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am 14. Februar 2010
In diesem Buch schildert der Autor die wahre Geschichte des S-Bahn Mörders Paul Ogorzow. Es ist 1940 und der zweite Weltkrieg tobt. In den Städten herrscht Verdunklungsverordnung wegen den feindlichen Bombern. Diese Situation nutzt der S-Bahn Mörder Paul Ogorzow. Nachts überfällt er Frauen in den verdunkelten Zügen, vergewaltigt diese und wirft sie während der Fahrt aus dem Zug.

Wieder mal ein sehr gutes Buch von Horst Bosetzky. Auch in diesem Buch schildert er wieder alle Einzelheiten, wieder nichts für Leser mit schwache Nerven. Außerdem schildert der Autor wie das Leben in Berlin am Anfang des zweiten Weltkriegs war.
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am 2. Juni 2011
Das Ding ist ja nun schon so alt, muss man da noch was zu schreiben ? Ist ein Klassiker des Berlin im Nazireich - Genres, wobei hier viel recherchiert, viel in den Hintergrund und in die Geschichte der Protagonisten gegangen wird, was den Thriller (ist er) auch zu einem ziemlich guten dokumentarischen Buch macht, viel mehr als Phillip Kerr (den finde ich auch klasse) oder ganz neu gerade Volker Kutscher. Der alte Herr Bosetzky hat's allen gezeigt, wie's geht, und viele machens nach, aber lest doch selbst...
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am 8. Juni 2013
...damit die Erde nicht von Menschen überquoll und unterging."

Berlin 1940: Kurz nach Beginn der britischen Bombardierungen wird eine Taktik erprobt, die dem Feind das Leben schwerer machen soll: die nächtliche Verdunkelung, die Beschränkung aller Lichtquellen auf ein absolutes Minimum.
Nicht allen ist jedoch mit dieser Maßnahme gedient, treibt doch in den Laubenkolonien und auf den S-Bahnstrecken im östlichen Teil der Stadt ein Sittlichkeitsverbrecher sein Unwesen, dem offenbar alle Umstände in die Hände spielen.

