Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16 Fashion Sale Hier klicken reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos Erste Wahl Learn More HI_PROJECT

Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
22
4,1 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 6. März 2006
Die Tatsache, dass die deutsche Ausgabe "Lokales Denken, Globales Handeln" (der treffendere Titel des engl. Originals: Culture and Organization) als Wirtschaftsberater erschienen ist, täuscht darüber hinweg, dass der Inhalt für jeden, der sich mit anderen Kulturen beschäftigt, sehr relevant ist. Das Buch ist übrigens eine abgespeckte, für einen breiteren Markt konzipierte Version von Hofstede's "Culture's Consequences", das sich vor allem an ein wissenschaftliches Publikum wendet und noch wesentlich mehr Datenmaterial miteinarbeitet.
Die von dem Anthropologen entwickelten fünf Dimensionen von Kultur sind tatsächlich ein sehr brauchbarer Ansatz, mit dem wir die unterschiedlichen Denkweisen anderer Kulturen besser verstehen können. Auch lernen wir viel über die Grundlagen und die kulturelle Bedingtheit unseres eigenen Denkens, aber auch von Gesellschaft und Politik, Familienstrukturen und Philosophie. Für jeden, der sich für irgendeines dieser Gebiete interessiert sicherlich eine lohnenswerte Lektüre.
Die große Stärke von Hofstedes Arbeit besteht darin, dass es ihm gelingt, Dimensionen zu entwickeln, die man auf alle Gesellschaften dieser Welt anwenden kann, egal ob modern oder traditional, demokratisch oder despotisch (wenngleich meiner Meinung nach ein gewisser Eurozentrismus erhalten bleibt). Dies begründet jedoch auch die große Schwäche: Die Arbeit ist sehr allgemein gehalten. Sie zeigt lediglich, und teilweise gar nicht so überzeugend, dass bestimmte Kulturen in eine bestimmte Richtung tendieren. Wer sich näher mit einer ganz bestimmten Kultur beschäftigen will, sollte Hofstede und noch etwas anderes, spezifischeres lesen (z.B Richard Münchs Vergleich von D, USA, GB, F: "Die Kulturen der Moderne")
Eine weitere Schwäche ist die Scheingenauigkeit der Daten. Was bedeutet z.B. die Aussage, dass Dänemark einen Individualismusindex von 74 hat, Schweden 71? Es wäre vielleicht sinnvoller gewesen, die Daten zu gruppieren, anstatt eine Präzision zu suggerieren, die mit dem Forschungsdesign ohnehin nicht möglich ist.
Auch scheinen mir die von Hofstede herangezogenen Daten, die jeweils mit seinen Dimensionen korrellieren, sehr selektiert. Er geht in keinem einzigen Absatz auf Daten ein, die seinem Konzept widersprechen (von denen es, nebenbei bemerkt, so einige gibt).
Trotz einiger Schwächen aber ein sehr gelungenes und in sich geschlossenes Konzept von Kultur. Als Soziologe gefällt mir besonders der Theorieteil, der Anleihen bei Talcott Parsons, Margeret Mead und anderen nimmt und leichtfüssig eine der, meiner Meinung nach, besten Definitionen von Kultur erbringt.
Einfache, sehr gut lesbare Sprache (für Bettlektüre aber viel zu anregend;-)
0Kommentar| 76 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. November 1999
Der Niederländer Geert Hofstede ist der weltweit renommierte Experte für interkulturelle Fragen und erläutert hier verständlich seine Forschungsergebnisse zu kulturellen Unterschieden von Nationen. Zugrunde liegt eine Fragebogenstudie, die weltweit bei Mitarbeitern des Unternehmens IBM durchgeführt wurde. Nach einer allgemeinen Definiton von Kulturebenen beschreibt Hofstede detailliert die bei allen Kulturen feststellbaren Kulturdimensionen "Machtdistanz", "Kollektivismus / Individualismus", "Maskulinität / Feminität" und "Unsicherheitsvermeidung" und ordnet die untersuchten Nationen mittels Punktwerte auf Skalen an. Er versucht, die Ergebnisse auch in den Zusammenhängen "arme Länder - reiche Länder", "heißes Klima - kaltes Klima" und "gewachsene Herrschaftssituationen" zu interpretieren. Das Kulturenmodell ist nicht nur für Nationen anwendbar, sondern auch auf Subkulturen und Unternehmen / Organisationen übertragbar. Auch wird auf Schwierigkeiten beim Kulturkontakt eingegangen, bei dem Prozesse wie Kulturschock, Ethnozentrismus, Xenophilie und die Entstehung von Stereotypen und Vorurteilen ablaufen können. Im Anhang gehen die deutschen Übersetzer speziell auf die deutsche Frage ein. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
