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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
10
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VINE-PRODUKTTESTERam 18. Januar 2005
Der Kriminalroman "Drachenaugen" von Andy Oakes beginnt absolut klassisch: Bereits auf der ersten Seite findet man die acht zusammengeketteten Leichen.
Die Widerstände denen sich Kommissar Sun Piao entgegenstellen muss, zeigen sich bereits am Anfang als selbst der Pathologe die Untersuchung der Leichen verweigert. Diese Hindernisse werden immer höher - und von mal zu mal zeigt sich, daß er schleunigst alle Ermittlungen einstellen müsste um seinen eigenen Hals zu retten.
In wunderbar düsterer Atmosphäre beschreibt Andy Oakes den Weg Sun Piaos durch den Sumpf einer Gesellschaft in der es innerhalb jeder gesellschaftlichen Schicht lediglich um den eigenen Vorteil geht - dies ohne Rücksicht auf Verluste. Nur Sun Piao und sein mitleidender Kollege scheinen am Rande dieser Herrschaftsgesellschaft zu stehen: Sie lassen sich nicht unterkriegen und versuchen mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln den oder die Mörder zu fassen.
Fulminant beschreibt Oakes sämtliche Facetten der extrem brodelnden Stadt Shanghai. Parallel zur eigentlichen Handlung vermittelt er dabei unglaublich viel wissenswertes über diverse Eigenheiten in der chinesischen Kultur. Vieles davon ist für unseren Kulturkreis sehr schwer nachvollziehbar, lässt aber die Authentizität der Geschichte am Leben.
"Drachenaugen" schien mir als relativ üblicher Kriminalroman - Man kennt das ja: Mord - Kommissar - Ermittlungen - Mörder gefasst.
"Drachenaugen" kann jedoch mit diesem Schema nur "angekratzt" werden.
Andy Oakes geht in seinem Roman von der beginnenden Ermittlung im Drogenmilieu über Attentate hinweg zu politischen Dimensionen und Mächten, die den Kommissar zu erdrücken scheinen. Dies gleichzeitig mit einer Beziehung zu einer Stadt, die zwischen Liebe und Haß gleichermaßen zu pendeln scheint. Die detailreiche Darstellung führt den Leser direkt hinein in das Geschehen und man hat bisweilen das Gefühl mit Sun Piao im Auto zu sitzen, sowie alle Hochs und Tiefs des Kommissars am eigenen Leib mit zu erleben. Außerdem ist mit Sun Piao eine sehr sympathische neue Figur entstanden, die vom Leben gebeutelt trotzdem seine Ideale hochhält und das gute im Menschen sucht.
Somit ein absolut empfehlenswerter Kriminalroman, der auch genrefremde Leser mit Leichtigkeit überzeugen kann.
Bin gespannt ob noch folgende Sun Piao-Romane diesem hohen Anspruch erneut gerecht werden können.
Ich hoffe es...
JS/15.01.05
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am 27. Dezember 2004
Für dieses Buch würde ich 6 Sterne vergeben, wenn das möglich wäre. Zugegeben: ich hatte auf den ersten Seiten Schwierigkeiten, mich auf den Schreibstil und das Gelesene wirklich einzulassen. Ich fand auch das Szenario mit den 8 aneinander geketteten und geschändeten Leichen nicht wirklich anheimelnd. Aber, was bin ich froh, dass ich nicht aufgegeben habe. Ich wurde belohnt mit einem Kriminalroman, der das Klischee der asiatischen Bücher sprengt, der Einblicke gewährt in ein China von heute, das gefangen ist in seinen Traditionen, der super spannend ist und mit einer außergewöhnlichen Auflösung aufwartet.
Üblicherweise bin ich Fan der skandinavischen Kriminal-Literatur, aber diesen "Ausflug" kann ich nur rundherum empfehlen.
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am 30. Januar 2005
In Shanghai werden acht verstümmelte Leichen gefunden, darunter zwei Amerikaner. Kommissar Sun Piao stellt schnell fest, das die Ermittlungen von offizieller Seite torpediert werden. Aber der eigensinnige Beamte macht sich trotzdem mit der Mutter eines der ermordeten Amerikaner auf die Suche nach dem Mörder. Schnell stellt er fest, dass er sich damit mehr als einen mächtigen Feind gemacht hat...
In seinem Roman „Drachenaugen" beschreibt Andy Oakes klar und schnörkellos die neue Ordnung in China. Zwar herrscht Marktwirtschaft, aber davon profitieren doch nur einige Wenige. Und ein Menschenleben zählt nichts in dieser Welt.
Die Protagonisten in dieser Geschichte sind gut gezeichnet und überzeugen durch Vielschichtigkeit. Leider geht der Autor meiner Meinung nach zwischendurch bei der Charakterisierung etwas zu sehr in die Tiefe, was dann zulasten der Spannung geht. Trotzdem ist „Drachenaugen" für mich ein durchaus empfehlenswertes Buch.
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am 6. Dezember 2004
Shanghai - Chinas schöne, neue Glitzermetropole steht im Mittelpunkt dieses Thrillers, aber was man kennenlernt, sind die schmutzigen, schlammigen Gegenden der Stadt, in der ein bockiger Kommissar sich gegen eine schier allmächtige Korruption und Bürokratie wehrt, um einen Fall aufzuklären, in den die Staatsmacht selbst verwickelt ist. Echt spannend und sehr eindrucksvoll!
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am 12. Januar 2006
Also wirklich ein tolles Buch. Zwar ist der Hintergrund der Tathandlung schnell absehbar, aber wer hinter dem ganzen steckt ist bis zum Schluss nicht absehbar.
Super sind die Hauptcharaktere, mit viel Wortwitz beschrieben und natürlich der Schauplatz in China, der auch noch die eine oder andere Eigenart des Landes beschreibt.
Packend, fesselnd, witzig, informativ kann man wohl zusammenfassend sagen.
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HALL OF FAMEam 20. März 2005
"Drachenauge" (dtv 24434 - "Dragon's Eye", 2002) von Andy Oakes ist ein Kriminalroman aus dem China, das sich einerseits dem hemmungslosen "Bereichert Euch!" Deng Hsiao-Ping's verschrieben hat und das andererseits immer noch in einem hierarchischen Einparteiensystem von einer Funktionärskaste regiert wird. Hauptort der Handlung ist das boomende Shanghai. Dort wird Hauptkommissar Sun Piao mitten im Stadtgebiet an das Ufer des Huangpo gerufen, da im Schlamm des Flusses acht zusammengekettete - ermordete - Tote gefunden wurden. Nach Besichtigung der Toten mit blutlosen Löchern in ihrem Brustkorb verweigert der diensthabende Polizeipathologe eine weitere Befassung mit den Opfern und rät Piao den Fall nicht weiter zu verfolgen. Piao tut dies dennoch - mit verheerenden Folgen: die Leichen verbrennen und Tote säumen den Weg zur Aufklärung der Morde, den mächtige Kräfte aus dem "modernen" und aus dem "alten" China stellen sich Hauptkommissar Piao in den Weg. Hat es anfangs nach Morden im Drogenmilieu ausgeschaut hat, entwickelt sich der Fall bald in zwei andere Dimensionen, die durch die handelnden Personen (so ein Polizeichaf, ein Minister, ein britischer Chirurg, eine amerikanische Diplomatin, ihr als Archäologe tätiger Sohn) am Ende zusammengeführt werden. Insgesamt ist "Drachenaugen" mehr als ein spannender Kriminalroman in einer für Europäer fremden Umwelt mit einem ungewöhnlichen Ende, da er die handelnden Personen und mehr als üblich charakterisiert und Einblicke in eine Gesellschaft mit rasantem Wirtschaftswachstum ohne moralische Bedenken und ein bizarres politisches System mit labyrinthischer Ausformung gibt. Aufgrund des Erfolgs und der Anerkennung des Buches von Andy Oakes werden auf Hauptkommissar Sun Piao sicher noch weitere spannende Fälle warten.
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am 23. April 2007
Der Krimi fasziniert. Ohne Zweifel. Man mag das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, bis man es zu Ende gelesen hat. Die Geschichte um Hauptkommissar Piao fasziniert, packt, fesselt. Sie verstört. Verstand und Gefühle werden in den rasenden Strudel um Gewalt, Intrigen und Liebe hineingezogen.

