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am 22. Juni 2016
Nachdem eine Ermittlung jemandem in seinem Team das Leben gekostet und einen anderen an den Rollstuhl gefesselt hat, wird der dänische Kriminalhauptkommissar Carl Mørck als Leiter in das neu gegründete Sonderdezernat Q versetzt, wo er „kalte Fälle“ erledigen soll, die schon seit Jahren ungelöst herumliegen. Ihm zur Seite steht der Syrer Assad, als Putzhilfe und auch als Hilfsermittler.

„Erbarmen“ ist der erste Thriller (so wird das Buch vom Verlag bezeichnet, in meinen Augen ist es aber eigentlich ein Krimi, der „Thrill“ war weitgehen nicht vorhanden) um Carl Mørck und das Sonderdezernat Q und auch meine erste Begegnung mit ihm. Besonders sympathisch war mir der Ermittler nicht, er erschien mir ziemlich überheblich, gelangweilt und unmotiviert, aber ich denke, dass Sympathie auch nicht unbedingt das Ziel des Autors Jussi Adler-Olsen war. Die Idee, einen missliebigen Kommissar mit ungelösten Fällen in den Keller zu stecken, weil man ihn sonst nicht los wird, ist nicht neu, aber um einen spannenden Kriminalroman zu schreiben müssen die zu lösenden Fälle ja nicht zwingend erst vor zwei Stunden passiert sein.

Der Schreibstil von Jussi Adler-Olsen lässt sich flüssig lesen, ist ziemlich nüchtern und kommt ohne grosse Beschreibungen aus. Wer ausschweifende Schilderungen der dänischen Landschaft sucht, ist hier also fehl am Platz. Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt, einerseits aus der Sicht des Ermittlers Carl Mørck und andererseits aus der Sicht der Politikerin Merete Lynggaard, wobei der zweite Strang rund 5 Jahre vor dem ersten beginnt und rückblickend erzählt wird. Der Handlungsstrang um Mørck konzentriert sich auf die Ermittlungen. Das Privatleben des Ermittlers wird zwar einige Male kurz angerissen, spielt aber keine wesentliche Rolle in der Geschichte. Ich bevorzuge meine Krimis auf diese Art, aber wer sich bei der Lektüre auch gerne in das Privatleben der Ermittler versetzt, wird hier wohl zu kurz kommen. Die Charakterzeichnung scheint nicht unbedingt das Talent des Autors zu sein, seine Figuren bleiben im Grunde blosse klischeehaft gezeichnete Namen ohne Hintergrund oder Entwicklung.

Der Kriminalfall selber ist nicht wirklich aussergewöhnlich und eigentlich auch recht unplausibel. Die Auflösung ist leider ziemlich vorhersehbar. Trotzdem hat mich „Erbarmen“ gut unterhalten, Überraschungen dürfen jedoch keine erwartet werden.

Fazit
Solide Krimi-Kost, die wenig Neues bringt, aber trotzdem gut unterhält (meine Wertung beschreibt wie immer den Unterhaltungsfaktor, nicht die Qualität des Inhalts). Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterhin verfolgen und empfehle „Erbarmen“ gerne an Krimi-Fans, die auch von Romanen ohne grosse Überraschungen nicht enttäuscht sind und mit klischeehaften Figuren zurechtkommen.
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am 28. August 2015
Der Albtraum einer Frau.Ein dämonischer Psychothriller.

Die verzerrte Stimme kam aus einem Lautsprecher irgendwo im Dunklen: »Herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag, Merete. Du bist jetzt hier seit 126 Tagen, und das ist unser Geburtstagsgeschenk: Das Licht wird von nun an ein Jahr lang eingeschaltet bleiben. Es sei denn, du weißt die Antwort: Warum halten wir dich fest?«

Am 2. März 2002 verschwindet eine Frau spurlos auf der Fähre von Rødby nach Puttgarden, man vermutet Tod durch Ertrinken. Doch sie ist nicht tot, sondern wird in einem Gefängnis aus Beton gefangen gehalten.

Wer sind die Täter?

Was wollen sie von dieser Frau?

Und: Kann ein Mensch ein solches Martyrium überleben?

Der erste Fall für Carl Mørck, Spezialermittler des neu eingerichteten Sonderdezernats Q bei der Kopenhagener Polizei, und seinen syrischen Assistenten Hafez el-Assad, der seinen Chef nicht nur durch unkonventionelle Ermittlungsmethoden überrascht ...

