nicht das Ziel des Buches.
Zum Schluss wird dann noch in sehr gut verständlicher Weise die Funktionsweise von PGP (Pretty Good Privacy) erläutert, was gerade in diesen Tagen für immer mehr Leute interessant werden könnte.

Als Einführung in das Thema ist das Buch durchaus für jeden interessierten Laien eine echte Kaufempfehlung.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 31. Januar 2017
Der Autor Simon Singh schafft es ein eher 'trockenes' Thema spannend und interessant rüber zu bringen (wie immer in seinen Büchern).
Es werden die Hintergründe und die geschichtliche Entwicklung von Codes und Verschlüsselungen erläutert.

Interessant v.a. für Einsteiger in die Materie.
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am 19. August 2017
interessiert, findet in diesem Buch eine gute und informative Darstellung über das umfangreiche Gebiet der Kryptografie. Von den Anfängen bis heute wird auch für den Laien dieses Thema verständlich (mit Beispielen) erklärt. Klare Kaufempfehlung.
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am 3. April 2012
Ich musste mir das Buch für den Mathe Unterricht kaufen. Es ist zwar nicht das dünnste aber ich war sehr überrascht.
Das Buch ist so verständlich geschrieben, dass ich es auch für Kinder der 8. Klasse schon empfehlen würde.
Mir ( ich bin nicht wirklich gut in Mathe) hat es sehr geholfen von einer anderen Seite an Matheaufgaben heran zu gehen und einen anderen Gedankensweg zu finden.

Viele Geschichten und Beispiele, sowie ein Abschlusstest veranschaulichen das gesamte Buch und machen es schnell lesbar ;)

Ich kann es einfach nur mit 5 Sternen bewerten und empfehle es auch wirklich jedem weiter !
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 17. Oktober 2004
Spannend wie ein Krimi erzählt ist der Wettlauf von Verschlüsselungskünstlern und Entschlüsselungsexperten im Lauf der Jahrhunderte. Erwachsene, die ihre Neugier nicht verloren haben und im Herzen Detektiv geblieben sind, und Jugendliche mit etwas Spaß am Knobeln haben hier ihre helle Freude.
Meinem Sohn habe ich das Buch zum 13. Geburtstag geschenkt. Er hat es binnen kurzer Zeit verschlungen. Als ich (endlich) darin lesen durfte, hat es mich sofort in seinen Bann gezogen.
Das Buch erzählt den Wettstreit von Ver- und Entschlüsselung, von der Caesar-Verschiebung und der im 10. Jahrhundert von Arabern erfundenen Häufigkeitsanalyse, von der Vigenère-Verschlüsselung, die seinerzeit als die nicht-knackbare Verschlüsselung angesehen wurde, über die deutsche Verschlüsselungs-Maschine Enigma, die das zugrunde liegende Prinzip vollkommen macht. Packend und auch für Jugendliche leicht nachvollziehbar erzählt sind die Episoden zur Entschlüsselung der von Maria Stuart benutzen Verschlüsselung, von der Entschlüsselung der Vigenère-und der Enigma-Verschlüsselung.
Singh geht bis an die gängigen Methoden der Gegenwart: Erklärt wird die heute im Bereich der Nachrichtenverschlüsselung unter Computern gebräuchliche RSA-Verschlüsselung (wo mein Sohn für den Anhang - also nach dem Ende des eigentlichen Buchtextes - zum ersten und einzigen Mal die Unterstützung des Mathematiker-Vaters benötigte), und angerissen wird auch die Quantenverschlüsselung als modernste Methode.
Die Darstellung der Entschlüsselung ägyptischer Hieroglyphen rundet das Thema ab.
Das Buch enthält ein Glossar über kryptographische Begriffe, ein Literaturverzeichnis für Weiterführendes und ein Register.
Besser geht es nicht!
31 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 13. Februar 2013
Ich habe das Buch von meinem Mathe-Dozenten empfohlen bekommen und bin absolut begeistert.

Simon Singh nimmt den Leser mit auf einen Streifzug durch die Geschichte der Kryptografie und geht dabei auf gut verständliche Weise auf die einzelnen Verschlüsselungsverfahren und ihre Entwicklung ein.

Unabhängig von den Vorkenntnissen in der Mathematik oder Informatik kann ich das Buch jedem ans Herz legen, der sich für Codes und "Geheimbotschaften" interessiert.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 27. April 2014
Das Thema "Verschlüsselung" wird sehr verständlich erklärt. Es wird dabei aber nicht banal. Im Gegenteil: Dem Leser wird schon ein gewisses Mitdenken abgefordert.
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am 13. Juni 2015
Der Stoff ist lesenswert, aber hier werden von Singh etliche Kapitel schlicht gestrichen. Wer sich eine Einführung in das Thema erhofft, kann sich das Buch gerne kaufen. Die bessere Wahl ist jedoch der Titel "Geheime Botschaften" des selben Autors. Der Grund: Das andere Buch ist wortidentisch und enthält zahlreiche zusätzliche Kapitel und Informationen.
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 28. Januar 2017
Das Buch Codes von Simon Singh gibt einen sehr guten Überblick über die geschichtliche Entwicklung und über deren Bedeutung der Ver- und Entschlüsselungstechniken. Das Buch ist einfach und verständlich geschrieben. Die Beispiele sind sehr gut gewählt und nachvollziehbar. Die Inhalte des Buches wurden mit viel Umsicht recherchiert. An einigen Stellen ist das Buch allerdings zu langatmig, deshalb "nur" 4 Sterne. Wer sich über die Verschlüsselungs informieren möchte und gleichzeitig unterhalten werden möchte, für den ist dieses Buch das Richtige.
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