0Kommentar| 25 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Juli 1999
Die Welt wird immer globaler, das Zeitalter der Kommunikation läßt sie immer kleiner erscheinen, Märkte wachsen zu größeren, internationalen Einheiten zusammen, Grenzen öffnen sich. Jedoch ist die Internationalisierung nicht so weit fortgeschritten, daß Probleme unterschiedlicher Kulturen in den Hintergrund gestellt werden könnten. Daher sind Untersuchungen wie die von Geert Hofstede sehr hilfreich, um die Kultur eines fremden Landes besser einschätzen und dadurch ein gewaltiges Konfliktpotential und auf Wirtschaftsebene beträchtliche Verluste vermeiden zu können. Schon vor Hofstedes Untersuchungen hat es mehrere Versuche (E.T. Hall, The Silent Language, oder Kluckhohn F. - Strodtbeck F. L., Variations in Value Orientations) gegeben, universale Kategorien zur Beschreibung beliebiger Kulturen zu entwickeln. Der große Verdienst des Autors ist, daß er als Erster die Existenz gravierender Unterschiede im Denken und Handeln von Vertretern verschiedener Kulturen empirisch bewiesen hat. Sein Werk stellt die umfangreichen Untersuchungen des Autors dar, die aus einer IBM-Studie emporgewachsen sind, und trotz einer starken Unternehmenskultur auf entscheidende Unterschiede im Arbeitsverhalten der untersuchten Kulturen verweisen. In der Zeitspanne zwischen 1967 und 1978 hat der holländische Organisationspsychologe Mitarbeiter eines multinationalen Unternehmens in 40 Ländern befragt und als Ergebnis seiner empirischen Untersuchungen ein Ordnungssystem mit vier Faktoren herausgefiltert. Diese sind: Machtdistanz, Individualismus versus Kollektivismus, Unsicherthetsvermeidung und Maskulinität versus Feminität. Die gewonnenen Daten wurden dann in skalierbare Werte „umgerechnet" und auf vier Skalen (ein Skala je Dimension) dargestellt, die von den jeweiligen Extrempositionen begrenzt werden. Das Buch ist zu empfehlen für alle, die mit Vertretern einer fremden Kultur in Interaktion kommen, daß heißt, nicht nur für Fach- oder Führungskräfte. Der Grund dafür ist: Hofstedes interkulturelle Indikatoren beziehen sich zwar in erster Linie auf das Arbeitsverhalten, sie wurzeln jedoch außerhalb der Kulturen, im Allgemeinmenschlichen, da sie Antworten auf die Grundfragen menschlicher Existenz geben, und daher auch dem Vergleich anderer Bereiche von (nationalen) Kulturen dienen können. Hofstede hat zwar 40 Länder untersucht, jedoch blieben z.B. alle Länder Ost- und Mitteleuropas (außer dem ehemaligen Jugoslawien) unberücksichtigt - das ist vielleicht die einzige Schwäche des Buches. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
0Kommentar| 29 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Oktober 2009
Ich möchte in dieser Rezession auf den Inhalt des Buches kurz eingehen. Zu verstehen ist dieses Buch als Wiederauflage oder besser gesagt Neuauflage von Herrn Geert Hofstede. Dem Verleger ist zu entnehmen, dass es sich an Wirtschaftsinteressierte wenden soll. Wie ich finde es ein typischer Mainstreamansatz. Das Thema der interkulturellen Kommunikation umfasst hier deutlich mehr Bereiche als vermutet und könnte sich auch an mehr Personen richten als das Cover vermutet.
Kritik:
Hofstede beschreibt auf Grundlage seiner älteren IBM Studie 5 Dimensionen die Kulturen in ihren Verhaltensweisen beschreiben. Allein diese Erkenntnis ist erstaunlich und häufig zutreffend. Wie er jedoch aus Wissenschaftlicher Sichtweise das Thema ausführt ist nicht elegant genug. Für meinen Geschmack schwankt die Argumentation zu häufig von der Meso in die Mikroebene und verfehlt so sein Ziel. Bspw. beschreibt er die Dimensionen nacheinander schlüssig, jedoch konnte oder wollte ich die eine oder andere Eigenschaft manchmal nich unbedingt dieser Dimension zuordnen sondern empfand es als Interpretation. Die Argumentation auf Basis der Kulturen wird über Argumentationen auf den einzelnen heruntergebrochen was sehr gefährlich sein kann, denn seine Ergebnisse (die im übrigen auch manchmal nicht klar erläutert sind) sind nach Kulturspezifischen Merkmalen ausgerichtet.

