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Kundenrezensionen

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am 25. Januar 2015
Henning Mankell hat mit seinem Kriminalroman "Der Feind im Schatten" ein berührendes und spannendes Buch (590 Seiten) geschrieben. Es ist wohl der letzte Fall für den ermittelnden und in die Jahre gekommenen Kommissar Kurt Wallander.
Die Leserin / der Leser identifiziert sich mit Wallander und seinen Gebrechen, aber auch mit seiner trotz beginnender Demenz sehr intensiven mentalen Stärke. Manchmal möchte man beim Lesen diesen Wallander einfach "knuddeln".

Kurz zum Inhalt:
Kurt Wallanders zieht aufs Land und lebt mit seinem Hund in einem Bauernhaus. Seine Tochter Linda ist schwanger und sein zukünftiger Schwiegersohn stammt aus reichem Hause. Wallander distanziert sich etwas vom Familienleben und freundet sich mit dem alten General Håkan von Enke an. Dieser verschwindet dann plötzlich spurlos und Wallander ermittelt auf eigene Faust.
Bei der Suche nach dem alten U-Boot General gerät Wallander in Verstrickungen aus der Zeit des kalten Krieges und dann verschwindet auch noch Håkans Frau Louisa. Dafür taucht Wallanders ehemalige Geliebte Baiba wieder auf...

"Der Feind im Schatten" kann auf verschiedene Weise interpretiert werden. Ist es der "Feind" aus verschiedenen Geheimdiensten oder Organisationen? Oder ist es der "Feind" in uns selber, verbunden mit inneren Zweifeln und dem Älterwerden?

Ein gutes Buch, wenn auch "nicht sehr positiv stimmend"...
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am 21. Juli 2014
Dieser Band hat doch einen anderen Stil. Wallander wird alt und der Schwerpunkt ist nicht mehr der Kriminalfall, sondern Wallanders persönliche Probleme. Fast kein Krimi mehr, sondern eher eine Sozialstudie. Hat da Mankell etwas zu autobiografisch geschrieben?
Vielleicht ist es wirjklich an der Zeit die Serie abzuschließen.
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am 24. April 2012
Ich habe alle Wallanders gelesen und die meisten fand ich auch ziemlich gut.
Aber das hier hätte Mankell uns - und Kurt! - besser erspart.

Ich fand das Buch langweilig, die Story total konstruiert, die Motive nicht nachvollziehbar.
Viele Fragen werden am Ende nicht beantwortet und man fragt sich, warum sie dann gestellt wurden.
Scheint alles nur dem Zweck zu dienen, mal wieder politische Verhältnisse anzuprangern.
Und Kurt zu Grabe zu tragen. Schade drum.
Und dann immer wieder die Erinnerung an alte Fälle - das wirkt total aufgesetzt und künstlich.

Ich war das erste Mal froh, einen Wallander endlich ausgelesen zu bekommen.
Ich kann mich der Kritik der kulturnews nur anschliessen: für mich der schlechteste Wallander.
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am 2. Juni 2014
Kurt Wallander löst seinen letzten Fall bevor er im Dunkel des Alters verschwindet. Wer jetzt glaubt einen rüstigen Mittsiebziger mit Pauken und Trompeten aus dem aktiven Dienst scheiden zu sehen kennt den Kurt nicht. Still und heimlich verabschiedet er sich, obwohl mit Anfang 60 nich keineswegs so alt wie er dargestellt wird siecht Kurt Wallander dahin.

Auch der Fall wird den fast 600 Seiten nicht gerecht, die Agentenstory ist seeeehr dünn, dazu noch mit einigen logischen Fehlern behaftet die ich von Mankell so gar nicht kenne.

