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am 5. Dezember 2005
Wer genaueres über die die Sonderkommandos wissen möchte, der lese zuerst "Gideon Greif - wir weinten tränenlos". Wenn Sie das Thema nicht loslässt (so wie mich) - dann ist es geradezu ein Muss - das ganz excellente Werk, die umfassende Studie und Schilderung über die Vernichtungsmaschinerie und die zur Arbeit gezwungenen Sonderkommandos "Zeugen aus der Todeszone" zu lesen!
Nach dem ersten Buch (und vorgängig zahlreicher anderer Bücher zum Thema KZ bzw. KL) war ich auf einer Studienreise in Auschwitz. Im Anschluss habe ich die genauesten Schilderungen und Zahlen (alles sehr gut lesbar) gelesen. Es ist schlichtweg das Werk - das einem die letzten Informationen gibt. Für mich persönlich ist es "ein Gesamtwerk" (über dieses Thema) - nachdem eigentlich nichts mehr kommen kann.
Für Interessierte meine unbedingte Empfehlung.
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am 19. November 2003
Das Standardwerk zur Geschichte des Auschwitzer Sonderkommandos liest sich nicht nur vorzüglich, es besticht geradezu durch seine Informationsdichte, vor allem durch die mit der Monografie vorgelegten neuesten Forschungsergebnisse der Auschwitz-Literatur. Als außergewöhnliches Sachbuch ist es somit selbst für Fachkreise anerkennenswert, das Studium lohnt sich. Bei der lesenswerten Monografie handelt es sich nicht nur um die erste Gesamtdarstellung zur Thematik, sondern auch um eine bemerkenswerte Arbeit, die bisherige Darstellungen zum Sonderkommando in den wesentlichsten Punkten erheblich revidiert. Verdienstvoll ist auch die gelungene Verknüpfung von Zeugenaussagen und historischer Darstellung. Das Buch macht die Lebensbedingungen und sozialen Strukturen in diesem Häftlingskommando sowie den Vernichtungsablauf in der Mordfabrik nachvollziehbar, es macht den Aufbau der Widerstandsbewegung im Sonderkommando und die Aufstands-Organisation transparent und zeigt zudem erstmals auch die psychologischen Auswirkungen und die innerfamiliäre Problematik nach der Befreiung auf. Eine sehr eindrucksvolle Leistung stellen auch im Anhang die äußerst detaillierten Listen mit ihren akribisch zusammengetragenen Daten zu ehemaligen Häftlingen und SS-Angehörigen im Sonderkommando (mit über 300 personenbezogenen Einträgen!) sowie der bisher korrekteste Plan der Auschwitz-Literatur zum Lager Birkenau dar. Das hohe Niveau der Arbeit ist schlicht und ergreifend an vielen Stellen ersichtlich. Um einen überzeugenden Einblick in die Grauzone der Todesfabrik Auschwitz zu erhalten, wird der Leser sich diesem Werk stellen müssen und mit einem neuen Verständnis und wertvollen Erkenntnissen belohnt werden.
11 Kommentar| 32 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Januar 2004
Ich wurde auf das Buch durch eine Lesung aufmerksam. Das Thema hat mich sehr
neugierig gemacht und erschüttert und nach der Lektüre des Buches bleiben
mir die eindringlichen Geschichten einfach unvergesslich. Trotz anfänglicher
Befürchtungen hat mich das Buch nicht abgeschreckt, im Gegenteil, es hat mir
Mut gemacht, die Hoffnung nicht zu verlieren und niemals aufzugeben. Es
sollte auf die Leseliste von Abiturienten und Studenten, auch weil es
packend geschrieben ist und gar nicht pathetisch oder moralisierend wie
viele andere Bücher zum Holocaust.
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am 5. Dezember 2005
Wer Einblick in das innerste der Hölle will - der lese über die unmenschliche Arbeit die den Sonderkommando-Häftlingen aufgezwungen wurde:
Beginnen Sie dabei mit dem hervorragenden Buch "wir weinten tränenlos" von Gideon Greif. In Interviewtechnik werden 7 Überlebende befragt. Bis ins tiefste Detail. Excellent recherchiert (siehe meine dortige Rezension); gut lesbar. Im Anschluss ist das Buch "Zeugen aus der Todeszone" ein muss, um mehr und vor allem detailliert über die Abläufe in dieser Mordfabrik zu erfahren. Aussagen beider Seiten, Zahlen und zeitliche Abläufe. Es ist schlichtweg "das Gesamtwerk" über das Thema Sonderkommando ! Für Interessierte meine beste Empfehlung; ein muss zum Lesen. Ich wüsste nicht, was danach noch ergänzend kommen könnte ...
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am 18. August 2006
unfassbar; aufwühlend; als zeitdokument unverzichtbar; ein buch, bei dem ich nach jedem gelesenen kapitel zu einer anderen lektüre greifen musste, um all meine "sinne wieder einigermaßen

in ordnung zu bringen". tipp: der film "die grauzone".
