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Kundenrezensionen

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am 18. Juli 2010
Wilbur hat keinen einfachen Start ins Leben. "Als er geboren wurde, starb seine Mutter. Es hatte sie ihre ganze Kraft gekostet, ihn sieben Monate und elf Tage in ihrem Bauch zu tragen. Ihn aus sich herauszupressen brachte sie um." Sein Vater ist darüber vor Gram und Unsicherheit gleich ganz aus dem Krankenhaus und aus Wilburs Leben verschwunden. Der Säugling kommt in einen Brutkasten - sein Leben hängt am seidenen Faden.

Schon auf den ersten Buchseiten wird man als Leser reingesogen in eine Lebensgeschichte, bei der man ständig wissen will, wie es mit Wilbur weitergeht, ob als Säugling, als Junge, als Heranwachsender und schließlich als Mann. Wie richtet er sich in der Welt ein, wie findet er ein Zuhause? Man begleitet ihn wie er durchs Leben geht, stolpert, fällt, wieder aufsteht, lacht, weint, liebt... und schwimmt.

Bücher über Jungs, die sich zu Männern entwickeln, gibt es viele. Und es gibt auch viele, die vor irisch-amerikanischem Hintergrund geschrieben sind. Das Interessante an dem Buch hier ist, dass es präzise und packend in einem geschrieben ist. Schwierige Lebenssituationen werden heiter, leicht, bis hin zu ironisch und trotzdem in ihrem ganzen Ernst darstellt. Das ist eine hohe Kunst, am ehesten vielleicht mit Irving-Büchern vergleichbar, wobei "Nach Hause schwimmen" nochmal anders ist: 'hintergründiger' vielleicht? Anderer Sprachwitz vielleicht? Ich weiß es nicht. Muss man auch gar nicht entscheiden. Beide Autoren sind klasse.

Die Geschichte von Wilbur lässt sich jedenfalls wunderbar in einem Fluss lesen. Ich habe das Buch während des Urlaubs in drei Tagen verschlungen und war traurig, dass es nicht noch weitere 600 Seiten gab.
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am 15. März 2008
Die Geschichte des kleinwüchsigen, etwas schrägen, aber liebenswürdigen Wilbur kann ich nur jedem empfehlen, der ein Freund ist der verrückten Charaktere in den Büchern von John Irving. Die Lektüre ist ein echter Genuss und meiner Meinung nach ein Muss für alle Fans von Owen Meany, Garp und Homer aus "Gottes Werk und Teufels Beitrag" von John Irving. Wie auch sein großes amerikanisches Vorbild, handelt dieser Roman von einem Außenseiter mit einer schwierigen Kindheit, in der er nach dem Tod seiner Mutter (bei seiner Geburt) von Pflegefamilie zu Pflegefamilie gereicht wurde. Nur bei seiner Großmutter Orla in Irland ist er wirklich glücklich, doch stirbt diese allzu früh und Wilbur ist wieder allein. Schließlich kommt er an den Punkt, seinem Leben ein Ende zu setzen. Doch auch das will ihm nicht so recht gelingen. Und damit beginnt der Roman: "Ich wollte nicht sterben, ich wollte nur nicht schwimmen." Wo findet man noch solche Sätze? Derart witzig, nachdenklich und unterhaltsam schreiben sonst nur die ganz großen amerikanischen Autoren!
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am 6. Mai 2008
Mit "Nach Hause schwimmen" meldet sich der Autor Rolf Lappert nach längerer Abwesenheit wieder auf dem Buchmarkt zurück und sein Comeback hätte nicht besser sein können, denn es ist lange her, daß mich ein Roman wirklich so gefangen genommen hat wie dieser hier.

Der Held in Rolf Lapperts Roman ist der körperlich zu kurz geratene und vom Schicksal arg gebeutelte Wilbur. Wilbur scheint das Pech gepachtet zu haben und in den erst 20 Jahren seinen Lebens hat er schon so viele Schicksalsschläge einstecken müssen wie anderen in ihrem ganzen Leben nicht. Als schwaches 7-Monats-Kind kommt er in Amerika zur Welt, seine irische Mutter stirbt jedoch bei der Geburt und sein schwedischer Vater läßt ihn im Stich und verschwindet spurlos. Wilburs erstes Zuhause ist der Brutkasten, seine ersten Bezugspersonen sind liebevolle, aber ständig wechselnde Krankenschwestern, an die der Winzling sein Herz hängt. Die erste Zeit verbringt er in einem Kinderheim, bis ihn seine Großmutter Orla nach Irland holt. Bei Orla verlebt Wilbur glückliche Kinderjahre. Er ist ein introvertiertes aber hochbegabtes Kind, was ihn schnell zum Außenseiter werden läßt. Als seine Großmutter bei einem Unfall ums Leben kommt, der indirekt leider von Wilburs bestem Freund Conor verursacht wird, verliert Wilbur mit einem Schlag seine wichtigsten Bezugspersonen. Für ihn beginnt eine Odyssee durch Pflegefamilien und Jugendbesserungsanstalten. Die Suche nach seinem Vater endet in einem Fiasko, Wilbur entwickelt sich immer mehr zu einem Neurotiker und unternimmt schlußendlich einen Suizidversuch.

Mit diesem Suizidversuch beginnt das Buch, denn Wilburs Geschichte wird in zwei Erzählsträngen erzählt. Im ersten Erzählstrang berichtet ein distanzierter Erzähler über Wilburs Leben vor dem Suizidversuch, seine Kindheit in Kinderheimen, Pflegefamilien und Jugendbesserungsanstalten sowie über die erfolglose Suche nach seinem Vater.

Im zweiten Erzählstrang schildert Wilbur als Ich-Erzähler selbst die Zeit nach seinem Suizidversuch, seinen Weg zurück ins Leben, seinen Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik und sein Leben in einem Hotel für Männer, in das er sich verkriecht. In der Psychiatrie für Selbstmörder lernt Wilbur die junge und charmante Aimee kennen und verliebt sich in sie. Aimee ist es letztendlich auch, die Wilbur dazu bringt, seine bisherige Lebensweise in Frage zu stellen. Wilbur durchwandert einen Lernprozeß und durch die Ich-Erzählung nimmt man als Leser unmittelbar an der Gedanken- und Gefühlswelt des Protagonisten teil. Beide Erzählstränge sind so gekonnt miteinander verwoben, daß sie eine regelrechte Sogkraft entwickeln.

Auch wenn es im ersten Moment den Eindruck erweckt - Rolf Lappert hat alles andere als einen bedrückenden und auf die Tränendrüse drückenden Roman geschrieben. Wilbur ist ein auf charmante Art skurriler und unglaublich liebenswürdiger Neurotiker. Seine Geschichte ist eine gelungene Mischung aus Ernsthaftigkeit und Tragikomik, ohne hierbei ins Lächerliche abzurutschen. Die Geschichte ist komplex, aber nicht überfrachtet, flüssig und flott erzählt. Die Charaktere bis hin zu den Nebencharakteren sind ausgefeilt und vielschichtig und alles andere als stereotyp oder klischeehaft. Rolf Lappert erzählt in einer schönen, klaren und schnörkellosen Sprache und ohne irgendwelche intellektuellen Verrenkungen. Er wertet nicht, sondern überläßt das dem Leser.

Ein wirklich lesenswertes Buch!
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am 8. Januar 2009
Der Autor Rolf Lappert hat mit diesem Buch den Schweizer Buchpreis 2008 gewonnen. Das war der Anlass zum Kauf sowie eine bevorstehende, längere Zugsfahrt. Das gebe ich gerne zu.

Das Buch hat mich von Beginn weg fasziniert. Die Geschichte von Wilbur wird in zwei Erzählsträngen beschrieben. Angelpunkt zu Beginn ist der Selbstmordversuch des 20jährigen Protagonisten, titelgemäss im Wasser vollbracht.
Was dann folgt ist kapitelweise einerseits die Beschreibung von Wilburs Schicksal von der Fremdtherapierung über die Selbsterfahrung und versöhnlichen Abrechnung mit seiner Vergangenheit zur Entwicklung Lebenswillen innert weniger Monate und Jahre. Und anderseits wird die Verkettung von teilweise grotesken Einzelereignissen zwei Generationen hinweg aufgezeigt. Die Geburt von Wilbur bildet den Startpunkt zum zweiten Erzählstrang, der mit dem gleichzeitigen tödlichen Verlust und dem Wegrennen des Vaters eine unwirtliche Situation für das Kleinkind schafft.

Schön finde ich die Einführung und Beschreibung von neuen Personen, die Aufarbeitung des Hintergrunds, vor dem die Handlungen und Denkweisen der Personen Sinn machen. Wilbur spürt diesen Hintergrund ebenso. Er ist nie wirklich im Konflikt mit den Personen, nur mit dem eigenen Schicksal, das ihn als manchmal trübsalblasenden selten auch glückseligen Jungen mit vielen Talenten und dem autistischen Hang zur Verinnerlichung aller Ereignisse durch die Episoden seines Lebens treiben lässt. Der definitive Wunsch zur Aufgabe des Lebens bildet den Start zur Neugeburt.

Die Sprache ist auf wunderbare Weise bildhaft. Man geniesst und liest manche der eingebungsvollen Sätze und Paragraphen mehrfach. So wie wenn man bei der Bilderausstellung am Schluss nochmals seine Favoriten besucht, bevor man zu Kaffee und Kuchen schreitet.

Ich wurde gefragt, wem dieses Buch gut tut: Lebensbejahenden Menschen, die dem Schicksal nicht ausweichen wollen und somit auch die Komik von Lapperts Schilderungen geniessen können.
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am 7. November 2010
Dieses Buch hat mich sehr berührt. Das dramatisches Leben eines Kindes, das nur hinnehmen und einstecken kann. Gescheiterte Gesellschaft, die nicht in der Lage ist genauer hinzusehen. Man wird nicht müde, diesem armen Kind immer wieder hoffend nachzulesen. Alles geht schief. Nichts ist selbstverständlich. Um so erstaunlicher, dass dieses Kind,dieser junge Mann immer noch am Leben hängt. Verluste die sich durch sein Leben ziehen und Mißverständnisse lassen ihn verzweifeln, aber stärken ihn dann immer wieder. Ein packendes Stück Geschichte, dass einen nicht mehr los läßt. Der Leser wird nach allen Widrigkeiten dann doch durch ein wohlwollendes Ende belohnt. Gott sei Dank!
Dieses Buch ist nichts für Leser die leicht unterhalten werden wollen. Wer die Menschen in all ihren Fazetten mag und kennenlernen will, der sich interessiert auch für die Schwere des Lebens, der wird dieses Buch zu schätzen wissen.
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am 27. Februar 2008
"Nach Hause schwimmen" des Schweizer Drehbuchautors und Erzählers Rolf Lappert ist ein sehr schönes Buch, man muss es so sagen. Der Roman handelt von Wilbur, einem kleinwüchsigen, mehr oder weniger lebensunfähigen Mann, der das Glück nicht gerade gepachtet und eine panische Angst vor Wasser hat. Lappert erzählt leicht und humorvoll aus dem Leben von Wilbur, begleitet ihn auf seinem Weg von der Wiege bis zum (guten) Ende und schafft es - zumindest empfinde ich so -, den Leser auf Mitleid für Wilbur und sein durch widrige Umstände verkorkstes Dasein empfinden zu lassen, ohne dabei anbiedernd, kitschig oder plakativ um dieses Mitleid zu werben. "Nach Hause schwimmen" ist, auch wenn der Preis relativ hoch ist, ein Buch, das es sich zu lesen lohnt. Für mich eines der Highlights dieses noch jungen Buch-Jahres 2008.
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am 24. Juni 2012
auch wenn man nicht mehr weiß, für wen oder was. Darum geht es in diesem Roman.

