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Kundenrezensionen

3,5 von 5 Sternen
23
3,5 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 11. Juli 2004
Die Welt in dem Roman „Die Pyramide" ist beim weiten noch nicht zu verfallen und trüb wie diese, die der Leser aus den späteren Fällen des Kommissar Wallander kennt. Es gibt hier noch hilfsbereite und gute Menschen, wie den ägyptischen Polizisten Radwan, der Wallander dabei unterstützt seinen Vater vor einer Gefängnisstrafe zu bewahren, oder den netten Bankangestellten, der Wallander einen Kredit für den Kauf eines neuen Autos gewährt - und das sogar direkt zweimal hintereinander.
Die schwedische Gesellschaft hat hier noch nicht das Stadium des Zerfalls erreicht, das der Leser aus den Romanen „Mittsommermord" oder „Die fünfte Frau" kennt. Aber nicht nur durch dieses Merkmal unterschiedet sich „Die Pyramide" von den späteren Werken Mankells. Zwar begegnet man allen bereits bekannten Facetten des privaten Lebens des Kommissars (seine schwierige Trennung von Ehefrau Mona liegt kurz davor; seine Unfähigkeit, Beziehungen zu anderen Frauen aufzubauen entfaltet sich gerade; ein traditionell angespanntes Verhältnis zu dem etwas senilen Vater wird ihm langsam ein Greuel), aber der Fall wird nicht mit der für den Wallander typischen Brisanz gelöst. Dem Leser gelingt es, auf die richtige Lösung noch vor dem Polizeiteam zu kommen. Direkte Verbindungen, schnelle Geständnisse, auskunftsfreudige Zeugen: jede Spur die Wallander verfolgt entpuppt sich früher oder später als richtig. Leider fehlt dabei die Spannung, die dem Leser sonst bis zu der letzten Seite in Unsicherheit über die richtige Lösung hielt - die Auflösung kommt viel zu früh.
Eine interessante Kriminalgeschichte, die jedoch für alle, die spätere Fälle Wallanders kennen etwas zu wenig zu bieten hat. Trotzdem, es ist ein guter Zeitvertrieb in Erwartung auf den nächsten großen Fall des schwedischen Polizisten.
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am 18. Januar 2006
Die Figur des Kommissar Wallander ist vielen Hörern ans Herz gewachsen. Henning Mankell schuf rund um den grantelnden einsamen Mann einige bemerkenswerte Romane. Als letzte Publikation erschien „Wallander´s letzter Fall“. Obwohl als Letztes erschienen, spielen alle der fünf enthaltenen Geschichten noch vor dem ersten Roman „Mörder ohne Gesicht“. Allein auf Grund der Kürze der einzelnen Episoden darf man keine kriminalistischen oder literarischen Offenbarungen erwarten. Bestürzend ist jedoch, dass es der Autor in keiner Geschichte schafft, Spannung aufzubauen oder die Neugier des Hörers auf den weiteren Verlauf zu wecken.
„Die Pyramide“ wurde von Hörbuch Hamburg dem oben genannten Band entnommen und weist alle vorgenannten Mängel auf. Menschlich betrachtet erfahren wir viel vom Verhältnis Wallanders zu seinem störrischen und eigensinnigen Vater. Doch reicht allein dies nicht aus, über vier CDs hinweg das Interesse des Hörers aufrecht zu erhalten. Daran kann auch die wie immer hervorragende Lesung von Ulrich Pleitgen nichts ändern. Dieser versucht durch Stimmgewalt und – akrobatik, alles aus dem Plot herauszuholen, was an Dramatik, Spannung und mysteriösen Geschehnissen vorhanden sein könnte. Doch Wallander hangelt sich von Hinweis zu Hinweis und stolpert förmlich über so manches Indiz, dass sich letztendlich als der Schlüssel zum weiteren Vorankommen entpuppt.
