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TOP 500 REZENSENTam 10. Dezember 2010
Blaise Pascal (1623-1662) war Mathematiker und Physiker und versuchte die Wirklichkeit zu erforschen. In diesem Buch "erforscht" er nun den Menschen und zeigt dem Leser systematisch die Struktur unseres Denkens. Blaise Pascal sagt: "Um den Menschen zu erkennen, muß man wissen woher er kommt." Für den Autor ist der Mensch in der Natur ein Nichts vor dem Unendlichen und ein Alles vor dem Nichts, eine Mitte zwischen Nichts und Allem.
Für Blaise Pascal ist der Mensch ferner ein Wesen voller Irrtum, er zeigt dem Leser wie die Erkenntnis der Vernunft und der Sinne ihn täuschen. Als "Mächte des Irrtums" bezeichnet er dann die menschliche Selbstbezogenheit, die Eitelkeit, den Stolz, die Launenhaftigkeit, den Geltungsdrang, die Langeweile und erklärt dem Leser die dahinter steckenden Gedanken. Er zeigt dem Leser auch wie wenig wir eigentlich in der Gegenwart wirklich leben, da unsere Gedanken sich meist schon um die Zukunft kümmern.
Der Mensch ist für ihn nur ein Schilfrohr, das Schwächste in der Natur, aber er ist ein Schilfrohr, das denkt! Die Pflicht des Menschen besteht nun darin, so zu denken, wie es richtig ist. Blaise Pascal unterscheidet zwischen mathematischen Denken und intuitivem Erkennen. Man erkennt eben die Wahrheit auch mit dem Herzen intuitiv. Das Herz hat für Blaise Pascal seine Gegengründe, die die Vernunft nicht kennt, denn das Herz hat für ihn eine eigene Logik, die in die Liebe eingewurzelt ist.

Wunderbar und sehr lesenswert ist das Gespräch von Blaise Pascal mit einem Skeptiker, über die Wette, ob es Gott gibt oder nicht. Hier nur ein kleiner Ausschnitt des Gesprächs: "Was haben Sie zu verlieren?" Was werden Sie bei der Wette einsetzen ob Gott existiert oder nicht?...
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am 21. August 2014
Dieses Werk ist zeitlos, wie es alle großen Werke sind im Gegensatz zu jenen nur im Moment aktuellen Bestseeler die dann (zurecht) in der Versenkung mit der Mode ihrer Zeit verschwinden. Man könnte noch weiter gehen und sagen, Pascals intuitive aus dem Herzen gewonnene Vernunft sei in einer Welt von Nutzen und reiner Messbarkeit aktueller als viele, auch philosophische, Lebensberater. Pascal zeigt uns hier ein fundamentales Problem, welches sich in einen unmerklichen Grad steigerte, nämlich jener reinen Messbarkeit des rationalen Wahrheitsanspruch, zugunsten des Erahnten als Aktivität der Seele und intuitiver Vernunft des Herzens. Es gibt besonders heute wenige Autoren mit so einer Klarheit, welche übrigens auch die Anklage der Romantik durch ein damals bereits in der Anlage gesehenes aber auch vorweg ahnendes ausprägen der Tendenzen des sterilen da jeder belebenden Wurzel entrissenen Rationalismus anzeigte.
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am 4. Januar 2014
Alles gut, alles toll. Was muss ich noch schreiben? Zehn Worte verbleiben erfoderlich... Brauch ich nicht. Alles einwandfrei verlaufen und so.
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