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Kundenrezensionen

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TOP 1000 REZENSENTam 9. April 2015
Es ist sicherlich richtig, dass die Autorin viel der öffentlichen Meinung über Schopenhauer in ihr Werk einfließen lässt. Ich betrachte dies werturteilsfrei als zusätzliche biografische Information. Jedoch kann man selbst die meisten wissenschaftliches Abhandlungen kaum in Kontext setzen und damit verstehen, wenn man sich nicht der "subjektiven" Sichtweise des Autors oder der Gesellschaft bewusst ist, bzw. über dem Zustand eines geistigen Wiederkäuers hinaus ist und Dinge selbst bewertet. Deshalb sollte man sich dies bei der Lektüre, insbesondere da es ja Sekundärliteratur ist, bewusst sein.

Weiterhin sollte man sich bewusst sein, dass es sich bei diesem Werk lediglich um eine Einführung für Laien handelt. Genauso wenig wie ein Mathematiker oder Ökonom etwas mit den respektiven Einführungsveranstaltungen ihrer Fächer für Philosophie(neben)kurse anfangen kann (, und natürlich umgekehrt), kann der fortgeschrittene Philiosophiestudent mit diesem Werk etwas anfangen. Daher mag es sicherlich den ein oder anderen Fehler im Detail geben, welcher aber für die Beurteilung des vorligenden Werks auch nicht von größerem Belang sein sollte.

Um Schopenhauer als Fachfremder ohne weitere Hilfe lesen und nur im Ansatz verstehen und in einen Kontext zu setzen, bedürfte es sehr viel Zeit und Wissens, welche wohl nur sehr wenige Menschen auf der Welt haben. Daher ist dieses Buch als Begleitlektüre oder Übersichtslektüre eigentlich sehr zu empfehlen. Es wird ein sehr guter Überblick hergestellt, welcher in einen größeren Zusammenhang zu der jeweiligen Zeit und Biografie Schopenhauers gesetzt wird. Wenn man sich der Zielsetzung des Werks bewusst ist, und es nicht als wissenschaftliche Einführung betrachtet, muss man es als eine gelungene Einführung beschreiben.

Für mich war es ein Genuss mehr über Schopenhauer und seine Arbeit zu erfahren. Bei Gelegenheit werde ich mich intensiver mit seinem Schaffen auseinandersetzen.
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am 28. November 2001
Oft haben philosophische Werke eine Einführung nötig, und einer, der den Wein vom Fass in Flaschen abfüllt, kann hilfreich sein. Auch bei Schopenhauer?
Ich glaube nicht.(Oder doch nur sehr eingeschränkt; Volker Spierling macht vielleicht eine Ausnahme.) Keiner drückt Schopenhauers Gedanken besser aus als er selbst. Er schrieb den klarsten Stil, denn er wollte unbedingt verstanden werden. Sein Vortrag ist durchblutet und niemals langweilig. Alles Schwierige erwächst aus dem Stoff, nicht aus dessen Darstellung.
Möbuß' Buch ist eine schlechte Kopie. Zudem glaube ich, Fehler und Mißverständnisse darin entdeckt zu haben: Im Anhang findet sich die »Erklärung einiger Begriffe«, d.h. es soll die Bedeutung wichtiger Wörter in Schopenhauers Sinn erklärt werden; aber schon dort ist einiges ungenau bis falsch. Beispiele:
1. »Subjekt - Der Mensch, der etwas wahrnimmt.« ist ungenau, denn der Mensch ist eigentlich schon Objekt. »Das Subjekt aber wird gar nicht erkannt; sondern es erkennt: daher das Subjekt als solches nicht Raum und Zeit zur Form hat... es gibt daher nicht eine Vielheit von Subjekten des Erkennens, obgleich es viele Individuen gibt« (Schopenhauer). Subjekt gibt es demnach nur eines, Menschen viele. Haarspalterei? Gut, es mag noch hingehen. Aber
2. »Wahrnehmung - Tätigkeit der Sinne, wie das Sehen oder Hören.« ist falsch, denn Schopenhauer identifiziert Wahrnehmung mit Anschauung - und das ist Tätigkeit des Verstandes, nicht der Sinne. Möbuß behauptet sogar: »Wenn Kant oder auch Schopenhauer von Wahrnehmung sprechen, meinen sie damit ausnahmslos das Wirken der Sinne... In keiner anderen Bedeutung wird das Wort in Schopenhauers Welt als Wille und Vorstellung verwendet.« Dabei kritisiert Schopenhauer gerade dort Kants Erklärung, »Anschauung, Wahrnehmung, perceptio« gehörten bloß den Sinnen an; für Schopenhauer sind alle drei das selbe: Funktion des Verstandes. »... denn erst Objekte nehmen wir wahr, d.h. erkennen sie als real: also ist Wahrnehmung identisch mit Anschauung« (Schopenhauer an C.G. Bähr). Die Sache ist vielleicht nicht wesentlich, aber ich denke, wer seinen Lesern ein fremdes Buch erläutern will, der sollte dieses auch in den Feinheiten besser kennen.
Nietzsche empfahl einem Freund, alles v o n Schopenhauer zu lesen - aber nichts ü b e r ihn. Ein guter Rat. Die Lektüre des Originals ist ein Vergnügen, ein Konterfei entbehrlich.
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am 27. August 2012
Allein dass Fr. Möbuß als eine der wirklich wenigen es geschafft hat, das Hauptwerk Schopenhauers auf 214 Seiten zusammenzufassen ohne Verständlichkeitsverlust ist meiner Meinung nach schon eine große Leistung. Ansonsten kann ich mich meinem Vorredner "guidowirtz" nur anschließen, dort wurde schon alles gesagt.

