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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
83
4,6 von 5 Sternen
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am 2. März 2017
Wem die Witcher Saga gefällt, kann man auch diesen Band nur empfehlen. Ich bin durch das Spiel Witcher3 auf die Saga aufmerksam geworden und finde auch die Bücher sehr gut.
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am 20. Oktober 2016
Ich empfehle sehr diese Kurzgeschichten zu lesen bevor man mit den Romanen anfängt. Hier handelt es sich um die Zusammenstellung von Kurzgeschichten über die Vorgeschichte der Geralt Saga.
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am 23. Februar 2017
ein kleines bisschen besser als der vorgänger,die geschichten passen wundervoll zusammen, kleine überraschungen gibt es darin auch noch =) kann ich nur weiter empfehlen
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am 23. April 2017
Das spannenste Buch der Reihe. Sehr fesselnd, konnte gar nicht aufhören es zu lesen. Für Freunde der Fantasy sehr zu empfehlen!
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am 14. Januar 2011
Sapkowskis Schreibstil ist einzigartig, deshalb schwer zu beschreiben. Ich würde sagen, wie ein Mann, der mit einem Messer in der Luft herumfuchtelt, schnell, abgehackt, voller Adrenalin, jetzt und hier, in diesem Moment, jedoch ohne je den Überblick zu verlieren. Stein um Stein wirft er auf einen Haufen, der sich mehr und mehr als Zauberschloss entpuppt, denn anders als der Mann mit dem Messer trifft Sapkowski den Leser mitten ins Herz, und zwar gleich mehrmals.

Um Geralt von Riva geht es, den berühmten Hexer, der auf der Suche nach Arbeit durch die Lande zieht. Die Zeit seiner Zunft scheint vorüber, die Monster, die zu töten sein Beruf ist, verstecken sich tief in den Wäldern und die Menschen schenken dem Hexer höchstens einen abfälligen oder erstaunten Blick. Dennoch bekommt Geralt es auch in diesem Band mit einigen Unholden zu tun; ein abfallverliebter Zeugl, ein schlauer Gestaltwandler und eine bezaubernde Sirene sind nur einige davon.

Sapkowskis Welt macht nicht den Versuch, perfekt zu sein, sie ist dreckig, abweisend, flüchtig, ständig in Veränderung. Elfen, Zwerge und Halblinge werden aus ihren Siedlungen verjagt, werden mehr geduldet als akzeptiert. Größenwahnsinnige Vertreter von Kirche und Staat streben nach Reichtum und Macht und zertreten dabei Mitglieder der eigenen Rasse unter dem Absatz. Ein Menschenleben ist wenig bis nichts wert, und die verdreckten Gassen einer Stadt bei Nacht sind nicht weniger lebensgefährlich als ein monstergefüllter Wald.
Gekonnt spiegelt der Autor unsere Welt in der von ihm erdachten wider und zeigt die Ironie auf, in der wir Tag für Tag leben. Die wilden Untiere mögen zwar beinahe ausgerottet sein - in den Herzen der Menschen existieren sie jedoch weiter. Vorbehaltlose Machtgier, Falschheit, Lüge, Verrat und Mordlust haben Werwölfe und ähnliche Schrecken abgelöst und verursachen mindestens ebensogroßen Schaden an den "vernunftbegabten" Rassen.

"Das Schwert der Vorsehung" ist ein Roman, dem man mit der Beschreibung "Spannend und Actionreich" nicht schmeicheln würde. Dieses Buch ist so viel mehr; trübsinnig, hoffnungsvoll, traurig, verzweifelt, wütend, ironisch, unerhört gefühlvoll, rasend und bis zum Bersten gefüllt mit Liebe und Selbsthass. Um verwirrt und geschmacklos nicht zu vergessen. Und humorvoll. Denn Sapkowski beherrscht es meisterhaft, mit simplen Tatsachen zum Lachen zu bringen, und so gelingt es ihm wieder und wieder, die meist eher düstere Atmosphäre zu erhellen.

Fazit: Eine bodenständige Geschichte, die man eigentlich nur dann als Fantasy bezeichnen kann, wenn man die Analogien nicht erkennt. Empfehlung für all jene, die gern philosophieren, für jene, die ernsthafte Fantasy mögen, und für alle, die einfach nur gute Unterhaltung suchen.

