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Kundenrezensionen

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am 16. August 2013
Ein Sachbuch zum Thema Wahlkampf klingt auf den ersten Blick nicht sonderlich aufregend. Bei der Lektüre stellt man dann allerdings das genaue Gegenteil fest, denn so hat man Wahlkampf noch nie erlebt. Kurzweilig und mitreissend schildert Frank Stauss, wie es hinter den Kulissen zuging. Und so erschließt sich dem Leser, der von der Bundestagswahl 2005 neben den üblichen Plakatwäldern, vielleicht gerade noch die damalige Elefantenrunde erinnert, eine ganz neue Perspektive. Und auch wenn man das Ergebnis schon lange kennt, möchte man fast mitzittern, als es an den Wahltag geht.

Stauss ist Werber und mag offensichtlich nicht nur Wähler umschmeicheln, um sie zu animieren, Ihr Kreuz an der richtigen Stelle zu setzen, mit Herzblut ist er auch in der Lage zu schildern, welche Waffen und Werkzeuge man hierfür benötigt und - viel wichtiger - wie man sie richtig einsetzt. Langweilig wird das beim Lesen nicht, zeigt der Autor doch deutlich, dass er sein Geschäft versteht, mit Worten und Sprache umzugehen, so dass man die Luft in der Kampa damals vibrieren spürt.

Sieht man aktuell auf Deutschlands Straßen gerade wieder, Poster, Phrasen und hin und wieder auch pfiffige Sprüche, so kann man hier erfahren, was dem vorausgeht und wie alle versuchen, ihre Kandidaten ins rechte Licht zu rücken. Ich habe mich bei der Lektüre ganz köstlich amüsiert, viel geschmunzelt und manches gelernt und kann das Buch daher uneingeschränkt weiterempfehlen.
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am 18. September 2013
Wovon hängt es ab, wem ein Volk die Macht über sich gibt?

Ich habe mir dieses Buch gekauft weil ich es interessant fand einmal hinter die Kulissen zu blicken.
Wir leben schließlich in einer Welt, in der wir Politiker nur von Plakaten, Funk-, und Fernsehauftritten kennen.
Meine Hoffnung war, dass der Autor, der ja auch diese Plakate, Funk-, und Fernsehspots macht, ehrlich schreibt was er denkt.
Wie er als Insider die Mechanismen der Überzeugungs- oder eher Überredungskunst beschreibt.

Diese Erwartung wurde von dem Buch erfüllt. F. Stauss schreibt über den Wahlkampf weder als instrumentalisierter Sprecher, noch als oppositioneller Nörgler.
Er schreibt als pragmatischer Macher mit einem ganz bestimmten Fachgebiet:
Der Überredungskunst.

Das hat mich sehr beeindruckt und zum Nachdenken angeregt.

Dabei geht es weniger darum, ob ich die beschriebenen Systeme mag.
Es geht darum sie zu verstehen. Denn sie sind real.
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am 20. Mai 2016
Die Lektüre macht einfach Spaß, wenn man sich für Politik im allgemeinen und den Wähler im besonderen interessiert.
Für einen Werber wirkt Herr Stauss sympathisch bodenständig. Hier und da würde ich mehr Tipps im Kleinen wünschen.
Insgesamt empfehlenswert.
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am 12. April 2016
Ich habe selten ein Buch gelesen, dessen Inhalt/Ausgang mir eigentlich (aus der Geschichte heraus) bereits bekannt war und das trotzdem so spannend ist. Es ist fesselnd, lustig und mitreissend zugleich geschrieben. Ich habs verschlungen, wie sonst nur spannende Krimis. Ausserdem hab ich an vielen Stellen richtig gelacht. Fast ärgere ich mich, dass ich das Buch erst jetzt "entdeckt" habe...
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Ja, wenn er den 2013er-Wahlkampf noch retten sollte, dann hätte man ihn nur fragen müssen, diesen Frank Stauss. In Autosuggestion bläst sich der Werbetexter und -planer 2013 auf, vielleicht, weil er es kaum aushält, dabei nur zusehen zu müssen.

Nach eigener Darstellung presste er als Kind Helmut-Schmidt-Werbung an das Autofenster und wurde mit akzeptierendem Lichthupen beschenkt. Diese Akzeptanz und wieder mit Aufträgen geliebt zu werden, scheint er sich vom Buch zu erhoffen. Das begrenzt leider den Grad seiner Offenheit.

