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HALL OF FAMEam 30. März 2006
Graham Greenes "Der menschliche Faktor" wird vielleicht so manchen Spionagethriller-Fan enttäuschen: Es gibt hier weder furchtlose Agenten à la James Bond noch als Kugelschreiber getarnte Schusswaffen oder langbeinige Verführerinnen. Im Gegenteil: Der Geheimagent Maurice Castle hat einen ziemlich langweiligen Bürojob. Er ist 62 Jahre alt, ein heimlicher Trinker und wünscht sich nichts sehnlicher als die Pensionierung. Doch Castle ist auch wieder nicht so gewöhnlich, wie es zu Beginn den Anschein hat ... Wie mit einem Seziermesser dringt der Autor Schicht für Schicht in die Psyche seiner Figuren ein und gibt Einblick in ihre verwüsteten Seelen. Sie leiden an dem strikten Schweigegebot in "der Firma", an der rücksichtslosen Politik während des Kalten Krieges und an einem Mangel an zwischenmenschlicher Wärme. Greene wollte den Geheimdienst nach eigener Aussage so unromantisch darstellen, wie er ihn selbst als Agent während des Zweiten Weltkriegs erlebt hatte. Der graue Dienstalltag und die menschlichen Schwächen seiner Protagonisten erzeugen eine ganz eigene Atmosphäre. Sie führen dem Leser brutal vor Augen, was so manche Geheimdienst-Opfer schmerzhaft erfahren mussten: Der beste Spion ist meist der unscheinbare Typ von nebenan.
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am 30. Dezember 2016
Ich hatte mal wieder Lust ein Buch von Graham Greene zu lesen und entschied mich fuer "Der menschliche Faktor". Ich hatte es vor langer Zeit mal gelesen, konnte mich aber nur Dunkel an die Handlung erinnern.
Also habe ich es vor ein paar Tagen nochmal gelesen. Einfach umwerfend. Es ist eines dieser Buecher, die ich regelrecht verschlinge aber dabei gleichzeitig mir mit jedem gelesenen Kapitel zunehmend Sorgen mache, es koennte bald zum Ende kommen. Und was dann?
Ich habe fast alle Buecher von Graham Greene gelesen und kann ihn nur von ganzem Herzen empfehlen. Meiner Meinung einer der ganz grossen Schriftsteller. Leider zu Unrecht etwas in Vergessenheit geraten.
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am 10. April 2003
Für den oberflächlichen Betrachter mag dies vielleicht nicht zutreffen, doch wenn man auch zwischen den Zeilen liest merkt man es sehr schnell. Jemand der keine Spionageromane mag, sollte das Buch von Graham Green nicht unbedingt lesen. Es ist zwar nicht so spannend wie einige Thriller aus der heutigen Zeit, aber dafür finde ich es wesentlich realistischer. Man erfährt einiges über die Struktur des britischen Geheimdienstes, und man sieht endlich mal, dass nicht alle Angestellten solcher Institutionen eine Lizenz zum Töten haben. Vielmehr merkt man sehr schnell, dass der Beruf des Agenten auch ein normaler Bürojob sein kann, ein Job, über den man mit niemanden reden darf, was sehr belastend sein kann. Dies kommt nicht nur in der Hauptfigur des Maurice Castle zum Ausdruck.
Außerdem ist dies kein Buch was man so schnell vor sich hin liest, wie z.B einen Fantasy-Roman. Man muss seine kleinen grauen Zellen schon ein bisschen anstrengen und sich auch ein wenig in die Personen hineinversetzen um mitzubekommen, warum die Figuren dieses oder jenes tun, denn detailierte Beschreibungen und Angaben von Gründen sind in diesem Buch rar. Selbst das Ende bleibt offen, was sehr gut zum Inhalt (Thema) des Buches passt.
Graham Green hat hier ein gutes Stück der Weltliteratur geschrieben, anspruchsvoll, nicht unbedingt ein Buch für Teenager.
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Der kalte Krieg ist nun schon eine ganze Weile vorbei - Gott sein Dank! Ebenso wie das Apartheidsregime in Südafrika. Aber genau um diese Themen dreht sich dieser gemächliche Spionageroman von Graham Greene.

Hauptperson ist Maurice Castle, der kurz vor der Pensionierung steht, einen recht ruhigen Job beim MI5 hat und mit einer dunkelhäutigen Südafrikanerin verheiratet ist. Sarah ist einst selbst als Agentin tätig gewesen und wurde mitsamt ihres Sohnes aus Südafrika geschleust.

Sie weiß jedoch nicht, daß ihr Mann deshalb als Doppelagent arbeitet: für den englischen Geheimdienst ebenso wie für den sowjetischen.

Lange Zeit bleibt sein Tun auch dem Leser verschlossen. Nur laut Klappentext kann man erahnen, dass Maurice ein Doppelagent ist. Sein Kollege wird verdächtigt, als eine undichte Stelle in der Abteilung entdeckt wird. Dieser wird sogar mundtot gemacht und es ereilt ihn eine "Leberzirrhose".

Ich brauchte wirklich eine ganze Weile, bis ich verstand, wie die Kontaktaufnahme und die Codierung der Informationen ablief - zu entfernt war die damalige Technik von der heutigen. Es mutet im wahrsten Sinne des Wortes schon sehr antiquarisch an, die Chiffrierung mittels Büchern in den 70er Jahren, in denen das Buch entstand.

So richtig wollte der Funke beim Lesen nicht überspringen. Ich empfand die Geschichte nicht als spannend, erst am Ende nahm sie etwas Fahrt auf. Vielmehr würde ich die Erzählweise als behäbig bezeichnen.

Am Ende war die Lektüre für mich ein kleiner historischer Ausflug in die Zeiten von schwarz und weiß.
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am 21. Januar 2013
In gewohnt flüssiger Art wird diese Geschichte erzählt. Da möchte man das Buch nicht gleich aus der Hand nehmen.
Sehr empfehlenswert.
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