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am 6. Juni 2017
Das erste Buch vom Autor finde wirklich sehr interessant. Es sind Beispiele und dieses "unlogisches" Denken, die einen zu eigenen Überlegungen Richtung finanzielle Unabhängigkeit oder zumindest des zweiten Standbeins stimulieren. Im Nachhinein finde ich es sehr schade, das Buch hätte ich viel lieber vor 5 Jahren gelesen :) man sieht heute, dass doch einige Leute das Buch auch schon mal gelesen haben...

Aber trotzdem - eine klare Leseempfehlung
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am 13. Juni 2017
Die wesentlichen Kernaussagen des Buches sind: a) starte nicht ohne ein gut ausgearbeitetes Unternehmenskonzept, b) mach nicht alles selbst, sondern bediene Dich professioneller Dienstleitungen, sog. Komponenten und c) du brauchst nicht viel Kapital. Die Erläuterungen in diesem Buch machen Sinn und sind gut nachvollziehbar. Was einem der Autor nicht abnimmt, ist überhaupt erst einmal eine Geschäftsidee als Basis zu finden.
D.h. das Buch regt zum Nachdenken an, wie man mit einem guten Geschäftskonzept mit (keinem oder) nur geringem Kapitaleinsatz ein Unternehmen nachhaltig aufbauen kann.
Was mir etwas zu kurz kam war das Thema "Vermarktung". Der Autor vertritt nach meinem Verständnis ja auch die Meinung, dass dies mehr oder weniger ein "Selbstläufer" sei, wenn das Konzept und das Produkt stimmt. Hmmmm?! Außerdem wiederholen sich immer wieder bestimmte Kerngedanken, was etwas nervig ist. Aber vielleicht ist das ja auch Methode, damit es beim Leser besser hängenbleibt?!
Trotzdem: alles in allem sehr lesenswert!
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am 30. April 2017
Super Buch von Herr Faltin! Absolut zu empfehlen..

Wie einfach es doch manchmal sein kann ein Unternehmen zu gründen, wenn man das Rad nicht einfach neu erfindet!

Danke für alles!
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am 6. Juli 2017
Ganz fantastisches Buch! Faltin muss ein großartiger Professor sein, genauso wie er ein guter Autor ist. Tolle Denkansätze mit vielen nützlichen Geschichten und Informationen.
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am 23. Juli 2017
Wenn man mehr als nur ein Arbeitnehmer sein möchte und sich in Richtung Unternehmertum, seine Möglichkeiten und auch Ideen in diese Richtung belesen möchte, dann ist dieses Buch klar zu empfehlen. Schön geschrieben, tolle Praxisbeispiele und Augen-öffnend.
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am 2. Juli 2017
Ein sehr gut geschriebenes und nachvollziehbares Buch über Unternehmensgründung. Eignet sich perfekt für den Einstieg und interessante Ideen zu sammeln!
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am 19. Mai 2017
Ein must have für alle Gründer auf der Welt! Es ließt sich sehr einfach und zeigt sehr viele interessante Aspekte der Unternehmensgründung.
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Von Rainer Zitelmann, Autor von „Wenn du nicht mehr brennst, starte neu!“

Sind Studenten der Betriebswirtschaft die erfolgreichsten Unternehmensgründer? Die Erfahrung zeigt, dass dem nicht so ist. Der Autor dieses Buches lehrt Unternehmensgründung an der Freien Universität Berlin. Um zu beweisen, dass er das, was er lehrt, auch tatsächlich selbst anwenden kann, gründete er ein eigenes Unternehmen, die sogenannte „Teekampagne“, das in kurzer Zeit zum weltweit größten Importeur von Darjeeling Tee wurde. Erfolg hatte er, weil er den Zwischenhandel ausschalten und damit den Tee sehr viel günstiger anbieten konnte als seine Wettbewerber.

Faltin betont in seinem Buch, dass es für die Unternehmensgründung entscheidend darauf ankomme, die richtige Idee zu haben. Traditionelles betriebswirtschaftliches Wissen, so seine These, sei weniger wichtig: Das könne man sich einfach zukaufen. „Es ist die Qualität der Idee, die den Ausschlag gibt.“ (S.14) Man solle Existenzgründer nicht mit der Behauptung verunsichern, sie bräuchten vor allem eine Menge betriebswirtschaftliches Wissen. Die eine Hälfte der Betriebswirtschaftslehre betreffe so banale Dinge, dass man sie auch ohne sie begreife und die andere Hälfte sei so aufwändig, dass sie keinen Nutzen stifte. BWL- und MBA-Studiengänge bereiteten die Studenten eher auf die Arbeit in sehr komplexen Großunternehmen vor als auf eine wirklich unternehmerische Tätigkeit.