Kurzum ein interessantes Buch für Leute die viel Reisen und viel mit anderen Kulturen zu tun haben, und für den normalen Bürger ebenfalls ein Buch das man einmal lesen sollte, um die unterschiedlichen Verhaltensweisen mancher Mitbürger zu verstehen. Jedoch sollte man wie bei allem nicht alles auf die Goldwaage legen und lieber hinterfragen.
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Juli 2013
Auf jeden Fall ein Standardwerk für alle, die sich für die berühmten Kulturdimensionen und die dazugehörige Forschung interessieren. Wer ablesen möchte, "wie Kulturen sind", wird sicher enttäuscht, denn die Untersuchungen sind m.E. nicht brandaktuell und von der Stichprobe her (IBM-Mitarbeiter) auch anfechtbar.

Der große Wert dieser Forschungsarbeit liegt m.E. darin, dass die Kulturdimensionen zunächst ohne drängelnde Pragmatik über dutzende von Seiten auseinandergelegt werden. Es entsteht eine höchst interessante Morphologie möglicher Unterschiede von Kulturen - ohne einzelne Kulturen "dumm" und Stereotypen folgend wieder bis zur Unkenntlichkeit zu verkleinern.

Die Konsequenzen aus solchen Unterschieden sind im internationalen politischen Diskurs brandaktuell und höchst knifflig zu handhaben (Thema: Menschenrechte!).

Die darauf aufbauenden Arbeiten (bspw. Trompenaars / Hall / GLOBE-Projekt usw.) sollten natürlich auch zur Kenntnis genommen werden. Sie ergänzen und korrigieren die Dimensionen und konkreten kulturbezogenen Forschungen von Hofstede.

Was auch schön ist: Ein Buch von Vater und Sohn.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Februar 2015
Mir persönlich ein wenig zu theoretisch und zu langatmig. Ich wollte eine Lektüre die mir sozusagen kulturell die Augen öffnet für mein internationales Arbeitsumfeld. Die Mehtode scheint mir hinterfragenswert und die Einteilung der Länder teilweise überhaupt nicht schlüssig. Es wird auch immer wieder auf persönliche Erfahrungen hingewiesen (wäre ja OK), die aber schon in die 70er und 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts zurückverweisen. Die Aufsplittung der Themenbereiche ist aber grundsätzlich nicht ganz schlecht.
Naja - für den Preis gibts Besseres.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Mai 2012
Unbeschadet der soziologischen Perspektive der Verfasser und des damit einhergehenden verengten Blickwinkels (was ist eine "mentale" Programmierung von Menschen?) bietet dieser Klassiker mit seiner 5. Auflage eine Fülle von Einsichten und Anregungen für jeden interkulturell interessierten Leser oder auch für angehende Wissenschaftler. Für letztere u.a. deswegen, weil Hofstede/Hofstede auch auf die Methologie ihrer Untersuchung eingehen. Sie weisen z.B. darauf hin, dass die Wahl von Bezeichnungen für empirisch ermittelte Dimensionen einen subjektiven Vorgang darstellt, mithin die Formulierung einer "Theorie" auf Basis der ermittelten Daten.

So wäre an dieser Stelle z.B. zu fragen, welchen Einfluss die Mitgliedschaft in dem stark anglo-amerikanisch geprägten Unternehmen IBM auf die Werte und Normen der befragten Untersuchungsteilnehmer haben. Oder ihre Prägung durch die Zugehörigkeit zu bestimmten Religionen (z.B. Hinduismus vs. Christentum), die sich neben der spezifischen Unternehmenskultur sicherlich auch im täglichen Verhalten in Unternehmen manifestiert.

Ohne Zweifel lassen sich mit den fünf extrahierten Dimensionen (Verhältnis zu Autorität, Individuum/Gruppe usw.) Kulturen zumindest aus eurozentrischer Sicht annähernd gut beschreiben. Auf die Scheingenauigkeit der Daten wurde bereits in einer anderen Rezension aufmerksam gemacht.