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am 20. Februar 2006
Dieses Buch war das erste, das ich über das Sonderkommando gelesen habe. Es ist notwendig, dass über das Geschehene berichtet wird und besser und detallierter geht es wohl kaum. Ein so ausführliches Buch über die Aufgaben des Sonderkommandos und die "Todesfabrik Auschwitz" gibt es wohl kein zweites mal. Es sei aber auch gesagt, dass es sich trotzdem lohnt die Werke "Wir weinten tränenlos..." von Gideon Greif und vor allem auch das Buch "Sonderbehandlung. Drei Jahre in den Krematorien und Gaskammern von Auschwitz" von Filip Müller zu lesen. Also unbedingt lesen, auch wenn man bisher nicht so großes Interesse an dem Thema Shoah hatte kann ich garanieren, dass es sich lohnt.
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am 5. August 2007
Nachdem ich schon etliche Bücher von KZ Überlebenden aus Bergen - Belsen, Ravensbrück und natürlich Auschwitz - Birkenau gelesen habe, war dieses Buch eine ganz andere Erfahrung ! Es zeigt kontinuierlich den Aufbau von der "kleinen Vergasungsanstalt" zur Tötungsfabrik. Eine Fabrik im wahrsten Sinne des Wortes. Was in diesem Buch die Überlebenden schildern übersteigt schonungslos das eigene Vorstellungsvermögen. Ich hatte eigentlich schon gedacht, nachdem ich Biographien der Lagerhäftlinge gelesen hatte, dass das die Hölle gewesen sei. Doch das Leben der Sonderkommando - Häftlinge übersteigt das doch noch. Sicherlich soll das keinesfalls das Leben bzw. dahinvegetieren der Lagerhäftlinge "Verschönern", doch die Brutalität die das Sonderkommando durchleben musste ist in Sätzen nicht verständlich zu machen. Interessant macht das Buch auch die Tatsache, dass immer wieder Häftlinge sowie Täter zu Wort kommen und auch die letzten Tage des KZ`s Auschwitz - Birkenau ins kleinste genau beschrieben wird. Großes Lob auch an den Anhang des Buches der Bericht darüber gibt was aus den Überlebenden geworden ist, und wie sie vorallem danach mit den Erinnerungen zu Kämpfen hatten. Auch 2 Frauen ehemaliger Sonnderkommando - Häftlinge kommen zu Wort, und versuchen zu beschreiben wie steinig der seelische Weg der Ehemänner nach diesem Erlebten war und noch ist.
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am 4. März 2003
In diesem Buch wird die grausame Wahrheit über das KZ Auschwitz aus Sicht der jüdischen Sonderkommando Häftlinge (diese wurden von der SS dazu gezwungen bei der grausamen Vernichtung der Juden im zweiten Weltkrieg mitzuwirken) geschildert. Einige mussten die Leichen der eigenen Familienangehörigen nach der „Sonderbehandlung" aus den Gaskammern tragen und die Leichen vernichten. Sie funktionierten wie Maschinen um das ganze Elend ertragen zu können. Hätten sie sich geweigert, wären sie selbst getötet worden.
Das Buch ist, obwohl sehr deprimierend, lesenswert, da man nie vergessen sollte, zu was Menschen fähig sind
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am 21. Juni 2010
Hervorragende und geradezu wisschenschaftliche Ausarbeitung zum Auschwitz Thema und den dort zum Einsatz gekommenen Sonderkommandos. Trotz aller Sachlichkeit und Fakten wird beim Leser eine Emotionalitaet geweckt, derer er sich nicht entziehen kann. Wie war moeglich, was scheinbar unmoeglich war. Wie konnte man Menschen dazu bringen, sich derart zu verhalten. Erklaerungen muessen als Versuche betrachtet werden, denn die wirklichen Gruende koennen angesichts der unvorstellbaren Greueltaten niemals wirklich nachvollziehbar gemacht werden. Trotz des Versuches, Beteiligte und Betroffene zu Wort kommen zu lassen. Den Sonderkommandos kam bei der Toetungsmaschine Auschwitz eine besondere Bedeutung zu und laesst die Planung der Nationalsozialisten bis ins letzte Detail erkennen. Pflichtlektuere.
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am 3. Oktober 2008
... die aber noch durch weitere Zeugenaussagen ergänzt werden könnte. So wurden nicht nur die wenigen Überlebenden des Sonderkommandos Zeuge der Auschwitzer Häftlingsrevolte und deren Niederschlagung, sondern auch weibliche Häftlinge, die im Lagerbereich BIIg, dem sogenannten "Kanada", unmittelbar neben den Krematorien die Kleidung und das Gepäck der Vergasungsopfer sortieren mussten. Mindestens 50 dieser Frauen wurden im November 1944 in das Flossenbürger Außenlager Zschopau zur Zwangsarbeit bei der Auto Union AG überstellt. Die Publikation "KZ Zschopau. Sprung in die Freiheit" öffnet durch zahlreiche Zeugenaussagen dieser Frauen eine Perspektive auf die Auschwitzer Ereignisse, die der Band "Zeugen aus der Todeszone" bislang vernachlässigt. Gerade auf die Fluchtversuche einiger Männer in diesen Lagerbereich werfen diese Aussagen ein etwas anderes Licht.
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