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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
9
4,0 von 5 Sternen
Märchen als Therapie
Format: Sondereinband|Ändern
Preis:9,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 26. Oktober 2012
Da ich selbst gerne und häufig mit Märchen in der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie arbeite, wollte ich mir ein Fachbuch anlegen, das mich in der konkreten Arbeit mit den Kindern unterstützt. Verena Kast gibt viele wichtige und allgemein gültige Hinweise, die die Arbeit mit Märchen erleichtert bzw. besser verständlich macht. Die Beispiele fand ich persönlich etwas langatmig und eben fallspezifisch; hätte mir an dieser Stelle gewünscht, dass diverse gängige Märchen auf ihrer Bedeutungsebene diskutiert würden.
Alles in allem ist das dünne Büchlein sein Geld wert!
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am 8. Mai 2017
"Märchen als Therapie" von Verena Kast erschien 2016 bei dtv.

Inhalt
Anhand von 6 ausgewählten bekannten Märchen wird beschrieben, wie Märchenarbeit in der Therapie eingesetzt werden kann.

Meinung
Natürlich muss dem Leser klar sein, dass die Auseinandersetzung mit einem Märchen kein Allheilmittel ist, das womöglich mehrere therapeutische Ansätze miteinander kombiniert werden müssen.
Mir persönlich hat dieses Buch gut gefallen, ganz besonders "Rotkäppchen" und "Die Schneekönigin". Während des Lesens stieß ich immer wieder auf interessante Aspekte, auf die ich alleine nicht gekommen wäre.
Es macht Sinn, das Buch in aller Ruhe zu lesen, und die einzelnen Kapitel auf sich wirken zu lassen. Genauso kann man das Buch als Nachschlagewerk nutzen und erstmal nur die Märchen nachlesen, mit denen man sich "verbunden" fühlt.
Das Buch ist so geschrieben, das man es auch als Laie gut versteht.

Fazit
Ein interessantes Buch, dass einzelne Aspekte aus bestimmten Märchen näher beleuchtet.
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am 13. Dezember 2004
Geschichten hört wohl jeder gern. Einige davon spielen besondere Rollen für uns und begleiten uns zeitlebens. Märchen gehören dazu und sind darüberhinaus ganz besondere Begleiter: Hier geht es um Problemsituationen und ihre Lösungen, die aus uralten Erzähltraditionen hervorgegangen sind und aufgrund dieses Auswahlprozesses Themen und Verhaltensweisen beschreiben, die viele Menschen interessieren. Es sind wundersame Wendungen möglich, es ist möglich, dem Druck der Realität auszuweichen, es gibt unverhoffte, märchenhafte Lösungen und die Identifikation mit den HeldInnen im Märchen gibt uns eine Idee davon, dass und wie die Probleme lösbar sein könnten. Das regt unsere Kreativität an, gibt uns Mut für die Zukunft, erleichtert uns das Loslassen des Vergangenen.
Verena Kast, Therapeutin und Analytikerin aus der Schule C. G. Jung, zeigt hier, was sie daraus in der Einzeltherapie und in der Gruppe macht, wie sie methodisch vorgeht und wie unter ihrer Führung in den beschriebenen Situationen Heilung gefunden werden konnte. In sechs Kapiteln erklärt sie die ihr wesentlichen Ausgangssituationen: die Rolle des Lieblingmärchens der Kindheit; die enge Identifikation mit einem Märchenhelden, die ein ganzes Leben bestimmen kann; die Verknüpfung mehrerer Motive aus den Märchen der Kindheit; die Arbeit mit Märchen in Selbsterfahrungsgruppen; Träume in Verbindung mit Märchen; und märchenhafte Möglichkeiten, das eigenen Schicksal zu beeinflussen. Sie stellt das Märchen, teils nach Hinweisen Ihrer KlientInnen, teils aus eigener Intuition, wie eine Frage in den Beziehungsraum zwischen sich und ihr Gegenüber oder in den Raum der Gruppe selbst und nützt das Märchen in nachfolgenden Imaginationsphasen wie einen Kristallisationskeim zur Entwicklung von Analogien, zur Projektion und zur Lösungsentwicklung.
Einen wesentlichen Teil der Schilderungen stellen Interpretationen dar, die sehr an analytische Traumdeutung erinnern. Die Autorin greift tief in die Schatzkiste der Mythologie, besetzt Symbole und Metaphern mit vorgegebenen Bedeutungen und leistet unter Verwendung eines klassisch-analytischen Repertoires fundierte tiefenpsychologische Analysearbeit. Ihre Beschreibung ist einfühlsam, in Detail- und Gesamtsicht gut dosiert und sie nimmt bei aller fachlichen Seriosität voll Rücksicht auf das Lesepublikum dieses Buches - immer verständlich, immer interessant und zum Mitdenken anregend. Es muss ein Vergnügen sein, sie als Lehrerin zu haben.
Zur systemisch-konstruktivistischen Sicht, wie ich sie aus der Coaching-Tätigkeit kenne und einnehme, aber auch zu Therapiekonzepten wie etwa Clean Language nach David Grove, stellt diese Methodik geradezu einen Gegenpol dar: das Märchen bildet ein vorgefertigtes Lösungsmodell und es unterliegt stark dem Einfluss der Therapeutin, was die KlientInnen daraus machen. Immerhin warnt Verena Kast mehrmals davor, diese Verhaltensweisen und Lösungen für bare Münze zu nehmen oder sie womöglich zur Flucht aus der Realität zu benützen. Gar nicht geht sie jedoch darauf ein, dass sie selbst mit ihrer eigenen (aus ihrer methodischen Sicht wohl einwandfreien) Interpretation permanent Einfluss nimmt, der kaum hinterfragt, geschweige denn offen diskutiert oder beiseite geschoben wird. Ihre Lösungsorientierung ist immer von eigenen Vorstellungen gefärbt und hängt am Handlungsfaden des Märchens. Es mag Fälle geben, in denen das eine angemessene Vorgangsweise ist - wie aber und vor allem wann erlangt man auf diesem Weg eigene Handlungskompetenz? Benötigt diese Therapieform gerade deswegen so lange Zeit, um Wirkung zu zeigen?
Es bleibt ein interessantes Buch und ein auch für andere methodische Ansätze durchaus anregend wirkendes Leseerlebnis.
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am 15. Februar 2009
Vernena Kast braucht man mittlerweile nicht mehr vorzustellen, da sie bereits sehr viele Veröffentlichungen zur analytischen Psychologie und zu C.G. Jung publiziert hat.

