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am 17. März 2016
Vor der historischen Kulisse des Eiserner Vorhang ein lesenswertes Buch. Der Aufbau der Geschichte dauert mir persönlich zu lange ... danach schlägt die Geschichte verschiedene Haken, mal gehts in die eine, mal in die andere Richtung. Und das Ende kommt dann recht plötzlich. Der zweite Teil des Buchs ist spannend geschrieben. Die Charaktere, u.a. Fiedler, Liz, Mundt, sind für meinen Geschmack nur oberflächlich beschrieben.

Ich habe selbst die Kontrollen an der Berliner Mauer erlebt und am Checkpoint Charlie gestanden. Mit dieser Erfahrung konnte ich mich gut in das Buch und die Geschehnisse eindenken ... 3,5 Punkte!
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am 15. Juli 2010
John le Carré's Werk aus dem Jahr 1963 gehört zu den besten (wen nicht zu dem besten) Vertreter des Spionage- und Agentenromans.

Der Protagonist Alec Leamas, Agent des Secret Service und im Zuge des Kalten Krieges stationiert in Westberlin, muss hilflos miterleben, wie sein in Ostdeutschland etabliertes Netz aus Agenten wortwörtlich ausgelöscht wird
Verantwortlich dafür macht man in London Leamas' ostdeutschen Gegenspieler Mundt. Einmal noch schickt man Leamas als angeblichen Überläufer zurück in den Osten, um Mundt doch noch auszuschalten.
Erst danach darf er "aus der Kälte" zurück nach Großbritannien.
Doch dann schlägt Carré eine Volte nach den anderen...

Carré, selbst in diplomatischen Kreisen tätig gewesen, beschreibt seine Figuren und das Agentenhandwerk mit einer auch im Detail der Nüchternheit verpflichteten Weise, aus der sich für den Leser ein Gefühl der Authentizität speist.
Dabei - das ist sicherlich ein Verdienst über den Lesegenuss hinaus - beraubt Carré diese Zwischenwelt jeder falschen Romantik.

Wie ein Sachbearbeiter ohne eine Gefühlregung Aktenordner verschiebt, verschieben Agentenchefs ihre Männer und Frauen aus Fleisch und Blut auf dem Schachbrett des Kalten Krieges - und opfern sie auch, wenn es dem Vorteil dient.

Nachdem Carré den Leser jeder Verklärung über das Dasein als Spion beraubt hat, führt er einem vor Augen, dass der Westen zur Erhaltung und Rettung bestimmter Werte eben diese gewinnbringend im Klein-Klein des Kalten Krieges munter verraten hat.

Spannend, erwachsen, weise.
Und mit Richard Burton fand man für die Verfilmung von 1965 eine Idealbesetzung für Alec Leamas.
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am 4. März 2016
Folgende Erkenntnisse nach Beendigung des Buches: Echte Spione trinken nicht immer Martini, fahren nicht immer Aston Martin und bekommen auch nicht immer ein Happy End am Ende der Mission. Vielmehr quält sich der Hauptprotagonist durch seinen letzten großen Auftrag vor der Pensionierung. Wir befinden uns im Jahr 1962, zur Hochzeit des Kalten Krieges, in DER Stadt des Kalten Krieges: Berlin. Mit Finten, Drohungen und irrsinnigen taktischen Tricks versucht der britische MI6 den Geheimdienst der DDR zu infiltrieren und entscheidend zu schwächen, unser Agent immer mittendrin, teilweise selbst nichtsahnend über den weiteren Verlauf der lebensgefährlichen Mission.
Ich war beim Lesen gefesselt von der spannenden, wohl realistischen Beschreibung der Arbeit der Geheimdienste, die buchstäblich über Leichen gehen und jegliche menschliche Wärme vermeiden (müssen), um ihre Ziele zu erreichen.
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am 5. März 2017
Fast perfekt, tolle Charaktere, spannend geschrieben, gute Story, hätte länger gehen können. Nicht zuletzt um das unbefriedigende Ende zu vermeiden oder zumindest anders gestaltet zu lesen. Trotzdem holler Polikrimi.
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Alec Leamas, Agent des englischen Secret Service, wird in Berlin während des Kalten Krieges dazu angeheuert den kaltblütigen Mörder und Feind Mundt auszuschalten. Selbst als Alec Liz kennen lernt, hält ihn nichts davon ab zu trinken und zu verwahrlosen, bis er einen Geschäftsmann schlägt und hierfür ins Gefängnis kommt. Alec werden nach der Entlassung verworrene Aufgaben zugespielt, die er bewältigen muss, doch er wird gefasst, vom SSD in Ost-Berlin, geschlagen und schließlich läuft ein Verfahren gegen Mundt, in dem er als Kronzeuge auftreten muss...

