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am 28. Juni 2017
Der Kriminalroman von Henning Mankell über Kurt Wallander ist wie auch die anderen Teile der Wallander Reihe sensationell und fesselnd.
Ich persönlich bin ein Riesen Fan von Henning Mankell und finde diesen Roman gerade so super, weil er die weiche und psychisch belastete Seite von Wannader zeigt.

Jeder Henning Mankell Leser wird gefesselt sein und nicht mehr aufhören zu lesen.

Henning Mankell war mein erster Krimi-Autor und hat mich direkt in seinen Bann gezogen.
Ich habe nahezu all seine romane gelesen.
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am 25. Juni 2009
Die Hauptfigur, der vorzügliche Polizist Wallander, befindet sich in einer Krise, weil er bei seinem letzten Einsatz einen Mann erschossen hat. Die näheren Umstände, die ggf. den Zusammenbruch des erfahrenen bis hart gesottenen Kommissars hätten erklären können, gibt es nicht. Dafür aber die Ermordung eines Rechtsanwalts, eines persönlichen Freundes, welch ein Zufall und natürlich reißt so etwas einen Fahnder aus jeder noch so tiefen Depression und weckt erneut die Jagdinstinkte. Solchermaßen motiviert spürt der Protagonist auch schnell, wo der Hase läuft und verdächtigt zur Erhöhung der Spannung eine hochgestellte Persönlichkeit des wirtschaftlichen und politischen Lebens.
Gegen den Willen seines Vorgesetzten, dem vor der Prominenz des Verdächtigten schauert, ermittelt der Kommissar, verstärkt durch eine neue, junge, ehrgeizige, unerfahrene aber hübsche Assistentin, die ihn, den berühmten Wallander, anhimmelt, was sich der nun doch schon in die Jahre gekommene Protagonist selbstgefällig bis nachsichtig gefallen lässt. Sehr schnell erkennt Wallanders geschulte Nase, dass der ach so honorige Ehrenmann aus Schwedens High Society Dreck am Stecken hat und dies in der Form eines schwunghaft betriebenen Organhandels. Dieser originelle Straftatbestand reißt Wallander zu einem Alleingang ohne Wissen seiner Dienststelle hin, bei der er den Missetäter zwar stellt, dieser ihn aber entwaffnet und seinen Schergen zur Liquidation überlässt. Da tritt, die hübsche Assistentin auf den Plan und rettet ihren angehimmelten Kommissar vor dem sicheren Ende. Um die Handlung wenigsten ein bisschen zu verwirren, gibt es noch eine zunächst vielversprechende Spur in der Gestalt eines durch Selbstmord verblichenen Buchprüfers, von dem man Drohbriefe im Tresor des ermordeten Rechtsanwalts entdeckt (siehe oben). Die Spur läuft ins Leere und die Fahnder einigen sich darauf, dass es sich bei den Drohbriefen um einen makabren Scherz des Buchhalters gehandelt haben muss. Wen wundert es, natürlich wird der Schurke, das ist übrigens der Mann, der bisher immer lächelte, was ihm allerdings dank Wallander dann doch nachhaltig vergeht, im letzten Moment - die Fluchtmaschine ist schon fast in der Luft - gefasst und seiner gerechten Bestrafung zugeführt.
Ob der nun doch wieder so erfolgreiche Kommissar fort an wieder Polizeidienst bis zu seiner Rente schieben wird, oder ob er in seine Depression zurückkehrt, bleibt offen. In Anbetracht der hübschen Assistentin vermute ich mal Letzteres.

Die Handlung ist so das, was einem einfällt, wenn einem nichts mehr einfällt, man aber trotzdem schreibt, weil's denn aus welchen Gründen auch immer sein muss. Da ist nichts, was einem neben der flachen Handlung noch berühren könnte, keine geistreichen oder auch nur zynisch schnodderigen Dialoge, geschweige denn die Motivierung des Lesers zum "Mitfahnden" durch eigene Mutmaßungen oder Überlegungen und da ist auch keine Spannung, weil die Handlung wenig originell und allzu vorgezeichnet ist und ohne jede wie auch immer geartete überraschende Wendung auskommt.

