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am 16. Januar 2011
Philippe Ariès zeigt, wie die Menschen von der Antike über das Mittelalter bis hin ins 20. Jahrhundert sich mit dem Tod auseinandersetzten und wie sich der Umgang mit dem Thema über die Jahrhunderte gewandelt hat.

Inhalt:

Erstes Buch - Die Zeit der Ruhenden

Erster Teil: Wir sterben alle

1. Der gezähmte Tod
2. Ad sanctos; apud ecclesiam

Zweiter Teil: Der eigene Tod

3. Die Todesstunde: Vergegenwärtigung des Lebens
4. Garantien fürs Jenseits
5. Ruhende, Betende und wandernde Seelen

Zweites Buch - Der verwilderte Tod

Dritter Teil: Der lange und nahe Tod

6.Der Rückfluß
7. Vanitas
8. Der tote Körper
9. Der Scheintote

Vierter Teil: Der Tod des Anderen

10. Die Zeit der schönen Tode
11. Besuch auf dem Friedhof

Fünfter Teil: Der ins Gegenteil verkehrte Tod

12. Der ins Gegenteil verkehrte Tod

Konklusion

Fünf Variationen über vier Themen

Ein sehr interessanter Beitrag zur Kultur des Abendlandes (hauptsächlich Frankreich, England und Nordamerika), der mit Vorwort, Anhang und Inhaltsangabe 820 Seiten der gebundenen Ausgabe füllt.
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am 16. März 2001
Detailliert, schlüssig und spannend stellt Ariès dar, wie im Laufe der Jahrhunderte der Tod aus dem Leben verbannt wurde. In einer Nike-Gesellschaft, in der Gesundheit, Vitalität und Machbarkeit als unabdingbar gelten, hat er -auch in unserem Bewußtsein- keinen Platz mehr. Gestorben wird nicht mehr zu Hause, sondern diskret in einer dafür vorgesehenen Einrichtung, die Leiche wird nicht mehr im Ortskern an der Kirche, sondern auf dem Friedhof am Stadtrand begraben und überhaupt sterben eigentlich immer nur die anderen!
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am 3. November 2014
Der zeitlebens kontrovers diskutierte französische Kulturhistoriker Philippe Ariès (1914 – 1984) hat sein Renommee u.a. mit einer Reihe zeitkritischer Essays begründen können – und mit voluminösen Werken, die er geradezu serienweise veröffentlicht hat. Zum Beispiel erforschte er ‘Die Geschichte der Kindheit’ und – im Schulterschluss mit Georges Duby (1919 – 1996) und Paul Veyne – auch ‘Die Geschichte des privaten Lebens’. Ex aequo stellt die Abhandlung über den Umgang mit der menschlichen Sterblichkeit einen Parforceritt dar, der zwischen wissenschaftsskeptischer Historisierung und epochaler Hysterie changiert.
Um heimzuführen, wie der Tod eines Menschen mehr und mehr tabuisiert worden ist, spannt Ariès seinen Bogen nämlich von der Gesellschaftskritik des 20. Jahrhunderts bis hin zur Kultur des Mittelalters. Er zieht die zivilgeschichtlichen Wurzeln einer solchen Entwicklung u.a. daraus, dass die technologischen Fortschritte in der Gerätemedizin eine Würdigung von Privatsphäre und Intimität zunehmend unterbinden, dass die Präsenz körperlicher Fragilität eher die Scham anderer auslöst – und zwar: anstelle von Mitgefühl, Ohnmachtsempfinden und Akzeptanz. Und dass man unter dem Deckmantel vermeintlicher Diskretion allgemeinhin versäumt, eine_n Sterbende_n mit einem emotional entlastenden Geleit zu versehen – zumindest in den urbanen Regionen westlicher Wohlstandsländern. Hiergegen tritt Ariès für das Ideal ein, bis zum letzten Lebenshauch ein mündiges und eigenverantwortliches Individuum zu bleiben – etwa, indem seitens nahestehender Personen keine Verschleierungen angestellt werden und indem die therapeutischen Behandler_innen selbst im Angesicht des Todes noch ihrer Aufklärungspflicht bewusst nachkommen.
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am 18. April 2010
sehr interessantes buch von ariès. wie sich der umgang mit dem tod doch wandelt, sehr gut beschrieben.
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