Nicht umsonst geht Stauss vor allem auf den (gelungenen) SPD-Wahlkampf 2005 ein. Der damalige Kandidat wird nämlich nicht mehr antreten. Stauss war als Externer der Agentur an Bord und erzählt uns nun einen. Er spielt beim legendären Aufholen herunter, dass vor allem Schröder nach dem politischen Neuwahl-Suizid plötzlich wieder Lust an der Politik und Großen Hose fand.

Wir erinnern uns alle auch an Schröders adrenalinübersteigerten Fernsehauftritt danach ("Kirche im Dorf"), der ihm jede letzte Chance auf ein Ausmanövrieren Merkels nahm. Dass Stauss & Co. damals Schröder vor der Fernsehrunde aus dem Polterrausch hätten holen müssen, geschenkt.

Stauss predigt saubere Marktforschung, aggressive Grundhaltung und den echten Kandidaten als Grundlage zu nehmen. Abschließend zieht er über Nichtwähler her. Dass es diese 2009 massiv gab, bewusst unterstützt von CDU-Kampagnen, war ja dann sein Debakel. Doch wenn man 2005 die Mehrwertsteuererhöhung auf Stauss' Hinweis (!) so zentral im Wahlkampf ablehnte und dann doch massiv als Partei mittrug nebst anderem Unsozialen, woran mag die Desillusionierung auch liegen, na?

Gleichzeitig macht da SPD-Wiesloch-Stauss mittlerweile Werbung auch für Konservative. Akzeptanz, inzwischen egal woher. Stauss betont im Buch seinen Lebenspartner-Anhang, doch vor allem sich selbst. Da haben z.B. Show Time und West Wing (für die Clinton-Kampagnen) pointierter und näher an der Sache beschrieben.

Der Stil des Stauss-Buchs wirkt dabei wenig sortiert und vom Werbedeutschstakkato geprägt. Wurde da diktiert und der Lektor war eine "Sissy" (Stauss' Sprachgebrauch!)? Das bedeutet, dass Sie sicher nicht mit längeren Sätzen oder Gedankengängen gepeinigt würden, aber auch dass die 2005-Story Geschwindigkeit hat.