Horst Bosetzky scheint sich recht eng an die historischen Fakten zu halten. Viele hinzugedichtete Akteure spielen zwar bei der Aufklärung der Verbrechen keine unerhebliche Rolle, treten aber nie zu sehr in den Vordergrund, so dass der frei erfundene Teil der Romanhandlung nebensächlich bleibt.
Unrealistisch wirkt mal wieder, dass – wie bei so vielen anderen Romanen, deren Handlung während der Naziherrschaft spielt – nahezu alle sympathisch wirkenden Protagonisten als Regimegegner und Gutmenschen dargestellt werden.
Im Fokus stehen natürlich das Leben und die Verbrechen des S-Bahn-Mörders Paul Ogorzow. Warum ein solcher Täter über Jahre hinweg unbehelligt allein 14 Morde bzw. Mordversuche verüben konnte, was ihn dazu trieb, welche Rolle das damalige System, die fanatische Obrigkeitshörigkeit, die uneingeschränkte Macht der Männerbünde spielte, versucht Bosetzky dem Leser nahezubringen. Dies alles auf sachliche Art mit nur wenigen künstlichen Dramatisierungen, auch die lauwarme Liebesgeschichte zwischen einem Ermittlerpaar ist kaum erwähnenswert, während es trotz des in doppelter Hinsicht bedrückenden Hintergrundgeschehens an Berliner Lokalkolorit nicht mangelt und man sich gut in die Stimmungslage jener Tage hineinversetzt fühlt.
Einzig das Nachwort mit der Behauptung, Ogorzow hätte in einer anderen Zeit seine Triebe kontrollieren und ein gewöhnliches Leben führen können, hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Auch wenn die Absurdität des schließlichen Schuldspruchs gegen den Täter offensichtlich ist in einer Epoche, in der der Grundsatz, dass das stärkere Tier das schwächere erledigt, zur Staatsdoktrin geworden ist, so kann man zumindest in dieser Hinsicht eine gewisse Befriedigung an der Beseitigung des "Volksschädlings" nicht verhehlen.
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am 25. Februar 2014
Dieses Buch ist wieder einmal ein Meisterwerk von Horst Bosetzky. Super spannend geschrieben, leider, bis auf die Geschichte drumherum und ein paar erfundenen Personen, harte Realität. Paul Ogorzow hat es tatsächlich gegeben, er hat in den 40-er Jahren in Berlin als Triebtäter in der S Bahn viele Frauen vergewaltigt, gequält und ermordet. Horst Bosetzky hat wie immer super recherchiert. Ogorzow war selbst S Bahn Fahrer.
Ich kann dieses Buch jedem Horst Bosetzky Fan und Krimi Leser empfehlen, man möchte es nicht mehr weglegen.
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am 24. März 2010
Berlin waehrend der Kriegzeit.Die Luftangriffe der Allierten wachsen immer staerker und zu gleicher Zeit werden hilfloese Frauen an den Strassen Berlins angegriffen vergewaltigt und ermoerdet. Der Roman gibt ein Blick an den Leuten die gegen die Nazis gekaempft haben.Als Englaender finde ich die Geschichte ein interessantes Bild des dritten Reichs das ich frueher nie gewusst habe.
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am 5. November 2011
Der Autor hat ein Händchen für spektakuläre Mordfälle, die das voyeuristische Bedürfnis der Menschen befriedigen. So wie das Hinschauen (Gaffen) bei Unglücksfällen und die Grausamkeit von Kindermärchen scheint dieses Interesse eine kathartische Funktion für Menschen zu haben.
Die Spannung entsteht aus dem grausigen Fall an sich, doch leider sind die schriftstellerischen Fertigkeiten des Autors dem nicht ganz gewachsen. Die Personen mit Ausnahme des Mörders, in den sich der Autor fiktiv hineinversetzt, bleiben allesamt flache, wenig überzeugende eindimensionale Klischees. Dazu kommen handwerkliche Mängel: Motive für die Handlungen der Personen werden nicht erzählt, sondern erklärt. Der Autor beschreibt also in referierender Weise, was jemand warum tut. Ein guter Autor erzählt das Geschehen so, daß sich Beweggründe, Veränderungen, Zweifel usw. erschließen, nicht *erklärt* werden wie in einer Vorlesung. Das macht das Lesen ermüdend.
Das gleiche gilt für viele der am Rande eingestreuten historischen Reminiszenzen zu des Autors Lieblingsthemen (historische Berliner S-Bahnfahrpläne - kleine Geschichtswissensschnipsel usw.). Solche Dinge sind, wenn sie stilistisch gut verarbeitet werden, echte Leckerbissen für den Bildungsbürger als Leser. Hier aber sind sie dermaßen ungeschickt und vordergründig als plötzliche aber gänzlich unüberzeugende Einfälle der Protagonisten eingebaut, daß sie aufgesetzt wirken.
Hinzu kommen die zahllosen Wiederholungen von Bosetzkys Grundthese, daß alle Männer eine potentiell gewalttätige Sexualität und sadistische Phantasien haben (wobei auch die augescheinliche Faszination des Autors mit dem detailiertenDurchspielen und sprachlichen Darstellen der Massenmörder, die ihn zu diesem Thema wieder und wieder zurückkehren läßt, etwas irritiert). Immer schließt sich an diese Grundthese eine Darlegung an, daß die Nazi-Zeit demonstriere, wie in jedem Mann der gleiche Massenmörder stecke wie im S-Bahnmörder Paul Ogorzow. Das ist im Ansatz interessant (wenn auch nicht originell), aber die ständige Wiederholung läßt einen eher an eine Alt-68er Moralpredigt denken als an einen Roman.
Am störendsten scheint mir, daß der Autor zwar auf der genauen historischen Forschung hinter der fiktiven Rahmenhandlung als seiner Grundlage beharrt, aber nie deutlich macht wo das eine beginnt und das andere endet.
Insgesamt: das Buch ist spannend, weil das Sujet es ist, aber man liest es so, wie man auch einen blutigen Bildzeitungsartikel läse - ohne jeglichen Genuß am literarischen Aspekt.
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