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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
8
4,1 von 5 Sternen
Ergebenst, euer Schurik: Roman
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:10,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 3. Juli 2005
Der Roman "Ergebens, euer Schurik" ist ein echtes Fundstück für jeden Leser, der ein neues Genre der antisentimentalen russischen Prosa kennen lernen will. Ulitzkaja reduziert das Sentimentale auf das Biologische. Was die Hormone aufregt, braucht die Seele nicht zu berühren; und je stärker die Hormone ausgeschüttet werden, desto ruhiger wird die Seele. Die Schriftstellerin ist eine Meisterin der Erzählkunst: Sie bringt den Leser genau so schnell zum Lachen wie zum Weinen. Das nicht adäquate Benehmen ihrer Charaktere erschafft eine Spannung, die den Leser an den Rand des Wahnsinns treibt. Der unvergessliche Schurik mit seinen merkwürdigen Einstellungen und Weltansichten zum weiblichen Geschlecht verwandelt sich für manch eine Vertreterin desselbigen in eine wahre "Mutter Theresa" und kümmert sich um jede Frau, die dies manchmal nicht zu schätzen weiß. Meine erste Leseerfahrung der authentischen Version des Romans in russischer Sprache spornt mich an, die deutsche Ausgabe zu kaufen. Ich warte bereits ungeduldig auf eine gute deutsche Übersetzung dieses wunderbaren Romans! Ich konnte dieses wundervolle Buch einfach nicht mehr aus der Hand nehmen und habe die 450 Seiten in 3 Tagen verschlungen.
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am 30. September 2007
Den Überblick nicht zu verlieren, auf die große Anzahl von "Schuriks Frauen", ließ sich der Verlag etwas wirklich nettes einfallen: er legte dem Buch ein Lesezeichen bei - eine Idee, die grundsätzlich und sowieso keine schlechte ist -, auf dem die Frauen des Hauptdarstellers, angefangen mit Vera und Jelisaweta (Schuriks Mutter und Großmutter), in Folge die endlos lange Liste seiner Geliebten, beidseitig aufgelistet sind. Böse Zungen mögen sagen, das Lesezeichen war schon das Beste am ganzen Buch.

Nein, so ist es nicht!

Es ist - nach seiner Schülerliebe Natascha - Lilja, "Schuriks erste Liebe, emigriert mit ihren Eltern nach Israel" (so auf Seite 1 des Lesenzeichens zu erfahren), die, wie schon zu ahnen bei weitem nicht seine letzte sein wird (denn sonst gäbe es ja kein Lesezeichen), die kleine, auffällige Gestalt "in ihren spitznasigen weißen Schuhen und dem Lederminirock" (!), "der moralisierende Omas, amoralische Studentinnen und gleichgültige Passanten gleichermaßen umwarf ..." Warum nur musste sie aus der Geschichte und dem Buch hinaus emigrieren?

In Folge gibt es - im Roman wie auch auf dem Lesenzeichen - Platz für Matilda, eine "Bildhauerin mit drei Katzen, Schuriks Montagsbeziehung." - Alja ist "Schuriks Kommilitonin aus Kasachstan", ein "As in Chemie" - Und Lena, "Funktionärstochter aus Sibirien", die in Wahrheit den Kubaner Enrique liebt, ist Schuriks erste, jedoch nur Schein-Ehefrau.

Zustände, wie im alten Moskau. Es tritt auf Faina, Hauptbuchhalterin und Chefin von Vera, Schuriks Mutter. Damit ist gerade mal die Vorderseite des Lesezeichens abgearbeitet. Es folgen weitere schöne Namen: Valerija, Swetlana, Shanna und Sonja sind nur ein Teil davon. Alle schön der Reihe nach. Und Schurik, was - wie die Russen wissen - die Verspitznamung von Sascha ist, was wiederum - wie die Russen wissen - die Verniedlichung von Alexander ist, ... und Alexander nimmt sie, mit wenigen Ausnahmen (so z.B. die beiden ersten), fast alle. Und wie er sie nimmt: unter Ljudmila Ulitzkajas schönsten Beschreibungen: "... und er bestaunte zum erstenmal das kunstvolle Gebilde der weiblichen Natur: Im schwachen Licht der zur Wand gedrehten Schreibtischlampe schauten ihn die roten Blütenblätter einer offenen Blume an ..."