Folgt man dem Anspruch der Verfasser für Ihr Werk "Lokales Denken, globales Handeln" und liest man das sehr flüssig geschriebene Buch aus einer unternehmens-orientierten und operativen Perspektive, etwa um Hinweise für interkulturelles Management in international ausgerichteten Unternehmen zu erhalten, sollte man sich des Kategoriensprungs bewusst sein. Manche Schlussfolgerungen der Verfasser für multinationale Unternehmen, etwa: Deren Strukturen sollten Kulturen folgen, sind mit Zurückhaltung zu bewerten; auf die organisations-psychologischen Effekte für Organisationskulturen gehen die Verfasser gar nicht ein. Will man mit der Absicht internationaler Leadership einen raschen Überblick über die individual-spezifischen Eigenheiten verschiedener Kulturkreise erlangen, so sollte man zu anderen Werken greifen (z.B. Harris etc. Managing Cultural Differences).

Fazit: An Hofstede/Hofstede kommt man nicht vorbei. Neben dem vorhandenen Personenverzeichnis und dem Glossar wäre für eine schnelle Orientierung ein Stichwort-verzeichnis sicherlich hilfreich. Cultures and Organizations - Software of the Mind: Intercultural Cooperation and Its Importance for SurvivalLokales Denken, globales Handeln: Interkulturelle Zusammenarbeit und globales Management
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Februar 2016
Kindle: leider ist ein Großteil der Tabellen sowie die Abbildungen nicht lesbar. Die Abbildungen sind zu klein, daher ist die Beschriftung nicht lesbar. Die Tabellen scheinen zu groß (breit) daher "fallen diese rechts raus". Dann kommen etliche Tippfehler (?) dazu. Insgesamt wäre das als Buch nicht mal mehr als Mängel-Exemplar akzeptabel. Im Buchladen würde ich das zurückbringen und mein Geld wieder haben wollen! Daher auch nur 3 Sterne obwohl es inhaltlich auf jeden Fall 4 verdient hat.

Inhalt: sehr viele interessante Anregungen und Denkanstöße. Leider immer wieder von Seiten mit Statistik-beschreibung sowie -erklärung unterbrochen. Das unterbricht den Lesefluss und passt nicht so recht. Es fühlt sich wie ein Versuch an 2 Bücher in eines zu gießen. Schöne Beispiele gleichen dies jedoch wieder aus. Der Inhalt widerspricht sich zum Teil selbst und ist auch nicht ganz konsistent. Das ist eben eine "Geisteswissenschaft" - da muss das wohl so. Es ist ja auch besser, wenn man sich seine eignen Gedanken macht. Dazu regt das Buch auf jeden Fall an und es gibt einen guten Ein- und Über-blick. Auf jeden Fall lesenswert.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Dezember 1999
Geert Hofstedes Werk "Lokales Denken, globales Handeln" ist ein Klassiker über interkulturelle Zusammenarbeit und globales Management. Eigentlich für den Bereich internationales Management geschrieben und in der Beck Wirtschaftsreihe erschienen, ist es jedoch nicht nur sinnvoll für Unternehmen mit Auslandsbeziehungen, sondern für alle, die in irgendeinem multikulturellen Bereich tätig sind oder sich einfach für andere Kulturen interessieren und diese besser verstehen möchten. Im Zuge der herrschenden Globalisierung ist es geradezu zu einem Muss geworden, möchte man nicht am Kulturschock zugrunde gehen - der wird sich nie ganz vermeiden lassen, doch kann er durch dieses Buch sehr abgemildert werden und sich in mehr Verständnis und Toleranz umwandeln. Zwar von einem Europäer geschrieben, wird aber doch weitgehend eine eurozentrische Sichtweise vermieden. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
0Kommentar| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Juli 2008
Hofstedes Modell ist berühmt, und das nicht ohne Grund. Die in seiner Studie erläuterten Dimensionen helfen in jedem Fall Länder und ihre Kulturen differenziert zu betrachten und die Unterschiede systematisch herauszustellen. Wobei man sich immer der Tatsache bewusst sein sollte, dass man durch das Nutzen eines solchen Buches dazu neigt, sich auf Stereotypen zu stützen.

Meines Erachtens nach handelt es sich hier um ein herausragendes Werk. Während des Lesens ertappt man sich immer mal wieder dabei, wie man einfach nur vor sich hin grübelt statt weiterzulesen, vor allem wenn man selbst multikulturell aufgewachsen ist (was wir ja quasi alle sind). Ich empfand das Buch allein schon deshalb als hilfreich, um mein alltägliches Handeln, die Werte meiner eigenen Familie und die meines Umfeldes besser verstehen und ordnen zu können. Und nicht zu vergessen, um sich auf Auslandsaktivitäten vorbereiten zu können.

Ab und an ist das Buch ein wenig trocken, vor allem wenn es um die Beschreibungen der Herangehensweise der empirischen Untersuchungen geht, aber insgesamt ist das Buch lesenswert.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden