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am 6. Juni 2013
Habe das Buch von einem Kollegen empfohlen bekommen. Erst war ich skeptisch, denn es ist ja ein sehr spezielles Thema, aber als ich einmal angefangen hatte, es zu lesen, konnte ich es gar nicht mehr weglegen. Das Buch gibt faszinierende Einblicke in den Wahlkampf, ohne Rücksicht auf die handelnden Personen. Man erfährt Dinge, die wohl normalerweise niemals an die Öffentlichkeit gelangen würden: Was spielt sich hinter den Kulissen eines Wahlkampfs ab, wer sitzt an den Hebeln, was kann im Wahlkampf alles schief gehen...
Das Buch ist sehr persönlich geschrieben, so dass man die Situationen fast miterlebt. Trotzdem ist es bei aller Plakativität auch höchst informativ. Bestimmt könnten selbst Profi-Politiker davon wirklich noch etwas lernen.
Der Schreibstil von Stauss ist kurzweilig, pointiert und wahnsinnig witzig (ich musste dutzende Mal laut lachen). Wahrscheinlich wäre ein Buch von ihm über die Kartoffelzucht auch sehr unterhaltsam.
Zusammengefasst: Eine absolute Empfehlung. Kurzweilig, spannend, urkomisch.
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am 27. Juni 2013
Die US-amerikanische Journalistenlegende Hunter S. Thompson hat neben der Beschreibung seiner Las-Vegas-Eskapaden auch einen verblüffend pointierten Wahlkampfbericht abgeliefert - Fear and Loathing: On the Campaign Trail '72. Lange hat man auf ein vergleichbares Werk zum deutschen Wahlkampfwahnsinn warten müssen. Nun ist es da! Frank Stauss gelingt in der Rückschau ein kenntnisreicher Insiderbericht, der viel über das politische System und die Menschen in seinem Bannkreis verrät. Zugleich werden die Schilderungen aber auch immer wieder durch erfrischend selbstironische Bemerkungen aufgebrochen und aus der Außenperspektive reflektiert. Doch wo Großmeister Thompson noch zu vielfarbigen Uppers, Downers, Heulern, Lachern sowie einer Flasche Tequila greifen musste, gerät der Politikjunkie allein durch den Gedanken an den nächsten Wahlkampf in echte Extase! Große Klasse!!
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am 23. Juni 2013
Lesenswertes Buch… spannend und mit viel trockenem Humor geschrieben. Vor allem beim Lesen des ersten Teils ("Er redet frei - Gott steh uns bei") lässt sich gut mit den eigenen falschen Vorstellungen über den Politikeralltag aufräumen, mit klarer Logik werden Mythen und Vorurteile kassiert. Der zweite Teil dürfte wohl vor allem für Werber und PR-Menschen spannend sein. Aber auch für Außenstehende interessant dank der zahlreichen Anekdoten und der Erkenntnis, wieviel Kraft und Planung in den Wahlkampfwochen stecken, die für viele doch eine eher nervige Begleiterscheinung von Wahlen sind.

Erklärte Agenda 2010-Gegner dürften allerdings beim Lesen nur mäßigen Spaß verspüren.
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am 18. Juni 2013
Frank Stauss schreibt gut und mit Unterhalltungswert. Hat man sich erst eingelesen, kann man das Buch kaum noch weglegen. Gerade weil die Wahlkämpfe, über die er berichtet, schon eine Weile zurückliegen, werden Geschichten in Erinnerung gerufen, die man längst wieder vergessen hat.
Vor allem aber vor dem Hintergrund des gerade laufenden Wahlkampfes ist es sehr interessant zu lesen, wie Stauss mit der Agentur Butter. den 2005er-Wahlkampf für Gerhard Schröder und die SPD organisiert. Wenn man sich das Trauerspiel anschaut, das da abläuft, kann man verstehen, warum Stauss den aktuellen Wahlkampf für die SPD nicht managen wollte.