"Ergebenst, Euer Schurik" - Struktur, du bist die Chronologie. Allein mir fehlt der Rote Faden. Moskau glaubt den Tränen nicht. Hochachtungsvoll, Euer Rezensent.
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HALL OF FAMETOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 12. November 2005
Die Autorin, Ljudmila Ulitzkaja, Russin, Jahrgang 1943 erzählt in ihren Romanen vom Russland der siebziger und achtziger Jahre. Bisher hat sie sehr viele schöne Bücher über famose und geniale Frauen geschrieben. In diesem Buch steht der vaterlose, gut aussehende, entgegenkommende, friedfertige und stets hilfsbereite Schurik im Mittelpunkt. Er wächst bei der Großmutter und der Mutter auf. Sie erziehen ihn und geben ihm das aus ihrer Sicht notwendige Rüstzeug fürs Leben mit. Ganz oben an steht, dass man stets mit Frauen freundlich, höflich, zuvorkommend und hilfsbereit umgehen muss.
So wächst er behütet heran, erledigt devot alle im Haushalt anstehenden Aufgaben, hütet die Haustiere, gießt die Blumen, erledigt Einkäufe und allerlei notwenige Botengänge.
Matilda, eine nicht gerade makellose Frau, ist die erste mit der der mitleidige Schurik sexuelle Beziehungen hat. Sie verführt ihn in jungen Jahren. Er schläft mit ihr, weil es sonst kein anderer tun würde.
Die Leiterin einer Bibliothek, schön aber gehbehindert, bittet ihn beim Zeugen eines Wunschkindes behilflich zu sein.
Seine Mitkommilitonin Alja, auch nicht gerade eine Schönheit, hofft ständig eine Liebesbeziehung mit Schurik eingehen zu können. Es gelingt ihr nicht. Als sie jedoch schließlich ein uneheliches Kind erwartet, ist Schurik zur Stelle und heiratet sie.
Doch zuvor geht Schurik eine Scheinehe mit der schwangeren Lena ein, um für sie Ruf und Ehre zu wahren, denn der Vater des Kindes sitzt eine Gefängnisstrafe ab.
Schurik ist immer für die Frauen da, romantische, wahre Liebe lernt er aber dabei nicht kennen. Die Jahre gehen dahin, er wird dreißig Jahre alt und hat über die ganzen Affären sein eigenes Leben völlig vergessen.
Und dann taucht plötzlich seine Jugendfreundin Lilja auf. Zum ersten Mal verliebt sich Schurik über beide Ohren in eine Frau. Und dann passiert eigentlich, was passieren muss, nach dem ersten Rendezvous verlässt sie ihn, weil er in ihren Augen ein alter, langweiliger, geistloser Mann ist.
Über seine ständigen Nettigkeiten hat er so sein eigentliches Leben verpasst. Ein absoluter „Frauenversteher“, wie es Großmutter und Mutter wollten, aber doch wohl nicht der neue russische Mann, den die Frauen sich wünschen. Ein Langweiler, wie er nicht gräulicher sein kann.
Ein sehr schönes, stilles aber auch heiteres, ironisches und spitzzüngiges Buch, voller Trauer, Melancholie aber auch wahrer Lebensfreude und Dynamik, über eine neue Generation Mann und über starke Frauen. Es wird keinen großen Weg machen, aber wer es liest, ist in keiner Weise betrogen.
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am 19. Juni 2007
Das ist mal wieder ein richtiges Gute-Laune-Buch. Ein sympathischer Held, der die Frauen liebt, es gut mit ihnen meint, Mitleid empfindet und sich für alle verantwortlich fühlt. Leicht und unterhaltsam zu lesen. Tolle Urlaubs- oder Wochenendlektüre. Schurik löst alle Sorgen und Probleme der Frauen auf seine eigene Art und macht seine Partnerinnen einfach glücklich. Das ist kein Casanova, der die Frauen ausnutzt! Nein, schon eher wird er ausgenutzt, denn alle wollen nur das Eine von ihm. Und über allem steht die Liebe zu seiner Mutter. Von ihr und seiner Oma hat er gelernt, die Frauen zu achten und zu lieben. Schöner, etwas schnulziger Roman, wenn einem der Sinn nach leichter Unterhaltung steht.
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am 16. November 2006
ein ganz tolles buch

