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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
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4,2 von 5 Sternen
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am 15. September 2002
„Gott ist der Partner unserer intimsten Selbstgespräche" Diese Aussage, welche Frankl schon in jungen Jahren formuliert hat, ist charakteristisch für das gesamte Buch, in welchem der Zusammenhang von Psychotherapie und Religion in einem neuen Licht erscheint.
Viktor E. Frankl ist der Begründer der Logotherapie, welche den Menschen mit der Frage nach dem Sinn auseinandersetzt. Er sieht den Menschen nicht nur als ein von unbewussten Trieben und dem Streben nach Macht beherrschtem Wesen, sondern schreibt ihm auch etwas Geistiges zu. In diesem Werk zeigt er die unbewusste Religiosität und Gottbezogenheit auf, welche in jedem von uns wohnt. Frankl gelingt es mit diesem Buch dem Leser ein tieferes Vertrauen zu seinem Unbewussten zu geben. Durch die Zwiesprache mit sich selbst erkennt man diesen „unbewussten Gott". Anhand des Gewissens und der Traumdeutung versteht Frankl es von der Existenz dieses Religiösen in uns zu überzeugen. Durch viele Beispiele aus seiner eigenen Erfahrung wird das Buch anschaulich und verständlich. Auch ist die Sinnfindung wieder ein zentrales Thema. Er bietet damit eine Orientierungshilfe, die den Menschen zur Selbstfindung und Erkenntnis der unbewussten Religiosität führt.
Ich glaube, dass „Der unbewußte Gott" in der heutigen Zeit wegweisend ist, da es den Menschen über die bloße Triebhaftigkeit hinweghebt, und ihm auch ein geistiges Wesen zuspricht. Das Buch ist sicher für jedermann verständlich, und ich kann es nur empfehlen.
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am 11. Februar 2009
Die Frage nach Gott ist für Rankl auch immer eine Frage nach dem Menschen, der nicht nur seinen Ursprung Gott zu verdanken hat, sondern auch sein Lebensziel von ihm erfährt. So ist es nicht verwunderlich, dass eine zentrale Besonderheit von Frankl`s Heiltherapie darin liegt, dass sie mit dem Gottesbild und mit dem Menschenbild der christlichen und jüdischen Bibel harmoniert.
Der Mensch, so Frankl, ist auf die Verwirklichung von Lebenssinn angelegt. Deshalb ist auch jede Frage nach dem Sinn des Lebens, eine Frage nach Gott. Der Umkehrschluss müsste lauten, ohne nach Gott zu fragen, findet der Mensch keinen Sinn im Leben.
In der Sehnsucht des Menschen nach Sinn offenbart sich letztlich auch die Sehnsucht nach Gott. Die Fragen, die das Leben an jeden Einzelnen stellt, sind Fragen aus der Transzendenz und rühren von Gott her. Am tiefsten verwirklicht sich dieser Sinn in einem vor dem Schöpfergott verantworteten Leben.
Frankls ganze Philosophie und seine Logotherapie haben sich in seinem ganzen Leben und gerade auch in seinem Leiden exemplarisch bewahrheitet. Das ist immer auch ein Merkmal einer stimmigen Philosophie, dass sie alltagstauglich ist und sich im Leben bewährt. Mit Bewähren" sind keine Entfaltung zerstörerischer Kräfte gemeint. Manche Irregeleitete heutzutage meinen ja ihren Lebenssinn in der Verwirklichung von Unsinn oder Wahnsinn gefunden zu haben. Sie haben den Lebenssinn verfehlt.
Menschsein heißt für Frankl, mit Situationen konfrontiert zu sein, von denen jede gleichzeitig Gabe und Aufgabe ist", so Frankl in Der unbewusste Gott". Das kann auch bedeuten, eine hoffnungslose Situation, die sich nicht verändern lässt, oder den Verlust eines geliebten Menschen mit Tapferkeit und Würde zu tragen. Das ist auch die Botschaft des Hiob. Es scheint so als habe der Jude Frankl, die Botschaft des Alten Testaments verinnerlicht und in Psychotherapie umgemünzt. Ein wichtiger Bestandteil dieser Botschaft lautet anzuerkennen, dass sich gerade auch im Leiden ein Lebenssinn verwirklicht.
Die vom Frankl gemeinte Trotzmacht des Geistes" half ihm jedenfalls, vier Konzentrationslager in drei Jahren zu überleben. Die Glaubwürdigkeit und Anziehungskraft seiner Logotherapie gründet nicht zuletzt auf diese Bewährung im Extrem. Und gerade deshalb konnte sie vielen Menschen in der Psychotherapie zu einer wertvollen Hilfe werden.
