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Kundenrezensionen

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am 3. Februar 2010
Der Philosoph Andreas Mussenbrock bringt hier ein Buch auf den Markt, das einfach genial ist. Ich hatte bis dato noch nie was von philosophischer Lebensberatung gehört. Jetzt halte ich ein Buch in der Hand, das so lebendig und verständlich die Lehren von 18 großen Philosophen vorstellt, die dann an der Lösung von Alltagsproblemen beteiligt werde. Die Lektüre des Buches hat mich ein tieferes Verständnis und einen besseren Umgang mit meinen eigenen Problemen gelehrt.
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am 29. Januar 2010
Nun, auch wenn sich einem mittlerweile bei dem inflationären Wort 'Lebensberatung' der Magen umdreht, sollte man sich vom Untertitel des Buches nicht abschrecken lassen, denn der Philosoph Andreas Mussenbrock lädt zu einer geistreichen Auseinandersetzung mit den Philosophen der abendländischen Tradition ein und zeigt hautnah anhand einiger Fälle aus seiner eigenen philosophischen Praxis, in welchem Verhältnis die Werke der großen Philosophen zu den konkreten Problemen der Menschen unserer Zeit stehen und auch dabei alltagstaugliche Lösungen für das Allzumenschliche anbieten. Philosophie als Therapeutikum wird auf recht unkonventionelle Weise und doch konsequent angeboten. Alles in allem eine anregende Lektüre, die nicht nur einen Gang durch die Philosophiegeschichte präsentiert, sondern die Philosophie wieder dahin bringt, wo sie eigentlich immer Früchte tragen wollte und sollte, in der Wahrheit der Täglichkeiten.
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am 28. März 2010
Eigentlich bin ich kein Freund der sogenannten Beratungsliteratur, aber dieses Buch hier ist anders, es schreibt nichts vor, will den Leser nicht belehren, sondern bittet ihn ohne erhobenen Zeigefinger auf einen Weg, auf dem niemand gehen kann - ausser eben man selbst.

Dabei ist schon erstaunlich, mit welcher Leichtigkeit hier sonst die schwere Kost abendländischer Philosophie "verpackt" und so überzeugend präsentiert wird, dass man in jedem Moment meint, sich selbst schon auf dem Weg zu sehen. An keiner Stelle langweilig ermuntert jeder der beschriebenen Fälle dieses an der sozialen Wirklichkeit offenbar geschulten Philosophen Mussenbrock das Risiko einzugehen, sich im klassischen Sinne Kants der eigenen Erkenntnisfähigkeit zu bedienen, und sich dabei ohne die Hilfe anderer der ewigen Fragen des Daseins zu stellen.

Insofern ist dieses Buch wirklich aufklärerisch oder, um mit Hermann Hesse zu sprechen: "nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise mag lähmender Gewöhnung sich entraffen".

Unbedingt lesenswert!
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am 18. Februar 2010
Ich denke, wir haben es hier tatsächlich mit einem neuen Genre zu tun, denn hier wird die abendländische Philosophie nicht wie in den üblichen Billigratgebern verwurstet, sondern exemplarisch aufgezeigt, wie philosophische Gedanken zum Durchschauen und Durchbrechen problematischer Lebenslagen genutzt werden können. Sehr lebensnah, intelligent und sehr gut nachvollziehbar gibt Mussenbrock Einblicke in die philosophische Praxis und hebt philosophische Schätze zur Bewältigung von Lebensproblemen, wie sie jeder in der einen oder anderen Weise erfährt. Philosophie im besten Sinne also!
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am 5. Februar 2010
Kann Philosophie Lebensberatung sein? Sitzen Philosophen nicht in ihrem Elfenbeinturm und sprechen wirres Zeug? Nein, tun sie nicht. Zumindest nicht Andreas Mussenbrock, dem mit "Termin mit Kant" ein außergewöhnlich kluges Buch gelungen ist. Vielleicht mag es an seiner Profession liegen, Mussenbrock betreibt eine Philosophische Praxis in Münster in der er Lebensberatung anbietet, dass seine Erzählungen aus dem Leben berichten. Mussenbrock bietet eine Vielzahl von praktischen Tips zur Lebensgestaltung an. Er verbindet konkrete Probleme mit philosophischen Theorien, ohne sich in einer verklausulierenden Sprache zu verlieren. Anschaulich und praktisch sind Problemfälle und Lösungen geschildert. Als Bonus bekommt man noch eine gut fundierte Einführung in das Denken der großen Philosophen von der Antike bis zur Gegenwart, was will man mehr. Wer also immer noch glaubt Richard David Precht sei Philosoph, der möge bitte dieses Buch lesen um zu erfahren, was Philosophie heutzutage ist und sein kann. Ein praktischer Wegweiser für die Probleme des Alltags. Mussenbrock holt somit die Philosophie raus aus dem Elfenbeinturm und bringt sie zurück, mitten ins Leben.
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am 27. August 2010
"Kann Philosophie ein Therapeutikum sein? Ist sie geeignet, dem heutigen Menschen in seiner Suche nach Sinn und Orientierung zu unterstützen? Dieses Buch bietet einen Gang durch die Philosophiegeschichte unter diesem Gesichtspunkt." Die Zielsetzung des Buches ist in der Einleitung klar umrissen. Und die Umsetzung? Ist gut gelungen!