Es ist kein Ersatz für die 4 Bücher Schopenhauers, es ist lediglich eine Einführung bzw. begleitende Lektüre.

Eine kleine Anmerkung an den Verlag: warum fehlen in dieser Ausgabe jegliche Informationen über die Autorin??
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am 30. April 2001
Schopenhauer im Original zu lesen ist sicherlich eine Herausforderung, für die "nebenher" den allermeisten zu wenig Zeit bleibt. Sabine Möbuß ermöglicht dem Leser, sich diesem Philosophen und seinen Gedanken auch anders zu nähern. Ihre Einführung bietet einen guten Überblick über Schopenhauers Hauptwerk. Dabei beschränkt sie sich nicht auf die reine Darstellung des Gedankengebäudes, sondern unterfüttert diese Darstellung mit historischen Einordnungen und biographischen Hintergründen Schopenhauers. Der Text glänzt durch zwei Merkmale. Erstens ist die Darstellung sehr systematisch. Und zweitens gelingt es Möbuß, die Menge des Dargebotenen gekonnt zu dosieren. Die Darstellung ist nicht ausschweifend und überfüttert den Leser nicht. Auf der anderen Seite beschleicht einen bei der Lektüre nicht der Eindruck, für seine leichtere Verdaulichkeit sei der Stoff so weit eingedampft worden, dass letztlich nur noch schlagwortartige Halbbildung dabei heraus kommt. Gelegentlich eingestreute Passagen des Originaltexts fügen zwar Sabine Möbuß' Darstellung der Gedanken Schopenhauers kaum etwas hinzu, was sie nicht ohnehin schon dargestellt hätte. Aber sie vermitteln einen wertvollen Einblick in Schopenhauers ganz persönliche Gefühle bei der Betrachtung der Welt. Insgesamt eine flüssig zu lesende Einführung, die trotz ihrer Kürze mehr bietet als grobes Stichwortwissen nach dem Motto: "Schopenhauer... das war doch der mit...."
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am 31. Oktober 2003
Schopenhauers Buch wird von der Autorin nicht nur gut zusammengefasst ,es erleichtert auch den Einstieg in die schopenhauersche Philosophie,die ohne eine Vorkenntnis von Platon und Kant sehr schwer sein kann.Nach dem gelungenem ersten Kapitel über Schopenhauers Leben, nimmt die Autorin immer wieder Bezug zur Person Schopenhauers und verdeutlicht Zusammenhänge zwischen der Philosophie und seiner Vita. Die Originalpassagen des "Urtextes" helfen dem Leser stets bei der Überprüfung des schopenhauerischen Gedankengangs und geben eine gute Grundlage.Die Einführung bleibt somit nicht als abstractum in der Luft hängen, sondern führt den Leser immer wieder auf den "Boden der Tatsachen" zurück. Mit diesem Werk ist es Susanne Möbuß gelungen die Philosophie Schopenhauers interessant und präzise zusammenzufassen.Ein sehr empfehlenswertes Buch.
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am 23. Mai 2015
Meiner Meinung nach fehlt der Autorin jedes Verständnis der Philosophie Schopenhauers. Deren Systematik wird unnötig durcheinander gebracht, dafür gibt's jede Menge Halbwahrheiten und Ungenauigkeiten. Dazu die üblichen Anekdoten und psychologischen Ferndiagnosen und fertig ist ein weiteres höchst entbehrliches Stück Sekundärliteratur.
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am 5. Mai 2007
Nietzsche empfahl einem Freund, alles v o n Schopenhauer zu lesen - aber nichts ü b e r ihn. Ein guter Rat. Die Lektüre des Originals ist ein Vergnügen, ein Konterfei entbehrlich.
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am 1. Februar 2015
Warum gibt es dieses Buch ist es die Vorstellung vom Willen oder Subjekt vom Objekt?
250 Seiten gesösel ohne auf den Punkt zu kommen. Das Buch aus der gleichen Serie von Ralph Ludwig "Kant für Anfänger ist allerdings hervorragend..
Mein Tipp an den Verlag: bitte vorher die Sche.ß. selber lesen....
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