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am 6. Juli 2017
Mal was ganz anderes, abseits vom Mainstream. Eine offen, sehr warmherzig und persönlich verfasste Beschreibung eines Vaters, ja eher Momentaufnahmen aus den Augen seines Sohnes. Empfehliung für alle, die abtauchen wollen in eine andere Zeit, in völlig andere Gegebenheiten. Oder die einfach eine nahegehende und sentimental-warmherzige Geschichte genießen mögen.
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Wie aus einer anderen Welt klingen teilweise die Aufzeichnungen des Rinus Spruit. Seine Erinnerungen reichen 90 Jahre zurück.

Er beschreibt nicht nur den Alltag eines zeeländischen Reetdachdeckers, er beschreibt auch das Handwerk allein, das damalige Leben auf dem Lande, das Leben in seiner Familie und seine eigene Kindheit. Seine Mutter erhält dabei einen entrückten Status. Sie war oft krank und fühlte sich nicht, stand in solchen Phasen auch erst Nachmittags auf.

Deutlich wird in diesem Buch, besonders in seinem zweiten Teil, an dem der Vater des Autors plötzlich zum Mitgestalter wird, welch eine intensive Beziehung die beiden miteinander haben.

Auch wenn Rinus Spruit eine längst vergangene Zeit, vielleicht sogar Epoche beschreibt und diese voller Entbehrungen war, strahlt diese Zeit doch auch Frieden und Glückseligkeit aus. Deutlich werden die Wichtigkeit der Familienbande, dies ist gerade in der heutigen Zeit des Auseinanderbrechens vieler Familien wichtig zu lesen.

So ist Rinus Spruit nicht nur ein wundervoller Chronist, sondern auch ein Mittler zwischen den Welten und Bewahrer von bewährten Traditionen!
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am 21. März 2012
Eines Tages, als er selbst in einer persönlichen und beruflichen Krise steckt, beginnt der Autor des vorliegenden Buches, Rinus Spruit, seinen alten Vater nach dessen Leben zu fragen, weil er spürt, dass die Suche nach seinen Wurzeln ihn in seiner existentiellen Krise stützen und reifen lassen kann.

Und er schreibt nach dem Tod des Vaters, unterstützt durch dessen Tagebücher, die er von der Muter erhält, die Geschichte einer Familie auf, die seit Generationen das Handwerk der Reetdachdecker ausübt. Es ist eine Lebensgeschichte voller Genügsamkeit und Hingabe an das von den Vätern erlernte Handwerk, das der Vater bis in seine hohen Jahre ausübt, denn er kann keinem den Wunsch nach Hilfe abschlagen.

Stück für Stück fügt Rinus, der Sohn, die einzelnen Stücke des Lebens seines Vaters zusammen, ein Leben, das glücklich war, obwohl es keine soziale Sicherung gab und keine Wahlmöglichkeiten, wie sie heute jeder für selbstverständlich zu halten gelernt hat. Herausgekommen ist nicht nur ein sprachlich anmutiges und zartes Porträt eines Vaters, das dem Sohn Kraft und Orientierung gibt für sein eigenes, nicht gerade leichtes Leben, sondern es wird eine längst vergangene Zeit wieder lebendig und Menschen, deren Leben erfüllt war, obwohl sie wenig besaßen.

Kurze Texte sind es oft nur, Beobachtungen, Epigramme, die sich zu einem von Mirjam Pressler feinfühlig übersetzten Büchlein fügen, das ich beim Lesen gehütet habe wie einen wertvollen Schatz.
Ein schönes, bewegendes Buch über die Zeit und die Vergänglichkeit.
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am 20. Juni 2014
Ich fand es mal sehr interessant etwas von einem niederländischen Autor zu lesen. Die Gestaltung des Buches find ich wirklich schön. Es ist eine ungewöhnliche Größe, aber noch passend zu anderen Büchern. Außerdem mag ich das Bild auf dem Cover, vorallem weil es den Vater darstellt, da es aus dem Familienbesitz des Autors ist und auch die Farben auf dem Bild passen toll zusammen.
Die "Kapitel" sind sehr kurz, meist höchstens zwei bis drei Seiten lang. Es sind schöne kurze Ausschnitte aus dem Leben des Autors und seines Vaters. Dadurch kriegt man einen Einblick in das Leben eines Reetdachdeckers durchs ganze 20 Jahrhundert und das Leben in den Niederlanden, auf dem Land.
Ich fand die gesammten Ausführungen sehr interessant, nur eine Schlachtszene war mir zu detalliert, dass hätte man meiner Meinung nach auch kürzer beschreiben können.

Alles in allem einen sehr nettes Buch für zwischen durch.
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'Deshalb lebten wir so ärmlich, deshalb arbeiteten wir wie die Verrückten. Um ja nicht alt und arm zu enden.'
Denn für die Altersversorgung musste man selbst sorgen, und reich werden konnte man von der harten körperlichen Arbeit als Reetdachdecker auch nicht. Der Alltag war ein ständiger Kampf ums Überleben in einer Gesellschaft ohne Wahlmöglichkeiten.
In diesem kurz, fast schon fragmentarisch, formulierten kleinen Buch dokumentiert der Sohn die Erzählungen seines 1911 geborenen Vaters über dessen Vater, den Reetdachdecker. Er berichtet über die harte Arbeit bei Wind und Wetter, über Familienrivalitäten, über die schlechte Behandlung durch die Bauern und Probleme bei der Einführung neuer Methoden, über die Krankheit der Mutter und über das große Familiengeheimnis, das den Reetdachdecker zerbrechen ließ.
Diese lesenswerte und anrührende Erzählung katapultiert die Leser direkt in eine versunkene Zeit.
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am 15. August 2012
Höher, schneller, moderner, Leben marsch ...

Zur Entspannung hilft diese Familiengeschichte über das schlichte und einfache Leben eines Reetdachdeckers und seiner Familie Anfang des 20. Jahrhunderts in Holland.

Besonders die Beschreibung von Rinus Spruit über die letzte Lebensphase seines Vaters geht sehr nahe, da dem Leser leise und still gesagt wird, eine der klaren Herausforderungen des Lebens ist der Tod.

8 Sterne
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