In diesem Buch greift sie auf die Thesen von Professor Dr. Hans Dieckmann (FU Berlin) zurück, den man eigentlich als Entdecker dieser Theorie nennen sollte (was sie leider nicht in ihren Büchern tut). Die Bücher ,Gelebte Märchen" und ,Träume als Sprache der Seele" sowie .Der Zauber aus 1001 Nacht" von Dieckmann sind einfach viel ganzheitlicher und umfassender. Seine Forschungen sind die Basis gewesen, auf der Kast aufbaute (er hat im Gegensatz zu ihr übrigens keine Ängste, sie in seinem Literaturverzeichnis zu benennen).
Sicherlich sind die Bücher von Kast lesenswert und weiterführend - auch wenn ich die Literatur von Dieckmann zu dem Thema intensiver und substanzieller empfinde.
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am 3. März 2016
Es werden beispielhaft einige Märchen interpretiert und pro Märchen Fallbeispiele genannt. So bekommt man einen wunderbaren Einblick darin, wie Märchen in der Therapie verwendet werden könnten und es eröffnet einen anderen Blick auf Märchen. Es ist auch sehr gut geschrieben, so dass es sich gut liest. Das Buch macht Lust auf mehr und so habe ich mir gleich einen ganzen Stapel von Verena Kast Büchern bestellt.
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am 25. Juni 2013
Sehr verständliche und umfassende Interpretation und Analyse der bekanntesten Grimm-Märchen anhand von Fallbeispielen. Spielerisches Lernen der Symbolsprache der Märchen. Absolut empfehlenswert!
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am 3. Januar 2007
Kast zeigt anhand verschiedener Märchen, wie diese in der Therapie eingesetzt werden können. Dabei bezieht sie die Märchenmotive und Symbole auf die jeweilige Lebenssituation der Analysanden. Die Anleitungen zum kreativen gestalten dieser Symbole fand ich persönlich auch sehr gut.
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am 9. Dezember 2012
kast schreibt gut zu lesende, leicht verständliche und sehr gehaltvolle bücher zum thema psychotherapie. alle anderen sind ebenso zu empfehlen.
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am 12. Mai 2010
Leider fand ich in dem Buch überhaupt nichts Neues. Es entspricht einem sehr geläufigen Interpretationsansatz an der Uni. Habe ich so schon hundertmal gelesen.
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