Schlechte Startbedingungen für Wilbur: Als er als Frühchen in Amerika geboren wird, stirbt die irische Mutter und der schwedische Vater verschwindet. Wilburs erstes zuhause, dem noch viele weitere folgen werden, ist der Brutkasten.

Wilbur ist anders als andere: er ist hochintelligent, er ist klein und schmächtig, er hat Angst vor Wasser, das geht so weit, dass er seinen Kaffee nicht trinkt, sondern löffelt. Er ist der geborene Außenseiter.

Die Erzählung verläuft in zwei Strängen, einmal in der Vergangenheit in der dritten Person erzählt und einmal in der Gegenwart, in der Ich-Form erzählt, wobei beide Stränge sich annähern.

Rolf Lappert nimmt den Leser in eine Erzählung voller Irrungen und verrückter Schicksalsschläge, die sich auf mehrere Generationen auswirken, mit.

In einem unaufgeregtem Schreibstil wird die Geschichte von Wilbur durch den Autor mit Leben gefüllt. Die Protagonisten und Szenen sind einfühlsam und ausführlich gezeichnet. Die Charaktere werden durch verschiedene Eigenarten sehr lebendig. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen. Manchmal wurde es mir etwas zu unübersichtlich wegen der schwer überschaubaren Zahl von Personen.

Etwas weniger Schicksalswindungen hätten auch gereicht, um die unschuldige Lebensmelancholie zu vermitteln. Aber da der Autor den Weg so üppig bebildert beschreibt, konnte ich mich trotzdem ganz gut damit arrangieren.

Ein tragikomischer Roman, der den Leser abwechselnd zum Weinen und zum Lachen bringt.
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TOP 500 REZENSENTam 12. Mai 2009
Wenn ich an die Lesung des Autors im April '08 zurückschaue in der schweizer Buchhandlung Thalia in Basel, so erinnere ich mich so an die gegen 9 Teilnehmer, obwohl in den Medien angekündigt, waren wir Interessierte gerademal soviel. Und wer hätte gedacht, dass dieses Buch zu einem späteren Zeitpunkt den Schweizer Buchpreis erhalten und die Bestseller-Listen stürmen sollte...und das von einem Autor, den ich bis anhin noch gar nicht kannte und mir unbekannt war.

Dieser Roman hat mich den letzten Frühling, bei Ausfahrten an den Bieler See begleitet. Warum ich dieses Buch so liebe? Die Mischung aus leichter Schwermut, die noch zu ertragen ist,eine kleine Prise Humor...angereichert mit einem anständigen Mass an Nachdenklichkeit, ging mir das Buch tiefer, als ich dachte. Man lebt in diesem Buch, man fühlt sich als Teil der Handlung, als ein Mit-Zeuge und darf unglaublich nah dabei sein und mitbeobachten, mitfühlen, mitdenken, mit.......

Ein Entwicklungsroman eines jungen Menschen, von der Geburt beginned bis zu seinem 20.Lebensjahr, zwischen Irland und Amerika, den wir bis zum jungen Erwachsenendasein miterleben dürfen, "herumgeschoben" von Grosseltern, Pflegeeltern, Heimen,Besserungsanstalten.. ein grosser Roman über einen Jugendlichen, der erwachsen wird und sich zumindest teilweise selbst wieder findet. Der von Bruce Willis träumt und sich das Leben nehmen will. Er wächst ohne Vater auf und beginnt gegen Ende ihn zu suchen.

Obwohl ein eigenartiger Verlierertyp, beginnt man für Wilbur Sandberg Sympathie zu entwickeln, man beginnt förmlich ihn zu mögen.

