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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
26
4,6 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 16. Oktober 2011
Reichholf berichtet über viele spannende Beobachtungen aus dem Reich des Lebendigen und liefert interessante Ansätze, Entstehung und Weiterentwicklung biologischer Merkmale und Verhaltensweisen zu verstehen. Die große Synthese aller Beobachtungen am Ende des Buches allerdings, auf die im Verlauf der Argumentation immer wieder hingewiesen wird und aus der heraus das Geschehen um die Menschwerdung verständlich werden soll, überzeugt mich nicht. Das macht das Buch aber nicht weniger informativ oder lesenswert !
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am 17. April 2014
Aus der Fülle der Befunde um die Entstehung des Menschen setzt Josef H. Reichholf ein überzeugendes Mosaik zusammen. Genetische Erkenntnisse der mitochondrialen DNS weisen auf die Herkunft aller Menschen aus Afrika hin. Sie stehen im Einklang mit den Fossilfunden auch des Peking-Menschen im fernen China, das Homo erectus schon vor rund 1 Mio Jahren erreichte. Reichholf erklärt mit vielen schlüssigen Argumenten, warum die Entwicklung des Menschen zum aufrechten Gang führte. Die Rahmenbedingungen der wechselnden klimatischen Verhältnisse werden bei dieser Gesamtschau stets miteinbezogen, ebenso wie die sich parallel entwickelnde Fauna. Aber welcher Laie hat schon gehört, dass die Streifung der Zebras einen Zusammenhang mit dem Vorkommen der Tsetse-Fliege hat? Der Tsetse-Gürtel erstreckt sich freilich genau über die Fossilfunde des Menschen in Ostafrika. Ein Widerspruch, über den der Autor nicht hinwegsieht, wenngleich später Lösungsansätze geboten werden. Das Buch vermittelt also keineswegs den Eindruck, dass alle Fragen schon beantwortet wären. Viele Rätsel der Menschwerdung harren noch der Lösung, wie im Titel vorangestellt wird. Aber es gibt auch Begründungen, die unmittelbar einleuchten, wie zB dass eiweißreiche, phosphorhaltige Kost die Grundlage für die rasante Zunahme des Gehirnvolumens bei der Gattung Homo gewesen ist. Faszinierend, wenn Reichholf dabei sein reiches Wissen um die Vögel einfließen lässt. Der Honiganzeiger kooperiert mit uns Menschen. Solche Zusammenhänge des Lebendigen werden an vielen Stellen erläutert und eröffnen dem Interessierten neue Perspektiven auf das Objekt Mensch. Ein Kapitel wird dem Neandertaler gewidmet und der Vergleich zum modernen Homo sapiens sapiens gezogen, insbesondere was den Meilenstein "Sprache" anlangt. Der unterschiedliche Kehlkopfbau der beiden Linien wird anschaulich dargestellt. Schließlich erfährt der Garten Eden einen Interpretationversuch aus der Sicht des Naturforschers, der nicht von der Hand zu weisen ist.
Wohltuend ist, dass das Buch trotz seines Informationsgehalts nicht allzu umfangreich ist und zum Lesen in einem Zug einlädt.
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am 2. April 2009
Spannend wie ein Krimi liest sich "Das Rätsel der Menschwerdung" von Prof.Josef H.Reichholf. Viele neue Erkenntniss gerade im Bereich der Ernährungsphysiologie werden übersichtlich und verständlich präsentiert. Gerade als Mediziner habe ich sehr von der biologischen Betrachtungsweise des Biologen Reichholf profitiert.Ich kann das kurzweilige und hochinformative Werk nur empfehlen.
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am 8. Mai 2015
Mir hat das Buch außerordentlich gut gefallen!
Prof. Dr. Reichholf hat es geschafft, die Entwicklung des Menschen auf einem sehr komprimierten Raum darzustellen. an einigen Stellen schon zu stark reduziert, so dass eher der Verdacht des Glaubenssatzes, denn des Wissenssatzes heraus kam. Allerdings, das Verzeichnis der weiter führenden Literatur ist riesig!
Der Autor beginnt ein Kapitel, dann führt er den Leser in eine Nebensgeschichte und beim ersten Mal dachte ich okay, warum bringt er jetzt seinen Ansatz nicht zu Ende um die Geschichte mit einem "aha" zu beenden. Es ist gewöhnungsbedürftig, macht aber schlussendlich richtig Spaß.
So ist einer dieser Schmankerl ist die Erklärung, warum das Zebra Streifen hat. Es geht um die Tsetse Fliege, die wohl die großen Wiederkäufer als dunkle Berge am Horizont ausmacht, aber das Zebra nicht erkennen kann. Die Tsetse als Motor der Wanderung in Gebiete, wo es eben dieses Tier nicht gibt erscheint mir doch recht erstrebenswert.

