20% Rabatt Hier klicken Superhero studentsignup Cloud Drive Photos Learn More Hier klicken sicherheitsbeleuchtung Hier klicken Learn More Fire Shop Kindle PrimeMusic GC HW16

Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
12
4,7 von 5 Sternen
5 Sterne
8
4 Sterne
4
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:9,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Der serbokroatische Autor Ivo Andrić (1892 bis 1975) erhielt 1961 den Literatur-Nobelpreis für die epische Kraft, mit der er Motive und Schicksale aus der Geschichte seines Landes gestaltete, vor allem in seinem legendären Roman „Die Brücke über die Drina“. Kein anderes Werk legt die Geschichte des Balkans so bloß wie dieser Jahrhundertroman, den Andrić bereits 1945 publizierte.

Die Handlung kreist um die steinerne Brücke über die Drina, jenen Fluss auf dem Balkan, der inmitten Europas Bosnien von Serbien, aber auch Okzident und Orient trennt. Andric erzählt die abwechslungsreiche Geschichte des Bauwerks vom 16. Jahrhundert bis zu ihrer Zerstörung 1914. Mehmet Pascha Sokolis, der Großwesir des Osmanischen Reiches, ließ bei der bosnischen Stadt Wischegrad die steinerne Brücke über die Drina errichten. Gleich nach Beginn des Ersten Weltkrieges sprengten österreichische Pioniere beim Rückzug vor den Serben den Mittelpfeiler in die Luft.

„Die Zeit ging über die Brücke und die Stadt hinweg, in Jahren, in Jahrzehnten“. Andric wählte die Brücke als Leitmotiv, um die Ereignisse und Episoden aus der Wischegrader Geschichte aneinander zu reihen. Aus vielen Begebenheiten und Einzelschicksalen entwirft er ein großes historisches Panorama - vom Glanz und Verfall des Osmanischen Reiches, über die österreichische Besatzung und den serbischen Freiheitsdrang bis zum Anbruch der neuen, modernen Zeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

„Die Brücke über die Drina“ ist also ein geschichtsträchtiger Roman ohne lebendige Hauptfigur und so gibt es kein durchgehendes Figurenensemble. Jede historische Episode der Chronik hat ihr eigenes Personal, gruppiert um das vereinende Motiv der Brücke. Geschildert wird die komplexe Handlung von einem anonymen Erzähler.

In den 1990er Jahren gelangte der Roman durch den Jugoslawienkonflikt zu neuer Aktualität. Nur vierzig Kilometer entfernt von Wischegrad liegt Srebrenica. Man wird den Roman kaum lesen können, ohne an die schrecklichen Ereignisse vor zwanzig Jahren zu denken.
0Kommentar| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Oktober 2013
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es erzählt die Geschichte der Visegrader Brücke von ihrem Bau im 16. Jahrhundert bis zum Vorabend des ersten Weltkriegs. Es zeichnet auf der einen Seite den historischen Übergang der Region vom türkischen Reich in die österreichische Einflusssphäre und gleichzeitig den gesellschaftlichen Aufbruch in die Moderne nach. Dabei werden im Laufe der Geschichte auch die kulturellen Unterschiede und Reibungen zwischen den "Türken" (bosnischen Muslimen) und Serben immer deutlicher, die von der Gründung des serbischen Königreichs und dem allgemeinen nationalistischen Streben im 19. Jahrhundert maßgeblich befördert werden.

Auch wenn im Laufe der Geschichte viele Protagonisten vorgestellt werden und wieder verschwinden, fällt es nicht schwer, den Überblick zu behalten; ein sehr gut zu lesendes und empfehlenswertes Buch. Umso mehr, wenn man den Ort des Geschehens gesehen hat, immerhin Weltkulturerbe.
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. August 2015
Von mir eine klare Empfehlung! Für mich als genauer Kenner der bosnischen Geschichte, war es trotzdem wie ein Eintauchen in eine fremde Welt. Die Idee nicht Personen sondern eine Brücke in den Mittelpunkt zu stellen, ist hervorragend, da eben ein sehr langer Zeitraum abgedeckt werden kann. Meine Befürchtung, dass eine gewisse Langeweile aufgrund der fehlenden Identifikation des Lesers mit den handelnden Personen aufkommen könnte, hat sich zum Glück nicht erfüllt. Ich würde das Buch als Mischung zwischen Roman und Erzählungen am immer selben Standort bezeichnen, wobei die einzelnen Erzählungen teils eng miteinander verzahnt sind (aufgrund der teils in der selben oder nächstfolgenden Generation spielenden Handlung).
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Juli 2014
Dieses Buch liest sich, wie auch Andric's "Fräulein" sehr gut und flüssig. Mir sind Andric's Romane deutlich lieber als so manche grosse russische Klassiker. Man kann sich förmlich diese kleine Welt im Osten Bosniens vorstellen und alle seine Bewohner und Besatzer. Ich kann es nur empfehlen.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. März 2014
Besonders gefaellt mir die Beschreibung der unerschiedlichen Mentalitaeten.auf dem Balkan, und das ganz ohne Wertung. Das nenne ich ein wertvolles Geschichtsbuch.
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. April 2015
Ein interessantes Buch mit hervorragenden Beschreibungen, so dass ich Lust hätte, selbst einmal dorthin zu fahren. Geschichtlich eine ganz neue Perspektive für mich als bisher darüber wenig Informierte.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Februar 2015
Der erste Band von Andric' Bosnientrilogie ist zugleich das berühmteste Werk des jugoslawischen Literaturnobelpreisträgers. Der Autor legt eine Chronik der Mehmed-Pascha-Sokolovic-Brücke vor, welche in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhundert von den Osmanen im damals türkischen Visegrad erbaut worden ist. In zahlreichen Episoden erzählt er die wechselvolle Geschichte der Brücke, der Stadt Visegrad und ihrer Bewohner. Der Erzählreigen umfasst dreieinhalb Jahrhunderte und endet erst im ersten Weltkrieg.

Im Mittelpunkt steht dabei das Mit- und Gegeneinander der Kulturen im Schmelztiegel Visegrad, gelegen am Schnittpunkt zwischen Orient und Okzident. Andric gelingt dies erfreulicherweise auf eine packende Art, ohne Pathos und Schönfärberei aber mit viel Liebe zum Detail. Er erweckt muslimische Gelehrte, orthodoxe Priester, serbische Bauern, osmanische Adelige, österreichische Besatzer, jüdische Händler, Revolutionäre und Immigranten zum Leben und schafft so ein buntes Kaleidoskop des bosnischen Lebens im Laufe der Jahrhunderte.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Dezember 2013
Sollten doch nach Möglichkeit viele Leute lesen, so kann man die Ereignisse besser verstehen und nachvollziehen. Ich selbst bin dort erst kürzlich gewesen, und wandelte auf den Spuren der Vergangheit und hoffte zugleich, dass sich alles nur zum Besten wenden möge.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. September 2013
Die Geschichte rund um das Leben einer Brücke.
Sowohl Politische als auch menschlich Gesselschaftliche Kurzgeschichten. Einzigster Handlungsstrang ist die Brücke Personen wechseln naturgemäß in den Jahrhunderten,
Gutes Buch
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Januar 2016
Gutes Buch bei mein Freund empfohlen.
Sehr gute Übersetzung und mit fantastische Beschreibungen. Sehr gut als klein und einfaches Geschenk
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

9,95 €
8,99 €

Benötigen sie kundenservice? Hier klicken