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Kundenrezensionen

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am 3. Oktober 2016
Tobi gab mir das Buch mit den Worten „Lies es.“ Eine einfache Aufforderung, die einem nicht nur wissen ließ, dass man das Buch lesen solle, sondern deutlich machte, dass man etwas verpasste, täte man es nicht. Und man verpasst etwas, tut man es nicht.

„An occasional student who comes upon the name may wonder idly who William Stoner was, but he seldom pursues his curiosity beyond a casual question.“

Kurioserweise wirbt das Buch offensiv mit Mittelmäßigkeit. Die des Charakters und vor allem, die seines Lebens. Schon am Anfang weiß man, dass es keine besonderen Vorkommnisse geben wird; keine überraschenden Wendungen. Der Protagonist ist kein Held und auch kein Verlierer im literarischen Sinne. Insgesamt ist nichts, was man liest, „extrem“. Und genau darin liegt die Besonderheit dieser Geschichte um William Stoner, einem Englischprofessor, der sein Leben lang an einer Uni unterrichtet hat und dankbar dafür war.

William Stoner heiratet, bekommt ein Kind und arbeitet. So wie jeder von uns. Er strebt nichts Besonderes an. All das, was in seinem Leben geschah, hat er sich selbst ausgesucht. Nichts war reiner Zufall und trotzdem gibt es immer diesen Moment der Reue, der mitschwingt. Als Leser bekommt man unweigerlich das Gefühl, William hätte alles falsch gemacht. Er hätte eine liebevollere Frau suchen sollen; eine, die seine aufopfernde Art schätzt. Er hätte sich gegen die Ungerechtigkeit seiner Kollegen wehren sollen oder den Untergang seiner Familie. Zumindest aber gegen seinen eigenen Verfall.

“Dispassionately, reasonably, he contemplated the failure that his life must appear to be. […] He had wanted the singleness and connective passion of marriage; and he had that, too and he had not known what to do with it, and it had died. He wanted love; and he had had love, and had relinquished it, had let it go into the chaos of potentiality. […] “ (Seite 285)

„What did you expect?“, hinterfragt er sein ganzes Leben.

Man ertappt sich dabei, wie man Mitleid empfindet oder latente Wut wegen der Entscheidungen, die er getroffen hat. Und hier wird es interessant. Man ist nicht wütend auf William Stoner. Man ist wütend auf sich selbst. Man sieht William dabei zu, wie er all unsere Fehler macht. Und wir wissen es besser. Wir stehen am Spielfeldrand und schreien uns die Lunge aus dem Hals. Aber William hört nicht zu.

Der Autor, John Williams, hat es geschafft, dass man über diesen Umweg eine Sympathie für den Protagonisten entwickelt, die über das Maß bloßer Identifikation mit einem fiktionalen Charakter hinausgeht. William „Bill“ Stoner ist nicht fiktional. Er lebt unser Leben. Das, eines jeden von uns. Er ist unsere Glaskugel. Ein Exempel, von dem wir lernen können oder auch nicht. Er ist unsere Lektion. Und für den größten Teil sieht es aus, als wäre es eine Lektion im Verlieren. William selbst kommt allerdings zu einem versönlicherem Schluss:

„What did you expect?“ he thought again. A kind of joy came upon him…”

Ironischerweise lehrt uns William, dass nicht jede verschwendete Gelegenheit ein Verlust ist. Das Leben nicht verschwendet, nur weil man nicht alles gemacht hat, was man hätte tun können. Es ist eine Ode an die Akzeptanz der Ungewissheit. Vor allem aber ein Appell daran, sich selbst treu zu bleiben. Bei dem Versuch dabei werden nun einmal Entscheidungen getroffen, die nicht optimal sind. Aber, was heißt das schon…
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am 29. Oktober 2013
Bevor ich "Stoner" kaufte, schaute ich zuerst die zahlreichen Rezensionen an, die ich oft nur vom Ende her las, weil sie zu viel vom Inhalt preisgaben. Dann las ich die Leseproben, erst die englische, dann die deutsche. Sollte ich dem Preis von 3,99 den Vorzug geben? Verlockend! Aber die Übersetzung von Bernhard Robben hat den Ausschlag für das teurere deutsche eBook gegeben. Das Buch habe ich verschlungen, der sture stoische Stoner gefiel mir bis zu seinem letzten Atemzug. Wenn nun dieses Buch den Weg nach oben in der Spiegel-Bestsellerliste fortsetzt, dann ist dem Übersetzer mindestens die Hälfte des Ruhms zuzuschreiben. Einen Stern ziehe ich trotzdem ab, für vermeidbare inhaltliche Längen, die das reine Lesevergnügen von Zeit zu Zeit - vor allem im letzten Drittel - unterbrachen.
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am 26. November 2015
Auf "Stoner" kam ich, in dem ich nach sympathischen Bestsellern 2013/2014 suchte - und die hymnischen Rezensionen haben sich voll bestätigt.

