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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
6
4,3 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern


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am 13. Februar 2014
Eine witzige Geschichte mit ernstem Hintergrund. Ein bisschen altmodisch und doch erstaunlich aktuell. Die Schilderung der Spießer, die gar nicht in der Lage sind, auch nur zu bemerken, dass sie dem Außergewöhnlichen begegnet sind, weil sie alles so gewöhnlich machen, wie sie selber sind, ist sehr gelungen und sehr überzeugend. Natürlich ist vieles zeitgebunden und hängt mit den Moralauffasungen des viktorianischen Zeitalters zusammen, aber das ist ja auch interessant. Wenn man aber das Buch vor dem Hintergrund seiner Zeit liest, wird erst richtig klar, wie waghalsig Wells da ist.
Literarisch gehört Wells bekanntlich nicht zu den ganz Großen, auch hier finden sich gelegentlich eklatante Schwächen im Figurenaufbau und in der Komposition. Aber sie fallen nicht sehr ins Gewicht. Insgesamt ist das eine sehr unterhaltsame, lustige und rührende Geschichte mit einer gehörigen Portion Satire, die man bequem an einem ruhigen Sonntag durchlesen kann. Und trotz aller Schwächen ist sie erheblich besser geschrieben als die viel berühmteren aber schlampig gearbeiteten Werke "Die Zeitmaschine", "Die ersten Menschen auf dem Mond" oder gar "Krieg der Welten".
Allen, die eine leichte Lektüre mit Anspruch suchen, unbedingt zu empfehlen.

Nebenbei: Das Titelbild ist vollkommen idiotisch und passt überhaupt nicht zum Buch. Wer sich ausgedacht hat, diese Bilder als Reihentitel zu verwenden, hat keine 5 Minuten über den Autor und die Werke nachgedacht, die damit gestaltet werden. Das ist eine wirklich peinliche Schlamperei des Verlags.
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am 28. September 2009
Dieses Werk hat mir sehr gut gefallen, der Autor hält sich überhaupt nicht damit auf zu erklären, warum dieser Engel in unsere Welt gefallen ist. Es wird sofort mit der ersten Konfrontation zwischen dem Engel und dem Vikar begonnen.
Im Laufe der Geschichte bringt Wells einige gut platzierte Seitenhiebe an, auf die Bourgeoise eines kleinen englischen Dorfes Ende des 19. Jhd.
Es wird gut dargestellt, wie sich die Oberschicht des Volkes dagegen sträubt, dass offensichtliche zu erkennen. Im Gegenzug wird auch immer wieder schön eingestreut das Unverständnis des Engels über menschliche Verhaltensweisen. Er lernt in nur sehr kurzer Zeit in unserer Welt die verschiedensten Emotionen kennen, wie Freude, Leid, Zorn, Liebe,...
Das Ende hat mir auch wieder gut gefallen, denn das Buch endet wirklich plötzlich ohne großes Tam-Tam, ein absolut passendes Ende für ein außergewöhnliches Buch.
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am 23. Juli 2011
Als ich die ersten Seiten gelesen habe und mir klar wurde, dass es in dieser Geschichte von H.G. Wells darum geht, dass ein Engel, auf irgendeine Art und Weise, auf der Erde gelandet ist, wollte ich nicht weiterlesen. Wenn ich mich für etwas so gar nicht interessiere, dann sind das Engel. Ich finde Engel blöde, ich glaube nicht an Engel und will meine Zeit auch eigentlich nicht damit verschwenden. Bei jedem anderen Autor hätte ich das Buch beiseitegelegt, nur eben bei H.G. Wells nicht, denn ich ahnte es würde bald sehr tiefgreifend weiter gehen und dieses traf auch so ein.

Der Engel erlebt unsere Welt, bzw. die Welt wie sie Wells am Ende des 19. Jahrhundert gesehen hat und stellt die Gesellschaft in Frage. Der Engel erlebt Schmerz, Liebe, Hass und Wut. Man wird sich während man immer weiter in das Buch einsteigt darüber bewusst wie krank und durcheinander unsere Gesellschaft eigentlich ist und dass es auf jeden Fall besser funktionieren könnte, dazu bedarf es aber einer kollektiven Änderung, die wohl niemals so eintreten wird.

Ein sehr gutes Buch, leider zu schnell vorbei.
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am 6. Januar 2006
Man muss sich folgendes Szenario vorstellen: Ein Vikar in einem kleinen englischen Dorf nimmt einen Engel bei sich auf, den er zuvor - in der Annahme es sei ein seltener Vogel - vom Himmel geholt hat. Dabei handelt es sich nicht um einen Engel der Religion, sondern um einen der Kunst, der auf mysteriöse Weise in unsere Welt gelangt ist... und sich nun in ihr zurechtfinden muss.
Meiner Meinung nach ist das das beste Buch, das ich von Wells bisher gelesen habe. Gekonnt nimmt er die menschlichen Gewohnheiten aufs Korn und zwar vor allem jene, die man als selbstverständlich ansieht.
Ein sehr interessanter Perspektivenwechsel ist in diesem Buch vollführt.
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am 13. Oktober 2006
In "der Besuch" prangert Wells die seinerzeit herrschenden Sitten und Moral-Vorstellungen an - zu recht, aber für meinen Geschmack viel zu überzogen. Er schildert eine Ignoranz ohne Grenzen. Weniger ist manchmal mehr.

Nichtsdestotrotz ein kurzweiliger Spiegel der Menschen seiner Zeit.

Das Cover der neuen Ausgabe des dtv hätte unpassender nicht sein können - Gratulation zu so viel Ignoranz.
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am 10. Februar 2010
Wunderbar! Wie ein Engel ohne vorahnung das Leben auf der Erde entgegen nimmt. Trauriges Ende und die Frage warum wir Menschen so sind wie wir sind und das alles viel schöner sein könnte wenn wir nicht dieses Schubladen denken hätten. Absolut zeitloser Klassiker!
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