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am 14. Juli 2003
Habe nach einem Doppelkauf das Buch dann eben einfach mal gelesen und muß sagen, daß es mir sehr gut gefallen hat. Von Vorteil war auf jeden Fall, daß der Leser schon lange vor Wallander wußte, wer der Täter ist. Daraus ergibt sich aber auch eine kleine Logiklücke gegen Ende der Geschichte, deswegen "nur" 4 Sterne. Ich denke, für Krimi-Fans auf jeden Fall ein Kauftip!
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am 9. Juli 2002
Mittsommermord war mein erster Mankell Roman. Ich könnte nicht sagen das dieses Buch langweilig war. Ich lernte einen aufgrund seiner Zuckerkrankheit ewig pissenden Kommissar Wallander kennen, der auch sonst genügend Lebensprobleme hat (aber wer hat die nicht) und seine Kollegen. Zum Teil sehr liebenswerte Personen. Darum interessierte mich auch wie die Story weiterging. Aber spannend war dieser Thriller für mich nicht, da habe ich schon sehr viel aufregendere Krimis gelesen. Auch der Schluss war sehr unbefriedigend. Auf wenigen Seiten wurde die Aufklärung des Falles zusammengefasst, viele Fragen blieben offen und der Täter blieb eher eine Randfigur. Wie gesagt gesagt nett zu lesen, aber die Bezeichnung "Thriller" verdient dieses Werk bei weitem nicht.
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am 6. Februar 2005
"Mittsommermord" war mein 1. Buch von Mankell - vielleicht ist es auch deshalb mein Favorit?
Die Story an sich ist sehr spannend, wenn auch etwas beklemmend.
Mankell ist ein Meister darin, Personen und Stimmungen lebendig zu beschreiben. Wenn er über Schonen schreibt, meint man fast, dort zu sein und den Wind riechen zu können. Auch die zwischenmenschlichen Probleme von Kommissar Wallander sind so geschildert, dass man sich in ihn hineinversetzen kann, mit ihm mitleidet oder sich auch mit ihm identifiziert.
Mittlerweile habe ich alle Wallander-Krimis gelesen und - ich bin traurig, dass es keine weiteren mehr gibt.
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am 12. Juli 2005
Ich habe nicht alle Wallander-Romane gelesen, aber dies scheint mir doch die Krönung der Reihe zu sein. Die Geschichte trägt über 600 Seiten in Handlung und Atmosphäre, es gibt so gut wie nichts zu kritisieren. Die Charakterisierungen sind insgesamt stimmig bis in die Details und Nebenhandlungen hinein. Für Wallander-Romane ungewöhnlich ist hier sogar weitgehend das Wetter gut.
Selbst die ewige Düsternis, die den ermittelnden Kommissar umweht, stört zumindest in dieser Geschichte nicht weiter. Ein Roman aus einem Guss, auch wenn die Tätercharakterisierung am Ende nicht 100prozentig überzeugen mag.
Für mich einer der überzeugendsten Kriminalromane, die ich gelesen habe, der Mankell im Olymp der Krimiautoren ausruhen lässt.
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am 29. August 2000
"Mittsommermord", das neueste Buch des schwedischen Schriftstellers Henning Mankell, ist genau wie seine vorangegangenen Wallander-Krimis eine absolut nervenaufreibende und anspruchsvolle Kriminalgeschichte, wobei das Wort "Geschichte" nicht willkürlich gewählt ist. Mankell legt auch diesesmal wieder großen Wert auf inhaltliche Exaktheit und Detailverliebtheit, er ist und bleibt nun einmal ein Erzähler, der mehr kann, als Blutbäder oder Verfolgungsjagden zu beschreiben. Und gerade das macht das Wunderbare dieses Buches aus, Mankell fesselt ohne zu schocken, er bringt uns eine wohltuende Gänsehaut, ohne dass wir es als gruselig empfinden. Wallanders aktuellster Fall konfrontiert ihn mit einem scheinbar motivlosen und absolut kaltblütigen Mörder, der es auf verkleidete, scheinbar glückliche Menschen abgesehen hat.Da er keine Spuren hinterläßt und so furchterregend organisiert ans Werk geht, tappen die Ermittlungen eine qualvoll lange Zeit im Dunklen. Als dann auch noch Wallanders Kollege Svedberg dem Wahnsinnigen zum Opfer fällt,befällt eine bleierne Ohnmacht die Truppe um Kurt Wallander, doch es bleibt ihnen keine Zeit zu trauern, denn der Wahnsinn findet schnell sein nächstes Opfer... Zu allem Unglück hat der Kommissar auch noch mit einer Diabetes-Erkrankung zu kämpfen und weiß nicht, wie er vor lauter Stress und Sorgen die in seinem Blut schwimmenden Zuckerberge, so stellt er sich seine Krankheit jedenfalls vor, wieder loswerden soll. Doch trotz aller Hindernisse und Hürden bleibt das Team am Ball und sorgt auch dieses mal wieder mit einer herrlich unspektakulären Ermittlungsarbeit, die weniger auf Gewalt als auf Spürsinn und cleverer Auffassungsgabe aufbaut, für Spannung bis zur letzten Seite und darüber hinaus...