So einen trostlosen Abgang hat unser Kurt nicht verdient. "Der Feind im Scahtten" ist eine Rückschau auf einen Teil seiner alten Fälle, auch Baiba aus Lettland taucht wieder auf (natürlich vom Alter gezeichnet und totkrank). Stop, welches Alter denn? Mankell stempelt Kurt mit gerade mal 60 so komplett zum alten Eisen ab wie ich es in diesem Alter nicht erleben möchte. Wer muss denn mit 60 schon so fertig sein wie der arme Kurt es ist. Fast-Ex-Alkoholiker, schwer zuckerkrank, herzkrank usw. Dazu noch zunehmende Vergesslichkeit die wohl in senile Demenz oder noch Schlimmeres mündet bevor er 70 ist.

Armer Kerl, vorzeitig gealtert und keine guten Prognosen. Dazu ein verkorkster Fall für den er nicht mal zuständig ist. Dafür so einfach zu lösen das dies auch für einen Kurt Wallander mit Gedächtnisschwund kein Problem ist.

Mankell setzt hier viel zu viel auf Tragik als auf Story. Für meinen Geschmack macht er seinen Krimihelden älter er ist, ein Abschied auf seinen Altersruhesitz in Schonen mit ein paar Altersgebrechen hätte ausgereicht, aus ihm ein vorzeitig gealtertes Wrack zu machen hat er nicht verdient und ist für mich zu dick aufgetragen. Dazu eine relativ einfache, dünne und teilweise fehlerhafte Story - da habe ich besseres von Wallander gelesen. Schade.
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Der Feind im Schatten – Fall 11 für Kommissar Wallander …

Henning Mankell – einer meiner Lieblingsautoren aus dem Genre Kriminalroman …

Inhalt und Gliederung:
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Kurt Wallander wird Großvater …
Es ist sein letzter Fall und er macht ihm viel zu schaffen …

Hakan von Enke ist pensioniert. Er war seines Zeichens Korvettenkapitän und an seinem Geburtstag verschwindet er. Nun muss herausgefunden werden, ob es ein Unglück oder eine Gewalttat war, die ihn hat verschwinden lassen. In diesen Fall hinein spielt eine politische Affäre, die ich hier jetzt nicht näher thematisieren möchte, um nicht die Spannung rauszunehmen. Sie führt in die Historie Schwedens.

Leseprobe:
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„Wie geht es ihr?“
Der Mann musterte Wallander mit einem prüfenden und misstrauischen Blick. „Fanny ist alt und müde. Und wer sind Sie, dass Sie danach fragen?“
Wallander zog seinen Polizeiausweis aus der Tasche und bereute es im selben Augenblick. Warum sollte er riskieren, die alte Fanny der Verbreitung des Gerüchts auszusetzen, ein Polizist habe sie besucht? Aber jetzt ließ es sich nicht mehr ändern.
Der Mann im blauen Overall studierte den Ausweis eingehend. „Sie sind aus Schonen, höre ich. Ystad?“ …

Meine zusammenfassende Meinung:
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Zusammenfassend muss ich sagen, dass dieser Krimi von Mankell einer seiner besten ist, wenn man das überhaupt so sagen kann, weil irgendwie keiner dieser 11 Fälle irgendwie schwächelt, sondern alle besonders sind, einen besonderen Fall zum Thema haben und die Charaktere – auch in diesem Krimi – wieder sehr detailliert dargestellt sind.

Die Szenen und die Handlung der Ermittlungsarbeit ist bildhaft und nachvollziehbar. Das typisch Schwedische kommt nicht zu kurz, sondern macht das Besondere Regionale aus, was mir immer so gut gefällt.

Man fühlt sich in den Fall involviert, der Autor fängt gleich zu Beginn spannungsgeladen an und hält diese Spannung mit einem Spannungsbogen während der gesamten Handlung aufrecht – erhöht immer wieder mit Effekten diese Spannung und hält den Leser am Buch.

Der Abschied von Wallander fällt mit diesem Fall sehr schwer, weil man sich sehr gut in seine Situation hinein versetzen kann, seine privaten Hintergründe hat man während der gesamten 11 Kriminalfälle immer ein Stück weiter kennen gelernt.