Meine Meinung:

Bei "Erbarmen" handelt es sich um einen spannenden Thriller mit dem neuen Ermittlerteam aus dem Sonderdezernat Q. Der Ermittler Carl Mørck ist ein interessanter Charakter, mit vielen Ecken und Kanten und ganz anders als die sonstigen Ermittler, die einem in anderen Thrillern/Krimis begegnen. Er fällt aus der Reihe, was ich sehr gut finde. Auch seinen syrischen Assistenten Hafez el-Assad finde ich einen interessanten Charakter. Meiner Meinung nach ein tolles Team!

Der Schreibstil hat mich sehr begeistert - flüssig, angenehm und mit Humor gespickt bei den Dialogen zwischen dem Ermittlerteam- fliegen die Seiten nur so dahin, sodass der Thriller viel zu schnell beendet war. Die Spannung baut sich stetig auf und ich konnte mich dem Sog nicht entziehen!

Die Perspektivenwechsel fand ich super, dennoch war es schrecklich über das Schicksal von Merete zu lesen. Ein wirklicher Albtraum, den man sich nicht vorstellen mag!

Fazit:

Ein toller Auftakt, der mich wirklich begeistern konnte. Ich hab dieses Buch sehr gern gelesen und kann es nur weiterempfehlen!
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am 14. Juli 2016
Ich wollte mal wieder ein gutes Buch lesen, hab überlegt und recherchiert und bin letztlich auf Jussi Adler-Olsen gestoßen. Vorm bestellen natürlich erst die Rezensionen gelesen. Ok, dachte ich, könnte etwas für mich sein. Also, Buch bestellt und kam wie gewohnt sehr zügig bei mir an. Buch in die Hand genommen und eigentlich nicht mehr weggelegt. Ich kann es nur weiterempfehlen. Jeder der Krimis mag, solte dieses Buch gelesen haben. Hab mir anschließend gleich die nächsten beiden Fälle bestellt und freue mich schon darauf. Eigentlich sollte eines für den Urlaub sein, aber wenn ich ehrlich bin, muß ich bis dahin neue bestellen. Also volle 5 Sterne voll gerechtfertigt.
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am 22. November 2016
Jussi Alder-Olsens "Erbarmen" und damit Carl-Mocks erster Fall ist ein Muss für jeden Krimi-Fan!

Das liegt vor allem daran, dass die Geschichte flott erzählt wird und durchweg schlüssig ist. Hinzu kommt ein grandioses Ermittlerduo, welches immer wieder für kuriose, lustige aber insbesondere spannende Momente sorgt. In Bezug auf die Charaktere und die Geschichte schafft Adler Olsen etwas, wozu nur wenige Autoren in der Lage sind: Einen Spagat zwischen einer authentischen und realitätsnahen Handlung, die Klischees gekonnt umschifft und Ereignissen die nur so vor schwarzem Humor triefen, dass sie fast surreal wirken. Getrübt wird dieses Bild lediglich von einem etwas blass wirkenden Antagonisten (mit Betonung auf etwas). "Erbarmen" macht Lust auf Fortsetzungen und davon gibt es, Gott sei Dank, mittlerweile fünf Stück.
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am 6. Juli 2014
Dies war mein erstes Buch von Adler-Olsen und ich fand es ganz passabel, auch wenn es nicht die Spitze der Kriminalliteratur ist, aber ich habe mich dennoch gut unterhalten gefühlt.

Die Geschichte ist ganz schön krass, aber dann empfand ich die Ereignisse doch nicht als so schwer zu ertragen, wie ich anfangs befürchtet hatte.

Die Handlung ist einigermaßen spannungsreich und die Geschichte interessant. Aber natürlich muss der Kommissar wieder destruktiv bzw. so vom Leben frustriert sein, was ich langsam etwas nervig v.a. bei nordischen Krimis finde.

Es ist kein vielschichtig verwobener Krimi aber trotzdem fand ich es interessant, die Hintergründe der Tat zu erlesen und auch wenn man nicht erst am Ende erfährt, wer der Täter ist und was ihn bewegt, so dauert es doch eine Weile bis das ans Tageslicht kommt und trotzdem bleibt Spannung bis zum Schluss.

