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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
15
Kleine Gemeinheiten
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:9,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 2. Juni 2009
Eine Freude, Panos Karnezis Roman lesen zu dürfen. Ein Roman der tief in die griechische Mentalität der einfachen Menschen eines Dorfes eindringt und widerspiegelt. Dieses Buch ist, auch portioniert, sehr gut zu lesen und erzählt in 19, zum Teil sehr gemeinen, Geschichten den Charme der griechischen Landbevölkerung.
Nikos Kazantzakis hätte m.E. an diesem jungen und hoffnungsvollen Schriftsteller seine wahre Freude. Ein wunderbares und sehr empfehlenswertes Buch, das alle fünf Sterne mehr als verdient hat.
Klartext: Einen Stern zusätzlich!
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am 22. Juni 2004
Griechische Dorfgeschichten
„Es war bereits Abend, als der Wind sich drehte und sie schließlich das Kreischen der Pfauen hörten, die auf dem Friedhof lebten. Als die Dorfbewohner dort ankamen, das verformte Eisentor aus den Angeln hoben und auf den Gottesacker marschierten, entdeckten sie, dass das Erdbeben nicht nur tiefe Furchen in den Boden gerissen, die Grabsteine umgestürzt, die seit Jahren nicht mehr nachgefüllten gläsernen Öllampen und die Vasen mit verdorrtem Immergrün zerstört, sondern auch - und das war das Schlimmste - die Särge ihrer Vorfahren exhumiert hatte.[...]
[Dabei] stießen sie auch auf einen Sarg, der mit Büchern gefüllt war, worauf sich der sichtlich verlegene Pater Gerasimo zu erklären beeilte, es handele sich um einen Haufen wertloses Papier mit den Lügen gotteslästerlicher und ignoranter Häretiker. Doch wurden auch noch andere Entdeckungen gemacht. Neben den sterblichen Überresten eines Mannes, der offenbar befürchtet hatte, lebendig begraben zu werden, fanden sie eine komplette Telegraphenanlage, in wiederum einem anderen Sarg erblickten sie fassungslos eine makellos erhaltene Leber unter den gebleichten Knochen eines seinerzeit berüchtigten Säufer; der Doktor erklärte, dass der Alkohol die Leber konserviert hatte."
Neunzehn Geschichten aus einem kleinen griechischen Dorf hat Karnezis geschrieben, vom Ehemann, der Steine statt seiner neugeborenen Kinder beerdigt; dem armen Bauern, der ein berühmtes Rennpferd erbt; dem Zentauren, der mehr Gage haben möchte und der Medusa mit Schlangen statt Haaren; von einem Dieb, der eine Schmuckschatulle klaut, aber wegen des Diebstahls von fünf Pfirsichdosen verurteilt wird und von dem Gefangenen, der den Priester mit der Pistole zwingt, ihn zu verheiraten. Die Geschichten sind voneinander unabhängig und doch verknüpft, oft findet sich die vollständige Lösung der einen erst in der nächsten und natürlich treten die gleichen Personen immer aufs neue auf, denn das Dorf hat so wenige Häuser, dass schließlich der Bürgermeister ...
Phantasie und Nostalgie, ein wenig Thomas Lausbubengeschichten und ein wenig Alexis Sorbas vereint der Autor hier in dem Band. Kein Pageturner, aber es macht Spaß, jeden Abend eine zu lesen. Schön, dass auch diese Art von Literatur noch ihre Verlage findet.
Hans Peter Roentgen
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am 22. Juni 2005
Der Titel "Kleine Gemeinheiten" ist ja leicht untertrieben... Besonders das Ende bzw. die letzte Kurzgeschichte des Buches ist hundsgemein.
Die Geschichten lassen einen staunen, schmunzeln, empörte Laute von sich geben oder wecken Mitleit für die Dorfbewohner.
Trotzdem nur vier Sterne, weil der Ausgang vieler Kurzgeschichten vorhersehbar war, was einen aber nicht vom Lesen abhalten sollte!
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am 2. Juni 2010
Das ist erstens ein Buch für alle, die sich schon die Zeit genommen haben, länger in einem Ort auf einer griechischen Insel zu verweilen. Und die zweitens dass, was sie über die Leute und die Lebensumstände wissen, nicht selbst in dieser hervorragenden Art und Weise schildern konnten.
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am 13. Dezember 2009
Das Buch ist gut zu lesen. Der Schreibstiel ist sehr gefällig. Aber leider ist mir das ganze zu negativ.
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