Mein Tipp: Ein "Muss" für jeden Wallander-Fan und ein noch größeres für die, die ihn noch nicht kennen!
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am 13. August 2002
Wenn die Mittsommernacht über Schweden hereinbricht, wird gefeiert. Drei junge Menschen tun dies in einem Nationalpark. Verkleidet in Kostüme längst vergangener Zeiten zelebrieren sie ihr Picknick, das für alle drei mit einem Schuss in den Kopf endet. In Plastiksäcke verpackt finden sie ihr Grab unter dem Rasen des Nationalparks und gelten fortan als vermisst.
Noch aber weiß Henning Mankells Paradekriminalist Kurt Wallander nichts davon. Viel mehr beschäftigt ihn sein angeschlagener Gesundheitszustand. Gleichzeitig mit der Abgängigkeitsanzeige, die eine der Mütter der feiernden Jungschweden erstattet, wird Wallanders Kollege Svedberg gefunden, dem mit einer Schrotflinte das Gesicht weggepustet wurde.
Natürlich konzentriert sich der gesamte Kriminalistenstab auf die Lösung des Polizistenmordes und Wallander, der mit beginnender Diabetes und Erinnerungen an seinen verstorbenen Vater geplagt ist, muss erkennen, das er so gar nichts über seinen hingerichteten Kollegen weiß. Offensichtlich hat dieser in seinem Urlaub private Ermittlungen über die drei Verschollenen angestellt, die nach über fünfzig Tagen vom Täter wieder ans Tageslicht befördert werden. Nur kurz darauf wird beim Fotografieren eines Brautpaares der Fotograf und seine Kunden mit Kopfschüssen ins Jenseits befördert. Und auch eine Bekannte der ermordeten drei Schweden, die eigentlich bei dem Fest hätte anwesend sein sollen, fällt trotz Bewachung durch Kommissar Wallander der Kugel des Attentäters zum Opfer.
Resignation über mangelnde Fortschritte wechseln mit hoffnungsvollen Lösungsansätzen, die den gehandikapten Kommissar auf der Suche nach einer geheimnisvollen Frau und dem wahrscheinlich wahnsinnigen Killer begleiten.
Der schwedische Autor Henning Mankell, der mittlerweile in Mosambique lebt, hat in bewährter Wallandermanier den Krimi "Mittsommermord" (TB ISBN 3-423-20520-2, dtv) auf seine Stammleser und solche, die es noch werden möchten, losgelassen.
Mehr als in anderen Wallanderkrimis zweifelt der Protagonist an sich selbst und seinen gesundheitlichen Problemen, während er unter permanentem Pinkeln und Wasser trinken versucht, genau wie der Leser, den roten Faden zu finden. Obwohl der Leser in einigen Sequenzen dem Mörder bei seinem schändlichen Tun über die Schulter sehen darf, wird dieser fast bis zum Showdown nicht über die wahre Identität des Killers informiert.
Zugegeben, Mankell hat es wieder geschafft einen sprachlich subtilen Schwedenreißer zu schaffen, der konsequent Spannung aufbaut, gegen Ende hin allerdings nicht die Dichte erreicht, um den geneigten Krimifan noch zu überraschen. Abwechselnde Selbstzweifel und Permanentpinkelaction sind darüber hinaus nicht unbedingt geeignet, den Spannungsbogen auf Dauer gespannt zu halten.