Eine spätere Auflage, wenn dann Stauss bald endgültig draußen ist, sollte dringend tiefere Analysen fahren (zur Not: schlauen Mitarbeiter machen lassen) und bieten. Dreieinhalb Sterne.
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am 14. Mai 2013
Ich habe das Buch „Höllenritt Wahlkampf" erst vor kurzem gelesen und geradezu verschlungen. Es ist spannend geschrieben und sprüht vor Enthusiasmus. Man merkt dem Autor seine jahrelange Politikerfahrung auf jeder einzelnen Seite an. Und erlebt jeden Wahlkampf mit. Egal, ob Wahlkampf für Gerhard Schröder, Hannelore Kraft oder Klaus Wowereit - die Emotionen während eines Wahlkampfes, die einer Achterbahnfahrt gleichen, reißen den Leser einfach mit. Das Buch ist empfehlenswert für Wahlkämpfer, für solche, die es werden wollen und alle, die sich im Bundeswahljahr 2013 für den Blick hinter die Kulissen interessieren.
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am 18. Dezember 2014
Wer einen Punkt-für-Punkt-Ratgeber sucht, ist hier falsch, hier schreibt ein ausgesprochener Werbemann aus der Wahlkampfmaschinerie, vornehmlich für die SPD. Das ist ziemlich gut und authentisch und jeder, der schon mal Wahlkampf gemacht hat, wird sich ein Stückweit darin wiedererkennen. Es ist aber eben ein Buch eines "Werbers" und feiert sich ein kleinwenig auch selbst damit. Gibt schlimmeres. ;-)
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Es ist der 04. Oktober 1980, der Tag vor der Bundestagswahl. Ein 15jähriger Junge sitzt auf dem Rücksitz des elterlichen Autos und presst stundenlang einen Helmut-Schmidt-Aufkleber von innen an die Heckscheibe. Was wird aus einem Jungen, der sich so seltsam verhält?
Ein Wahlkämpfer! Frank Stauss hat sich seine Sporen in der Clinton/Gore-Kampagne verdient, um dann nach seiner Rückkehr aus den USA sofort von der Werbeagentur BUTTER engagiert zu werden. Seitdem hat er zahlreiche kleinere und große Wahlkämpfe bestritten.
Im Buch greift Stauss einige dieser Wahlkämpfe exemplarisch heraus und lässt sich von den Lesern über die Schulter gucken. Hautnah bekommt man mit, wie es hinter den Kulissen zugeht und was alles dazugehört, um einen Kandidaten oder eine Kandidatin optimal zu unterstützen.
Dabei räumt Stauss auch gleich mit einigen Mythen auf. Entgegen der landläufigen Meinung ist es völlig egal, welches Outfit ein Kandidat trägt, ob seine Brille randlos ist, oder ob der Kandidat Charisma besitzt. Viel wichtiger ist der richtige Zeitpunkt. Das beste Beispiel dafür ist Olaf Scholz, dem sicherlich niemand Charisma bescheinigen wird, der aber zur rechten Zeit mit den richtigen Themen einen hervorragenden Wahlsieg eingefahren hat.
Dass Frauen es schwerer haben, stimmt. Aber dass sie härter als die Männer sein müssen, um an die Spitze zu gelangen, stimmt nicht. Nach den Erfahrungen des Autors sind Frauen dann am besten, wenn sie nicht versuchen, wie Männer zu sein, sondern ihre eigenen Stärken ausspielen und den Gegner auf ein Terrain locken, auf dem er unsicher ist. Ein Beispiel dafür ist die Kampagne für Hannelore Kraft bei der NRW-Wahl 2010.
Den Hauptteil des Buches nimmt der „Höllenritt“ ein, der Wahlkampf für die SPD bei den Bundestagswahlen 2005. Die SPD war in der Wählergunst völlig abgerutscht, Merkels Wahlsieg galt als praktisch schon geschehen. Durch eine beispiellose Kampagne schmolz der Abstand zwischen CDU und SPD dramatisch zusammen.
Der Bericht aus dem „Maschinenraum“ über den Ablauf dieser Kampagne und über den Wahltag liest sich spannend wie ein Krimi. Das liegt auch am rasanten und humorvollen Schreibstil des Autors.
Wer Wahlkämpfe für trocken und langweilig hält, wird hier auf beste Art eines Besseren belehrt.
Eine nette Zugabe zum Buch ist, dass sich auf der Website des Autors Materialien zum Buch finden lassen. Hier kann man sich beispielsweise die im Buch beschriebenen Plakate ansehen.
© Petra Samani, April 2013
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am 8. Januar 2014
Frank Stauss arbeitet seit vielen Jahren im Wahlkampfteam der SPD in verantwortlicher Position mit. Er hat die SPD über Brandt bis Schröder begleitet und viele Wahlkämpfe aktiv aus nächster Nähe erlebt und mitgestaltet. Seine Erfahrungen hat er nun niedergeschrieben in 'Höllenritt Wahlkampf ' ein Insider-Bericht'. Das Insiderwissen kann man ihm wohl kaum absprechen; doch ist jenes Wissen wirklich so speziell und spannend, dass man es kennen sollte? Ich bin mir da nicht so sicher, denn auf eine gewisse Art bestätigt Frank Stauss selber alle eher negativen Klischees, die es über PR und Marketing für Politiker gibt. Letztlich zählt eben auch für Frank Stauss allein der Auftritt seiner Politiker, der dann schnell mit Meinungsumfragen nach jedem Detail ' Krawattenlänge, Körpersprache etc. - durchgekaut wird, um sicher zu sein, dass die Wählerschaft zufrieden ist. Aus Sicht eines PR- und Marketingprofis ist diese Vorgehensweise durchaus legitim, doch wirft sie ein etwas fahles Licht auf den Wahlkampf, in dem es trotz allen Image- und Stilfragen doch letztlich immer noch um Inhalte gehen sollte.

