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am 20. Februar 2015
Einen Dank an die Übersetzer, die mit augenscheinlich größter Sensibilität die Komik, ebenso wie die Tragik ins Deutsche hinüber retteten und mir damit ein denkwürdiges Vergnügen bereitet haben!
In bisher keinen anderen Leseerfahrungen zuvor habe ich der Übersetzung gegenüber einen so tiefen Respekt empfunden, als in eben jenen - nachdem mir über Sancho und Don Quijotes Wortwitz das Lachen aus dem Bauch heraussprudelte - nachdenklichen Momenten, wie das wohl so treffend ins Deutsche übersetzt wurde.
Eine glatte Empfehlung zu Cervantes und zu Susanne Lange!

Das Nachwort ist auch eine Empfehlung wert: nüchtern, klar, und noch wollig befangen im Prosa-Ton des Don Quichottes, führt Susanne Lang einen um das Gesamtkunstwerk Don Quichotte herum, lässt es erstrahlen in verschiedenen Farben und verzichtet bewusst auf den Schritt, der ihm den Glanz nehmen könnte: die analytische Zerlegung. Der Kern der Faszination wird nicht angetastet, er wird höchstens behutsam ab-getastet. Es werden einige interessante, sehr knapp angeschnittene Herangehensweisen zur Ergründung des Phänomens Don Quichotte zur Sprache gebracht, die aber im Grunde mehr für neue Gedankengänge auf-schließen, als die Behandlung mit dem Don Quichotte ab-schließen. Der persönliche Don Quijote wird nicht entzaubert, er bleibt im Halse stecken und weigert sich den Weg vom Herzen zum Kopf vollständig zu gehen.
Am Ende muss man ihn wohl schlucken - aber es gibt ungemütlichere Kost!

„Und Herr, denkt dran: Ein frisches Herz besiegt den Schmerz,
und greift man nicht nach Speck, fasst man nicht in Dreck“ (Sancho)
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am 28. Mai 2016
Beim Lesen des Monsignore Quijote von Graham Greene wurde ich neugierig auf die neue Übersetzung des Weltklassikers von Cervantes. Frau Lange ist es gelungen, dieses Werk so zu übersetzen, dass man nicht über gesteltzte Sätze stolpert und feststellt, dass die Geschichte des 16. und 17. Jahrhunderts (z.B. Vertreibung der Morisken) auch heute noch aktuell und bedrückend ist. Die zahlreichen Anmerkungen am Schluss der beiden Teile machen die Lektüre zu einem zusätzlichen Vergnügen. Eine gute Idee, im laufenden Text keine Fußnoten anzuzeigen! Wer die zeitlichen und literarischen Hintergründe näher verstehen will, blättere in den Anmerkungen und er wird nie enttäuscht. Ich habe das Buch mehrere Wochen als ständigen Begleiter im Zug dabei gehabt. Großartig.
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am 16. Juli 2012
Cervantes' Don Quijote von der Mancha ließ mich bis vor Kurzem lediglich an Windmühlen denken. Dabei hat der 400 Jahre alte Ritter, der sich zum Exportschlager Spaniens und einem Klassiker der Weltliteratur gemausert hat, noch Einiges mehr zu bieten. Der Autor hat eine ausführliche Parodie auf die so beliebten Ritterromane seiner Zeit verfasst und wider jedem Erwarten spielen nicht nur Windmühlen eine eher untergeordnete Rolle sondern es lassen sich in diesem potentiell verstaubt anmutenden Werk sogar einige moderne Ansichten wiederfinden.
Die Geschichte beginnt mit dem Vorhaben eines verarmten Adligen ein fahrender Ritter werden zu wollen. Er möchte auf diese Weise seinen großen Vorbildern aus diversen phantastischen Romanen nacheifern und durch sein einnehmendes Wesen überzeugt er auch seinen Nachbarn Sancho Panza von der Idee, der ihn daraufhin als treuer Knappe begleitet. Die anschließende Bücherverbrennung durch Bekannte Don Quijotes, die seine Bücher eindeutig als Ursache seines Wahns erkannt haben wollen, ist für wahre Leseratten zwar schmerzhaft, aber durchaus auch eine gelungene Möglichkeit sich mit einigen der parodierten Geschichten vertraut zu machen.
Danach geht es auf der zweiten Fahrt so richtig los mit den bunten Abenteuern des fahrenden Ritters von der Mancha. Leider war das der Teil durch den ich mich ein wenig hindurch kämpfen musste, da mir der Humor zunächst nicht richtig zugesagt hat und ich den roten Faden leider einfach nicht erkennen konnte. Ab etwa der Hälfte des ersten Buches, wo sich einige Leute aus Don Quijotes Dorf aufmachen, um ihn zu heilen, änderte sich das aber und ich musste mich wirklich teilweise beim Schmunzeln und in seltenen Fällen sogar bei Lachen erwischen.
Vor allem das zweite Buch ist sehr philosophisch und psychologisch angehaucht und das Lesen hat mir große Freude bereitet. Ganz großartig fand ich auch diese von mir gewählte Ausgabe. Die Übersetzerin hat sich vor allem bei den Anmerkungen große Mühe gegeben und ich habe dadurch viel sowohl über das Leben im Spanien des 17. Jahrhunderts als auch über die Lebensumstände und Denkweisen des Autors gelernt.
Nach guten 1200 Seiten war ich fast ein wenig traurig schon zum Ende dieses Buches gelangt zu sein und kann es jedem, der ein bisschen Muße und Interesse an den historischen Hintergründen mitbringt, nur ans Herz legen.
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am 7. Juli 2016
Dieser Roman verdient, zu den besten 100 Werken der Weltliteratur gezählt zu werden. vor 500 Jahren geschrieben und in vielen Dingen aktueller denn je. Die Aussagen über Minderheiten, ob muslimischen Glaubens oder des jüdischen Glaubens, deren Diskriminierung wird bereits in diesem Roman thematisiert. Dazu werden teilweise novellenartige Passagen eingeschoben (z.B. die Novelle des Maßlos Wissbegierigen) u. ähnliches, die wohl ein sehr breites Spektrum der damals zeitgenössischen Literatur widerspiegeln. Neben der inhaltlich sehr anregenden Lektüre des Romans sind auch die Erläuterungen und Anmerkungen zum geschichtlichen Hintergrund, die von der hervorragenden Übersetzerin Susanne Lange eingefügt wurden, m.E. sehr hilfreich, um das gesamte, sehr umfangreiche Werk besser zu verstehen.
Fazit: Don Quijote ist viel mehr als "Kampf gegen Windmühlen"
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am 6. April 2012
Miguel de Cervantes Saavedra schrieb vor 400 Jahren eine Parodie auf die Ritterromane seiner Zeit. Don Quijote - wer denkt da nicht sofort an das berühmte Abenteuer gegen die Windmühlen, nur ein kleineres von vielen Abenteuern. Ein armer Junker steckt seine Nase zu tief Ritterromane, die ihm den Verstand verrücken. Fortan wird er von der fixen Idee beherrscht, ein fahrender Ritter zu sein. Der Roman liest sich sehr flüssig, ist überaus vielseitig. Ein äußerst kurzweiliger, humorvoller Roman über einen "Ritter der traurigen Gestalt". Ein Buch, das einfach Spaß macht. Dabei hat der Roman so viele Schichten, dass man als Leser zuwielen nicht weiß, was Realität, was Wahn ist, ja sogar der Erzähler selbst sich oft nicht sicher ist. Absolut guter Humor, eines der besten Bücher der Weltliteratur.
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am 22. Mai 2014
Ich finde, man sollte "Don Quijote" unbedingt gelesen haben, da er doch im Sprachgebrauch recht gut bekannt ist, aber (leider) nur die wenigsten Leute wissen, welch unzählige (liebenswert-amüsanten) Abendteuer er und sein treuer Gefährte erleben!
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am 27. Februar 2013
"Hundert Autoren wählten Miguel de Cervantes' "Don Quijote" zum besten Buch der Welt." - SPIEGEL ONLINE
"Wer literarische Schwergewichte schätzt, kommt an Cervantes' Jahrhundertklassiker kaum vorbei - und will es auch gar nicht!" - 100-beste-bestseller-buecher.de

