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HALL OF FAMETOP 500 REZENSENTam 21. Dezember 2011
Die Kriminalromane des schwedischen Schriftstellers Kjell Eriksson (Jg. 1953) haben in Deutschland schon längst eine treue Leserschaft gefunden. So sind im Deutschen Taschenbuch Verlag "Nachtschwalbe" (dtv 21081), "Rot wie Schnee" (dtv 21180) und "Schwarze Lügen, rotes Blut" (dtv 21253) erschienen. In Schweden wurden seine Romane bereits mehrfach ausgezeichnet.

Mit der Kommissarin Ann Lindell hat Eriksson eine außerordentlich sympathische Ermittlerin geschaffen, die inzwischen auch als Serienheldin die Leser zu überzeugen weiß. In "Offenes Grab haben sie und ihr Team von der Polizei es mit einem ungeahnt komplexen Fall zu tun.

In einem vornehmen Villenviertel von Uppsala ist es plötzlich mit der Beschaulichkeit vorbei. Dem 85jährigen Medizinprofessor Bertram von Ohler wird der Nobelpreis verliehen. Das erregt natürlich die Neugier und den Neid der Nachbarn ... vor allem der Universitätsprofessor Johansson beobachtet misstrauisch das Treiben vor dem Haus des Preisträgers.

Dazu passieren in dem Viertel noch merkwürdige, ja mysteriöse Dinge. Eines Nachts landet ein Stein auf Johanssons Haus und in seinem Briefkasten liegt ein Totenschädel. Außerdem verschwindet ein junger Gärtner spurlos von seinem Grundstück. Für Ann Lindell und ihre Kollegen entwickeln sich die Ereignisse zu einem undurchsichtigen Fall um Familiengeheimnisse, Rache und akademische Eitelkeiten.

"Offenes Grab" ist ein wirklich gelungener und richtig spannender Krimi, der aber nie in einen knallharten Thriller ausartet. Der Autor erzählt eher vorsichtig die überraschende Story und steigert dabei die Spannung von Seite zu Seite. Ein Muss für alle Liebhaber nordischer Krimis.

Manfred Orlick
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am 22. Januar 2012
Vielleicht ist es nicht fair, ein Buch zu rezensieren, von dem man nur ein gutes Drittel gelesen hat. Ich habe mich schließlich doch dazu entschlossen, um anderen Krimifreundinnen und -freunden die Enttäuschung zu ersparen. Ich habe 112 der insgesamt 317 Seiten gelesen und dann die Hoffnung aufgegeben, dass noch Spannung aufkommen könnte. Im ersten Drittel des Buches sucht man die Handlung vergeblich. Die Geschichte besteht fast ausschliesslich aus Rückblenden in die Vergangenheit jeder einzelnen Person, die eingeführt wird - eine endlose Aneinanderreihung von todlangweiligen Familiengeschichten (mal abgesehen davon, dass sich niemand die Vielzahl an Personen- und Ortsnamen merken kann oder will). Der eigentliche Krimi findet wahrscheinlich irgendwann später statt. Einem Verbrechen oder Kommissarin Ann Lindell bin ich bis Seite 112 nicht begegnet... Ob sich der Rest des Buches gelohnt hätte, werden hoffentlich Rezensenten mit mehr Durchhaltevermögen beurteilen.
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