Andreas Mussenbrock gelingt es, eine Einführung in die Geschichte der Philosophie geschickt mit Einblicken in die Praxis der philosophischen Lebensberatung zu kombinieren. Anhand von vier Beispielgeschichten diagnostiziert und therapiert er Menschen auf der Suche nach Sinn und Orientierung, Menschen mit Ängsten und Konflikten oder einer undefinierbaren Wut im Bauch. Diagnose und Therapie orientieren sich am Leben und Werk eines zur jeweiligen Lebenssituation passend herangezogenen Philosophen (insgesamt sind es 18 bedeutende Denker, es fehlen mitunter solche Größen wie Hegel, Schopenhauer oder Foucault). Die Schilderungen sind jeweils knapp und gut nachvollziehbar, der Autor erweist sich nicht nur als Philosoph, sondern auch als guter Psychologe (auch wenn ihm der Vergleich nicht gefallen mag, wo er im Nachwort bemüht ist, philosophische Beratung von der Psychotherapie zu distanzieren). Einzelne Therapieversuche halte ich für etwas zu abstrakt. Einem traumatisierten, jungen Mann wird es nur bedingt helfen zu wissen, dass er ein Agglomerat von Monaden ist (hier fällt mir auch ein, dass Andreas Mussenbrock die Lehren der Philosophen sehr anschaulich darstellt, aber keiner eigenen Kritik unterzieht - was denkt Andreas Mussenbrock eigentlich selbst über Monaden?).