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am 17. Juli 2013
Einen Lehre des Buches finde ich besonders erwähnenswert: Vor dem Tun kommt die Analyse, kommt der Plan. Wahlkämpfer werden nach meinem Geschmack zu oft als bloße Krachmacher, Waschmittelverkäufer, bestenfalls lustige Vögel skizziert. Sind sie vielleicht auch, aber nicht nur, sagt dieses Buch.

Kommunikation ist geplant, was so einfach aussieht ist meistens das Ergebnis von sehr harter Arbeit, ausgeführt von Profis - alles Selbstverständlichkeiten, wenn man tief drinsteckt im Maschinenraum. Das bringt Stauss wirklich gut rüber.
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am 4. Juni 2013
Wen wähle ich denn? Wen wähle ich denn? Es ist schon wieder Wahljahr und ich weiß mal wieder nicht, wen ich wählen soll. Aber nach diesem Buch bin ich jetzt etwas informierter unentschieden. Wirklich tolle, teilweise sehr unterhaltsame Einblicke in eine Welt, die ich mir bis dato immer so grau und langweilig vorgestellt habe. Wenn ich also dieses Jahr wählen gehe, weiß ich, dass bei meiner Entscheidung nichts dem Zufall überlassen wurde – egal wofür ich mich entscheide. Absolute Kaufempfehlung bis zum 22. September 2013. Und danach.
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am 29. Mai 2013
Bei der Lektüre des Buches hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, hier betreibt jemand Eigenwerbung, für einen Werbeprofi auch nicht sonderlich überraschend. Es geht vorrangig darum, zu zeigen, wie toll und professionell der Schröder-Wahlkampf 2005 gemangt wurde und welchen Anteil die Agentur des Autors daran hatte. Schröder hat die Wahl bekanntlich verloren, macht aber nichts, aus Sicht des Autors ging es von Anfang an nur darum, respektabel abzuschneiden und es ist gelungen, innerhalb kurzer Zeit einen großen Rückstand aufzuholen - Herr Steinbrück, haben Sie verstanden, mit der richtigen Agentur ist noch nicht alles verloren.
Was hat der normale Leser von diesem Buch? Er bekommt bestätigt, dass amerikanische Wahlkampfmethoden inzwischen auch bei uns Einzug gefunden haben, dass es im Wahlkampf immer mehr darum geht, den Wählern mit modernen Methoden der Werbung was unterzujubeln, egal, ob die erzeugten Bilder und Botschaften der Realität entsprechen oder nicht, Hauptsache es funktioniert. Dass die Wähler diese Form der Manipulation bzw. Verarschung zunehmend mit Nicht-mehr-wählen quittieren, nimmt ihnen der Autor besonders krumm und bekennt sich an dieser Stelle ausdrücklich zur Wählerbeschimpfung. Verständlich, irgendwie ist diese Verweigerung schließlich geschäftsschädigend.
Fazit: Der Autor bescheinigt der Kanzlerin, dass sie die Wähler nicht versteht. Er selbst versteht offenbar die Nichtwähler nicht. Aber für die ist dieses Buch ja nicht geschrieben.
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am 28. April 2013
Ich habe das Buch in einem Zug durchgelesen - es hat so viel Spass gemacht: harte Fakten und glaubhafte Erfahrung gepaart mit Humor und Herz. Das Buch hat meine Sicht auf Wahlkämpfe durchaus verändert, obwohl ich dachte, ich wüsste das Meiste schon. Das Buch wird mein Standard-Geschenk für Geburtstage und Weihnachten im Jahr 2013.
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am 30. Mai 2013
Das Buch liest sich wie ein Spielfilm. Also sehr unterhaltsam. Klar, das sollte eigentlich jedes gute Buch erfüllen. Aber zum Thema Wahlkampf gab es das bisher noch nicht.
Man muss kein Politikwissenschaftler sein, um es zu verstehen. Aber selbst wenn man einer ist (so wie ich), wird man es spannend finden.
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am 26. Dezember 2013
Für jeden Wahlkampfinteressierten ist dieses Buch überaus empfehlenswert. Durch die aktuellen Bezüge (2005) ist der Wahlkampf in spürbarer Nähe und mit Spannung besetzt ;-)
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