Davon merkt man bei Frank Stauss nicht mehr viel. Er hat die Rolle des PR- und Marketingprofis voll eingenommen und ist stets besorgt, dass dieses Plakat oder jenes Zitat einen Tick zu unpassend war. Frank Stauss ist damit ein echter Spin-Doktor, der seine Politiker perfekt in Szene setzen will, es dabei aber kaum mehr schafft, über den Tellerrand seiner Marketingmaschine hinauszublicken. Denn auch er sollte wissen, dass Wahlen letztlich inhaltliche Richtungsentscheidungen sind und der vernünftige Bürger nicht aufgrund von Körpersprache oder perfekt inszenierten Plakaten bzw. PR-Auftritten entscheidet, sondern aufgrund der besseren Argumente. Stauss dagegen hetzt von einer Umfrage zur anderen und kommt heraus, ein Auftritt oder ein Plakat seines Schützlings ist gut angekommen, freut er sich wie ein kleines Kind. Er wirkt merkwürdig unpolitisch und frei von eigenen politischen Überzeugungen, die man in seiner Position wohl haben sollte. Es würde irgendwie kaum einen Unterschied machen, ob er PR für die SPD, den FC Bayern oder irgendeine Waffenfirma macht. Frank Stauss gibt zweifelsfrei interessante Einblicke in den Maschinenraum eines Wahlkampfes, der von den vielen engagierten Menschen lebt, die im Hintergrund alles organisieren und vorbereiten. Ansonsten kommt er aber nicht über weithin bereits bekannte Feststellungen hinaus, wie dass ein Kandidat auch auf Frauen sympathisch wirken sollte, Meinungsumfragen wichtig sind und Slogans griffig sein müssen, damit sie wirken. Insofern scheint der Wahlkampf für Berater wie Stauss zumindest inhaltlich - vom Aufwand gesehen sicher schon - kein Höllenritt zu sein.
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am 1. Juni 2014
Die ersten Seiten von "Höllenritt Wahlkampf" liest man mit großer Sympathie - die Sprache ist direkt und süffig, die Charakterisierungen knapp und präzise, dabei so unfair und parteiisch wie treffend, und das Thema natürlich hochinteressant: Was geschieht eigentlich "hinter den Kulissen", zum Beispiel - mit etwa hundert Seiten inhaltlicher Schwerpunkt - beim BT-Wahlkampf 2005?

Doch sehr schnell setzt Ermüdung ein. Das liegt zum einen an der sprunghaften Darstellung, die zu Beginn plan- und ziellos zwischen den Kampagnen hin- und herspringt, dabei tierschürfende Erkenntnisse a la "Wer ein Problem mit jungen Frauen hat, braucht mehr alte Männer" aus kurzen Episoden der verschiedensten Kampagnen entwickelt, nur um diese dann nicht weiterzuverfolgen, sondern ansatzlos zum nächsten "Thema" zu springen.

Intellektuell gibt sich Stauss hier wieder und wieder mit "low hanging fruits" zufrieden, die er zwar oft mit einem schönen Knalleffekt serviert, die aber nach dem Puff kaum mehr als Rauch und einen etwas üblen Geruch hinterlassen.

Zum anderen liegt es an der zunächst so sympathischen Schreibe des Autors. Denn was auf einer Stecke von zehn Seiten leicht und erfrischend und ehrlich wirkt, verliert sich auf fünfzig oder hundert Seiten dann doch in einem inhaltsleeren Geplätscher von Werber- und Politphraseologien. Oder, in der unsterblichen Formulierung, die Stauss sicher kennt: "Where's the beef?" (Wendy's, 1984)

Das ganze Buch wirkt zunächst wie eine eher nachlässig lektorierte Zusammenstellung von kurzen Einzeltexten. Schlaglichtartig werden Episoden beleuchtet, doch bevor der irritierte Leser die Szenerie erfassen kann, geht der "Höllenritt" weiter.

Kapitel drei nimmt den Leser dann mit in die Kampa 2005. Atemlos jagt Frank Stauss durch diese Wochen, und den Leser nimmt er nicht etwa an die Hand, sondern reißt ihn mit sich. Neben die Ermüdung tritt Desorientierung.

Zu keinem Zeitpunkt tritt der Autor einen Schritt zurück, um kritisch sich, seine Rolle oder den Wahlkampf als Ganzes zu reflektieren. Fast jede im Buch scheinbar vorgetragene Kritik oder Selbstkritik verbleibt im selbstreferentiellen Rahmen des Werbe- und Kampa-Profis.

Man beginnt zu ahnen, daß das Leben von Frank Stauss sehr, sehr aufregend sein muß - aber auch sehr, sehr leer. Und man versteht, warum er "süchtig" auf die "Droge Wahlkampf" ist. Denn nur durch die immerwährende Beschleunigung scheint diese Leere ertragbar zu werden.

Nach der Lektüre, die man ebenfalls als "Höllenritt" bezeichnen könnte, wenn das nicht so bemüht melodramatisch wäre, blickt man als Leser auch selber in diese große Leere. Hier liegt, wenn man so will, das große Verdienst dieses Buches. Es enthüllt - vielleicht bewusst, wahrscheinlich aber unbewusst - welche Mechanismen in einem Wahlkampf (zumindest der SPD - auch wenn anzunehmen ist, daß es bei den anderen nicht anders sein wird) wirken, welche Momente dabei überhaupt eine Rolle spielen - und welche nicht.

Und wenn man sich danach die politische Realität in Deutschland betrachtet, dann versteht man nach "Höllenritt" vielleicht ein bißchen mehr, warum vieles so ist, wie es ist - und nicht so, wie es sein sollte oder könnte.
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