Faltins These: Eigentlich kann heute jeder ein erfolgreicher Unternehmer werden, sofern er nur genügend Zeit und Energie darauf verwendet, eine zündende Idee zu entwickeln. „Bedingung ist eben, dass Sie Ihr Vorhaben so lange durchdenken, bis Sie auf eine bessere, möglichst sogar sehr viel bessere Lösung stoßen als die am Markt bereits vorhandene.“ (S.16). Das Erfolgsrezept bestehe in einem „experimentellen Entrepreneurship“: „Sie starten mit einfachen, aber durchdachten, ausgearbeiteten Ideen, die nur relativ geringe finanzielle Mittel erfordern.“ (S.19)

Bei dieser „konzeptionellen Idee“ handle es sich höchstens am Anfang um einen genialen Einfall. Ideen, die zu erfolgreichen Unternehmensgründungen führten, seien weniger spontane Einfälle, sondern eher das Resultat von sehr systematischen Überlegungen (S.30). Erfolgreiche Gründer seien oft Jahre mit einer Idee „schwanger gegangen“, und hätten enorm viel Zeit und Energie in die Gedankenarbeit investiert (S.55). „Es geht also nicht um Einfälle, wie das Wort Idee nahelegt, sondern um das exakte Gegenteil: ein lange, sorgfältig durchgearbeitetes Konzept.“ (S.57)

Faltin kritisiert die traditionelle Betriebswirtschaftlehre ebenso wie die Praxis der Beratung von Existenzgründern, bei welchen sehr einseitig ein bestimmtes betriebswirtschaftliches Wissen im Vordergrund stünden, während die entscheidende Rolle der richtigen konzeptionellen Idee des Gründers nur am Rande gestreift werde und viel zu kurz komme (S.36).

Ein gutes Entrepreneurial Design müsse folgendes leisten:
1. klare Marktvorteile herausarbeiten. Es müsse sich um erhebliche Marktvorteile handeln, die für den Kunden auch sofort und deutlich erkennbar sein sollten (S.42).
2. einen Vorsprung vor Imitatoren sichern.
3. vor wirtschaftlicher oder technischer Veralterung schützen
4. den Finanzierungsaufwand minimieren.
5. das Marketing müsse ein integraler Bestandteil des Designs sein.

Wenn Unternehmensgründern zugerufen werde, sie sollten möglichst risikobereit sein, dann sei dies genau die falsche Botschaft. Unternehmensgründung sei an sich schon ein sehr riskanter Akt, denn nach unterschiedlichen Studien liege die Quote derjenigen, die dabei scheitern, zwischen 30 und 80 Prozent (S.56). Deshalb gehe es auch und gerade darum, Risiken zu minimieren. „Als Gründer müssen Sie so viele Risiken wie möglich vermeiden.“ (S.46) Dabei könne es durchaus von Vorteil sein, wenn jemand als Quereinsteiger in eine Branche einsteigt – denn dann sei er nicht so betriebsblind und offener für unkonventionelle Ideen und Lösungen (S.50, S. 146).

Der Entrepreneur, so Faltin, sei dem Künstler näher als der Manager. Ich stimme dem in gewisser Hinsicht zu, möchte aber hinzufügen: Im Idealfall vereint der Unternehmensgründer die Kreativität und Unkonventionalität des Künstlers mit der Disziplin und Genauigkeit eines Buchhalters. Da beides aber meist nicht in einer Person zusammenkommt, ist es für die Unternehmensgründung oftmals sinnvoll, wenn sich zwei Personen zusammentun, die sich hier wechselseitig ergänzen.

