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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
21
4,4 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 5. Januar 2015
Nach der Lektüre dieses Buches fragt man sich, ob man seine Zeit wirklich so nutzen sollte wie man es gerade tut. Was Seneca schon damals erkannte gilt auch heute noch.

Wenn wir unsere Zeit sinnvoll nutzen und nicht für irgendwelche unnötigen TV-Shows oder ähnliches verschwenden, haben wir genug Zeit um alles zu erreichen was wir uns vornehmen.
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am 12. April 2017
Auf Seneca, den ich mir im Lateinunterricht der Oberstufe gründlich und für Jahrzehnte abgewöhnt hatte, bin ich durch Andreas Eschbach gestoßen, der ihn in seinem Buch: " Der letzte seiner Art" immer zu Anfang eines Kapitels zitiert. Und jetzt, nachdem ich ihn dankbar wiederentdeckt habe, gehört er zur Grundausstattung meiner Bibliothek. Das habe ich mit Friedrich dem Großen gemeinsam. ;-)
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am 5. August 2012
Ausgezeichnet zu lesen. Ich habe durch die deutsche Version im Hinterkopf den lateinischen Text erkannt. Fantastisch.Der Text führt auch heute zum tiefen Nachdenken über die eigene Lebenssituation.
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am 5. März 2017
Das Leben in unterschiedlichen Kapitel eingeteilt und beschrieben, wie man in der Kürze des Lebens Zeit, Schaffenskraft und Ziele verschwenden oder gewinnen/erreichen kann.
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am 25. Juni 2016
Senecas Schrift ‚Von der Kürze des Lebens’ ist dem Freund und hochrangigen Beamten Paulinus gewidmet. Es gibt Vermutungen, dass beide Politiker verwandt waren. Da Paulinus durch seine Arbeit wohl sehr beansprucht wurde, wendet sich Seneca an den Freund mit Ratschlägen hinsichtlich einer sinnvollen Zeiteinteilung.

„Die meisten Menschen, mein Paulinus, klagen über die Bosheit der Natur: unsere Lebenszeit, heißt es, sei uns zu kurz bemessen, zu rasch, zu reißend verfliege die uns vergönnte Spanne der Zeit, so schnell, dass mit Ausnahme einer weniger den anderen das Leben noch mitten unter den Zurüstungen zum Leben entweiche.“ Mit diesen Worten beginnt Seneca seins Schrift und fügt hinzu: „Daher jener Ausruf des größten der Ärzte: ‚Kurz ist das Leben, lang die Kunst.’“ Der Autor hinterfragt nun die Wahrheit dieser Aussage und kommt zu dem Schluss: „Nein, nicht gering ist die Zeit, die uns zu Gebote steht; wir lassen nur viel davon verloren gehen … Was klagen wir über die Natur? Sie hat sich gütig erwiesen: das Leben ist lang, wenn man es recht zu brauchen weiß.“ Die Zeit ist ein kostbares Gut mit dem wir allzu sorglos umgehen.

Seneca beklagt, dass wir uns nur allzu leicht ablenken lassen, unsere Zeit vergeuden und nicht zu uns selbst finden. Den einen halten sein Beruf und seine Ämter auf Trab, ein anderer verwendet seine Zeit darauf, seinen Reichtum zu vermehren, ein Dritter widmet sich seinen Begierden: „…der eine dient diesem, der andere jenem, keiner sich selbst.“, stellt der Philosoph fest. Selbst wenn diese Beklagenswerten ein hohes Alter erreichen, so haben sie doch nicht lange gelebt, wie der Philosoph feststellt, sondern sie sind „nur lange dagewesen“!

Viele führen ein ruheloses Leben und planen, im Alter kürzer zu treten und sich der Muße zu widmen. „Welche Verspätung, mit dem Leben anzufangen, wenn man aufhören muss!“, ruft Seneca diesen Menschen zu. Die Kunst zu Leben muss man ein ganzes Leben lang lernen: „…es gibt keine Kunst, die schwerer zu erlernen wäre“, schreibt Seneca und fügt hinzu, dass man sich auch mit dem Tod befassen soll: „…sein Leben lang muss man sterben lernen.“ Wie schon Horaz, so legt auch Seneca seinen Lesern die Botschaft an Herz, den Tag zu genießen, denn „…der größte Verlust für das Leben ist die Verzögerung … das größte Hemmnis des Lebens ist die Erwartung, die sich an das Morgen hängt und das Heute verloren gibt … Aber der, welcher keinen Augenblick vorübergehen lässt, ohne ihn zu seinem Heil zu verwenden, der jeden Tag so nützlich verwendet, als ob es der letzte wäre, erwartet den morgigen Tag weder mit Verlangen noch mit Furcht.“

Wer sein Leben sinnvoll gestalten will, dem empfiehlt Seneca sich mit der Philosophie zu beschäftigen: „Der Muße wirklich ergeben sind überhaupt nur die. die ihre Zeit der Weisheit widmen; denn sie allein führen ein wirkliches Leben…“. Auch in der kleinen Schrift ‚Von der Muße’ hatte er darlegt, dass er es für statthaft hält, wenn die Jugend dem Staat dient; dem Alter aber gesteht er zu, sich mit der Wissenschaft und der Weisheit zu befassen. Denn „was unendlich, was ewig ist … worauf die Weisheit ihr Segel gedrückt hat, (dem) kann die Zeit nichts anhaben.“ All jene aber, die sich sophistischen Studien befassen und Haarspalterei betreiben, beschuldigt Seneca ihre Zeit zu verschwenden.

