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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
12
4,0 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 28. Juni 2017
Einfach perfekt - wieder ein gut erhaltenes Buch, ein toller Autor, der spannend und packend schreibt. Ich freue mich schon auf die nächsten Exemplare! Der Händler ist wirklich empfehlenswert, keine falschen Versprechungen.
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am 20. Dezember 2009
Ein Kulturkrimi

Ich habe mit Begeisterung alle Krimis von Qiu Xialong und mit Inspektor Chen durchgelesen und mir später die Rezensionen dazu durchgelesen und ich meine, dass etwas deutlich gemacht werden muss: Wenn man einen "klassischen Krimi" erwartet, dann kann man hier durchaus enttäuscht werden. Diese Krimis sind nicht mit P.D. James oder Elisabeth George zu vergleichen (ohne diese beiden großen Autorinnen abwerten zu wollen!), der Autor verwendet weniger Mühe auf die rein kriminalistische Handlung, die Fälle sind relativ klar und in der Tat wird mitunter dem aufmerksamen Leser früh deutlich, wer wohl der Täter (oder die Täterin) ist, es gibt nicht die klassische "Auflösungsszene", in der auf einmal ganz überraschend der Schuldige aus dem Hut gezaubert wird. Das alles beherrscht der Autor nicht so gut - oder er will es auch gar nicht so schreiben. Dafür gibt es aber eine Menge anderer Dinge bei Qiu Xialong, eine Menge chinesischer Geschichte, Literatur und Kultur (vor allem Esskultur!). Man erfährt von den Schrecken der Kulturrevolution, man sieht den Gesellschaftsaufbau und die Entwicklung der chinesichen Gesellschaft, man versteht, was eine "eiseren Reisschüssel" ist und wie die pragmatische (und mitunter unmenschliche) Politik von Deng Xiau Ping das Land in welche Richtung verändert hat; man erkennt, welche Bedeutung die Literatur in der uralten chinesischen Gesellschaft hatte und hat und man erlebt mit der Hauptfigur, wie schwierig es in einem korrupten, diktatorischen Staat ist, sich selbst treu zu bleiben. Und vor allem: Man isst mit dem Inspektor und lernt auf diese Weise die chinesiche Küche kennen, was insbesondere in diesem Roman eine große Rolle spielt. Wen aber all dies nicht interessiert, wer nicht nebenbei eine uns fremde Kultur kennen lernen möchte, der sollte in der Tat dieses Buch und diese Krimireihe nicht lesen, denn nach den üblichen "Krimi-Kriterien", wie Spannungsaufbau, "typischer Krimiplot" und rasantem Erzähltempo, nach diesen Kriterien kann und sollte man diese Krimis nicht beurteilen.
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am 15. Februar 2009
Mehrere junge Frauen werden an öffentlichen Plätzen in Shanghai ermordet aufgefunden. Eine Besonderheit besitzen sie gemeinsam, alle Opfer tragen ein bestimmtes Kleidungsstück, ein "qipao".
Obwohl Oberinspektor Chen eigentlich anderweitig beschäftigt, nämlich mit Literaturstudien, versucht er den Fall aufzuklären.
Viele Personen dieses Romans sind dem Leser von früheren Abenteuern von Chen bekannt. Sein Partner, Hauptwachtmeister Yu und dessen Frau Peiqin, Parteisekretär Li, Weiße Wolke etc..
Wie üblich bei Xiaolong geht es nicht nur um die Frage whodunnit"?, sondern es bleibt genügend Zeit sich mit den Besonderheiten der chinesischen Eßgewohnheiten, der Literatur, arrangiertes Heiraten und dem Leben überhaupt zu beschäftigen.
Genau dies macht für mich den Reiz von Qiu Xiaolongs Büchern aus und so äußert lesenswert.
Zum Showdown kommt es, als Chen die von ihm als Mörder verdächtige Person zum Essen einlädt. Sein Freund, Überseechinese Lu, bereitet dazu eine Abfolge von grausamen Gerichten". Eine in meinen Augen echt gelungene Idee von Xaolong (aber, um es gleich zu sagen: nichts für Tierfreunde).
Was hat mir an dem Buch nicht so gefallen? Im ganzen Buch werden ständig Gedichtzeilen oder Texte aus chinesischen Romanen zitiert, aber am Ende sagt einer der Protagonisten Was man nicht sagen kann, darüber muß man schweigen" welches ein berühmtes Zitat aus Wittgensteins Tractatus.." darstellt, in meinen Augen ein echter Stilbruch.