Der spanische Nationaldichter de Cervantes (eigentlich de Cervantes Saavedra) hat seinen berühmten Roman – den viele für das beste Buch der Welt halten – in zwei Teilen 1605 und 1615 veröffentlicht. De Cervantes parodiert in seinem Werk, das damals schon zu den besten der Welt gehörte, die zu seiner Zeit modernen Ritterromane, in denen unglaubwürdige Heldentaten einander schrill überboten.

Die bekannteste und am häufigsten zitierte Episode des Romans ist Don Quichotes Kampf gegen die Windmühlen. Bis heute erfolgten zahlreiche Verfilmungen und Theaterstücke nach Vorlage des Herrn und seines kaum minder berühmten Dieners Sancho Pansa.
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am 23. Mai 2016
Dieses Buch sollte jeder gelesen haben! Der Ritter von der traurigen Gestalt und sein Diener Sancho Pansa, der seine Mund voll nimmt und oft spontan und unüberlegt spricht, sind so ein Paar, die sich den Widerfahrnissen in der Welt stellen müssen.
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am 1. April 2011
Dass auch dieses 1605 erschienene Werk auch vom Inhalt her nicht antiquiert ist, liegt mit Sicherheit an der Figur des Ritters von der traurigen Gestalt, welche die Wirklichkeit an ihre Vorstellung anpasst, auch wenn sie dafür leiden muss.
Tun wir das nicht alle, wenn auch nicht in einem so übersteigerten Maß wie Don Quijote? Wenn wir gegen jede Wahrscheinlichkeit glauben, im Lotto zu gewinnen, handeln wir dann anders als Sancho Panza, der zwar die Verrücktheit seines Herrn erkennt, sich schon als Statthalter einer Insel sieht, welche ihm dieser zu schenken versprochen hat.
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am 25. April 2013
es überkam mich immer wieder der gedanke: ein mann mit psycho-störung in einer zeit vor der psycho-analyse geht seinen weg.
immer wieder kam es eher zu mitleid, als zur eigentlichen abschreckung von ritter-romanen; geschweige denn der erinnerung an eben jene, der hingabe an schäfer-poesie und dem sarkasmus des schelmen-romans.
ein eher schwieriges buch durch seine sprache, mit schneller öffnung aller gewünschten moralischen fingerzeige.
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