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am 18. April 2012
Prof. Vester beschreibt sehr eindrucksvoll die komplexen Funktionen und die Zusammenhänge in unserer Natur. Das vernetzte Denken, das eine Voraussetzung ist, um komplexe Systeme verstehen zu können, ist erlernbar und muss unbedingt in sämtlichen Schulen und Kindergärten als Pflichtfach angeboten werden. Denn nur, wenn wir Menschen lernen, die Natur zu verstehen, können wir verhindern, dass dieses wunderbare System von uns überheblichen Menschen zerstört wird. Die Natur wird sich durch ihre Selbstregulierung wieder erholen, das hat sie immer wieder bewiesen. Die Spezies Mensch wird diese selbst herbeigeführeten Katastrophen nicht überleben.
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am 12. Februar 2008
Zumindest scheint er das von sich selbst zu denken. So viele Hinweise wie "wie ich in meiner Forschungsarbeit xyz schon vor Jahren erwähnte" oder "wie in meinem Buch abc schon dargelegt" usw. habe ich in einem Buch noch selten gefunden. Wie schon ein Rezensent schrieb, muss man extrem viel Toleranz aufbieten, um das Buch nicht in die Ecke zu pfeffern und Herrn Vester als Vollidiot abzustempeln.
Denn das ist er ganz sicher nicht. Er hat wirklich einen breiten Erfahrungsschatz, den er auch (nur zu gerne) mit dem Leser teilt und ihm dadurch tatsächlich Einblicke in eine Art zu denken verschafft, die für das eigene Leben und die eigene Arbeit durchaus revolutionär sein können. Wenn man die Ideologischen Komponenten mal ignoriert, die teils arrogant wirkende Oberlehrer-Masche und die vielen Hinweise darauf, dass sein Weg der einzig wahre ist, steckt viel Interessantes und Hilfreiches in dem Buch. Besonders der erste Teil ist sehr lesenswert.

Wer diese Dinge nicht ausblenden kann, der sollte sich lieber andere Bücher zu dem Thema besorgen, denn dann ist eine Enttäuschung vorprogrammiert.
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am 11. Juli 2003
Der Systemkybernetiker Frederic Vester lieferte mit diesem Werk einen expliziten Bericht an den Club of Rome. In vier Abschnitten beleuchtet er wirtschaftliche und politische Ereignisse aus der Perspektive des Biokybernetikers. Er konstatiert, dass globale Probleme nur mit vernetztem Denken zu behandeln sind. Er führt an, welches Umdenken diesbezüglich maßgeblich wäre und welche Verfehlungen zu Gesellschafts- und Wirtschaftskrisen führen. Vester steht für eine Betrachtungsweise ein, die alle wichtigen Systemkomponenten beinhaltet - ganzheitlich erfasst - und trotzdem übersichtlich und transpartent sein sollte. Er führt an, dass den Beziehungen zwischen den Komponenten mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden muss, als den Teilen selbst. Sowohl quantitative, als auch qualitative Merkmale müssen Berücksichtigung finden und als Entscheidungsgrundlagen dienen, um komplexen Problemen sachgerecht zu begegnen. Dem Postulat fügt er detailliert gewisse Anreize bei, die zu einer nachhaltigen Verhaltensänderung gegenüber der Ganzheitlichkeit führen sollten und hält Beispiele (u. a. Abbildungen) bereit, die dies einprägsam verdeutlichen. Die Hauptaussage des Werks lässt sich kurz umreißen: Herkömmliche Denkmuster sind der Problemlösung komplexer Aufgaben nicht zuträglich - ein vernetzter Denkansatz unter Einbezug mehrerer Disziplinen ist dafür unerlässlich.
Er schickt Exempel nach, die den verantwortungsvollen Umgang mit Problemen belegen und veranschaulichen, wie simpel es sich gestaltet, das materialistische Weltbild, das sich konserviert hat, abzustreifen. Er verzichtet nahezu durchwegs auf Fachvokabular, an Stellen, an denen die Verwendung von Fachausdrücken unvermeidbar ist, bemüht er sich um eine ausgiebige Klärung. Außerdem trägt das iterative Anführen gewisser Denkprozesse zur Verständlichkeit bei. Komplex – aber nicht kompliziert!
Mir bleibt nicht mehr, als dieses Werk uneingeschränkt und allgemein zu empfehlen. Es ist eine Pflichtlektüre für jeden, der sich mit gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Probleme beschäftigt, ebenso für jeden Verantwortungsträger! Man darf hoffen, dass Prof. Vester noch weitläufigeren Anklang findet.
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am 8. Februar 2014
Vester war ein Meister in seiner Wissenschaft. Auf eindrucksvolle Weise vermittelt er in diesem Buch, das am Besten als populärwissenschaftlich einzuordnen ist, die Zusammenhänge des Alltags, wie sie uns bei Entscheidungen all zu oft aus den Gedanken verschwinden. Er setzt in den Kontext, was zusammengehört, was widersprüchlich ist und wie wir tagtäglich diese Widersprüche leben. In Zeiten der Nachhaltigkeitsdebatten, -gespräche und -versuche sollte dieses Werk ein Standard sein, den jeder gelesen hat, der mitreden möchte.