Literarisch nicht der ganz große Wurf aber doch ganz gut und flüssig zu lesen. Somit für mich ein solider Krimi und eine gute Urlaubslektüre und ich würde das Buch mit Einschränkungen empfehlen.
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am 17. April 2013
Es ist der erste Fall für Carl Morck als Chef des Sonderdezernats Q. Weil er unbequem war, wurde er von seinen Vorgensetzen einfach "weggelobt" und muss nun alte, nicht gelöste Fälle bearbeiten. Ihm zur Seite, als einzige Hilfskraft, wurde Assad gestellt, der angeblich aus Syrien stammt und ein großes Geheimnis mit sich herum trägt.
Vor fünf Jahren ist eine junge Politikerin verschwunden. Weder tauchte die Leiche der Frau auf, noch gab es eindeutige Hinweise auf eine Entführung oder einen Mord.
Dieser erste Fall von Carl Morck hat mir sehr gut gefallen. Die Hauptfiguren sind etwas schrullig skizziert, was sie aber liebenswürdig macht. Sie haben Charakter und sind Menschen mit Fehlern. Beide zusammen stehen für unsere Gesellschaft, in der es inzwischen nicht nur Christen gibt, sondern auch viele andere Glaubensrichtungen. Das Miteinander zählt. Mir gefällt es, wie sich die beiden nähern und der eine den anderen zu verstehen sucht.
Die Geschichte selbst ist spannend erzählt, wenn auch für mein Dafürhalten etwas unglaubwürdig.
"Erbarmen" ist ein gelungener Krimi ohne Schnörkel und Kitsch. Für Krimifans ein Muss.
Es versteht sich von selbst, dass ich auch die kommenden Fälle mit großer Freude lesen werde.
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am 18. Juli 2013
Wenn ich im Laden stehe und mir ein Buch kaufe blättere ich es auf und lese die ersten drei Sätze. Diese drei Sätze sind mein allererster Eindruck die ich von diesem Buch bekomme. Es ist ein sehr guter Eindruck und der Klappentext hörte sich sehr vielversprechend an. Ich kaufte es!

Zuhause legte ich es auf meinen ‚Lese-Stapel‘ und fasste es eine Weile nicht mehr an. Irgendwie wollte ich immer andere Bücher vorher lesen. Aber das Beste kommt eben zum Schluss (;

Den Inhalt werde ich hier nicht erläutern weil das schon viele vor mir gemacht haben, deshalb komme ich gleich zu meiner persönlichen Meinung:

Die Idee ist fantastisch und genauso die Umsetzung, ich stelle es mir schrecklich vor in einem Gefängnis aus Beton festgehalten zu sein und wahrscheinlich hätte meine Gedanken auch nicht viel anders ausgesehen als die von Merete. Viele schreibe in den Rezensionen sie verstehen nicht wieso sie sich nicht gleich das Leben genommen hat. Ich glaube das ist deshalb weil man nichts mehr hat wenn man da drinnen sitz, das einzige was einem bleibt ist Hoffnung und an die klammert man sich weil man sonst nichts hat woran man glauben kann. Wie gesagt, ich hätte das gleiche getan und mit dem Suizid bis zum letzten Moment gewartet.

Carl Mørck hat mich von der ersten Seite an fasziniert. Adler Olsen hat ihm definitiv einen eigenen Stempel gegeben, eine eigenen Charakter der während des Buches immer klarer wird. Er ist nicht ein Polizist wie jeder andere. Natürlich hat er auch Familienprobleme, aber er vermischt das nicht mit beruflichen und ist ein grandioser Ermittler. Zusammen mit Assad ist er jetzt zu meinen „Lieblingskommisaren“ gekommen.
Ein weiterer Pluspunkt ist das Adler Olsen die Stimmung nicht nur gedrückt hält und mich atemlos die Geschichte von der gefangenen Merete verfolgen lässt sondern das die lustigen Schlagabtäusche, Assads komische Art oder Carls Gedanken einen schmunzeln lässt.

Und ab dem Zeitpunkt, an dem man erfährt wer Merete eingesperrt hat und vor allem aus welchem Grund ist es so das sich viel verändert. Am Buch ebenso wie bei Leser.

