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Kundenrezensionen

3,3 von 5 Sternen
43
3,3 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 3. Februar 2014
da es wenig bwz. fast gar keine Literatur über Eva Braun gibt, war ich doch sehr gespannt. Leider wurde ich dann doch entäuscht.
Man erfährt mehr über irgendwelche Nazigrößen als über Frau Braun und das meisste sind auch noch Mutmaßungen. Dieses Buch ist nicht zu empfehlen, wer tatsächlich etwas über Frau Braun erfahren will.
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am 26. August 2017
Soweit ganz gut zu lesen, der Titel hätte jedoch wegen der vielen weißen Flecken besser „Eva Braun im inneren Zirkel“ geheißen. Wo es keine Quellen gibt, muß eben geschwiegen werden.
Der Lektor war leider nicht ganz bei der Sache: Evas Freundin Herta Schneider ist bislang öfter nur als geborene Ostermayr und nicht „Ostermeier“ bekannt.
Es gibt eine Monatsmutation von „an einem der ersten Freitage im Oktober“ unmittelbar schon im folgenden Satzschluß zu „also entweder am 4. oder 11. August“.
Rudolf Heß flog im Mai 1941 und nicht 1940 nach England.
Im Zusammenhang mit dem 20. Juli 1944 wäre hilfreich ein Verweis auf die am 22. Juni 1944 begonnene und sehr erfolgreiche sowjetische Großoffensive „Bagration“ gegen die Heeresgruppe Mitte in Weißrußland, wenn man schon die Invasion Anfang Juni 1944 in der Normandie erwähnt.
Generell verstörend ist beim Lesen zumindest in der Kindle-Version der konsequent fehlende Ergänzungsbindestrich – z.B. „Spreng und Brandbomben“, „Reichskommissar für das Sanitäts und Gesundheitswesen“ oder „militärischen Verkehrs, Nachrichten, Industrie und Versorgungsanlagen“.
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am 11. April 2016
Eine ganz andere Sicht auf viele Dinge bescherte mir dieses Buch. Ein paar Neuigkeiten waren auch dabei, was weiß man schon groß als das, was Filme, Dokumentationen und die Schule einem beibringen.
Interessant zu lesen, wer Lust auf das Thema hat, aber nicht gerade super spannend. Es ist halt kein Krimi. Dennoch: Ich bereue den Kauf nicht.
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am 6. September 2017
Ein sehr gut geschriebenes Buch, wie schon erwähnt, wird viel Kontext und Hintergrundwissen zum 3. Reich dargestellt, das stört mich jedoch gar nicht. Eine interessante neue Perspektive auf Eva Braun!
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am 16. Oktober 2016
Vielleicht ein bisschen viel rund herum was auch interessant ist, aber nicht dem Buchtitel entspriecht. Liest sich aber trotzdem ganz gut.
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am 24. Oktober 2014
Das Buch hätte nicht mehr als 100 Seiten gebraucht. Es wird nicht viel über die Geliebte von Adolf Hitler geschrieben, es gibt auch nicht viel zu berichten. Ein Leben im Hintergrund, ständig zweifelnd auf den Gönner zu warten, keine eigene Entscheidung, versteckt vor der Welt. Das kann kein erfülltes Leben gewesen sein. Für mich nicht lesenswert.
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am 16. Juni 2016
Wer erwartet, hier neues über Eva Braun zu erfahren, wird schwerstens enttäuscht. Es wird immer wieder darauf verwiesen, daß keine konkreten Informationen zur Verfügung stünden und daher spekuliert, bzw, ausgehend davon, mit wem Braun Kontakt gehabt hat oder gehabt haben könntem sich damit begnügt, die Entourage auf dem Berghof zu beschreiben
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Da bin ich mal gespannt, wie der Drehbuchschreiber diese Vorlage für einen Film umschreibt. Aber offenbar glaubt der Käufer der Rechte fest daran, dieses Buch lasse sich so komprimieren und dramatisieren, dass sich die Investition lohne. Sicher, allein der Name "Eva Braun" ist so sagenumwoben, dass sich die Medien dem Thema annehmen. Das zeigt ja bereits die Aufmerksamkeit, die das Buch von Heike B. Görtemaker auf sich zieht. Und die Story von der unscheinbaren 17jährigen Verkäuferin in Heinrich Hoffmanns Fotogeschäft, die Hitler kurz vor dem gemeinsamen Untergang heiratete, bietet natürlich genug Stoff für einen Film. Zu hoffen ist nur, dass die vielen biografischen Lücken nicht allzu salopp ausgefüllt werden. Und auch bei der Besetzung der Hauptrolle sollte man nicht zuerst auf das Body-Mass schauen.