Eingängliches Beispiel: Wir, der Staat, subventionieren den Personennahverkehr und gleichzeitig gönnen wir den Individualverkehrspendlern eine Kilometerpauschale, falls wir mit dem Auto zur Arbeitsstätte pendeln. Eindrücklich absurd.

Das Buch bringt immer wieder Beispiele, vermittel aber auch, wie man vernetzt denkt bzw. zu denken lernen kann.

Für einen wie mich, der aus einer anderen Wissenschaft kommt, eine gute Hilfe, diese Denkweisen zu erlernen.
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am 21. April 2008
Die Idee, die hinter vernetztem Denke steht ist wirklich gut und wegweisend, dieses Buch allerdings hilft nichjt wirklich dabei. Es scheint eher ein oberflächliches Handbuch für die Software zu sein, die Vester hat entwickeln und verkaufen lassen, denn es wird überwiegend nur diese Software beschrieben, wobei dies so oberfläch geschieht, dass es sogar für die Softwarenutzer nicht wirklich hilfreich wäre.
Desweiteren nervt auch die ständige Selbstbeweihräucherung des Authors der sich nie zu schade ist darauf hinzuweisen, was er schon alles in einem seiner vielen Bücher dargelegt hat. Alles in Allem hat man bei der Lektüre den Eindruck, dieses Buch ist nur geschrieben worden, damit eben noch ein Buch mit dem Namen Vester auf dem Markt kommt und ein bisschen Geld bringt ohne dass es einen wirklichen inhaltlichen Wert hat.
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am 22. September 2005
Das Buch stellt einige gute Ansätze und Vorgehensweisen vor, darüber nachzudenken ist sicherlich sinnvoll.
Leider ist es recht langweilig geschrieben und besteht zu einem sehr grossen Teil aus Eigenwerbung / Eigenlob und Darstellung der Software.
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am 25. September 2005
Das Buch trägt den Untertitel: "Ideen und Werkzeuge für einen neuen Umgang mit Komplexität". Ich hätte mir gewüscht, dass diesem stärker Rechnung getragen worden wäre. Stattdessen wird der Leser, besonders in den ersten Kapiteln, mit ideologisch verbrämten Argumenten und Zustandsaufzählungen torpediert. Der Tonfall ist oberlehrerhaft und rechthaberisch. Ich musste bei der Lektüre dieses Buchs meine ganze Toleranz aufbieten, es nicht in der Bücherecke der Ideologen verschwinden zu lassen.
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am 26. Dezember 2014
Das Buch kenne ich schon lange und es ist leider abhanden gekommen. Wahrscheinlich verliehen und nie wieder zurück erhalten - deshalb musste ich es neu bestellen. Es gehört zu der Literatur, die man gelesen haben sollte!
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am 4. August 2008
Herr Vestner beherrscht exzellent die Kunst den Titel seines Buches fortwährend zu wiederholen. Im Klartext heißt dies immer wieder zu betonen, wie wichtig es ist vernetzt zu denken. Mehr kann man aus diesem Buch leider nicht mitnehmen. Ich habe diesen Kauf sehr bereut!
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