Der Orginaltitel lautet Red Mandarin Dress" was eine direkte Anspielung auf ein Kleidungsstück ist, das im Roman eine wichtige Rolle spielt. Der deutsche Titel Blut und rote Seide" ist da eher lieblos gewählt.
Alles in allem ist Blut und rote Seide" ein spannender Krimi, der zudem noch Einblicke in die chinesische Kultur bietet und mir Lust auf eine Fortsetzung macht.
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VINE-PRODUKTTESTERam 23. Februar 2009
Ich habe mich sehr auf den neuen Roman des Autoren Xiaolong gefreut.
Doch was schon im letzten Buch begann, wird in "But und rote Seide" fortgesetzt: die Krimireihe gleitet immer mehr ins Unglaubswürdige ab und ist schlichtweg langweilig.
Dabei hört sich die Handlung interessant an:
in der pulsierenden Millionenstadt Shanghai werden junge Frauen ermordet aufgefunden. Sie alle tragen einen qipao, ein Frauenkleid aus vorrevolutionärer Zeit und wirken wie hindrapiert für den Betrachter.
Als sich herausstellt, dass der erste Serienmörder Shanghais sein Unwesen treibt, beginnt Inspektor Yu mit den Ermittlungn, denn Kommissar Chen hat besseres zu tun! Er will ein Studium der Literatur beenden und beschäftigt sich ausschließlich mit altchinesischen Gedichten und Weisheite und hat keine Zeit für die Aufgaben, denen er eigentlich nachgehen soll. Schließlich läßt er sich noch zu einem "Wellness" Urlaub in den Bergen überreden!
An dieser Stelle wird der Roman, der gut beginnt, einfach unglaubwürdig. Auch wenn im heutigen China so einiges abläuft, was wir nicht nachvollziehen oder verstehen können, so bezweifele ich, dass ein Kommissar der Polizei von Shanghai so nebenbei Literatur studieren und einen Wellness urlauben machen kann. Als Chen endlich mit den Ermittlungen beginnt, führt ihn dies in diverse zwielichtige Einrichtungen. Dies alles wirkt arg gestelzt und unglaubwürdig.
Auch das Ende des Romans wird grausig lang hingezogen, durchsetzt mit endlosen Unterhaltungen und Metaphern sowie der Beschreibung von kulinarischen Genüssen, bei denen sich dem Leser der Magen umdreht.
Der Charme der ersten Bände um Kommissar Chen ist leider verflogen und das Warten auf diesen Band hat sich nicht gelohnt!
Schade!
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am 3. September 2010
Wer sich bis zum fünften Band der Chen-Reihe von Xiaolong "vorgelesen" hat, weiß, dass er keinen klassischen Krimi á la Montalbano etc. erwarten darf. Erneut eingebettet in literarische Studien von Chen, chinesischen Gedichten und einer Kultur, die uns Europäern fremd und auch unverständlich ist, löst Chen einen komplizierten Fall, dessen Wurzeln tief gehen. Zwar ist es unwahrscheinlich, dass der Inspektor in der Lage sein könnte, gegen einen riesigen Polizeiapparat in Shanghai, der völlig im Dunkeln tappt, die Spur des Mörders aufzunehmen - und dafür ziehe ich den einen Stern bei der Bewertung ab - die Lösung des Falles und auch das ungewöhnliche Ende der Ermittlungen machen das Buch aber trotzdem lesenswert.
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am 21. Juni 2013
Ich habe mich durch das Buch quälen müssen. Der Autor beschreibt Nebensächlichkeiten sehr ausführlich und verliert dadurch den Spannungsbogen.
Insgesamt wirkt der Roman sehr bemüht und kommt nicht auf den Punkt. Die Auflösung des Falles mutet konstruiert an und ist eigentlich schnell vorhersehbar.
Auch häufen sich die Unglaubwürdigkeiten, die Leselust nehmen. Die ausschweifende Beschreibung von Speisen, hat keinen echten Mehrwert.
Schade, denn einen differenzierteren und detailierteren Einblick in die Chinesische Kultur hat der Autor verschenkt.
