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Der im Jahre 1989 gefeierte Debütroman, der großartigen deutsch-amerikanischen Schriftstellerin Irene Dische, hieß "Fromme Lügen". Den größten Erfolg erzielte sie im Jahr 2005 mit dem autobiografischen Roman "Großmama packt aus". "Veränderungen über einen Deutschen" ist der überarbeitete Roman, der vor 15 Jahren unter dem Titel "Ein fremdes Gefühl" erschienen ist. Eine große Rolle, so zu sagen der dramaturgische Bogen dieses Buches, spielt der plumpe Walzer von Diabelli, den man den "Deutschen" nennt und über den Beethoven 33 Variationen komponiert hat.

Eigentlich ist es die Liebesgeschichte eines Mannes, der noch nie richtig geliebt hat, obwohl er schon in die Jahre gekommen ist. Seine mathematische Begabung brachte ihn dazu, sich als ausgesprochen begabter Physiker ganz und gar den Geisteswissenschaften zu verschreiben. Dieser sehr ungewöhnliche, mit einer wahnsinnigen Gefühlsarmut ausgestattete Mann verliebt sich nun zum ersten Mal in seinem Leben, bekommt es anfangs gar nicht mit, doch dann bewirken 33 Veränderungen, dass sich seine menschlichen Empfindungen wandeln, sich zunehmends normalisieren und er schließlich die harmonische Bilderbuchliebe findet. Die Geschichte spielt sich vor dem Hintergrund der Wiedervereinigung ab, in einer Zeit, wo auch die Liebe zum Vaterland eine große Rolle spielte.

Es ist im Grunde genommen eine durchgehende Geschichte, die in Episoden erzählt wird, die sich durch ihre präzise geschilderten Beobachtungen, ihre immer wiederkehrende charmante Schelmenhaftigkeit, ihre durchgängige gedämpfte feierliche Ergriffenheit und viel einfließende Lebenserfahrung auszeichnen. Die Sprache der Wirklichkeit nicht gerecht werden kann, aber die Fiktion kann es und die Fiktion speist sich aus der Erfahrung der Autorin.

Es ist ein ungewöhnliches Buch, weil es experimentell erzählt ist und weil die Autorin es großartig versteht einen Menschen so gefühlsarm darzustellen und dazu einen bestechenden und beängstigen Typen kreiert dessen Attribut seine intellektuelle Schärfe ist. Ich empfehle dieses Buch, reich, gelehrt, lebendig geschrieben.
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am 22. Februar 2011
Kein leichtes Buch! Aufmerksamkeit dauernd gefordert! Aber ein sehr interessantes Werk, das man unbedingt lesen sol! Fordert den Leser intellektuell!
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