Ein junger Mann vom Lande nimmt ein Studium auf, findet sein Lieblingsfach, die Literatur, und läßt die Welt seiner Eltern endgültig hinter sich zurück, heiratet, wird Vater - William Stoners Leben ist oberflächlich betrachtet nichts Besonderes, definitiv kein Fall fürs Starmagazin.
Autor John Williams macht es zu einem ins Mark treffenden Drama, einer Tragödie. Mit einer präzisen, nicht im geringsten effekthaschenden Sprache kommt alles zu Worte, was Millionen von William Stoners bewegt. Jugendliche Ideen von der Ehe zerschlagen sich, zerstörte Charaktere offenbaren sich, kleinliche, triviale Konflikte können größtes Lebensglück kosten. Und plötzlich ist alles zuende und man mag sich fragen: Was hast du erwartet?

Williams verdient einen Kniefall für dieses Buch, denn er dichtet uns große Wahrheiten, die auf leisen Sohlen daherkommen ("In seinem dreiundvierzigsten Jahr erfuhr William Stoner was andere, oft weit jüngere Menschen vor ihm erfahren hatten: dass nämlich jene Person, die man zu Beginn liebt, nicht jene Person ist, die man am Ende liebt, und dass Liebe kein Ziel, sondern der Beginn eines Prozesses ist, durch den ein Mensch versucht, einen anderen kennenzulernen.", S. 245).

Gefühlvoll, intelligent, anrührend, dabei auch noch ein Pageturner, den man ohne Unterlass wegliest und mit großem Bedauern beendet. Ein richtig gutes Buch.
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am 30. November 2016
Am Ende des Buches fragt sich Professor William Stoner, ob er sein Leben als gescheitert ansehen muss. Sachlich, von außen betrachtet scheint das der Fall zu sein, denn die großen, so inbrünstig gesuchten Ideale hat er weder in seinen Freundschaften noch in seiner Ehe gefunden. Und auch in seinem Beruf als Lehrer hat er die "Weisheit erstrebt und am Ende langer Jahre Unwissenheit erlangt". So war er wohl doch nur der Träumer, der "Don Quichotte des Mittleren Westens" als den ihn sein Freund Dave Masters einst bezeichnet hatte. Aber konnte er denn überhaupt scheitern? Gab es das eigentlich, wonach er gesucht hatte? Hatte er nicht der Welt unterstellt, "etwas zu sein, was sie nicht ist, was sie nicht einmal sein will". Und so gipfelt Stoners Lebensbetrachtung in der einsichtigen Frage: "Was hast du denn erwartet?"

John Williams erzählt die Lebensgeschichte des Farmersohns William Stoner, der von der Liebe zur Literatur regelrecht befallen wird. Und weil er seine Begeisterung weitergeben möchte, macht er die Literatur zu seinem Beruf, lehrt an der Universität von Missouri, von einem Weltkrieg bis zum Ende des nächsten. Er ist ein aufrechter, aber stiller Charakter, kein Kämpfer, eher ein klaglos Duldender, die Art Mensch, die von der lauten, lärmenden Masse nicht wahrgenommen und einfach überrannt wird. Und so fügt sich Stoner in die Ungerechtigkeiten seiner Ehe und seines Berufs, erträgt statt aufzubegehren. Nur selten regt sich in ihm ein Trotz, der ihn anstachelt, sich zu wehren. Viel zu sanft ist sein Widerstand, viel zu skrupellos sind seine Kontrahenten. Und schnell sinkt Stoner wieder in den Zustand dauerhafter Duldsamkeit zurück.

Der Stil dieses Romans erinnert in seiner ruhigen, geradlinigen Erzählung an die großen Vertreter amerikanischer Literatur der Dreißiger und Vierziger Jahre, an Sinclair Lewis, Theodore Dreiser oder Upton Sinclair. Nichts bläht sich auf, keine Schilderung ist überzeichnet; John Williams gibt das Geschehen in einer stillen Art wieder, die dem Charakter seines unauffälligen Protagonisten gerecht wird. Das aber macht die Verletzungen, die dieser erfährt, nur noch schmerzlicher. Die Intrigen der Kollegen und der eheliche Kleinkrieg sind realistisch dargestellt; der Autor schien gut zu wissen, wovon er schrieb. Sensibel und ohne Pathos wird auch die Beziehung Stoners zu Katherine Driscoll beschrieben, ein Glück, das sich nicht dauerhaft erfüllt, aber bis an das Ende eines Lebens einen tröstlichen Schein zu verbreiten mag.

