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am 20. Juli 2006
Breslau im Jahr 1927. Kriminalrat Eberhard Mock hat es gleich mit mehreren skurrilen Morden zu tun. Zunächst findet die Polizei einen Musiker, der lebendig in eine Wand eingemauert wurde und dort erstickte. Kurz darauf wird ein in Stücke gehackter Lehrling und ein erstochener, an den Füßen aufgehängter Stadtrat entdeckt.

Mock versucht fieberhaft, eine Verbindung zu den Morden herzustellen, die es auf den ersten Blick nicht zu geben scheint. Nur die bei allen Leichen hinterlassenen Kalenderblätter lassen vermuten, dass die Morde von nur einem Täter verübt wurden.

Lange Zeit kommen die Ermittler nicht voran. Dies liegt zum einen daran, dass Kriminalrat Mock sehr viel trinkt. Zum anderen misstraut er seiner jüngeren Frau Sophie so sehr, dass er einen seiner besten Männer darauf ansetzt, sie zu beschatten.

Sophie erkennt schnell das Misstrauen ihres Mannes und verlässt ihn darauf hin. Mock möchte sich nun eigentlich am liebsten in seinem Haus einschließen und sich betrinken - stattdessen verbringt er seine Zeit aber damit, die Stadtarchive nach uralten Dokumenten zu durchsuchen, die ihn hoffentlich bald auf die Spur des "Kalenderblattmörders" bringen.

"Der Kalenderblattmörder" ist der zweite Roman von Marek Krajewski. Der tragische Held der Geschichte - Eberhard Mock - wirkt in jeder Beziehung unsympathisch und egoistisch, was für Kommissare ja nicht ungewöhnlich ist. Dennoch zieht sich der Aufbau der Geschichte wie ein Kaugummi durch das Buch, immer wieder unterbrochen von der Eifersuchtsgeschichte des Kriminalrats.

Insgesamt kein schlechtes Buch, aber auch keines, dass man unbedingt gelesen haben muss.
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