Ich halte das Buch, "Der Mann, der lächelte" für eine lieblos zusammengebastelte Verlegenheitsarbeit. Henning Mankell hat schon Besseres vermocht.
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am 15. Januar 2001
Vorab: es handelt sich nicht um einen neuen Wallander-Krimi sondern er ist spielt zwischen der weissen Löwin & der falschen Fährte. Der Mann, der lächelt ist ein guter Roman mit einigen Highlights, erreicht aber nie die Extraklasse der 5. Frau oder des Mittsommermords. Aber wer Wallander mag, wird auch an diesem Roman seine Freude haben. Mankell gibt auch diesmal wieder tiefe Einblicke in die dunklen Abgründe von Wallanders Seele. Auch die Auseinandersetzungen mit seinem Vater zeigen, was den Wallander Fans seit dem letzten Roman gefehlt hat. Es macht einfach Spaß wieder an seinem Leben teilhaben zu können und auch die Handlung bewegt sich wieder auf einem neuen Terrain. Aber die beste Nachricht steht auf der letzten Seite. Es existieren 2 weitere Wallander Romane, die gerade übersetzt werden. Ich warte sehnsüchtig auf sie, und für alle anderen viel Spaß beim Mann, der lächelt.
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am 18. November 2016
Gute Geschichte, die auf das Thema internationaler "Organhandel'' aufmerksam macht. Jedoch empfand ich die Hörspielumsetzung unter der Regie von Simon Bertling und Christian Hagitte gewöhnungsbedürftig.
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am 29. Mai 2001
Natürlich ist es sehr ärgerlich, dass der Verlag die Wallender-Krimis in Deutschland nicht chronologisch veröffentlicht hat. Ich finde aber, dass diese Tatsache dem Vergnügen, das man beim Lesen empfindet, auch keinen Abbruch tut. "Der Mann, der lächelte" steht seinen "Vorgängern" in nichts nach. Auch wenn man das Ende des Buches erahnen kann, liegt in jedem geschriebenen Wort große Spannung. Es ist hier nicht die Frage nach dem Täter, die die Spannung ausmacht, es ist vielmehr die Frage nach den Mitteln seiner Überführung. In den Büchern Henning Mankells liegt einfach eine Faszination, eine unerklärliche Magie. Jedes Buch von Henning Mankell ist mein Lieblingsbuch, auch dieses.
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am 18. Juli 2001
Natürlich haben alle recht, die sich an der Reihenfolge der Veröffentlichungen der Bücher stören, aber dies entscheidet nicht über die Qualität des Romans. Zwar leidet das Buch unter kleinen logischen Schwächen, ist aber bis kurz vor Ende recht spannend. Dann merkt man aber doch, dass der Autor das Buch schnell fertigstellen wollte. Plötzlich geht alles Schlag auf Schlag: Die Motive werden schnell mal erklärt, der "Held" wird zum Action-Star und schon ist die Welt wieder in Ordnung, die Sonne geht auf und vollendet das Happy End. Kurzum: Für Fans ohnehin ein Muß, aber wer warten kann, sollte lieber auf die Taschenbuchausgabe warten...
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am 1. Februar 2001
Wie nahezu jeder gute Autor entwickelt sich auch Mankell im Verlauf seiner Autorentätigkeit. Seine Bücher werden unfangreicher, ohne an Dramatik oder Inhalt zu verlieren. Zunehmend gelingt es ihm einen wirklichen runden, interessanten Spannungsbogen und neben seinen Wallander-Romanen Bücher mit Tiefe und Anspruch zu schreiben und in die Seele der Menschen zu blicken. Schonungslos präsentiert er seinen "Helden" als Normalsterblichen, der aufgrund seiner Zähigkeit, Ausdauer und Tüftelei vorwärts kommt. Nun ist das vorliegende Buch aus chronologischer Sichtweise ein Roman der bereits Mitte der 90er geschrieben wurde und somit nicht der "neueste", weshalb er den hohen, verwöhnten Leseransprüchen nicht 100% nachkommt. Doch ist auch dieser Roman interessant und fesselnd. Ein typischer Mankell, dem es an nichts fehlt. Am Anfang des Romans versucht er die tiefe Depression, Trauer und Auswegslosigkeit von Wallander zu beschreiben. Dies wirkt etwas befremdlich, da es nicht der typische Mankell-Stil ist. Allerdings verfehlt er auch hier kaum seine Wirkung. Nebel und Dunkelheit sind allgegenwärtig. Zudem schreibt er in einfachen, kurzen Sätzen und wiederholt sich. Kaum ist Wallander jedoch wieder in seinem Metier und verfolgt unerschüttlich wie ein Bluthund die Fährte des Mörders, sinkt man wieder in das Geschehen ein und wird das Buch kaum weglegen. Ich kann dieses Buch nur wärmsten empfehlen!
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am 26. Juni 2007
Hier wird Kurt Wallander bereits als erfahrener Kommissar,aber ausgebrannt,desillusioniert,alkoholabhängig und als typischer Einzelgänger dargestellt.

Er spielt mit dem Gedanken,den Polizeidienst zu verlassen,als ein alter Freund ihn bittet,den mysteriösen,tötlich geendeten Autounfall seines Vaters zu untersuchen.
Vorerst ändert das nichts an seiner Entscheidung aus dem Polizeidienst auszutreten.
Doch als er am Tag seiner Kündigung auch noch vom Tod seines alten Freundes erfährt,erwacht sein kriminalistischer Spürsinn aufs Neue...