Dabei steckt echtes Potential in der Geschichte. Zwei unabhängig von einander eintretende Ereignisse beschäftigen den jungen Wallander. Bei einem Flugzeugabsturz können aus dem Wrack nur noch die verkohlten Überreste zweier Männer geborgen werden. Kurze Zeit später kommen bei einem Wohnungsbrand zwei ältliche Schwestern ums Leben. Wie sich herausstellt, betrieben die neben ihrem kümmerlichen Handarbeitsgeschäft noch ein weiteres, wesentlich lukrativeres Gewerbe.
Wallanders störrischer Vater reist nach Ägypten zu den Pyramiden. Dort bekommt er Ärger mit der örtlichen Polizei und muss ins Gefängnis. Als er davon erfährt, reist er trotz der beiden komplizierten Ermittlungsfälle unverzüglich ab, um seinen Vater aus dem Gefängnis zu holen. Und wie der Zufall es will, führt gerade diese Reise zu einem glücklichen Ausgang in den Ermittlungen.
Fazit: Trotz der Bemühungen von Ulrich Pleitgen kommt kaum Spannung bei diesem Hörbuch auf. Altbacken und flach der Spannungsaufbau, unglaubwürdig die Indizienkette bis zur Auflösung. Wallander hätte ein würdigeres Ende seiner Karriere verdient.
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An Mossby Strand in Schweden ist ein kleines Sportflugzeug abgestürzt. Das alleine ist nichts Ungewöhnliches, doch man fragt sich, wieso die Maschine keinen Notruf ausgesandt hat? Diese zwei Sekunden müsste der Pilot doch gehabt haben als die Maschine verunglückte. Merkwürdigerweise vermisst auch der nächstgelegene Tower kein Flugzeug. Was für ein Flieger ist da also überhaupt abgestürzt? Wer saß darin? Wie ist der Sportflieger in den schwedischen Flugraum gekommen? Und was wollte er dort?
Kommissar Wallander und seine Kollegen nehmen die Ermittlungen auf. Als kurze Zeit später ein Handarbeitsgeschäft explodiert, deutet alles auf Brandstiftung hin. Die beiden Schwestern, die den Laden betrieben haben, kommen dabei ums Leben. Doch wer sollte ein Interesse daran haben, die beiden allein stehenden, alten Damen zu töten?
Zwei mysteriöse Fälle also, in denen Kommissar Wallander ermitteln muss. Aber als ob das nicht genug wäre, hat der Polizist auch noch mit privaten Problemen zu kämpfen: Die Scheidung von seiner Frau Mona macht ihm immer noch zu schaffen und dann kommt auch noch sein 80jähriger Vater auf die Idee nach Kairo zu fliegen. Und das nur, weil er einmal die Pyramiden mit eigenen Augen sehen möchte...
Ein typischer Mankell-Roman. Ziemlich sachlich und nüchtern beschreibt der Autor die Vorgänge und geht sehr detailliert auf Wallanders Gemütszustand und seine Probleme ein. Der Mord an den beiden Schwestern gestaltet sich natürlich komplizierter als er zunächst scheint und Wallander muss sich mal wieder ganz auf seinen Instinkt verlassen, um den Mörder zu fassen.
Ich denke, wer Krimis im Stil von Henning Mankell mag, kommt hier voll auf seine Kosten. Mir persönlich sind seine Bücher eine Spur zu nüchtern geschrieben, aber spannend sind sie allemal.
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am 12. September 2007
Tatsächlich von mir nur 2 Sterne... warum:

Wenngleich technisch sehr schön gemacht (gute Musik, nette akustische Effekte, und auch (meist) angenehme Stimmen) war aus dem Buch wohl nicht mehr herauszuholen.

Ein Krimi, der strukturelle Defizite hat:
- kein Spannungsbogen;
- eine eigenwillige Nebenhandlung im fernen Ägypten (Vater des Kommisar besteigt Pyramide), die wie so mache andere notorische Konstrukte nur dazu dienen, recht unbeholfen den Buchtitel "Pyramide" zu "erlauben";
- Handlungsfragmente, deren späteres Zusammenfinden nur grundsätzlich vorbereitet wurde, und so bei der späteren Indizienvernetzung (der Genussfaktor für uns Krimihörer) keine Freude erzeugt.

Sprachlich gefällt mir persönlich die Übersetzung des schwedischen Autors ins Deutsche gar nicht. In Worthülsen aus bestem Beamtendeutsch zusammengeschustert darf ein Krimi einfach nicht übersetzt werden, und schon gar nicht als Hörbuch weiterlaufen. Mehr Charme, Farbe, Emotion wäre nett gewesen.

...Aber wie gesagt: Aus der deutschen Buchübersetzung war wohl nicht mehr herauszuholen. In dunklen Novembertage unterhält das Hörbuch aber bestimmt ganz passabel.
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am 9. Dezember 2003
Dieses Werk von Henning Mankell spielt wie fast immer in Ystad und greift die Rolle von Kommissar Wallander auf. Chronologisch ist dieses Werk eher vor den anderen Fällen des Kommissar anzusiedeln. Angesichts der Länge von nur einer CD ist es ein gelungenes Hörspiel, das auch vollständig wirkt. Allerdings zählt es nicht zu den besten Mankells. Inhaltlich behandelt das Werk die Thematik des Drogen-Schmuggel kombiniert mit ein paar Morden.
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am 25. August 2005
spannend bis zur letzten seite.wer die romane von henning mankell kennt, wird diesen lieben...ein weiter roman der in der sammlung nicht fehlen darf!
klasse story und bis zum schluss weiß man nicht, wer der mörder ist...
das buch kann und will man nicht aus der hand nehmen...
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am 4. Dezember 2005
In "Die Pyramide" ist Wallander einmal mehr mit rätselhaften Vorkommnissen beschäftigt. Zunächst taucht ein mysteriöses Wrack am Strand auf und kurze Zeit später werden die Inhaberinnen eines Handarbeitsgeschäft regelrecht hingerichtet.
Als ob das nicht schon genug wäre, bereitet ihm sein Vater auch noch großen Ärger.
Mankell zieht den Leser mit seiner Erzählkunst in die Geschichte geradezu hinein, sie lässt sich mühelos in einem Schritt durchlesen - zumal sie im Vergleich zu anderen Romanen Mankells kurz ausfällt. Daher kann die Geschichte nicht die Komplexität und Tiefe bieten, die andere Werke so faszinierend macht. Der Spannung tut dies aber kein Abbruch. 4 Sterne
Ein Wermutstropfen bleibt leider: "Die Pyramide" ist eine Auskopplung aus "Wallanders erster Fall", was ich leider erst nach dem Kauf bemerkt habe.
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am 9. April 2015
Hinweis an alle Leser der "Wallander" - Kriminalfälle !!!
Lassen Sie sich vom Buchtitel nicht täuschen - es handelt sich hier lediglich um eine Kurzfassung bzw. um ein Kapitel aus Mankells Roman "Wallanders erster Fall" aus dem Jahr 1999. Der vorliegende Roman "Die Pyramide" ist scheinbar ein sehr zweifelhafter Versuch des Buchverlages (dtv), aus einem geschlossenen Roman mit Ausgliederung eines Kapitels ein Zweitgeschäft zu machen.
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TOP 500 REZENSENTam 28. Oktober 2010
Im Dezember 1989 passieren in Ystad zwei ungewöhnlichere Unfälle. Ein Kleinmotorenflugzeug stürzt in ein Feld und das Handarbeitsgeschäft zweier netter älterer Damen brennt ab. Es gibt keine Überlebenden. Sowohl die Insassen des Flugzeuges als auch die Besitzerinnen des Handarbeitsgeschäftes kommen ums Leben. Irgendetwas oder besser ein gemeinsames zugrunde liegendes Verbrechen verbindet diese beiden "Unfälle".
Als wäre das nicht knifflig genug, muss Kurt Wallander seinen Vater aus einem Ägyptischen Gefängnis befreien: Er hat die Cheops-Pyramide bestiegen.

Dieses Hörspiel basiert auf der gleichnamigen Kurzgeschichte aus der Kurzgeschichtensammlung "Wallanders erster Fall", die 2002 in Deutschland erschien.
In diesem Fall erfährt man mehr über Kurt Wallanders Verhältnis zu seinem Vater der erste Demenzanzeichen zu zeigen scheint.

Der Fall an sich war jedoch etwas konfus und verwickelt. Vielleicht liegt es an der Hörspielumsetzung, dass man dem Kriminalfall eher schwer folgen kann, vielleicht war der Fall aber auch einfach ein wenig zu abstrus und verwickelt und es lag nicht nur am Hörspiel.