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am 28. März 2014
Ein wirklich sehr gutes Buch, welches gerade heute von großer Bedeutung ist, weil für viele Menschen die Sinnhaftigkeit ihres Daseins immer wieder zweifelhaft erscheint. Viktor Frankl gilt als Begründer der sog. Logotherapie und Vertreter der dritten Wiener Schule der Psychonanalyse. Stets war er dabei auch Psychiater und Psychotherapeut, also Arzt, der durch das Gespräch seinen Patienten helfen wollte. Als Jude (ca.1905 geboren) überlebte er um Haaresbreite mehrere Konzentrations- und Vernichtungslager und wusste um extremste Belastungen, denen Menschen ausgesetzt sein können. In einer Zeit sinnlosester Grausamkeiten entwickelte er dennoch die Anschauung - bewiesen kann da natürlich nichts werden - dass der Mensch stets auf der Suche nach dem Sinn ist und diese Suche erst seinem Leben Sinn stiftet. (Im Gegensatz zu Freud, der den Menschen als von seinen Trieben gesteuert ansieht.). Frankl behauptet, dass auch passionierte Atheisten Sinnsucher sind. Wichtig ist, dass Frankl nicht die Zugehörigkeit zu einer (insitutionalisierten) Glaubengemeinschaft als Religiosität betrachtet. Das Unbewusste sieht er in dem zentralen "Sinn-"Organ des Menschen, dem Gewissen, welches nicht erarbeitet werden kann, sondern apriorisch vorhanden ist. Da werden viele, die es für anerzogen halten, widersprechen und das Moralisieren der Kirche und anderer Glaubensgemeinschaften kritisieren. Aber vielleicht sollte man sich dann doch die Gedankengänge Frankls zu Gemüte führen.
Ein Sternchen weniger gab ich, weil er leider etwas viel heideggert, d.h. diese - excusé - Sprachungetüme verwendet, die mich an Heideggers unnötig komplizierte Ausdrucksweisen erinnern.
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Es ist in diesem Buch nicht so viel von Gott die Rede, aber davon, dass der Mensch auf der Suche nach einem unbedingten Lebenssinn und Lebensziel ist. Das ist ja die zentrale These, die sich durch das Gesamtwerk Frankls zieht. Wer diesen Sinn, gefunden hat, der hat auch seine eigene Mitte, seine Aufgabe und seinen Lebensmittelpunkt gefunden. Kann man schweigend beten? Zu einem unbewussten Gott allemal. Vielleicht meint dies „unbewusst“, wir sind uns nicht immer bewusst. Wie nah er uns ist, wie mit unserem Streben und Sehnen und Suchen, wir ihn umkreisen und meinen ihn rufen zu müssen, dabei sollten wir vielleicht eher innehalten und ruhig werden. Unsere Beschäftigungen fahren lassen und uns „finden“ lassen.
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am 15. Oktober 2015
Dieses Buch erfordert sehr gute Vorkenntnisse in der Psychologie wie auch in der Psycho-Therapie. Es hat bei mir nicht immer gereicht, da meine Studien, Aus- und Weiterbildungen schon lange zurückliegen (bin 83 Jahre alt). Aber es ist mir doch klarer geworden, wie dieser Gott erfunden und notwendigerweise auch als Macht-Instrument von Religionen immer wieder benutzt wird. Und es ist mir deutlich geworden, wie viel Elend diese Religionen über die Menschheit gebracht haben und immer noch bringen. Die Auflösung des Machtinstrumentes "Gott" im Christentum durch Jesus Christus ermöglicht lebendigen Christen jedoch eine innere Befreiung.
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am 19. November 2014
hervorragend und wertvoll für Menschen, die das Leben lieben und in der Tiefe des Denkens mit dem authentischen Zeugnis des Viktor E Frankl beschenkt wurden
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am 15. Juli 2015
Ich schätze Viktor Frankl sehr, aber dieses Buch ist wirklich kaum zu lesen. Der Inhalt ist durchaus interessant, aber ich denke, nur Eingeweihte werden sich hier durchquälen.
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am 15. Januar 2013
Über das schwierige Thema der Psychotherapie und Religion hat Viktor Frankl mehrere originale und sehr interessante, nützliche und wervolle Studien publiziert.
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am 18. Oktober 2007
Der berühmte Psychologe Frankl bemüht sich in seinem Büchlein (96 Seiten) dem religiösen Impuls, den jeder Mensch, nach seiner Auffassung, individuell in sich trägt, auf den Grund zu gehen und versucht dabei auch eine Verbindung zur Schuldmedizin bzw. Psychotherapie herzustellen. So einleuchtend seine Erklärungen teilweise auch sind, so sehr bewegt er sich m.E. letztlich aber doch an der Oberfläche (auch wenn er sich dabei durchaus auf hochinteressante praktische Erfahrungen und Beispiele berufen kann). Seine Versuche in die Tiefe zu gehen (will heißen, den eigentlichen Motiven für religiöses Verhalten auf den Grund zu gehen), gehen letztlich doch nicht über ein rein philosophisches Stadium hinaus und stellen insofern auch nur einen Erklärungsversuch unter vielen anderen dar.
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am 28. Januar 2011
Das buch finde ich ansich ganz gut, doch nur sehr schwer zu lesen, da es mit ellenlosen sätzen und fachbegriffen ausgezeichnet ist, welche dann teils noch erklärt werden. ich muss ehrlich gestehen, ich habs erstmal weiter verschenkt!
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