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am 26. Februar 2005
Es ist etwas faul im Staate Dänemark - pardon, Schweden.
Mankell zeichnet anhand eines durchdachten Mord-Krimis eine subtile Analyse einer Gesellschaft, in der die Menschen einander zunehmend fremd sind.
Es beginnt mit einem kaltblütigen Mord an drei lebenslustigen Jugendlichen, der zunächst unentdeckt bleibt. Kurz darauf kommt ein Kriminalpolizist auf brutale Art ums Leben. Die Nachforschungen von Kommissar Kurt Wallander und seinem Team laufen zunächst ins Leere. Nebst den wachsenden Zweifeln Wallanders an den Menschen in dieser Gesellschaft wächst auch seine persönliche Einsamkeit, und die drohende persönliche Resignation wird gestärkt, als der Arzt bei ihm beginnende Diabetes diagnostiziert.
Die Hartnäckigkeit Wallanders und die Unterstützung von wenigen treuen Kolleginnen und Kollegen im Kriminalamt führen schliesslich auf die Spur des Mörders, und einige lose Enden der Geschichte verknüpfen sich schlussendlich auf eindrucksvolle Weise zu einem robusten Ganzen.
Eindrücklich, wie der Autor die Persönlichkeit der Menschen in dieser Kriminalgeschichte aufzeigt; dadurch erhält die Geschichte nebst des durchdachten Kriminalplots eine weitere, die Geschichte verstärkende und untermauernde Ebene.
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am 25. Juni 2005
Ich fand dieses Buch absolut spannend, einfach genial! Und man muss auch mal sagen, es ist nix für schwache Nerven. Ich habe dieses Buch meist in der Nacht gelesen und musste mich doch tatsächlich dabei ertappen, dass ich manchmal verstohlen zum Fenster geblickt habe oder meinte ein Geräusch gehört zu haben.
Mir gefällt die Person des Kurt Wallander ziemlich gut, da er so normal dargestellt wird. Er ist ein in die Jahre gekommener, leicht übergewichtiger, an Bluthochdruck leidender Diabetiker und kein Superpolizist. Weniger normal ist allerdings der Täter und seine grausamen Morde, der durch seine abnorme Phantasie wieder fasziniert.
Für mich der bislang beste Wallander-Roman
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am 23. August 2003
Die war nun der sechste Krimi, den ich aus der Reihe um den beliebten Kurt Wallander gelesen habe und es war auch der Beste!!! Das ganze Buch steigt schon ziemlich kurios ein: Eine Gruppe junger, verkleideter Leute wird währen der Mittsommernacht ermordet. Dies ist aber nur der Einstieg zu einer spannenden Geschichte um einen Serienmörder, dessen Motiv und Vorgehensweise bis zum Schluß nicht 100-%-ig durchschaubar ist (obwohl viele Passagen auch aus der Sicht des Mörders geschrieben sind). Henning Mankell versteht es wieder vorzüglich, seinen Leser von der ersten bis zur 600. Seite an sein Meisterwerk zu fesseln. Vor allem liebe ich die menschliche Seite an Wallander. Er ist einfach nicht der stahlharte Cop, sondern ein gefühlvoller Skandinavier, der mit seinen Alltagsproblemen zu kämpfen hat. Wer also was für Krimis übrig hat MUß dieses Buch lesen!!!! Ihr werdet es nicht mehr aus der Hand legen.
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am 18. Juni 2003
Einmal ist da das Schreibtalent von Henning Mankell. Ein "lebendiger", zutiefst menschlicher, schwacher und doch starker, nachdenklicher, teils ruppiger, teils feinfühliger Kommissar Wallander. Dann ist da noch die Umgebung des Romans: Die Menschen, die Kollegen, die man sich allesamt gut vorstellen, sie hören und erleben kann. Die Natur, die Landschaft. Der Leser erlebt (so ganz einfach zwischen den Zeilen) Farben, Bilder, Gerüche. Und die Ereignisse: Ein grausamer Mord (nicht der letzte), in allen Details geplant, durchdacht, und doch einige kleine Schwächen, die Wallander auf die Spur bringen, seinen Eifer und Ehrgeiz wecken. Wallander ist klasse! Mankell ist phantastisch. Eines seiner besten Bücher!
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