Insgesamt hat "Termin mit Kant" für mich einen zweifachen Wert: es ist eine gute Einführung in die Philosophiegeschichte und eine wertvolle Sammlung von Denkanstößen zur philosophischen (Selbst-)Therapie. Damit wäre auch die Eingangsfrage beantwortet.
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am 26. Februar 2010
Ein eindrucksvolles Buch. Auf bemerkenswert höherem Niveau angesiedelt als das im Genre der Lebensberatung Übliche. Dabei äußerst angenehm flüssig und eingängig geschrieben, ebenso ein sprachlicher Genuss wie Bildungsgewinn. Wie der Autor vermöge ist, in solch fasslicher Weise die abendländische Philosophiegeschichte - wegweisende Personen und Programme - plastisch aufscheinen und einleuchten zu lassen, dürfte durchaus seinesgleichen suchen.
Doch zudem bekommen jene, die mehr als ihre schöngeistigen Wissenslücken schließen, die ihre seelische Wunden behandeln möchten, reichlich Gelegenheit, solche Wünsche ernsthaft und fruchtbar in Angriff zu nehmen. Der dergestalt suchende Leser wird mit buchstäblich schöner Regelmäßigkeit hingewiesen auf überraschende Selbstreflexionen, die ihn von seinen stumpf gewordenen Instrumenten der Lebensbewältigung entwaffnen können. Von Ballast befreit, erahnt der bislang so Bedrückte die Freiheit zu etwas Neuem. Er mag diese Ahnung nötig haben oder sich ihrer einfach ehrlich freuen, ehe die Nachttischlampe dunkel wird und der neue Tag wartet.
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am 30. Januar 2010
Ein brillantes Kunstwerk, eine Beschreibung von 4 Menschen, die wie in Platons Höhlengleichnis gefesselt in Ihrem Unglück sitzen, nun mit Hilfe des Autors, der hier eine Essenz ausgewählter Philosophen darlegt, damit die Menschen sich aus der Höhle auf den Stufen der Philosophie gestützt, sich selbst einen Weg nach oben zur Freiheit /zur Wahrheit verschaffen können. Ein muss für jeden homo novus!
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am 4. September 2014
Ich finde den Aufbau des Buches gut gelungen, weil er alle Puzzlesteine der Beratung berücksichtigt - die Vorstellung des Klientenproblems, das Leben des jeweiligen Philosophen in Kurzform, sogar in geschichtlich-chronologischer Abfolge und eine zusammenfassende Einführung in die Ideenwelt der ausgewählten Philosophen. Dann werden daraus Rückschlüsse für die Probleme des Klienten ableitet. Die Fragestellungen und Lebenskrisen, die im Buch geschildert werden, kommen tatsächlich in der heutigen Beratungspraxis vor, sind also keine schriftstellerische Erfindung. Auch die Lösungen sind aus meiner Sicht als Beraterin schlüssig und nachvollziehbar. Allerdings glaube ich, dass man einen entsprechenden Hintergrund braucht, um die philosophischen Schlussfolgerungen nachvollziehen und die verschiedenen Perspektiven zuordnen zu können. Zur Bearbeitung eigener Probleme ist dieses Buch nicht direkt geeignet, aber es ermöglicht einen ersten Einblick in die Welt der philosophischen Lebensberatung und kann vielleicht ein erster Anstoß sein einen solchen aufzusuchen.
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am 1. Juli 2013
Heute ist Montag zuerst habe ich mir das Schienbein an der Spülmaschinentür blau gehauen weil ich barfuß auf den Wassertropfen ausgerutscht bin.Im Fressnapf gab es Sonderangebote für meine Katzen aber an der Kasse standen Hunde-und Vogelbesitzer hinter mir.Ich habe sie vorgelassen und statt danke nur freche Blicke geerntet.Dann ist mir 1 Milchflasche aus dem Kühlschrank gefallen und der Briefkastenschlüssel abgebrochen, es ist jetzt 13:55.
An manchen Tagen kann man schlechte Laune bekommen, sich selbst bemitleiden, alles auf das Scheißschicksal schieben oder sich auf das Wesentliche im Leben besinnen.
Ich habe Dr.Mussenbrock 2005 kennengelernt als mein Leben einen absoluten Tiefpunkt erreicht hatte. Er hat mir von Philosophen erzählt und deren Arbeit und Lehre so verständlich und spannend erzählt. Da ich ein Fan von Sci-Fi bin erzählte er mir von einem Studenten der den Matrix Film in seine Arbeit einbaut. Philosophie ist nicht alt sondern steckt in unser aller Leben, es ist nur eine Fremdsprache geworden.Und das Buch zeigt uns eine Einführung in die Übersetzung
Es ist viel spannender als das philosophische Quartett im Nachtprogramm wo nur furchtbar "kluge" Leute rumsitzen und sich unterhalten.Verstanden habe ich es nie.
Termin mit Kant ist eine Einführung in die Arbeit einer philosophischen Praxis.Ich bin 55 und mir hat nie jemand einen Leitfaden für mein Leben mitgegeben.Auch meine Nichten und mein Neffe haben Zuhause oder in der Schule keine Anleitung bekommen wie sie ein erfülltes Leben gestalten können.
Wenn sich viel mehr Menschen auf die Lehren besinnen die Jahrhunderte unsere Entwicklung gesteuert haben kann auch der Glückspegel, die Zufriedenheit und das Miteinander wieder schön werden.
Und es macht neugierig
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