Ich kann diesen Thriller nur wärmstens empfehlen, bin total begeistert davon und holte mir sofort die anderen Teile des unschlagbaren Sonderdezernats Q.
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am 16. Mai 2013
Carl Morck, eigenwilliger Ermittler, wird als Leiter des neugegründeten Sonderdezernats Q, weggelobt. Quartier muss er, bis sich eine bessere Lösung findet, so heißt es, im Keller beziehen, einziger Mitarbeiter, der ihm zur Seite gestellt wird, ist der Asyl-Syrer Hafez el-Assad, kein Ermittler oder Polizist eher Faktotum der als Mädchen für alles fungieren soll. Aufgabe des Dezernats Q ist es, alte ungelöste Fälle wiederaufzurollen. Morck entscheidet sich den Fall der Spitzenpolitikerin Merete Lynggard zu bearbeiten, die vor 5 Jahren von einer Fähre spurlos verschwand. Recht lustlos nimmt der frisch gebackene, kauzige Dezernatsleiter die Ermittlungen auf, beginnt dann aber im wahrsten Sinne des Wortes Blut zu lecken als er auf immer mehr Ungereimtheiten und seiner Zeit schlampig geführte Ermittlungen stößt. Unterstützt wird er dabei tatkräftig von Assad, der ungeahnte Fähigkeiten besitzt und eine gewisse Eigendynamik entwickelt. Was keiner ernsthaft für möglich hält, Merete lebt, sie wurde vor 5 Jahren entführt, wird seither in einem Verließ gehalten und mittels Überdruck gefoltert und der Tag ihres Todes liegt bereits fest. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, nur ahnt dies Morck nicht einmal.

Adler-Olson ist mit seinem Debüt Erbarmen" wirklich ein großer Krimiwurf gelungen, der zu Recht die Spitzen sämtlicher Bestsellerlisten stürmte. Durch Zeitsprünge und Handlungsbrüche wird ein enormer Spannungsbogen aufgebaut, die Protagonisten sind glaubhaft, die Story wird zudem durch zahllose, teils urkomische, teils nachdenklich machende Nebenstränge aufgelockert.
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am 20. März 2013
Dieses Buch hat mich wirklich bewegt... Die Vorstellung was der Täter mit dem Opfer getan hat ist grauenhaft und eigentlich schon wieder so krank das nur ein Psychopath und eben ein guter Thriller-Autor sich so etwas ausdenken können… Der Schreibstil ist schön flüssig und dennoch hat der Autor sich an manchen Stellen einfach zu lang aufgehalten... Aber das hat mir die Lesefreude nicht verringert... Aber worum geht es überhaupt:

Carl Monck ist ein Polizist der durch einen traumatischen Einschlag etwas eigensinnig geworden ist... Seine Kollegen finden es belastend und schwer weiter mit ihm zusammen zu arbeiten... Er weiß immer alles besser und kommandiert wo er nur kann... Eine echte Nervensäge eben, so empfinden es die anderen... Und so beschließt sein Chef Monck von seinen Kollegen abzuspalten und ihm eine eigene Aufgabe zu geben... Das Sonderdezernat Q wird gegründet... Hier kann er sich ausleben und soll alte Fälle neu bearbeiten die nicht geklärt werden konnten... Sein Gehilfe ist etwas eigensinnig aber ich fand ihn super sympathisch... Und so entschließen sich die beiden den Fall um die Politikerin Merete Lynggaard zu erkunden, die damals vor fünf Jahren von einer Fähre gefallen sein soll und dabei ertrunken ist... Und schon beginnt das Katz und Maus Spiel... Das Buch ist wirklich toll... Die Geschichte ist gut durchdacht und spannend jedoch hatte ich leider das Problem das ich bereits ab der Hälfte geahnt habe wer der Täter ist und damit auch Recht behalten habe... Das nimmt natürlich in meinen Augen etwas die Spannung aus dem Buch aber dann bleibt immerhin noch die Frage werden sie es schaffen den Täter zu erwischen... Die Personen sind gut beschrieben... Ich hatte am Anfang etwas Probleme jeden zu sortieren wo er nun genau hingehört aber das legt sich schnell um so tiefer man in die Geschichte reinfällt... Ein wirklich gelungener Thriller der Lust auf mehr macht... Aber ich denke er ist auf jeden Fall noch ausbaubar... Nun bin ich gespannt auf den zweiten Band und hoffe das dieser vielleicht noch etwas spannender ist :)
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am 22. Juli 2015
Ich habe mir das Buch auf Empfehlung gekauft, weil ich sehr gerne Thriller lese.
Es ist mein Erstes Buch von dem Schriftsteller gewesen.
Anfänglich fand ich es etwas schwierig bis alle Darsteller aufgeführt waren, doch danach hat mich das Buch total gefesselt.
Es geht um einen eigentlich ausgemusterten Polizist, die Ausmusterung erfolgt in eine neu gegründete Polizeieinheit, welche eigentlich zum scheitern verurteilt ist.
Nach anfänglichen Stolpersteinen, kommt der Polizist aber richtig in die Gänge. Das Buch ist wirklich fesselnt. Jeder der Thriller mag, kommt auf seine vollen Kosten.
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