Die Quellenlage zum Leben von Eva Braun ist so miserabel, dass es vorerst erstaunt, knapp 300 Seiten schreiben zu können. Etwa sechzig Seiten sind dann noch für Anmerkungen, Quellen- und Literaturverzeichnis sowie Personenregister reserviert. Trotz der schlechten Voraussetzungen, viel Neues über Eva Braun berichten zu können, versuchte die Historikerin Heike B. Görtemaker, das bisherige Bild der Hitler-Gefährtin zu ergänzen und zu korrigieren. Wenn ihr dies zum Teil gelungen ist, liegt dies aber vor allem daran, dass sie thematisch weit ausholt. Das zeigen auch die Kapitelüberschriften, die da lauten: Das Atelier Heinrich Hoffman - München nach dem Ersten Weltkrieg - Die Familie Braun - An der Seite Hitlers zur Macht - Frauen im Nationalsozialismus - Führermythos oder Herr Hitler privat - Die Mätresse und der innere Kreis - Leben auf dem Obersalzberg - Isolation im Krieg - Der 20. Juli 1944 und seine Folgen - Entscheidung für Berlin - Über den Tod hinaus.

So wie sich Germanisten wegen der umfangreichen Sekundärliteratur davor scheuen, ein weiteres Buch über Goethe zu schreiben, müssen sich auch Historiker in unzählige Bücher vergraben, wenn sie ein Thema beackern, das Berührungspunkte mit dem Nationalsozialismus und Hitler hat. Der Leser dieses Buches wird daher mit vielen Thesen vertraut gemacht, die bereits anderen Büchern das Gerüst geben. Und da ich das monumentale Werk von Joachim C. Fest "Hitler. Eine Biographie" bereits vor Jahrzehnten gelesen hatte, fand ich viele Verweise auf dieses ebenso umstritten wie wichtige Buch ungemein interessant. Spannend fand ich auch, wie sich die Personen im Umfeld von Hitler und Eva Braun ihre Geschichten zurechtlegten. Sei es, um bei den Prozessen als Opfer der historischen Umstände auftreten zu können. Sei es, um ihr Verhalten vor sich selber zu rechtfertigen. Der Leser muss sich also darauf gefasst machen, dass er immer wieder auf Annahmen, Spekulationen und Vermutungen stößt. Und er darf sich auch nicht daran stören, wenn die Autorin immer wieder auf das Ungewisse ihrer Recherchen hinweist. Immerhin sind die von Heike B. Görtemaker entworfenen Bilder möglich. Aber obwohl ich mir bewusst bin, wie heikel und anspruchsvoll solche Rollenwechsel sind, hätte ich mir gewünscht, die Historikerin würde öfters psychologische oder soziologische Blickwinkel einnehmen. Wie viel die einzelnen Personen von Hitler und den Taten in seinem Umfeld wussten, interessiert mich ohnehin weniger als die Frage, warum es diesem Machtapparat so gut gelang, das Böse im Menschen zu wecken.

