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am 17. Juli 2015
Da wir in der Familie jemanden mit einer psychischen Störung haben, war ich sehr gespannt auf dieses Buch, zumal es sich um einen Tatsachenbericht handelt. Die pubertäre Tochter, ein Scheidungskind, bekommt aus dem Nichts eine akute Psychose. Der Vater fällt aus allen Wolken, beschreibt aber nach und nach, und für meinen Geschmack etwas zäh, die Auffälligkeiten, die es schon immr mit diesem Kind gab. Typisch für dieseGeschichte ist, dass psychische Krankheiten immer noch nicht den Stellenwert haben, der ihnen gebührt und lange Zeit in den Familien negiert werden, so dass die Hilfe meistens erst kommt, wenn das Kind fast in den Brunnen gefallen ist. So auch hier. Insgesamt kann ich das Buch Leuten empfehlen, die die Problematik interessiert, aus welchen Gründen auch immer. Literarisch ist es etwas mager und stellenweise sachbuchartig gehalten. Auch kommt mir die relativ rasche Heilung bzw. Remission eher wie Wunschdenken vor. Wer sich mit Psychosen auskennt, weiss, dass es sich um einen schmerzhafen Prozess handelt, der niemals endet, auch wenn es manchmal so scheint.
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am 3. März 2014
Hier geht's eigenlich um ein dramatisches Thema.
Ich finde es hier langweilig runtergeschrieben. Das Buch vermittelt nicht ansatzweise, was mit Betroffenen und deren Angehörigen passiert.
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am 31. Januar 2011
Ein poetischer, beinahe zärtlicher und vor allem eindringlicher Bericht eines Vaters, der verzweifelt und hoffnungslos mit ansehen muss, wie seine Tochter urplötzlich an manischer Depression erkrankt.
Verständnislos und verzweifelt versucht Michael Greenberg, die Hintergründe dieser Krankheit zu begreifen und gibt allen Angehörigen depressiver Menschen mit seiner Geschichte Mut und Hoffnung. Dabei geht er nicht nur auf Sallys "Wahnsinn" ein, sondern beleuchtet auch das betroffene Umfeld. Greenbergs genaue Beobachtungen seiner Mitmenschen machen dieses Buch so überaus lesenswert und qualitativ.
Intelligent und niveauvoll geschrieben, mit einigen beklemmenden Momenten. Trotzdem bleibt dem Leser ein gewisses Gefühl der Distanz, welches sicherlich aus dem Unvermögen resultiert, Sallys manische Phasen zu begreifen.
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am 4. August 2012
hab mir mehr erwartet. Eigentlich nur eine oberflächliche Beschreibung seitens des Vaters, aber ich hab mich gefragt, was hat er für eine Beziehung zu seiner Tochter? und was war mit der Tochter ? alles sehr oberflächlich, schade um die Zeit.
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am 24. März 2013
a) hätte ich mir den Schreibstil viel flüssiger vorgestellt, es liest sich eher wie eine wissenschaftliche Hausarbeit.
b) finde ich es nur passagenweise spannend, die Spannung hält jedoch nicht lange an.
c) sind unwichtige Dinge sehr genau und detailliert beschrieben, die jedoch für den Zusammenhang oder die Geschichte gar nicht wichtig sind.
d) die eigentliche Geschichte verliert mit zunehmendem Lesen seine Thematik.

Schade, für mich leider eine pure Enttäuschung.
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am 4. März 2009
Mich hat das Buch sehr ergriffen. Ein Vater, der hilflos mit ansehen muss, wie es seiner fünfzehnjährigen Tochter Sally plötzlich seelisch immer schlechter geht, entschliesst sich letztendlich, das Mädchen in die geschlossene Psychiatrie zu bringen. Sie wird zuerst als manisch-depressiv eingeschätzt. Dann wird sie ruhiggestellt und mit Medikamenten versorgt. Irgendwann kann er Sally wieder mit nach Hause nehmen, aber sie ist nicht mehr so wie vorher. Sie beginnt eine Therapie, die Erfolg verspricht. Endlich findet sich auch das richtige Medikament und die richtige Dosis. Langsam tastet sie sich wieder in ihr altes neues Leben zurück. Auch die Familie ist enger zusammengerückt und muss sich an die neue Sally gewöhnen. Sie wird nie wieder ohne Medikamente leben können, aber sie kann lernen, gut zurecht zu kommen und wieder ein eigenständiges Leben zu führen.