Man spürt die Zerrissenheit Wallanders und man kann sich gut vorstellen, dass es sicher auch für Mankell nicht leicht war, diesen Abschlussroman zu schreiben, weil er seinen Wallander sicher genauso mag, wie seine Leser.

Zwischenzeitlich weiß man nicht, was man vom Fall halten soll, da plötzlich Håkans Frau Louisa, verschwindet und von Enke in Kopenhagen gesehen wird. Durch diesen Einwurf sozusagen ist die Spannung wieder komplett und noch erhöht worden, man weiß als Leser nicht, was man davon halten soll und wird bis zum Schluss im Unklaren gelassen.

Man spürt förmlich, dass Wallander – er hat sich zurück gezogen in ein einsames Haus, alt wird – man leidet mit ihm und kann seine Gefühle gut nachvollziehen. Ich finde es passend und glaubhaft, dass Mankell seinen Charakter Wallander so „enden“ lässt – wenn ich das mal so sagen darf. Die wachsenden Verwirrungsphasen werden ebenso thematisiert wie die eigentliche Krimihandlung dieses 11. Falles und beides passt sich prima einander an und ergänzt sich zu einem authentischen Kriminalroman.

Absolut empfehlenswert !!!
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am 2. März 2015
Nach dem für mich letzten, aber langatmigen China-Mankell, hab ich jetzt zufällig, in einer Kiste ausgelagerter Krimis von fremden Leuten, diesen Mankell gefunden. Er war so spannend und gut gemacht, daß ich ihn in einem Rutsch durchgelesen habe. Auch der politisch-historische Hintergrund ist für mich sehr interessant, und ich glaube nicht, daß Mankell hier zu dick aufgetragen hat. Ein bißchen nervig war für mich, daß auf fast jeder 2. Seite Regen, Gewitter oder wenigstens Donner war. Auch die Tochter Linda erschien mir persönlich reichlich unsympathisch - was ja durchaus realistisch sein kann, hat mich aber trotzdem etwas genervt, weil die ziemlich häufig auftaucht.- Aber das sind wirklich Peanuts im Vergleich zu der gewaltigen Leistung dieses Buches!
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am 4. April 2012
Leider bis jetzt Mankell#s schlechtester Kriminalroman; nach meinem Dafürhalten.
Abgerissene nicht durchgeführte story mit Plausiblitätsproblemen, die Wallanders Alterung betreffen.
Seine Ausfälle, sind eigentlich weiblicher Natur und somit als Ermittlerprofil fragwürdig. Diabetis und Alzheimer
überlagern Würde als menschliche Möglichkeit. Der Agentenplot ist nicht glaubwürdig, sondern spekulativ in der
Parteilichkeit und Durchführung.Die mittelbare Erzählperspektive ist pathetisch und das tut dem Ganzen nicht gut.
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am 7. Januar 2013
... wenn es tatsächlich so wäre, wie in diesem Roman dargestellt.

Dass die Krimihandlung selbst nicht besonders mitreißend ist, wurde schon in anderen Rezensionen ausgeführt. Anstrengender waren jedoch die Schilderungen der Personen.

Diese sind nahezu alle Varianten des gleichen Themas: Das Leben hat wenig zu bieten, an dem man sich einfach freuen kann und für das man dankbar sein darf.

In dem ganzen Buch gibt es keine einzige Gegenfigur, der es irgendwie vergönnt wäre, zufrieden auf ihr Leben zu blicken oder das Leben mit Humor - und sei es Galgenhumor - zu nehmen. Das fand ich nicht nur unrealistisch, sondern beim Lesen auch unglaublich ermüdend.

Da ist zum Beispiel die Enkelin, Klara, die wohl als Lichtblick gedacht ist. Sie zaubert jedoch kaum ein spontanes Lächeln auf die Gesichter ihrer Familie, zumindest keines, das nicht sofort philosophisch hinterfragt würde und in einer abstrakten Reflexion mündet, dass Klara irgendwie "die Zukunft" repräsentiert. Ansonsten besteht ihre Hauptaufgabe eher darin, durch ihr Weinen Telefonate zu unterbrechen.