Mein Fazit: Auf die drängenden Fragen, wie groß der politische Einfluss von Eva Braun war oder wie sie mit ihrer eigentümlichen Rolle ganz persönlich zurecht kam, kann auch Heike B. Görtemaker keine neuen Antworten geben. Aber indem sie sich auf Nebenschauplätze begibt und vielen Aspekten dieser Beziehung mehr Gewicht zumisst, vermittelt die Autorin trotz der misslichen Quellenlage ein anderes Bild von Eva Braun, Hitler und der nationalsozialistischen Führungsmannschaft, inklusive deren Ehefrauen und Geliebten.
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Das Buch ist im wissenschaftlichen Stil geschrieben und trotzdem soweit flüssig zu lesen. Auf Fachterminologie wird weitestgehend verzichtet. Es gibt unzähligen Fußnoten (Im Anhang summieren sich die entsprechenden Anmerkungen auf über 50 Seiten).
Die Autorin wartet mit einer vielschichtigen Beleuchtung vor allem auch des Umfeldes und des zeitlichen Rahmens der Eva Braun auf. Allein die Informationen aus ihrem Leben hätten sicherlich nicht ein ganzes Buch zu füllen gewusst. So geht es insgesamt um die Menschen auf dem Obersalzberg, den engeren Kreis um Hitler. Viele Namen tauchen auf, die ich so noch nicht so häufig gehört hatte: Dr. Morell, Esser, Brandt, Brückner....Hitler umgab sich dort v.a. mit Menschen, die später dann häufig behaupten konnten, sie wären gänzlich unpolitisch gewesen.
Ein Kapitel widmet sich den Frauen im Nationalsozialismus: Madga Goebbels, Emmy Göring, Ilse Heß. Insgesamt geht das Buch einen chronologischen Weg, vom Kennenlernen zwischen Hitler und Braun bis zum Ende in Berlin.
Interessant war für mich, dass Hitler seine langjährige Geliebte im Foto-Atelier des Heinrich Hoffmanns (dem sogenannten 'Leibfotografen' Hitlers) in München kennen gelernt hat.

Die Autorin bezieht sich immer wieder auf Zeitzeugen-Aussagen des überlebenden Umfeldes von Hitler und der Familie Braun. Oft wird Albert Speer zitiert, der sich wohl ausführlich in seinen Memoiren über die Zeit ausgelassen hat. Natürlich stellt sich die Fragen, wie zuverlässig diese Angaben sind oder in wie weit sie zur eigenen Ehrenrettung verschleiert wurden. Viele ihrer Infos hat Heike Görtenmaker aus vorhergehenden Biografien z.B. von Nerin E. Gun, die sie aber auch überwiegend mit Vorsicht zu genießen rät.

Irgendwie blieb mir die Gestalt der Eva Braun auch nach Lektüre dieses Buches irgendwie unnahbar und fern. Aber, vielleicht ist das auch gut so. Vieles ist einfach nicht nachvollziehbar und bleibt im Dunkeln der Geschichte verhaftet. Da wenige direkte Aufzeichnungen von Eva Braun erhalten geblieben sind, ist man vor allem auf Aussagen von Dritten angewiesen, die aber auch zum Teil dazu neigen, sich zu widersprechen.
Es ist mir schwer gefallen, für das Buch eine Sterne-Bewertung abzugeben.
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am 28. März 2010
Görtemakers Buch hat mich enttäuscht. So verspricht sie doch im Vorfeld ein völlig neues Bild auf Eva Braun zu werfen. Neue Erkenntnisse brachte es nicht. Dass die in Hitler vernarrte Braun von dessen Ideologie ahnungslos blieb, kann niemand ernsthaft glauben, lebte sie doch insbesondere in den letzten Kriegsjahren eng mit ihm zusammen. Die Autorin hat detaillierte Feinarbeit geleistet, indem sie die Quellen über Braun kritisch sichtete und zu dem Schluss kam, dass die Quellenlage nicht ausreiche, um ein umfassendes Bild der Braun zu zeichen. Warum dann ein Buch? Das Ganze wird teilweise aufgebläht. Spannend zu lesen ist das Leben im Mikrokosmos Obersalzberg und die Rolle der Eva Braun dort. Das war es aber auch schon. Aus Eva Braun ist schlicht nicht mehr herauszuholen. Sie war Hitlers Geliebte, ihm im Leben und Tod fanatisch verbunden - nicht mehr und nicht weniger.
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