Michael Greenberg ist Journalist, hat also das Schreiben von der Pike auf gelernt. In diesem erzählenden Sachbuch beschreibt er eindringlich und einfühlsam, was in ihm und seiner Familie vorging, als die psychische Krankheit seiner Tochter ausbrach. Das Buch gibt keine Tipps und keine Ratschläge, es schildert aber, wie eine Familie mit solch einer Krise zurecht kommt und dass man einen derartigen Schicksalsschlag überstehen kann.
Ein Buch, das Hoffnung macht!
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am 8. Juni 2011
Michael Greenberg ist Schriftsteller. Eindringlich und wortgewandt beschreibt er das Abdriften seiner halbwüchsigen Tochter in eine Psychose. Die Abwesenheiten ebenso wie die Wut, die Wahnvorstellungen und das Krampfen schildert Greenberg authentisch und beängstigend direkt. Auch die Familienkonstellation, die ohnehin nicht ideal, da durch Scheidung und "Zweitmutter" belastet, hier stark unter Druck gerät, beschreibt er nachvollziehbar realistisch.
Die Entscheidung, seine Tochter Sally in die Psychiatrie einliefern zu lassen, macht er sich nicht leicht. Und es ist mehr als beklemmned, beim Lesen die Abfolge der Emotionen nachvollziehen zu können, die einen Vater in solch einer Situation heimsuchen. Von Ratlosigkeit bis zum schweren Schuldgefühl ist alles dabei.
"Der Tag, an dem meine Tochter verrückt wurde" ist ein berührendes Buch, das keinen Leser kalt lassen wird und aus dem man unendlich viel über die Irrwege der Psyche und den Umgang vermeintlich "Normaler" damit lernen kann.
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am 15. November 2011
Dieses Buch beschreibt sehr realistisch und einfühlsam, wie eine Familie mit einer plötzlichen schweren psychischen Erkrankung umgeht. Die Krankheit verändert nicht nur die Patientin, sondern auch ihre Angehörigen für immer, aber nicht nur zum Negativen. Besonders beeindruckt hat mich die Beschreibung des Selbstversuchs des verzweifelten Vaters mit den stark sedierenden Psychopharmaka seiner Tochter. Der Autor muss diese Erfahrung wirklich gemacht haben, um so darüber schreiben zu können. Psychiatriepatienten und ihren Angehörigen kann dieses Buch Mut machen.
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am 22. April 2010
Was muß das für einen Vater bedeuten, wenn seine Tochter plötzlich geisteskrank wird! Sally - eine außergewöhnliche Sechzehnjährige, die sich vor Ausbruch ihrer Krankheit tage-u.nächtelang mit Sonetten von Shakespeare und der Musik von Bach beschäftigt - die ruhelos ist - aber niemand erkennt ihre Veränderungen. Bis dann die Krankheit mit Wucht ausbricht.
Zitat eines Zitates aus dem Buch: "Lady Macbeth` Arzt bemerkte: Diese Krankheit liegt außerhalb dem Gebiet meiner Kunst, sie bedarf des Beichtigers mehr noch als des Arztes."
Wirklich ein anrührendes und interessantes Hörbuch.
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am 9. April 2009
"Am 5. Juli 1996 wurde meine Tochter verrückt."
Mit diesen lapidaren Worten beginnt ein Buch, das sich dem bewegten Leser öffnet wie ein Glasglocke. Ein Buch eines Vaters, der einen verzweifelten Kampf um seine Tochter führt, die wahnsinnig geworden ist.
Seine Tochter Sally lief orientierungslos durch die Straßen Manhattans, versuchte Autos zu stoppen und sprach aufgeregt mit wildfremden Menschen. Sie hatte von einem Tag auf den anderen die Vision, sie könne die ganze Menschheit retten, wenn die Welt nur verstehen würde, dass alle Kinder Genies sind. Greenberg dachte zunächst, seine Tochter habe Drogen genommen, doch die Ärzte im Krankenhaus, wo er sie sofort hinbrachte, erklärten ihm , seine Tochter sei manisch-depressiv und müsse sofort in eine geschlossene psychiatrische Abteilung.

Greenberg besteht darauf, bei seiner Tochter zu sein, lässt sich nicht abweisen und zieht praktisch auf der Station ein, wo er die insgesamt vierwöchige Therapie genauestens protokolliert. Die Schilderung dieser Zeit in der Klinik waren für mich die bewegendsten Stellen des Buches, denn immer mehr Mitglieder der Patchwork-Familie des Autors tauchen mitfühlend und auch mitteilsam im Besucherraum auf. Die Psychiatrie wird sozusagen zu einer Art familientherapeutischem Zentrum. Ironisch spiegelt es der Autor, indem er einen Chassiden-Clan schildert, der sich ebenfalls im Besucherraum aufhält, einen heilig-wahnsinnigen Toraschüler bewundernd.

Greenberg selbst bewundert auch: die metaphorische Sprachkraft seiner Tochter, die Poesie ihres Wahns. Und indem er sich mit der Krankheit beschäftigt, entdeckt er viele historische Leidensgenossen: den US-Lyriker, Robert Lowell, die Tochter von James Joyce, Virginia Woolf, Robert Schumann....

Nach vier Wochen wird Sally entlassen, mit den allerstärksten Medikamenten, einem "Verhaltensvertrag" und mit der Diagnose
"Bipolar I".

Nun beginnt eine schwere Zeit für die Angehörigen, die dabei fast selbst verrückt werden. Sally bleibt lange symptomfrei, erleidet aber auch zwei schwere Rückfälle. "Heute ist sie 27 Jahre alt schon eine Veteranin vieler Kriege," wie ihr Vater sagt. "Sie hat einen guten Highschool-Abschluß gemacht, lebt jetzt auf dem Land, arbeitet auf einer Farm und hat viele Freunde." Sie hat gelernt mit der Krankheit zu leben. Aber auch ihr Vater hat sich verändert:
"Inzwischen habe ich gelernt, Sallys Leben so zu akzeptieren, wie es ist, nicht wie ich es mir für sie ausgemalt hatte."

Vorläufiges Ergebnis eines langen und leidvollen Prozesses, der in diesem Buch in bewegender Weise geschildert wird, und vielen von dieser Krankheit betroffenen Menschen und Familien Mut machen kann.
Wer sich informieren will über die Krankheit und Selbsthilfegruppen: [...]
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