Faltin rät zur Vorsicht: „Solange Sie Zweifel haben, gründen Sie nicht!“ (S.140) Er wisse, dass dieser Rat im Gegensatz zur gängigen Beratung stehe. „Aber meine jahrzehntelange Erfahrung sagt mir etwas anderes. Zu viele gescheiterte Gründungen. Zu viele unausgereifte Ideen. Zu rasches Eingehen von Verpflichtungen, die sich wirtschaftlich nicht abarbeiten lassen.“ (S.141). Faltin hat sicherlich Recht, wenn er vor diesem Hintergrund zur Vorsicht mahnt. Andererseits: Zweifel gehören in der Regel doch dazu, und wenn jemand erst dann ein Unternehmen gründet, wenn er keinerlei Zweifel hat, dann wird er es wohl nie tun. Und, so möchte ich einwenden: Keine Zweifel mehr zu haben, muss kein Zeichen von Klugheit sein, sondern kann auch ein Zeichen von Naivität sein. Schließlich: Oftmals wandelt sich die Anfangsidee nach der Gründung eines Unternehmens durch einen Prozess von Versuch und Irrtum, durch Experimente, die man im Kopf nicht durchführen kann, sondern nur in der Praxis.

Businesspläne, wie sie von Banken oder der staatlichen Förderung verlangt werden, würden in ihrer Bedeutung oftmals unterschätzt, so Faltin. Der Wert eines solchen Planes liege, wenn überhaupt, im Denkprozess, der damit in Gang gesetzt werde (S.155). Sinnlos seien jedoch die Drei-Jahres-Projektionen in solchen Plänen. Untersuchungen bestätigten, dass selbst die Gewinner von Business-Wettbewerben nach fünf Jahren keine überdurchschnittliche Performance im Markt haben.

Zu Recht kritisiert Faltin auch die staatliche Förderpolitik. „Die einschlägigen Behörden glauben zu erkennen, welche industriellen Entwicklungen zukunftsträchtig sind… Unternehmerisch denkende Menschen in unserem Land staunten schon immer darüber, dass ausgerechnet Lebenszeit-Beamte die unternehmerischen Spürnasen der Nation sein sollen.“ (S.214 f.) Bedenke man, welchen bürokratischen Aufwand Fördergelder nach sich ziehen, werde man erkennen, dass der Gründer damit von seiner eigentlichen Aufgabe, ein überzeugendes „Entrepreneurial Design“ zu entwickeln, eher abgelenkt werde (S.224).

In meinem eigenen Buch, „Setze dir größere Ziele!“, habe ich einen Schwerpunkt darauf gelegt, dass erfolgreiche Menschen den Mut haben, anders zu sein als andere und unabhängig zu denken. Meine Analyse sehr erfolgreicher Persönlichkeiten hatte mir gezeigt, dass diese oftmals Nonkonformisten sind, die bereit sind, gegen den Strom zu schwimmen. Schade, dass ich Faltins Buch noch nicht kannte, als ich mein eigenes schrieb. Denn Faltin betont diesen Aspekt ebenfalls sehr stark. „Viele unserer Beispiele zeigen vor allem den unabhängigen Geist von Entrepreneuren – sie sind oder machen sich frei von Konventionen. Das heißt im Umkehrschluss, es verspricht Erfolg, wenn ich alles, was ich vorfinde, zunächst – bis zum Beweis des Gegenteils – als Konvention ansehe.“ (S.145)

