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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
6
4,7 von 5 Sternen
Finsternis in Breslau: Kriminalroman
Preis:10,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 14. November 2017
Einfach toll die Buchreihe von Krajewski, ich sauge seine Romane immer wieder auf. Er beschreibt alles so präzise, von der Stadt angefangen bis hin zu Angewohnheiten, Perversitäten der Akteure. Wirkt sehr realistisch. Es macht dann Freude wenn man mal in Breslau zu besuch ist, was ich auch empfehle einen Kurzurlaub dahin zu machen und auch die gute Küche dort zu probieren, was ja der Krajewski auch ausführlich macht. Was ich gut finde, der Mock ist kein Held oder Moralist, nein ich fand ihn zum teil auch abstoßend und kann mich auch immer noch nicht so recht erwärmen. Aber es ist eine sehr spannende Figur. Bitte schreiben Sie mehr Herr Krajewski und halten sie Ihr Niveau
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HALL OF FAMETOP 500 REZENSENTam 6. März 2012
Bereits mit seinen erfolgreichen Krimis "Gespenster in Breslau" (dtv 21150), "Tod in Breslau" (dtv 21181), "Festung in Breslau" (dtv 21182) und "Pest in Breslau" führte der polnische Autor Marek Krajewski (Jg. 1966) den Leser in die 30er Jahre von Breslau, jener Stadt mit der wechselvollen deutsch-polnischen Geschichte.

Krajewskis neuer Roman "Finsternis in Breslau" beginnt am 9. Mai 1939, also knapp vier Monate vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht in Polen. Abwehroffizier Eberhard Mock, zwischenzeitlich nach Lemberg versetzt, jagt mit dem Polizeikommissar Edward Popielski ein Ungeheuer, das wie der Minotauros aus der griechischen Mythologie Jungfrauen tötet.

Bei seinen Ermittlungen kommt Mock ein früherer Fall in den Sinn, der über zwei Jahre zurückliegt. Damals wurde am Neujahrstag 1937 in Breslau die Leiche einer jungen Frau in einem heruntergekommenen, verrufenen Hotel aufgefunden: brutal zugerichtet und vergewaltigt. Mock, voller Abneigung gegen die neue Ordnung, gegen Gestapo-Intrigen und die Faschisten an der Macht, begab sich damals auf die schwierige Suche nach dem Mörder.

Unermüdlich zog Mock, angetrieben von seinem manischen Gerechtigkeitssinn, nicht nur durch die Unterwelt von Breslau, sondern kam bei seinen Nachforschungen auch mit den höchsten gesellschaftlichen Kreisen in Berührung. Seine teilweise unkonventionellen Ermittlungen führten ihn zwar tatsächlich auf die Spur des Mörders, aber er konnte ihn nicht dingfest machen. Gibt es nun einen Zusammenhang zwischen den Verbrechen in Breslau und Lemberg?

Mit "Finsternis in Breslau" ist Marek Krajewski ein spannender Fortsetzungsroman über seinen Kommissar Eberhard Mock gelungen. Eine Geschichte, die den Leser fesselt und ihn verschlingt.

Manfred Orlick
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am 19. November 2012
Ich habe die gesamte Krajewski-Reihe um Eberhard Mock gelesen und auch dieses Buch ist gut und spannend geschrieben. Wobei ehrlicherweise gesagt werden muss, dass diese Geschichte ja an sich nur die Einführung eines anderen Kriminalkommissars in Lemberg ist, der aufgrund einer Mordfallserie zwischen Breslau, Kattowitz und Lemberg mit Mock zusammenarbeitet. (Der deutsche Titel des Buches hat auch nichts mit dem Originaltitel zu tun und etwas irreführend.) Aber "der Neue" ist in jedem Fall ein änhlich kantiger Typ wie der Breslauer Kommissar und ihm ebenbürtig. Absolut lesenswert.

Es gibt bereits eine weitere Fortsetzung der Serie von Krajewski auf dem polnischen Markt, in der dann nur noch der Lemberger Kommissar ermittelt. Ich freue mich schon auf dieses Buch!
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am 4. Mai 2012
Die "Finsternis in Breslau" beginnt am 9. Mai 1939, knapp vier Monate vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs. Abwehroffizier Eberhard Mock, nach Differenzen mit seinem SS-Vorgesetzten zwischenzeitlich nach Lemberg zwangsversetzt, jagt mit Polizeikommissar Edward Popielski den sogenannten "Minotauros von Lemberg", ein Ungeheuer, das wie die Figur aus der griechischen Mythologie Jungfrauen tötet. Bei den Ermittlungen kommt dem hoch gebildeten, beratungsresistenten, sich mit allem und jedem anlegenden und Kette rauchenden Alkoholiker ein bereits zwei Jahre zurück liegender Fall in den Sinn, bei dem im heimatlichen Breslau die Leiche einer brutal zugerichteten und vergewaltigten Frau aufgefunden wurde.

Obwohl ihn damals seine meist unkonventionellen Ermittlungsmethoden auf die Spur des Täters führten, konnte der von seinem extrem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn getriebene Mock den Täter nicht ermitteln. Nun liegt eine neue Fährte vor Mocks Spürnase und er macht sich am Vorabend des Zweiten Weltkrieges mit seinem polnischen Kollegen auf die Jagd nach dem Minotauros.

Dieser fesselnde, sich im Jahre 1939 abspielende sechste Fall des Eberhard Mock schließt die große, zeitliche Lücke zwischen Tod in Breslau (1933) und Festung Breslau (1945) und harmonisiert diesen kriminalistischen Zyklus. Mocks Entwicklung vom einfachen Ermittler zum perversen Sadisten, mit seinem Herz, in dem nur Nutten einen Platz haben, wird durch diesen eingeschobenen Band noch einmal heraus gearbeitet. Wieder sind Bordelle, exzessive Gewalt, bizarre Morde, ausschweifender Lebenswandel, Sex, Drogen und ganz konträr seine humanistische Bildung und kulturelle Ergüsse die Zutaten für diese Fortsetzung.

Feingeistiges und apokalyptisches ist gelichberechtigt, Brutalität hat seinen gleichberechtigten Platz neben lateinischen Zitaten und Humanistik, Kunst, perverser Sex, exzessiver Drogenmissbrauch und Gewalt gehen eine Sympiose in diesem spannenden Plot ein.

Die wie bereits in den ersten Fällen zumindest anfangs aufkommende Sympathie für Mock erstickt der Autor sofort wieder im Keim und so bleibt der Leser ein weiteres Mal hin- und hergerissen zwischen Spannung und Abscheu und dem Verlangen einfach weiter lesen zu müssen!
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am 11. April 2014
Alles wie in Information vorgestellt wurde, schnelle und problemlose Lieferung, kann weiter empfehlen.
Wenn jemand kommt aus Schlessien, hat deutsch-polnische Wurzel, ist das Buch empfehlenswert doppelt ,weil nicht nur Roman aber auch Geschichte von Wroclaw(Breslau) ist echt interessant.
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am 9. Dezember 2012
die bewertung habe ich gegeben weilder artickel schnell gesand wurde und ein gut zulesendes buch ist. ich habe es weiter empholen
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