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HALL OF FAMEam 18. Mai 2011
Nach "Tod einer roten Heldin" (dtv 20740 - "Death of a Red Heroine", 2000), "Die Frau mit dem roten Herzen" (dtv 20851 - "A Loyal Character Dancer", 2002), "Schwarz auf rot" (dtv 20964 - "When Red is Black", 2004) und "Rote Ratten" (dtv 21128 - "A Case of Two Cities", 2006) ist "Blut und rote Seide" (dtv 21274 - "Red Mandarin Dress", 2007) der fünfte Roman von Qiu Xialong, bei dem Oberinspektor Chen, ein Dezernatsleiter bei der Kriminalpolizei von Shanghai, im Mittelpunkt steht. Kurz nachdem eine Tote auf der Verkehrsinsel einer belebten Straße gegenüber dem Shanghaier Konservatorium gefunden wurde wird eine weitere neben dem stark frequentierten Eingang des Volksparks gefunden. Das beiden toten Frauen Gemeinsame ist, daß sie einen klassischen - vor Jahrzehnten hergestellten - roten Qipao, das klassische Seidenkleid der "alten" chinesischen Oberschichtfrauen, trugen. Erstmals hat ein Serienkiller, bis dahin ausschließlich aus den USA bekannt, in Shanghai zugeschlagen. Oberinspektor Chen, der den Fall eigentlich hätte übernehmen müssen, hat sich Urlaub genommen, um sein Literaturstudium fortzusetzen, sodaß sein Vertreter, Hauptwachmeister Yu Guangming den Fall bearbeitet. Dennoch wird Chen von Yu ersucht mitzuhelfen. Er soll aber auch für einen hohen Parteibonzen der KPCh in einem Prozeß um einen Wohnbauskandal gegen den Anwalt der Beschwerdeführer tätig werden. Beiden sagt er ab und widmet sich seiner literaturwissenschaftlichen Arbeit. Als noch eine dritte Frau, eine als Lockvogel eingesetzte Kollegin, ermordet wird, beschäftigt er sich doch mit dem Fall. In einer Verquickung des von ihm gewählten literarischen Themas und dem historischen Hintergrund der Kulturrevolution gelingt es ihm, mit Yu den Fall zu lösen. Alles in allem ein nicht unspannender Kriminalroman in einer sich total verändernden Gesellschaft, der einem viel über das China von gestern und heute mitgibt.
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am 12. September 2014
Blut und Rote Seide ist wieder ein guter Krimi von Qiu Xialong. Vor allem wenn man selbst in dieser gigantischen Stadt lebt ist es sehr spannend, eine Story aus der Zeit von vor ca. 20 Jahren zu lesen.
Stadthistorie und Alltag von Shanghai, eingepackt in einer spannenden Erzählung, lassen einen eintauchen in die damalige Gesellschaft und Kultur, die sich in machen Bereichen heutzutage gar nicht so stark verändert hat.
Ein tolles Buch...
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am 29. Oktober 2012
Das erste Buch habe ich in weniger als einer Woche durchgelesen: ich kenne die Stadt ein wenig und so wusste ich, dass vieles Klische ist, aber halt weitestgehend mit Bezug zur Realität. Der Schreibstil war flüssig und jede Seite machte neugierig auf mehr und vor allem auf die Auflösung.
Der Protagonist mit seinem Hang zur Literatur und Poesie und die detaillierten Beschreibungen der Spezialitäten chinesischer Küche fand ich einfach toll - und der gesamte Stil erschien sehr erfrischend.

Aber spätestens ab diesem fünften Band ist dieses Neue längst nicht mehr so überraschend und wird unterdesse viel, viel zu langatmig erzählt. Viele Seiten könnten Ersatzlos gestrichen werden und man müsste sich dann nicht so oft fragen, ob der Fall noch im Vordergrund steht.

Vielleicht sollte der Autor einfach mal den Protagonisten einen poetischen Heldentod sterben lassen!
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am 2. Juni 2009
Es macht mir immer wieder Spaß, die Fälle des Oberinspektors Chen zu lesen, weil in den Büchern ein außergewöhnlicher Fall verbunden wird mit dem Einblick in die Lebensumstände der Menschen im heutigen China. Außerdem enthalten sie viel Hintergrundwisssen über die Entwicklung und Veränderungen in China. Auch das typische Verhaltensmuster, nie direkt eine unangenehme Sache anzusprechen, habe ich so selbst erlebt. Die Bücher bewegen sich wirklich nah an den Menschen und wecken in mir jedes Mal den Wunsch, wieder nach China zu reisen.
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