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Kundenrezensionen

3,4 von 5 Sternen
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am 25. Januar 2006
Ein toller Erstling ! Auf jeden Fall. Teilweise super, zynisch, irre witzig, einige "Szenen" werde ich sicher nicht vergessen; wie die nicht in Erfüllung gegangene Zahnarzt-Geschichte. Ein skurriler Humor, virtuos geschrieben, NUR: einziges wirkliches Problem - es gibt keine einzige Seite Auflockerung in diesem Buch, das ziemlich kompliziert geschrieben ist. Wie in der Musik, ensteht auch in der Literatur Spannung, durch die wechselnde Dichte (also Enspannung - Anspannung, umgelegt auf Text oder eben Musik). Ohne diese Auflockerung sind die ca. 240 Seiten einfach gute 80 Seiten zu viel, was sehr schade ist, da dieses Buch sonst einfach ein Klassiker werden könnte...
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am 3. Januar 2007
Arno Geiger schreibt mit solch einer tollen Sprache die einen mitreißt!

Am Anfang habe ich noch gelesen weil mich seine Sätze und die Handlung so verwirrt haben das ich einfach wissen wollte wie es weitergeht und ob ob es denn klarer wird.

Doch je mehr ich gelesen habe umso weniger konnte ich aufhören!

Ich finde einfach, dass es jedem, der gerne liest (weniger langweilige Romane sondern etwas anspruchsvolles) zu empfehelen ist dieses Buch zu lesen.

Auch für Schulklasse in der Oberstufe finde ich es ein gelungenes Buch da es viele Anknüpfungspunkte hat über die man diskutieren und auch nachdenken kann!
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am 3. Dezember 2007
In der "Süddeutschen" hieß es 1997, so ein phantastisches Debut habe es seit zehn Jahren nicht gegeben - und gab es meines Erachtens auch seither nicht. Famos, wie hier der langweilige Alltag eines Studenten beschrieben wird, der sich im Jahr 1989 in die Französische Revolution von 1789 hineinträumt, weil er ebenfalls gerne in Zeiten leben würde, die einen "außer Atem" kommen lassen - und famos, wie hier vorgeführt wird, dass eine Generation ohne Ideale den Begriff der Revolution auf das zurückführt, was das Wort ursprünglich bezeichnete, eine Kreisbewegung, die Umlaufbahn eines Planeten um seine Sonne. Deshalb auch "Revolver", deshalb auch "rpm" auf Langspielplatten, "revolutions per minute". Wie heute Revolution zur Allüre wird - das ist nicht nur literarisch schlau, sondern zeugt auch politisch von großer Einsicht. Die "Generation Golf" kann man getrost vergessen. Es lebe die "Generation Karussell"!

Sprachlich ist das Buch von erstaunlicher Virtuosität, allerdings sehr dicht, sehr aufwändig, so dass man stets auf der Hut sein muss, nichts zu übersehen. Da und dort vielleicht zu dicht, was den Gesamteindruck unterm Strich aber nicht zu trüben vermag - einmal vorausgesetzt, man hat Zeit und Lust, die nötige Konzentration aufzubringen. Vor lauter Schönheit der Sprache hat man manchmal gar keinen Kopf mehr für das, worum es geht. Trotzdem: Chapeau!
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am 9. April 2017
Die positiven Beurteilungen liessen mich das Buch kaufen.
Durch die ersten 30 Seiten habe ich mich hindurchgerafft und anschliessend nur noch geblättert. Ich wollte mir wirklich nicht das ganze Buch zumuten. Trotzdem oder genau deswegen erlaube ich mir eine Beurteilung:
Ich kann weder mit der Sprache noch mit den Figuren etwas anfangen. Aber wem es gefällt.............
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am 21. August 2015
konnte ich mit der für mich sehr gekünstelten Sprache nichts anfangen - gekünstelt nicht im Sinne von verschroben oder antiquiert, sondern durch bewusstes Abweichen von Sprachregeln. Das mag gelegentlich spannend sein und die Aussagen unterstreichen, in diesem Werk wirkte das auf mich aber eher aufgesetzt, nicht harmonisch mit den Inhalten. Schade, ich hatte jedenfalls keinen Spaß an der Lektüre, zumal ich wenig mit dem Hauptdarsteller" anfangen konnte.
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am 15. September 2011
Dreierlei rote Fäden ziehen sich durch diesen Roman: Die Französische Revolution, Neuseeland und die Frauen. Wer von ersteren beiden Themen jedoch viel zu erfahren hofft, wird enttäuscht, im Grunde geht es nur um die Frauen, oder besser Mädchen. Philipp Worovsky hat eine Vorliebe für komplizierte Exemplare, eine betreibt Scheibeneinschlagen als Hobby, die andere ist passionierte Kleptomanin. Da beide im Grunde unerreichbar und die Erreichbaren ungenießbar sind, sucht Philipp sich seine Traumfrau in einer Illustrierten, ein Model, dessen Bild er aus der Zeitschrift herausreißt. Naturgemäß ist diese Liebe recht einseitig. Leider sind jedoch auch alle realen Personen ähnlich zweidimensional und oberflächlich gezeichnet wie das Foto. Die Beweggründe ihres Handelns und die Beziehungen zueinander werden meist nicht näher beleuchtet oder entwickelt. Schade eigentlich, denn auf ganz anderer Ebene, nämlich der sprachlichen, läßt das Buch an Tiefgang nichts zu wünschen übrig: Wortspiele, Stilmittel, Bonmots und Zitate werden dem Leser um die Ohren gepfeffert, dass es eine Wonne ist. Ein origineller Einfall jagt den nächsten, was sich auch im Schriftbild niederschlägt, wenn zum Beispiel gleich anfangs Regen graphisch im Text dargestellt wird. Langweilig ist das nicht, und die Schlagfertigkeit des Erzählers langt allemal, um das Buch so schnell nicht zur Seite zu legen. Als am Ende jedoch in aller Herrgottsfrühe ein Zug abfährt, schaut ihm nicht nur Philipp fragend hinterher. Neben ihm auf dem Bahnsteig steht, etwas ratlos, der Leser und fühlt sich, als hätte er mit den jungen Stürmern und Drängern die Nacht durchgemacht, eine von diesen Sommernächten, die viel zu heiß zum Schlafen sind: Nun brummt der Schädel, aber wenigstens haben sich alle gut amüsiert.
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am 26. März 2005
Manchmal empfinde ich geschriebene Worte wie gute Schokolade.
Ich lasse sie mir auf der Zunge zergehen. (c) Angelika Gentgen

Das Buch "Kleine Schule der Karussellfahrens" steckt voller Schokoladenstücke.

Es ist nicht leicht zu lesen.

Arno Geiger schreibt in sehr bildhafter, fast schon zu bildhafter Sprache.
Aber, ich bin hineingetaucht in das Buch und wollte garnicht wieder auftauchen.
Phantasievoll philosphisch - mit einem Augenzwinkern - beschreibt der Autor seinen Hauptdarsteller und dessen In-den-Tag-hinein-leben.

Für mich ein 245-seitiges Genussmittel.
Mein erstes Wort nach diesem Tauchgang: "Mehr!"

Und verspricht nicht schon der Titel seines nächsten Buches "Irrlichterloh" Sprachpoesie?
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