ACHTUNG! "Das Schwert der Vorsehung" ist eine Sammlung von mehreren Geschichten, die sich erst in einem späteren Buch an eine durchgehende Storyline anschmiegen. Es ist deswegen nicht weniger lesenswert, aber im Sinne von Amazon sei hier gleich vorweg gesagt, dass Liebhaber einer durchgängigen Geschichte mit diesem Werk wenig Freude haben werden.
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am 16. Februar 2016
Die zweite Kurzgeschichtensammlung zu Gewalt von Riva.

Wer noch nichts hiervon gehört hat, holt euch erst "Der letzte Wunsch", dann dieses Buch und später die Romane. Es gibt auf dem Markt nichts besseres. Vergesst Herr der Ringe und ähnliches. Genialer Schreib- und Erzählstil.

Es geht um einen Hexer (Berufsbezeichnung, eher Schwertkämpfer als Magier), der versucht das Richtige zu tun. Doch das passt nicht in eine realistische Welt, wo man an jeder Straßenecke auf Machtgier, Egoismus, Hass, Rassismus usw. stößt.

Wem die erste gefallen hat, kann beherzt zugreifen. Es wird nur besser

Und nicht vergessen. Danach kommen noch die Romane.
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Die Jagd auf einen Drachen ist eröffnet. Normalerweise würde den Hexer Geralt dies nicht weiter stören, stehen Drachen bei ihm doch nicht auf der Liste von zu jagenden Monstern und er verspürt auch nicht den Drang sich zu bereichern. Doch als der Name einer ganz bestimmten Zauberin fällt, lässt er alles stehen und liegen, um sich der Jagdgemeinschaft des jungen König Niedamirs anzuschließen. Natürlich wird dabei einiges nicht so laufen wie geplant...

Das beschreibt gut den Inhalt der ersten Geschichte des zweiten Kurzgeschichtenbandes um den Hexer Geralt "Die Grenze des Möglichen", welche sich als temporeiche und aberwitzige Fantasygeschichte entpuppt, die es mit den Besten des Genres mit Leichtigkeit aufnehmen. Auch die restlichen Geschichten des Bandes stellen im Allgemeinen eine Steigerung dar (sieht man von der zweiten Geschichte "Ein Eissplitter" einmal ab), was durch einen ganz einfachen Trick erreicht: die meisten Geschichten drehen sich um Geralt selbst und sein Verhältnis zu seiner Umwelt, wie er sich in seiner Welt zurechtfindet und wie diese auf ihn reagiert, wie er nach dem Sinn in seinem Leben sucht und dabei zum Teil nicht bereit ist das Opfer zu bringen, was es mit sich bringt im Leben wirklich Glück zu finden. Dies verleiht ihn eine unglaubliche Tiefe und macht ihn als Figur für den Leser greifbarer und hilft auch ungemein, sich für ihn in den nicht gerade wenigen wirklich emotionalen Momenten des Buches für Geralt und alle Nebenfiguren zu erwärmen.

"Das Schwert der Vorsehung" ist im Großen und Ganzen also ganz anders aufgebaut als sein Vorgänger und genau das macht es so wunderbar zu lesen. Die Action ist zwar immer noch vorhanden, wurde aber zugunsten der spritzigen Dialogen und der tiefen Themen jeder Geschichte zurückgeschraubt, damit Letztere sich besser entfalten zu können. Und was soll man anderes sagen, außer dass die Mischung aufgeht und alle Geschichten (selbst die immer noch gute, aber trotzdem schwache "Ein Eissplitter") ein Erlebnis für sich ist und man den Kauf absolut nicht bereuen wird, wenn man mit den bereits bekannten Derbheiten Sapkowskis zurechtkommt, die ja auch einen großen Teil des Humors ausmachen (der den Rezensenten selbst nach acht Jahren immer noch zum lachen bringt)? "Das Schwert der Vorsehung" macht schlicht alles besser was "Der letzte Wunsch" schon gut gemacht und bringt eigentlich schon hier die Geschichte des Hexers zu einem Ende, mit den üblichen offenen Fragen für eine Fortsetzung, die ja in Formen der fünf Romane erschienen ist.