Faltins Verdienst ist es vor allem, die zentrale Bedeutung der richtigen „Idee“ für die Unternehmensgründung zu betonen, wobei der Kern dieser Idee natürlich die Befriedigung eines tatsächlichen Bedürfnisses ist und ein klarer Marktvorteil im Vergleich zum Wettbewerb. Sein Buch ist zugleich ein flammendes Plädoyer für mehr Gründer- und Unternehmergeist in unserem Land. Der Leser beneidet die Studenten, die bei einem solchen Professor studieren, der offenbar viel näher an der Lebenswirklichkeit und am Markt ist als viele seiner Kollegen, die eher Freude an mathematischen Formeln als am praktischen Unternehmertum haben. R.Z.
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Das Buch von Günter Faltin "Kopf schlägt Kapital" erinnert schon vom Titel an das vor 14 Jahren erschienene "Geist schlägt Kapital" von Helmut Muthers, der im Stil von Wolfgang Mewes und der engpasskonzentrierten Strategie EKS schrieb. Es ist ein ungewöhnliches Buch, da bislang aus den Universitäten nichts wirklich praktisch Nutzbares für Unternehmer heraus kam. Günter Faltin ist da anders. Allein schon deshalb, da er als Professor für Entrepreneurship mit der Teekampagne vor 20 Jahren selbst ein sehr erfolgreiches Unternehmen gründete. Er hält sich auch nicht an die Tradition anderer Forscher, nur universitäre Texte zur Kenntnis zu nehmen, Faltin überschreitet die Grenzen und zitiert auch Werke wirklicher Unternehmer wie Richard Branson oder Anita Roddick. Sogar einzelne Erfolgsautoren wie Timothy Ferriss hat er im Literaturverzeichnis. Allein diese Grenzüberschreitungen sind schon ein wichtiges Indiz dafür, dass man ihn als Unternehmer ernst nehmen kann. Mit anderen Worten: Prof. Faltin fällt mit seinen Konzepten unter deutschen Wissenschaftlern auf wie eine Birne unter Äpfeln.
Faltins Buch richtet sich vorrangig an Gründer. Die meisten der dort aufgeführten Ideen sind den Lesern meiner Website vertraut: Ein Unternehmer ist etwas anderes als ein Manager (Faltin nennt den Unternehmer Entrepreneur); ein Selbstständiger unterscheidet sich vom Unternehmer; der Unternehmer hat nur eine kleine Menge wirklich wichtiger Aufgaben auszuführen und alle anderen andere ausführen zu lassen.
Spannend ist die Konsequenz, mit der er seine Konzepte verfolgt. Für ihn hat das Entrepreneurial Design, die unternehmerische Idee die absolute Priorität. Lange vor Kapital und anderen Ressourcen. Er führt viele Beispiele auf, die vor allem aus dem Labor für Entrepreneurship hervorgingen. Diese haben nach meinem Empfinden oft dasselbe Grundkonzept wie die Teekampagne: Man wähle ein Produkt, importiere dieses unter Umgehung des Zwischenhandels selbst und verkaufe es in großen Packungsgrößen. Sieht man sich den Einzelhandel in Deutschland an, so ist dieses Konzept noch oft duplizierbar.
Sehr spannend ist auch die Idee, Unternehmen aus Komponenten aufzubauen. Wo die EKS schon vor 40 Jahren der Kooperation in allen anderen Bereichen als der eigenen Kernkompetenz eine Schlüsselrolle zuwies, geht Faltin noch einen Schritt weiter: Er wirbt dafür, Unternehmen gleich von vornherein aus Komponenten aufzubauen. Es gibt virtuelle Büros, Importeure, Logistiker, Webshops. Das Entrepreneurial Design muss diese vorhandenen Komponenten nur neu zusammen fügen. Wer so vorgeht, muss sich von vornherein nicht mit dem ganzen betriebswirtschaftlichen Aufgaben für Manager aus großen Unternehmen herum schlagen.
Wer aber eine klare Arbeitsmethodik erwartet, wie man das einfach auf sein Unternehmen übertragen kann, wird eher enttäuscht. Da liest man vom Stellen der richtigen Fragen und dem ausdauernden Arbeiten an der Idee. Das ist sicher richtig. Aber außerhalb eines Labors für Entrepreneurship mit einem Experten wie Prof. Faltin nur recht schwer reproduzierbar. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Faltin die Rolle des Unternehmers eher als die des Künstlers sieht. Und genausowenig, wie Pablo Picasso seine Bilder nach den "sieben definierten Schritten zum künstlerischen Erfolg" gemalt hat, kann dies ein Unternehmer auch nicht mit seinem Unternehmen tun.
Insgesamt ist Faltins Buch mit Abstand das Intelligenteste, was deutsche Universitäten für Unternehmer hervor gebracht haben. Vor allem Gründer sollten das Buch auf jeden Fall lesen! Es erspart viele Irrwege.
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am 14. November 2015
Wie meine Vorredner auch, kann ich die positiven Bewertungen nicht nachvollziehen. Der Autor erwähnt bereits zu Anfang wichtige Dinge, um günstig ein Unternehmen zu gründen: Alle Leistungen, die bereits andere Firmen anbieten, sind an diese abzugeben und lediglich clever zu kombinieren. Leider folgen nach dieser Lektion noch rund 150 Seiten mit vielen fehlenden Kommata, Wiederholungen, Werbung für sein eigenes Unternehmen und weichgespülte Motivationssprüche nach dem dem Motto: Sie müssen in erster Linie an sich glauben. Ich hatte mir mehr versprochen.
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