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Kundenrezensionen

3,3 von 5 Sternen
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3,3 von 5 Sternen

am 18. Januar 2008
Rumi war ein "Poet", der Poesie "Werkzeug" verwendete um sufische Weisheiten zu verbreiten (laut Idries Shah). Andrew Harvey, ein Mann der kein Wort Persisch kann (die Sprache in der Rumi seine Werke verfasste), hat Deutsche und Französische Übersetzungen ins Englische übersetzt und als eines der Ergebnisse kam u.a. dieses Buch heraus. Dabei war jedoch sein Hauptaugenmerk nicht bei der inhaltlichen Übersetzung, sondern bei der poetischen.

Das bedeutet, dass dieses Buch die Übersetzung, der Übersetzung, der Übersetzung ist! Das dabei das Wesentliche, der essentielle sufische Inhalt, verloren geht liegt auf der Hand. Abgesehen davon scheint mir Herr Harvey z.T. Rumis Texte sehr beliebig zu interpretieren.

Leider gibt es nur sehr wenig von und über Rumi auf Deutsch. Direkt aus dem Persischen übersetzt gibt es Rumis Hauptwerk den Matnawi von Bernhard Meyer (Der Prophet der Liebe). Herr Meyer hat den Fokus auf Inhalt und nicht Poesie gelegt. Insofern ist seine Ausgabe (in drei Teilen) des Matnawis zu empfehlen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 4. Juni 2007
Es werden, von Andrew Harvey ausgewählt, nach bestimmten Gesichtspunkten geordnet und ein wenig kommentiert, Auszüge von Rumis Gedichten und Prosa wiedergegeben. Diese entstammen verschiedenen Sammlungen, etwas den Oden, den Tischgesprächen oder dem Matnawi. Harvey, der sich selbst als eine Art spirituellen Meister sieht, nimmt diese Auswahl in dem Bestreben vor, den mystischen Pfad, die verschiedenen Stationen, die der spirituell Suchende zu passieren hat, anhand der Texte Rumis zu erläutern. Das stört. Vor allem, weil man sehr an Harveys spiritueller Autorität zweiflen kann - und Harvey mit der islamischen Mystik, also dem Sufismus, fast gar nichts zu schaffen hat. Wichtig ist aber, dass es in deutscher Sprache nur wenige kostengünstige Bücher mit Gedichten Rumis gibt. Das ist schon eine große Schande, da Rumi gewiss nicht umsonst als bedeutendster Poet der islamischen Welt gilt - und vielen auch als bedeutendster Meister des Sufismus, oft auch "Pol der Liebe" genannt und Ibn Arabi, dem "Pol des Wissens", gegenübergestellt.

Wer also Harveys lästige Kommentare überliest, kann sich einen gewissen Eindruck von Rumis Poesie verschaffen, allein deshalb lohnt sich der Kauf dieses Buches. Die Auszüge reichen aus, um eine Ahnung davon zu gewinnen, wie viele, viel-tausendfache, Bilder Rumi eingefallen sind, um die mystische Reise, seinen Schöpfer oder die Beziehung zwischen Liebendem und Geliebtem, also Mensch und Gott, zu besingen.
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am 4. Oktober 2006
Jalal ad-Din Muhammad Rumi (1207 — 1273 CE) war Poet, Jurist, Theologe, geboren im damaligen Persien (Tajik). Rumi lebte im 13. Jahrhundert zuerst in Persien, als Folge des Mongolensturms flüchtete er in das benachbarte Afghanistan und letztlich nach Konya.

Rumi wurde in Balkh geboren (damals eine Stadt in Gross-Khorasan, eines der östlichen Gebiete des damaligen Persien (heute gehört dieser Teil zu Afghanistan). Rumi starb in Konya (heute gehört dieser Teil zur Türkei). Rumi war somit Perser, nicht Afghani, auch nicht Türke, auch dann nicht, wenn heute diese Landteile geographisch zu Afghanistan resp. der Türkei gehören (sonst wären entsprechend der heutigen geo-politischen Landkarte die Komponisten Bach oder Beethoven Oesterreicher; beide waren aber Deutsche!).
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