John le Carré hat mit diesem Spionageroman eine typische Darstellung mit Offenlegung der geheimsten Mittel und Zwecke von Geheimdiensten geschaffen. Ziel ist immer eine Operation erfolgreich und wie geplant auszuführen und das errechnete Ziel zu erreichen, selbst wenn man hierbei über Leichen geht; Individuen zählen nicht, sie müssen, sofern sie im Wege stehen, ausgeschaltet werden. Hier wird also wieder die Frage aufgeworfen ob der Zweck die Mittel heiligt in Agenten-Affären. Da le Carré auch aus diesem Milieu, diesen Reihen, stammt, kennt er sich bestens aus und kann ohne Umschweife, Beschönigungen oder Phantastereien einen guten, realistischen Roman schaffen, den man ihm einfach abkauft. Besonders brisant ist hier das Aufgreifen und die Bearbeitung des Themas "Kalter Krieg", "Die Mauer" etc. Le Carrés Romane sind echt, still, auf den Punkt und genau darum so angsteinflößend.

~Bücher-Liebhaberin~
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John Le Carrés berühmter Spionagethriller gilt als eines der besten literarischen Zeugnisse des Kalten Krieges. Er zeigt sehr intensiv auf, wie Menschen, die zwischen die Fronten geraten, unerbittlich und brutal aufgerieben werden, wie vergangene Verdienste in dem Augenblick nichts mehr gelten, in dem eine Person unnütz geworden ist, vielleicht sogar eine Gefahr darstellt: Womöglich, weil sich ein Agent, der nur die Kälte des Spionagegeschäfts kennengelernt hat und an seinen "Erfrierungen" leidet, verliebt.
Vor rund fünfzig Jahren entstanden, präsentiert sich der Thriller nicht nur als ein beeindruckendes Zeitzeugnis - der Showdown findet an der neu errichteten Berliner Mauer statt -, sondern er besitzt auch eine fast verstörende Zeitlosigkeit, ahnt der das politische Geschehen verfolgende Bürger doch, dass Geheimdienste auch heute nicht viel anders operieren und Menschen für sie lediglich Figuren in einem Schachspiel sind. Die Lektüre lohnt sich somit allemal - und dank dem Sprecher Matthias Brandt auch die Hörbuchfassung.
Brandt, ein sehr vielseitiger Sprecher, versteht es ausgezeichnet, die düster-melancholische Stimmung zu vermitteln, die dem Roman zugrunde liegt und sich je nach Szene bisweilen geradezu greifen lässt. Auch fühlt er sich sehr gut in die unterschiedlichen Charaktere ein und verleiht ihnen Individualität. So kann er die Spannung über die sechs CDs dieser ungekürzten Fassung halten, ohne je manieriert zu wirken. Freilich, und hierfür kann der Sprecher natürlich nichts, ist der Roman recht komplex gestaltet, und manchmal wünscht sich der Hörer womöglich, wie in einer Printausgabe ein wenig zurückblättern zu können, um sich die ein oder andere für das spätere Verständnis wesentliche Szene nochmals zu vergegenwärtigen.
Geliefert werden die CDs in einer leporelloartigen Kartonhülle; die CDs sind in die einzelnen Fächer gesteckt, auf denen sich etliche Informationen unter anderem zu Autor und Sprecher finden.
Eine sehr empfehlenswerte Hörbuch-Edition des Klassikers!
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am 21. September 2013
Es ist ein altes Buch, herausgegeben zum 50. Jahrestag des Romanes, der John le Carré bekannt machen sollte.

In einem neuen Vorwort erzählt der Autor, wie er die Veröffentlichung dieses Romanes erlebte, wie die Öffentlichkeit glaubte, er schildere reale Zustände des britischen Geheimdienstes. Schließlich arbeitete er in jener Zeit beim Secret Service ...

Der Roman an sich ist eines der bekanntesten literarischen Zeugnisse aus der Zeit des kalten Krieges. Undercover wechselt der in Ostdeutschland stationierte britische Agent Alec Leamas die Seiten. Zu spät erkennt er, dass er sich in einem Netz aus Verrat und Intrigen verstrickt hat.
Unerbittlich zeigt le Carré wie brutal Menschen gegeneinander aufgehetzt werden, sind sie zwischen die Fronten geraten. Alle Verdienste der Vergangenheit sind nichtig, eine Zukunft gibt es nicht. Nur der Augenblick zählt...
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am 20. August 2013
In "Der Spion, der aus der Kälte kam" bedient sich der Autor einer stringenten und schnörkellosen Erzählweise, die den Leser zügig in die Handlung wirft. Die politischen Rahmenbedingungen und der Zustand Berlins im Jahr des Mauerbaus werden als bekannt vorausgesetzt, denn Le Carré verliert hierzu nicht viele Worte. Während im späteren Verlauf der Handlung Landschaften mit einem Hang zum Detail beschrieben werden, werden Szenen im urbanen Umfeld relativ lieblos abgehandelt.