Das Besondere ist sicherlich dass das Buch aus 2 verschiedenen Perspektiven erzählt wird, die Perspektive des distanzierten Erzählers und die Perspektive von Wilbur selbst, der Leser wechselt sozusagen regelmässig die Perspektive was mich nicht weiter gestört hat , aber doch eine gewisse Flexibilität verlangt vom Leser. Der Autor geht sehr behutsam mit seinen Figuren um, überlässt dem Leser selbst deren Einschätzung ohne dem Lesenden etwas vorwegzunehmen.

Ich empfehle diesen Roman, an Menschen, die die Entwicklung eines jungen Aussenseiters interessiert, mit all seinen Schwierigkeiten, Hürden und Schicksalwendungen und darin,trotz aller Tragigkomik, trotzdem etwas Positives (vielleicht eine Art kleines Glück) abgewinnen können.
(An dieser Stelle sei an das Buch von Sadie Jones mit dem Titel "Der Außenseiter" verwiesen.)

Ach bevor ich vergesse...die Szene mit dem Matrosen, der von einem Boot angeschwemmt wird..beginnend auf Seite 35, der von seinem Grossvater entdeckt wird, ist für eine unglaubliche Szene und ein kleiner Höhepunkt in diesem grossen Roman, (und ich vermute auch von einem grossen Autor) für alle die mal einen Eindruck bekommen wollen und sich das Buch ansehen wollen..

Gegen Ende des Buches war ich so mit dem Protagonisten "Wilbur" vertraut und bekannt, wie mit einem treuen und äusserst liebenswerten Begleiter, man könnte fast sagen eine Art Freund geworden ist, der stets bei einem an der Seite war...und nun plötzlich nicht mehr da ist...dass ich ihn tatsächlich vermisste...zum Glück kann man ja mit diesem Buch jederzeit wieder beginnen..;-) und ich persönlich freue mich auf die nächste Neuerscheinung dieses Autors, wie ich meine, wir uns noch über Grosses freuen dürfen, zumindest empfinde ich das über diesen Roman und wünsche ihm möglichst viele Leser und hoffentlich nicht nur aus der Schweiz.

Für mich ein sehr kostbares, nachdenkliches und überaus lesenwertes Buch, übrigens auch ohne Preisauszeichnung.

(19.5.2008)
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am 14. Dezember 2014
Spät entdeckt u. doch einer der besten Romane die ich in diesem Jahr gelesen habe und von der ersten Minute an gefesselt hat.
Ein einfühlsamer Entwicklungsroman eines jungen Außenseiters, mit subtilen Humor, aufwühlend und wunderbar zugleich.
Lapperts Sprache ist leicht, ausdrucksstark u. hat mich sehr angesprochen.

Kann es sehr empfehlen!
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TOP 1000 REZENSENTam 9. August 2012
Nach zuletzt gelesenen Thrillern und Krimis mußte ich mich auf dieses ruhige Buch erst einlassen. Anfangs vermisste ich die Action und ein Pageturner ist es ja auch nicht. Aber langsam, langsam kam ich auf den Geschmack und die Geschichte von Wilbur zog mich immer mehr in ihren Bann.
Die Idee hier mit zwei Erzählsträngen zu schreiben, finde ich gut und durch den Wechsel von der 3.Person in die Ich-Form weiß man auch immer, wo man sich in der Geschichte befindet, vor oder nach dem Tag X. Mir persönlich gefiel die Geschichte in der Ich-Form besser, da auch humoristischer.
Insgesamt ein sehr einfühlsamer Roman , alle vorkommenden Personen werden sehr schön beschrieben und gezeichnet, der Humor kommt nicht zu kurz und am Ende ist man mit Wilbur froh, dass er seinen Platz im Leben gefunden hat. Die Art zu schreiben von Rolf Lappert erinnert mich an John Irving, und der Roman hat mich an " Gottes Werk und Teufels Beitrag" erinnert . Empfehlenswert
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