Gemessen an den hohen Erwartungen, die man als junger Mensch an sein eigenes Leben stellt, ist der Ertrag eines Daseins scheinbar gering. Manchmal entscheidet auch erst die Nachwelt über den Platz den ein Lebenswerk verdient. Es ist eine glückliche Fügung, dass das Schaffen von John Williams eine späte Wiederentdeckung und würdige Einordnung in den Kanon der amerikanischen Literatur erfahren hat.
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am 24. Januar 2017
Leider konnten die geschürten Erwartungen dem eigentlichen Roman nicht gerecht werden.

Was an dem Buch gefällt, ist die von ihm ausgehende Ruhe und Unaufgeregtheit.. Der Autor schafft es, frei von Eitelkeiten und ambitioniert, dem Mittelmaß und falschen Entscheidungen einen Platz im Bücherregal zu rechtfertigen.

Dennoch: Vieles ist in dem Roman einfach nicht rund. Der Protagonist ist nicht die hellste Kerze, will es auch nicht sein, aber die Schlichtheit seiner Wertungen und der daraus geschlussfolgerten Handlungsweisen, ist eines Akademikers nicht würdig und befremdlich. Auch bleiben die Person und Beweggründe der Ehefrau des Protagonisten blass und nebulös, zuweilen driftet die Figur ins Groteske ab, ohne das der Leser oder die Hauptfigur irgendwelche Bereicherung dadurch erfährt. Ohnehin stellt man sich ständig die Frage, warum das Ganze, warum ändern die Beteiligten nicht ihr Leben, wo es doch jederzeit möglich wäre, ja sogar ohne erkennbare Schwierigkeiten eine Befreiung ständig greifbar ist und sich ein Wandel im Tun wieder und wieder aufdrängt. Das gilt besonders für die episch beschriebenen Konflikte im Berufsleben, die derart banal und lösbar erscheinen, dass man einfach keine Anteilnahme mehr entwickeln kann, oder nur dann empfinden kann, wenn man Übergebühr Gefallen an der eigenen Erniedrigung empfindet. Durch die überstrapazierte Lethargie der Beteiligten geht dem Buch daher leider auch der Realismus, letztlich der Lesespaß, verloren und es bleibt eine überlange Metapher, das Unvermögen, das eigene Leben lebenswert zu gestalten.
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am 17. Oktober 2016
Das Buch ist wahrlich ein Stück große Literatur! Denn: Einfühlsam, betulich, unaufgeregt und trotzdem faszinierend wird in ihm die Geschichte eines ganz normalen Lebens erzählt, von Anfang bis zum ziemlich einsamen, aber gewöhnlichen Ende. Darin enthalten sind all die Freuden, Sehnsüchte, Wünsche und auch Demütigungen, Verletzungen und Schwankungen, die nahezu jedem widerfahren können. Und: es entsteht ein Film im Kopf, es bildet sich eine Landschaft, man geht gerne mit John Williams' Stoner auf eben diese kurz skizzierte Reise - und hört nur ungern auf zu lesen. So macht das Buch etwas, was heute nur allzu selten geschieht: es nimmt mit und berührt einem im Kern. Mehr kann man von Literatur nicht verlangen. Absolute Kaufempfehlung!
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am 22. Mai 2017
Dieses Buch ist sowas von toll, einfach nur riesig. Zweifellos muss man den Protagonisten sympathisch finden, aber wer sich mit ihm identifizieren kann wird mitgenommen auf eine Reisen durch das Seelenleben eines gradlinigen, liebevollen und aufopferungswilligen Mannes. Einfach und doch hochintelligent bewältigt er alles was sich ihm entgegenstellt - Hass, Beleidigungen, Liebe, Sehnsucht...Mit fast schon stoischem Glauben an das Gute verliert er alles und gewinnt doch soooo viel. Toll
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am 2. April 2017
Gehört zu den besten Büchern die ich je gelesen habe. John Willams - für mich eine Entdeckung.Werde auch noch die anderen Bücher von ihm lesen.
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am 9. Mai 2014
Ich bin noch ganz sprachlos, weiß noch nicht so genau, was ich davon halten soll. Was ich weiß ist, dass ich gerade ein Kleinod beendet habe, ein Buchjuwel, das seinen Weg zu mir gefunden hat.