Der Roman ist durchaus vielschichtig, wenngleich die Handlung schnell erzählt ist. Die Charaktere und deren Verwicklungen werden sehr plastisch dargestellt, doch neben dem intensiv beleuchteten Leamas verblassen die anderen Figuren ein wenig. Gerade dessen Gegenspieler hätte einen Tick mehr Aufmerksamkeit verdient, denn dessen prägende Charaktermerkmale, zum Beispiel sein Hass auf alles Jüdische, wird nur ansatzweise thematisiert. Auch Fiedler, der Nebenbuhler von Mundt, hätte mehr Raum verdient. Auf nicht einmal 300 Seiten wird das komplexe Geflecht zwischen den Personen erzählt, was sich spürbar in der Erzähltiefe bemerkbar macht.
Die Handlung schlägt einige Haken und am Ende des Romans steht ein kleiner Twist, der für viele nachfolgende Spionagethriller Vorbild gewesen sein dürfe.

Mit seinem stimmungsvollen Roman widmet sich der Autor dem Thema Spionage und Gegenspionage zur Zeit des Kalten Krieges und zeigt auf, was passiert, wenn Menschen zwischen die Fronten geraten. Carré zeigt mit seinem Erstling, wie Geheimdienste "ticken", wobei die Erzählung mitunter recht sperrig ist. Dennoch handelt es sich um einen zeitlosen Klassiker, der auch über zwanzig Jahre nach dem Ende des Kalten Krieges immer noch lesenswert ist.
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Der ehemalige Geheimagent George Smiley wird als Privatdetektiv rund um das Internat Carne engagiert, um den Mörder von Stella Rode, Abonnentin der "Christlichen Stimme" ausfindig zu machen. Stella schreibt an Miss Brimley, eine Kollegin Smileys aus Kriegszeiten, sie vermute ihr Mann wolle sie umbringen. Dieser Verdacht erhärtet sich vor allem als sie tot aufgefunden wird. Nach und nach stellt sich aber heraus, dass Stella einen durch und durch durchtriebenen, hinterhältigen Charakter hatte und ihre vorlauten Vorwürfe und gestreuten Gerüchte gegen nahezu jeden ihr letztendlich zum Verhängnis wurden und somit fast jeder ein Motiv hatte sie umzubringen...

Diesmal präsentiert uns le Carré keinen Spionage- sondern einen Kriminalroman in klassischer Whodunit-Form. Das typisch Englische sticht hier auch heraus und so wird man leicht an Romane von Agatha Christie erinnert, besonders als Smiley auf den letzten Seiten den Fall aufklärt und den tatsächlichen Mörder vorführt, was sehr stark Poirots und Miss Marples Aufklärungsweise ähnelt. Dennoch könnte man nicht sagen, dass le Carré hier Christie kopiert hätte, denn seine Figuren treten viel geheimnisumwobener und frecher auf als in Christies Romanen. Zudem gestaltet der Autor eine düstere Atmosphäre, die einen so schnell nicht mehr loslässt, zum Beispiel geheimnisvolle Schatten, die um eine Ecke verschwinden(solche o.ä. Beschreibungen findet man in nahezu jedem Carré-Roman), eine verwirrte Figur namens Janie, die den wahrhaftigen Teufel wegreiten gesehen haben will. Nebst diesem typischen Stilmittel Carrés, gibt es aber auch ironische Einwürfe, die wie eine Selbstverständlichkeit dargeboten werden und unverkennbar zu des Autors Stil zugeordnet werden können. Ich würde dieses Werk als lesbare Abwechslung betiteln, die jedoch erst richtig Spaß macht, wenn man sich für englische Krimis, Whodunit oder Carrés Werke im allgemeinen interessiert.

~Bücher-Liebhaberin~
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am 6. Januar 2012
Es war ein Versuch, auch einmal ein Buch von John le Carre auf Englisch zu lesen. Der Versuch hat gut geklappt und der Krimi lest sich nahezu problemlos auf Englisch.
Der Leser wird brutal zurückgeführt in die tiefsten Zeiten des kalten Krieges. Ich frage mich ernsthaft, ob Leser, die keinen Bezug zu dieser Zeit mehr haben, das Ganze nicht einfach als reinste, evt. Sogar als unglaubwürdige Fiktion abtun. Dabei darf man nicht vergessen, dass tatsächlich und obendrein viel spioniert wurde ' und vermutlich wird ' zwischen Ost und West. Alle möglichen Tricks wurden angewandt und auch die Agentenaustausch-Aktionen auf der Glienicker Brücke fanden wirklich statt.

Zur Story: Zug um Zug werden britische Agenten in der DDR enttarnt und liquidiert. Nun beginnt ein raffiniertes Agentenspiel um Alec Leamas, den Helden der Geschichte. Nach außen scheint es so, dass er von den Briten abgeschrieben wird, ins Abdachlosenmilieu abschmiert und vom KGB angeworben wird. Wer nun in diesem Spiel welche Rolle spielt, wer Doppelagent ist und welche 'hidden agendas' da verfolgt werden ist meisterhaft von John le Carre in Szene gesetzt und nur schwer durchschaubar. Spannung pur.

Am Ende kommt die Liebe ins Spiel und alles wird noch um einiges komplizierter. Ob`s ein Happyend gibt wird aber nicht verraten.
Fazit: Für Menschen, die mit dem Begriff 'Kalter Krieg' etwas anzufangen wissen, ein Meisterwerk und ein glasklares Muss. Für alle anderen nicht zwingend empfehlenswert.
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