Die Story fängt wieder recht unspektakulär an,steigert sich jedoch in der Spannung und führt durch wirtschaftspolitische Intriegen und Verstrickungen.
Eine düstere Atmosphäre,sehr gut untermauert durch eine melancholische Klangkulisse und sehr gute,real wirkende Sprecher.

Wer bei Kurt Wallander reichlich Action oder überraschende Wendungen mit Knalleffekt erwartet,ist hier fehl am Platz.

Entweder man man haßt ihn oder liebt ihn,den lethargischen Antihelden Kurt Wallander.
Ständig geht es düster,melancholisch,sozialkritisch und recht beschaulich zu.Ist halt nicht jedermanns Sache.

"Der Mann,der lächelte" ist mit 2CDs,ca.107 Minuten Laufzeit,ein nettes Krimi-Hörspiel für zwischendurch,wenn man einfach mal 1 1/2Std. Kopfkino laufen lassen will.
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am 24. Februar 2003
Dieser siebte Streich ist von der ursprünglichen Reihenfolge her eigentlich der vierte, d.h. diejenigen Leser, die schon mehrere Krimis von diesem Autoren gelesen haben, machen zunächst einmal einen Schritt um ein paar Jahre zurück. Das ist vielleicht bei einigen Aspekten etwas gewöhnungsbedürftig, macht aber nicht wirklich viel aus.
Eine Beschreibung der Handlung spare ich mir an dieser Stelle, da es genügend sehr gute Zusammenfassungen gibt. Also direkt zu den Stärken und Schwächen dieses Buches.
Die Stärken sind die altbekannten, d.h. sehr glaubwürdige Charaktere (Mankell muss ein sehr gutes Einfühlungsvermögen besitzen), ein sehr schöner geradliniger Erzählstil, eine (in diesem Fall nur) gut aufgebaute Handlung (s.u.) und ein paar kleine Einblick in die schwedische Gesellschaft und deren Alltagsleben. All diese Zutaten rechtfertigen eine hohe Wertung – im Vergleich zu anderen Krimiautoren. Im Vergleich zu den anderen sechs bislang als Taschenbuch veröffentlichten Bänden würde ich diesen Band eher als einen der schwächeren einschätzen. Meine Gründe: Wie in jedem seiner Bände greift Mankell auch in diesem Band ein gesellschaftlich relevantes Thema auf, hier ist es die Profitgier und Skrupellosigkeit von Menschen, sowie auch die Angst oder Respekt von uns Normalbürgern, die scheinbar makellosen Fassaden von Mächtigen zu hinterfragen. Das Thema ist hier auch gut umgesetzt, aber für meinen Geschmack etwas zu routiniert. Anders als bei anderen seiner Romane, weiß der Leser letztendlich genau wer der Schuldige ist. Einen Einblick, wie so ein Mensch vielleicht denken könnte, erhalten wir hier nur oberflächlich. Mankell bemüht sich hier weniger als sonst, sich auch in den Täter hineinzuversetzen. Damit läuft die Handlung recht geradlinig auf den Showdown zu, die Nebenhandlungsstränge entfernen sich nie weit von der eigentlichen Haupthandlung. Damit ist das Buch in meinen Augen weniger abwechslungsreich, weniger spannend.
Entsprechend konnte ich mich hier letztendlich nicht zur Höchstwertung durchringen, obwohl ich lange geschwankt habe.
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am 13. Mai 2004
Eigentlich alles wie gehabt: ein vielversprechender Beginn, der große Erwartungen weckt, eine insgesamt starke erste Hälfte, aber gegen Ende immer flacher und enttäuschender. Da läßt die Logik nach, und auch die bond-ähnliche Verfolgungsjagd auf dem Flughafen von Sturup verfehlt ihren Zweck, die Spannung zum Schluß noch einmal hochzupeitschen. Mankell wagt sich an einen Komplex, von dem er seinen Wallander immer wieder betonen läßt, daß er davon viel zu wenig versteht (wie wahrscheinlich auch die meisten seiner Leser), nämlich Wirtschaftskriminalität. Klugerweise vertieft er dies auch nicht übermäßig, sondern verbindet mit Verbrechen, von denen er weiß, daß sie wohl jeder abscheulich finden muß: Tötung zum Zweck des Organraubs. Somit sind die Rollen "gut-böse" eindeutig verteilt, Motive für vorangegangene Morde angedeutet - das ganze also (wieder einmal) recht einfach gestrickt. Aber trotzdem: man mag Wallander einfach immer wieder, und man will, einmal mitten drin, auch wissen, wie es weitergeht. Es ist Mankells große Kunst, trotz aller Schwächen den Leser immer wieder bei der Stange zu halten. Wieder einmal ein Buch in nur einer Nacht gelesen, und allmählich lernt man, Mankell einfach als guten Unterhalter zu sehen und nach Ende der Lektüre nicht über unlogische Details nachzudenken.
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