Bis dahin 5 Sterne.

Aber warum nur 3? Die Geschichte ist überladen. Es ist zuviel drin. Bis kurz vor Ende gibt es einen Dreh- und Angelpunkt. Plötzlich sind da zwei. Das ist zuviel. In seinem Bestreben, in fast jeden Nebensatz Adjektive und Substantive mit weiteren Attributen aufzublähen, widespricht sich der Autor teils selbst. Die Logik bleibt auf der Strecke. Und dem dargestellten chinesischen Umfeld sollte man auch nicht allzuviel Authentizität beimessen; ich habe einige Zeit in Shanghai verbraucht und konnte nur wenig von dem nachvollziehen, was der Autor schreibt.

Ein spannender Krimi. Mehr nicht. Aber auch nicht weniger.
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am 12. Dezember 2004
Von der Handlung her eher nicht für sensible Gemüter - beginnt die Handlung bereits mit dem Fund von 8 Leichen - so ist das Buch dank einiger Wendungen bis zur letzten Seite zur spannend.
Dazu trägt auch der manchmal plötzliche Wechsel zwischen den einzilnen Handlungssträngen mit bei.
Der Grundaufbau ist dem anderer Autoren des Genre "China-Krimis" ähnlich (zB. Qiu Xiaolong, Peter May, Lisa See), wobei "Drachenauge" dadurch hervorsticht, dass es zwar nicht frei von Klischees, aber frei von Sentimentalitäten ist.
Daher 4 Sterne!
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am 6. Dezember 2004
Ein ideales Buch für graue Herbsttage. Man ist von Anfang an gefesselt. Sprachlich mit Sicherheit nicht hervorragend, aber dafür eine spannende Geschichte.
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am 30. Dezember 2006
Obwohl ich kein ausgesprochener Krimifan bin hat mich Andy Oakes mit "Drachenaugen" in seinen Bann geschlagen. Sehr spannend erzählte Geschichte mit einer klassischen (trinkt, raucht und von seiner Frau verlassen) und damit sehr sympathischen Komissarfigar - Hauptkommisiar Piao. Obwohl der Hintergrund der Geschichte dann schnell erfasst ist - bleibt der Plot auf jeder Seite fesselnd. Freue mich schon auf den Film zum Buch!
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