Auch ihre Mutter Linda, die doch (anscheinend) ihre große Liebe gefunden hat und mit immerhin 36 Jahren ein gesundes Kind zur Welt bringt, fühlt sich durch diese Situation vor allem belastet.

Der Hund Jussi, zu Beginn anscheinend ein Welpe, bringt auch nicht wirklich Freude ins Leben, seine großen Szenen bestehen darin, dass er sich einen Dorn in die Pfote tritt, krank wird, im Zwinger sitzt und zu den Nachbarn gebracht wird.

Baiba Leipa scheint sich sogar zunächst mit ihrem Leben und Sterben ausgesöhnt zu haben, aber auch sie darf nicht in Würde sterben.

Diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen: Die Familienidylle des amerikanischen Kollegen von Enkes wird als Fotofassade hinterfragt, der schwedische Kollege, der sein Leben zu genießen scheint, erschießt sich urplötzlich, usw.

Am meisten geärgert hat mich vielleicht sogar die Figur Signe von Enkes. Hier lässt Mankell wirklich nichts aus, um deutlich zu machen, dass manche Menschen aber über wirklich gar keine Lebensqualität verfügen: Signe hat nicht nur keine Arme, keine Stimmbänder, einen Hirnschaden und eine stark eingeschränkte Sehkraft, nein, sie leidet (aus medizinisch unklaren Gründen) bei jedem Atemzug.
Dabei hatte ich, als zuvor von ihrem Lebenswillen gesprochen wurde, sogar die Hoffnung, dass Mankell hier die Einseitigkeit seiner Darstellung unterbrechen würde, und Signe in ihrer eigenen Welt und auf eigene Art Zufriedenheit empfinden könnte.

Ich gehe davon aus, dass nahezu alle positiven Rezensionen von Lesern stammen, die Wallander, wie er in den vorherigen Büchern dargestellt wurde, liebgewonnen haben. Nimmt man aber allein diesen Band, ist Wallanders Auseindandersetzung mit dem Altwerden nicht nur deprimierend, sondern auch langweilig eindimensional.
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am 29. März 2013
Wer die bisherigen Wallander-Bücher gelesen hat, wird schwer enttäuscht sein:
- Wallander ist von Wehmut, Selbstmitleid und einer penetranten Auseinandersetzung mit dem Altern gezeichnet, die spätestens nach 100 Seiten lästig werden.
- Der Fall selbst zieht sich zäh und ohne Spannung dahin. Bewegung entsteht nur durch ebenso zufällige wie beliebige neue Erkenntnisfetzen, die immer wieder plötzlich eingefügt werden.
- Der Erzählfaden wird zudem durch ständige Rückblenden auf alte Wallander-Fälle wie Einblenden von anderen Fällen erschwert, die nichts mit dem aktuellen Fall zu tun haben.
Unter dem Strich: Mankell hat ganz offensichtlich die Lust an seiner Figur Wallander verloren und schafft es gerade noch, ihn in die Alzheimer-Krankheit zu entlassen. Aber wie Mankell das tut, stärkt die Gewissheit: Es ist gut, dass es keine Fortsetzung mehr gibt.
Bleibt uns nur die wehmütige Erinnerung an die früheren Fälle, in denen Mankell seine Hauptfigur mit Freude und Intelligenz durch spannende Fälle geführt hat.
Was für ein unrühmlicher Abgang.
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am 19. September 2013
Manchmal schweift er etwas ab, erzählt Sachen, die für die Geschichte nicht unbedingt wichtig wären. Aber so ist das eben, altersgemäß, und diese mankellsche Entdeckung der Langsamkeit hat ja auch was sehr Anrührendes. Ich bin jetzt kurz vor dem Schluss des Buches und habe es bisher mit Vergnügen gelesen.
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