Mir würde eine größere Anzahl Buchseiten besser gefallen, dann wäre es mir in jedem Fall 5 Sterne wert.
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am 4. Dezember 2011
Wer sich ausführlich über die Evolution des Menschen informieren möchte, ist mit diesem Buch von Josef Reichholf bestens bedient. Der Autor ist ein ausgewiesener Kenner der Materie und versteht es, komplexe Zusammenhänge allgemein verständlich und sprachlich abwechslungsreich darzustellen. Dabei stellt er die verschiedenen Menschentypen nicht allein in chronologischer Reihenfolge vor, sondern beschreibt sehr ausführlich, wie die wechselvolle Geschichte der den Menschen umgebenden Flora und Fauna die Evolution unserer Spezies beeinflusst hat - und umgekeht. Ein uneingeschränkt empfehlenswertes Buch!
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am 7. April 2015
Hab das Buch als Abendlektüre gelesen. Trotz des alters scheinen auch die neueren Forschungen die Überlegungen des Autors zu bestätigen.
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am 4. Juli 2010
Ich lese sonst keine biologischen Sachbücher und habe auch keine Vorkenntnisse über die Evolution. Gut, in der Schule lernt man natürlich vieles, aber in dem Alter hatte mich das Thema nicht so recht fasziniert. Auf das Rätsel der Menschwerdung wurde ich dank der guten Kritiken in Amazon aufmerksam, ich suchte nach einem gut geschriebenen Sachbuch zum Thema Menschwerdung. Und weil die vielen positiven Rezensionen wirklich ins Schwarze getroffen haben, setze ich noch eine oben drauf. Das Buch ist klasse geschrieben, man will es eigentlich garnicht mehr aus der Hand legen. Es geht zwar in manchen Kapiteln garnicht direkt um die Menschwerdung, sondern z.B. um die Evolution der Pferde oder um die Tse Tse Fliege. Aber alle kleinen Abschweife haben ihre Berechtigung, sie sind ein unverzichtbares Puzzleteil, das erklärt werden muss. Und sie sind nicht minder faszinierend geschrieben. Der Autor stellt die kleinen Puzzleteile immer wieder in den großen Zusammenhang, zeigt den roten Faden, fasst zusammen und hinterfragt seine Thesen.

Erst vor wenigen Wochen wurde aufgrund einer Genanalyse bekannt, dass die heutigen Menschen, die außerhalb Afrikas leben, Erbgut mit dem Neandertaler teilen (rund 5% des Erbguts haben wir wohl mit ihm gemeinsam). Diese Nachricht hatte mein Interesse an dem Thema erst geweckt. Auch wenn das Buch den Neandertaler als ausgestorbene Weiterentwicklung des homo erectus ohne Nachfahren beschreibt (quasi ein Seitenzweig der Primaten), so sind all die Zusammenhänge trotzdem unglaublich lehrreich und werden durch dieses weitere entdeckte Puzzleteil sicherlich nicht entkräftet. Sehr empfehlenswert!
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am 23. Oktober 2007
Das Rätsel der Menschwerdung kann von einer Fachdisziplin nicht alleine geklärt werden, und über gewisse Teilaspekte können lange und äußerst kontrovers diskutiert werden.
Was der Autor schafft ist es einen generalistischen Überblick zu geben und die Ursachen zu einen Gesamtbild zu verknüpfen, das dem Leser vor Augen führt, wie es gewesen sein könnte! Dem Autor ist dies auch bewusst und er schafft es perfekt den Leser in die Analyse mit einzubinden.

Das eigentliche Verdienst dabei ist, dass es für jeden äußerst lesenswert und verständlich ist. In unserer Familie wurde es durchgereicht und es war für alle - von Sozialwissenschaftler bis hin zum Mechanikermeister -fesselnd. Alle waren begeistert und ich wüsste kein Sachbuch, das ich annähernd so weiterempfehlen könnte.
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am 6. Juli 2014
Das Rätsel der Menschwerdung:
Sehr fundiert, leicht verständlich und deshalb ein Beitrag zum Verständnis weshalb der Mensch nicht allein allein zu "Krone" der Schöpfung gezählt werden darf.
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am 6. März 2014
Wer schon immer gerne mehr über die Geschichte der Menschwerdung erfahren wollte, liegt hier genau richtig! Sehr locker und verständlich geschrieben und dabei nicht oberflächlich. Sehr zu empfehlen!
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