Das ist kein positives Buch, es baut den Leser nicht auf, es unterhält auch nicht. Dieser Roman fordert seine Rezipienten und er stellt sie vor Situationen, die einfach nur ein Kopfschütteln provozieren.

John Williams veröffentlichte seinen Roman schon 1965 - allerdings fand er in seiner Heimat, der USA, kaum Beachtung und verschwand in der Versenkung. Anna Gavalda entdeckte ihn vor ein paar Jahren für den europäischen Büchermarkt, übersetzte ihn ins Französische und bahnte dem Autoren posthum den Erfolg, der ihm zweifelsfrei zustand/zusteht.

John Williams präsentiert seinem Publikum William Stoner, seinen Protagonisten, und nimmt es mit auf dessen Lebensweg. Wir begleiten ihn von dem Verlassen seines Elternhauses 1910 bis zu seinem Tode 1956. Dabei stehen wir neben ihm und erleben sämtliche Tiefschläge und die wenigen Hochzeiten hautnah mit. Distanz zwischen Stoner und dem Leser entsteht durch den Erzähler, der uns durch die Lebensgeschichte führt. Sprachgewaltig, mit wunderbaren Bildern, führt uns Williams mit Stoner durch seinen Alltag, lässt uns die Ehefrau verachten, ihn in seiner Duldsamkeit hinterfragen, an der wahren Liebe zu Katherine teilhaben und traurig zurück in Anbetracht dessen, was mit seiner Tochter geschieht.

DAS ist ein wirklich großer Roman, der ans Herz und ins Hirn geht und den Leser bedrückt, traurig und eben auch ein wenig sprachlos zurücklässt.
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TOP 500 REZENSENTam 23. Dezember 2013
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Ein leises Buch hat John Williams mit "Stoner " geschrieben. Ein Buch, das nach seinem Erscheinen in den USA im Jahre 1965 wenig Resonanz fand. Um so schöner ist es, dieses literarische Juwel jetzt in einer gelungenen Übersetzung wiederzufinden.

Inhalt dieses Buches ist der Lebensweg des William Stoner, der auf einer Farm in Missouri aufwuchs, die seinen Eltern alles abverlangte. Ohne großen Ertrag zu erzielen, arbeiten seine Eltern und später auch er auf diesem Fleckchen Land, bis sein Vater ihn auf die Universität schickt, um Agrarwissenschaft zu studieren. Wohl in der Hoffnung seinen Eltern später helfen zu können , kniet Stoner sich in die Arbeit, kann diesem Thema aber nicht viel abgewinnen. Durch ein Nebenfach in Literatur, lernt er seine Liebe zu derselben kennen und wechselt sein Studienfach. Obwohl er später seinen Doktor in diesem Fach macht und an der Universität unterrichtet, bringt er es doch nicht zu großem Ruhm. Auch sein Privatleben erlebt keine großen Höhen. Er verliebt sich in eine Frau, die nicht nur die falsche Partnerin für ihn ist, sondern auch seine Gefühle für seine Tochter unterbindet und so ist sein Leben eine Aneinanderreihung von Trostlosigkeiten , der er mit stoischer Gelassenheit begegnet.

Was mir an diesem Buch besonders gefällt, ist die Sprache mit der der Autor die Geschichte des William Stoner beschreibt. Ohne große Höhepunkte in dieser Geschichte, gelingt es dem Autor Gefühle beim Leser entstehen zu lassen, die der empathischen Beschreibung seiner Hauptperson geschuldet sind. Selten habe ich mich dabei ertappt ein Buch, das von seiner Handlung her eigentlich nur so dahinplätschert, so faszinierend zu finden. Das Leben des William Stoner hat mich berührt und häufig war ich kurz davor diesen Mann zu rütteln und zu schütteln, um ihm zu sagen "Du hast ein Recht auf Glück, hol es dir. " Doch seine Fähigkeit sich mit dem Unabänderlichen zu arrangieren, hat er wohl in seinem Elternhaus gelernt. Der Tenor dieses Buches ist eher grau und staubig , wie auch das Land seines Vaters , doch trotzdem erzeugt es einen Sog, immer weiter zu lesen, in der Hoffnung, dass es vielleicht doch gut ausgeht für William Stoner.

Ein schönes Stück Literatur begegnet einem hier und ich bin froh dieses Buch gelesen zu haben.
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