Der Weise genießt ein reiches Leben, indem er sich die Vergangenheit dienstbar macht, die Gegenwart nutzt und der Zukunft tapfer entgegensieht. „Dagegen ist das Leben derer sehr kurz und sorgenvoll, die das Vergangene vergessen, die Gegenwart verträumen und vor der Zukunft Angst haben…“.

Gegen Ende der Schrift findet sich eine sehr schöne Metapher aus der Seefahrt. Hier empfiehlt er seinem Freund Paulinus kürzer zu treten: „…ziehe dich endlich zurück in den stillen Hafen; du hast dich länger von den Wogen schütteln lassen, als es mit deinen hohen Jahren im Verhältnis steht“.

Fazit: Seneca Ermahnung, sein Leben nicht mit Äußerlichkeiten und Oberflächlichkeiten zu vergeuden, sondern auf sein Inneres zu hören und auf wahre Werte zu setzten, war nie aktueller als in unserer hektischen Zeit. Wer nicht im Hier und Heute lebt und sein Leben immer wieder auf ein Morgen verschiebt, der lebt fürwahr ein kurzes Leben.
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am 10. März 2012
Wir verschwenden unsere Zeit, das ist die Kernaussage des Buches. Anstatt zu leben, oder wie es Seneca formulierte, uns der Muse hinzugeben, verschwenden wir unsere kurze Zeit, die wir auf dieser Erde haben, mit sinnlosem Kram. Wir versuchen es immer allen anderen recht zu machen, wir versuchen es einer Gesellschaft recht zu machen, der wir reichlich egal sind. Wenn man bedenkt, wann dieses Buch verfasst wurde (Seneca lebte 4 v.Chr. bis 65 n.Chr.) hat es nichts an seine Aktualität verloren (man sollte allerdings berücksichtigen, dass wir nicht mehr im alten Rom leben).
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am 1. März 2016
Jeder Mensch sollte sich früh genug mit der Thematik Zeit und deren Sinn auseinander setzen. Dieses nach Außen hin so kleines Buch enthält den Sinn einer ganzen Reihe! Absolut lesenswert!
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am 15. Januar 2010
Erstaunlich wie aktuell dieses kleine Werk heute noch ist. Die Lektüre lohnt sich und bringt einen ganz ordentlich ins Grübeln. Dieser Seneca ist gut zu lesen und hält uns in mancherlei Hinsicht den Spiegel vor. Sehr schön und absolut empfehlenswert. Allen, die sich nur noch als Getriebene sehen und notorische Zeitknappheit beklagen sei dieses Werk ans Herz gelegt.
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am 27. Dezember 1999
In dieser kurzen Schrift spiegelt sich die zentrale These des stoischen Philosophen Seneca eindeutig wider: innere Seelenruhe angesichts der Widrigkeiten des stürmischen Lebens ist das höchste Gut. Seneca mahnt eindringlich zu einem bewußten und sparsamen Umgang mit der Zeit, diesem uns nur begrenzt zur Verfügung stehenden Gastspiel auf Erden. Die wesentliche Ursache für die allseits zu hörende Klage über mangelnde Zeit macht Seneca nicht in dem Umstand aus, daß uns zu wenig davon gegeben sei. Nein, Zeit haben wir genug, doch verschwenden wir sie mit allerlei nichtigem Treiben, wie der Jagd nach Geld, Macht, öffentlichem Ansehen, kurzfristigen und flüchtigen Genüssen. All dies sind für den römischen Philosophen nur zweitrangige, bestenfalls nicht schädliche Dinge: eine Feststellung, die gerade in unserer Zeit, die sich fast nur noch um Geld und Karriere zu drehen scheint, befremdlich anmutet, aber doch vielleicht ernsthaft in Betracht gezogen werden sollte. Statt dessen propagiert Seneca die Beschäftigung mit der Philosophie. Sie allein weist den Weg zur Weisheit, damit zur Seelenruhe und folglich zu einem langem Leben voller Zufriedenheit und Muße.
Fazit: Eine empfehlenswerte Lektüre für alle, die dem stressigen Alltagstrubel einen Kontrapunkt zu setzen suchen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 5. April 2013
Kindle Version eines Klassikers zur Lebensführung und gerade in der heutigen schnelllebigen Zeit immernoch in besonderem Maße aktull. "Das Leben ist lang, wenn man es recht zu brauchen weiß."
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