Trotzdem könnte man schon hier die Reise mit Geralt beenden, angesichts des wundervollen Endes, welches sich in der letzten Geschichte "Etwas mehr" abspielt. Doch am Ende sind einen die Figuren so sehr ans Herz wachsen, dass man weiterreiten wird, um sie bis ans Ende ihres Weges zu begleiten. Eines Weges der lang und steinig sein wird und bei dem es noch offen ist, ob er sich wirklich gelohnt hat. Doch bis dahin darf man sich mit dem Wissen zufrieden geben, dass die Saga des Hexers mit diesem Sammelband ihren ersten Höhepunkt erreicht hat, dem hoffentlich noch viele folgen werden.
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am 3. November 2010
Viel Löbliches wurde über den polnischen Fantasy-Autor Andrzej Sapkowski und seine Hexer-Figur Geralt von Riva geschrieben und ich muss gestehen: zu Recht. Ich bin kein wirklicher Fantasy-Fan, weil mich Geschichten um übergroße Helden ziemlich schnell nerven. Und hier erweist sich Sapkowskis Geralt als wunderbarer Charakter. Durch Tränke, Training und Zauberei verwandelte man ihn in einen sogenannten Hexer, einen mutierten Krieger, der seinen Unterhalt durch das Bekämpfen von Monstern verdient. Er ist jedem Menschen weit überlegen und wird deshalb sowohl gefürchtet wie respektiert. Ihn hingegen interessiert dies Weltliche nicht sonderlich, es ist ihm sogar unangenehm denn er fühlt sich selbst als zwischen den Welten stehend. In diesem Buch werden so auch mehrere Kurzgeschichten präsentiert, die nur lose miteinander verknüpft sind und erstaunlicherweise dennoch eine Einheit ergeben.

Sapkowskis dunkle Fantasy-Welt ist durchaus eine Allegorie auf die unsere. Sie ist voll von zwielichtigen Gestalten, Menschen die dem fremdartigen Hexer mit Ressentiments und offenem Hass begegnen. Er ist ein Außenseiter, geduldet im Kampf, verachtet im Frieden. Sie ist ebenso gefüllt mit allerlei skurrilen Fantasy-Lebewesen, die sich anders als in manch anderem Fantasy-Roman, wenig von den Menschen unterscheiden. Sie wollen einfach nur leben, nur eben etwas anders als die Menschen.

Neben seiner sauberen, manchmal etwas variantenarmen Sprache sticht der ziemlich intellektuelle Ansatz einiger Geschichten hervor. Denn Geralt ist kein tumber Held, sondern ein ziemlich schräger Typ mit zahlreichen Ecken und Kanten, der trotz seines harten Äußeren geplagt wird von Selbstzweifeln und starken Gefühlen. Sapkowski bringt uns seine Figur sehr nahe und beweist vor allem bei der Vermeidung von Storyklischees ein sehr gutes Gespür (- die Drachengeschichte, einfach wunderbar). Immer wieder überrascht er mit guten Einfällen und weiß dies vor allem in den Betrachtungen, Dialogen vor allem aber Taten seiner Charaktere zu vermitteln. Geralts trockener Humor und die "geistreichen" Einfälle des Barden/ Minnesängers/ Dichters/ Verführers Rittersporn ließen mich mehrmals laut lachen.

Selbst den "Cliffhanger" am Ende des Buches nehme ich dem Autor nicht Übel, mich hat Sapkowski verhext und verzaubert.
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am 23. März 2017
Fantasie mit Auszügen von Herr der Ringe den Brüdern Grimm und anderen Märchenschreibern.
Ist zum lesen na, ja.
Vielleicht liegt es ja an der Übersetzung.
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am 6. Dezember 2013
Das Hörbuch ist im Vergleich zum Buch sehr stark gekürzt. Es werden ganze Geschichten rausgelassen. Dadurch passt die Rahmenhandlich nicht mehr richtig voreinander. Wirklich keine gute Umsetzung.
Gelesen ist es sehr gut.
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