Auch dieses Hörspiel ist eine direkt für den CD Markt bestimmte Produktion und kein Radiohörspiel wie andere Hörspiele dieser Reihe (z. Bsp. Die fünfe Frau).
Kurt Wallander wird wie in den anderen Folgen von Heinz Kloss gespielt/gesprochen, so dass man auch in diesem Hörspiel seine mittlerweile gewohnte Stimme, die man mit dieser Figur verbindet, hört, was die Orientierung einfach macht.

Fazit: Sehr gut produziertes Hörspiel mit stimmiger Klankulisse und topp Sprechern. Leider ist der Fall eher schwach und zur verwickelt, undurchsichtig und ein wenig abstrus.

Dieses Hörspiel gibt es in 3 verschiedenen Ausgaben:
Die Pyramide, 1 Audio-CD
Die Pyramide. CD
Die Pyramide
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Erster Eindruck: Aus der Anfangszeit

An der schwedischen Küste nahe Ystad stürzt ein Flugzeug in ein Feld und brennt völlig aus. Die zwei Besitzerinnen eines Kurzwarenladens werden mit einem Genickschuss umgebracht. Zwei scheinbar voneinander unabhängige Fälle, aber Kurt Wallander bringt sie trotzdem in einen Zusammenhang. Dabei ist er doch mit seinem Privatleben genügend ausgelastet...

Die Figur des Kommissar Kurt Wallander, erschaffen vom schwedischen Autoren Henning Mankell, lebt zum großen Teil von ihrer Menschlichkeit, ihren Schwächen und ihrer Glaubwürdigkeit. Um dies zu unterstützen hat Mankell eine Sammlung von fünf Kurzgeschichten veröffentlicht, die noch vor der Zeit des ersten Romans spielen und Lücken aus dem Lebenslauf schließen sollen. Christian Hagitte und Simon Berteling haben sich im Jahr 2002 daran gemacht, eine dieser Geschichten zu vertonen, und so ist "Die Pyramide" entstanden. Wunderbar ist der Aufbau des Falles gelungen, der von verschiedenen Standpunkten ausgeht, sich immer wieder verzweigt und schließlich zu einem gemeinsamen Schlusspunkt führt. Dabei gefällt mit besonders der scheinbar fehlende Zusammenhang zwischen den einzelnen Taten, der sich im Laufe der Zeit lüftet und das Hörspiel spannend hält. 72 Minuten lang habe ich so gebannt dem Hörspiel gelauscht. Doch auch der "private" Teil von Wallander konnte mich hier überzeugen, mehrere Episoden mit Wallanders Vater können unterhalten und weitere Einblicke in den Charakter des späteren Kommissars geben. Eine spannende und unterhaltsame Angelegenheit mit einem packenden Ende - Krimiunterhaltung auf hohem Niveau.

Peter Groeger spricht den Vater von Kurt Wallander und übernimmt damit eine wichtige Rolle in dem Hörspiel. Seine sehr warme, eingängige Stimme wird hier um neue Facetten bereichert und kommt wunderbar zur Geltung. Till Hagens finsterer Klang, der immer einen leicht bedrohlichen Unterton hat, passt sehr gut zu seiner Rolle als Nyberg. Auch mit Sven Plate wurde ein Sprecher mit unverwechselbarem Grundton gewählt, als Nymann kann er vollkommen überzeugen. Weitere Sprecher sind Heinz Kloss, Katrein Frenzel und Mark Oliver Bögel.

Das Produzentenduo Christian Hagitte und Simon Berteling verspricht schon einen hohen musikalischen Anspruch. Und tatsächlich sind wieder klassische Instrumente zu hören, die der Handlung einen farbigen Anstrich verpassen und so lebendiger wirken. Leicht kann man sich in die dichten Klangbilder fallen lassen und sich so ganz der Geschichte hingeben.

Der Stil eines alten Gemäldes ist auch hier auf dem Cover zu finden. Vogel und Frau wirken sehr poetisch und werden durch den schwarzen Hintergrund stark in den Fokus gerückt. Die restliche Aufmachung ist eher ebenfalls schlicht in schwarz gehalten, ein Foto von Henning Mankell ziert die Rückseite.

Fazit: Der Rückblick in Wallanders Leben ist nicht nur interessant, sondern auch sehr spannend und gut umgesetzt.
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