Casanovas sehen anders aus. Die russische Erfolgsautorin Ludmilla Ulitzkaja stellt einen echten Antihelden ins Zentrum ihres jüngsten Romans: Als trauriger Don Juan stolpert Schurik durch den sowjetischen Alltag der 70er und 80er Jahre. Schuriks Promiskuität entspringt nicht so sehr dem Lustprinzip als vielmehr dem Mitleid mit Frauen... Ein ironisch gebrochenes Märchen aus der versunkenen Sowjetunion ' die bleiernen Breschnew-Jahre schillern auf einmal rosarot.
[]
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HALL OF FAME VINE-PRODUKTTESTERam 14. November 2005
Die Autorin, Ljudmila Ulitzkaja, Russin, Jahrgang 1943 erzählt in ihren Romanen vom Russland der siebziger und achtziger Jahre. Bisher hat sie sehr viele schöne Bücher über famose und geniale Frauen geschrieben. In diesem Buch steht der vaterlose, gut aussehende, entgegenkommende, friedfertige und stets hilfsbereite Schurik im Mittelpunkt. Er wächst bei der Großmutter und der Mutter auf. Sie erziehen ihn und geben ihm das aus ihrer Sicht notwendige Rüstzeug fürs Leben mit. Ganz oben an steht, dass man stets mit Frauen freundlich, höflich, zuvorkommend und hilfsbereit umgehen muss.
So wächst er behütet heran, erledigt devot alle im Haushalt anstehenden Aufgaben, hütet die Haustiere, gießt die Blumen, erledigt Einkäufe und allerlei notwenige Botengänge.
Matilda, eine nicht gerade makellose Frau, ist die erste mit der der mitleidige Schurik sexuelle Beziehungen hat. Sie verführt ihn in jungen Jahren. Er schläft mit ihr, weil es sonst kein anderer tun würde.
Die Leiterin einer Bibliothek, schön aber gehbehindert, bittet ihn beim Zeugen eines Wunschkindes behilflich zu sein.
Seine Mitkommilitonin Alja, auch nicht gerade eine Schönheit, hofft ständig eine Liebesbeziehung mit Schurik eingehen zu können. Es gelingt ihr nicht. Als sie jedoch schließlich ein uneheliches Kind erwartet ist Schurik zur Stelle und heiratet sie.
Doch zuvor geht Schurik eine Scheinehe mit der schwangeren Lena ein, um für sie Ruf und Ehre zu wahren, denn der Vater des Kindes sitzt eine Gefängnisstrafe ab.
Schurik ist immer für die Frauen da, romantische, wahre Liebe lernt er aber dabei nicht kennen. Die Jahre gehen dahin, er wird dreißig Jahre alt und hat über die ganzen Affären sein eigenes Leben völlig vergessen.
Und dann taucht plötzlich seine Jugendfreundin Lilja auf. Zum ersten Mal verliebt sich Schurik über beide Ohren in eine Frau. Und dann passiert eigentlich, was passieren muss, nach dem ersten Rendezvous verlässt sie ihn, weil er in ihren Augen ein alter, langweiliger, geistloser Mann ist.
Über seine ständigen Nettigkeiten hat er so sein eigentliches Leben verpasst. Ein absoluter „Frauenversteher“, wie es Großmutter und Mutter wollten, aber doch wohl nicht der neue russische Mann, den die Frauen sich wünschen. Ein Langweiler, wie er nicht gräulicher sein kann.
Ein sehr schönes, stilles aber auch heiteres, ironisches und spitzzüngiges Buch, voller Trauer, Melancholie aber auch wahrer Lebensfreude und Dynamik, über eine neue Generation Mann und über starke Frauen. Es wird keinen großen Weg machen, aber wer es liest, ist in keiner Weise betrogen.
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am 12. Oktober 2008
Eine schön geschriebene Geschichte über einen jungen Mann der keiner Frau einen Wunsch abschlagen kann, der alles für seine armseelige, bemitleidenswerte Mutter tut und sein eigenes Leben völlig vernachlässigt. Für jede Frau, und ist sie noch so unattraktiv, opfert er seine ganze Jugend und seine kostbare Zeit und als es ihm mit seinen 30 Jahren endlich bewusst wird, dass er nicht wirklich was erreicht hat in seinen Leben, macht er nicht gerade den Eindruck es ändern zu wollen.

Als mein Mitleid für Shurik so groß war und ich teilweise auch kein verständnis mehr für seine Hilflosigkeit aufbringen konnte war ich im nächsten Moment schon wieder über seine gutmütige Art so gerührt das ich weiterlesen wollte, in der Hoffnung auf ein gutes Ende,von dem ich letztenendes doch etwas entäuscht war.
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am 24. November 2005
Ja es gibt sie, diese Männer, die sich nicht wehren können, wenn hilfsbedürftige Frauen sie BRAUCHEN.Und es gibt sie, die Frauen, die ihre Opfer zielsicher erkennen und sich mehr oder weniger liebevoll einverleiben!
Die Autorin gibt nicht nur einen erfrischend nüchternen Einblick in die russischen Verhältnisse kurz VOR dem Zusammenbruch der SU sondern entwirft zugleich eine psychologische Studie von einem noch recht unerforschten "Typ Mann", der wohl als Antwort auf neue Generationen starker Frauenpersönlichkeiten zu erklären ist.
Darüber hinaus macht die Lektüre einfach Spaß! Absolut zu empfehlen.
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