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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
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3,8 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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Petter ist ein seltsamer Junge. Statt mit anderen Kindern zu spielen, zieht er es vor, in seiner Fantasiewelt zu leben und Geschichten zu erfinden. Auffallend ist nicht nur seine überschäumende Kreativität, sondern er ist gleichzeitig hoch intelligent. Seinen Klassenkameraden ist er weit überlegen.
Aus einem Wunderkind wird ein außergewöhnlicher Erwachsener. Seine literarischen Fähigkeiten stehen im krassen Gegensatz zu seinem fehlenden Verlangen nach Ruhm. Dass es sich bei diesem Buch um eine Satire handelt, wird daran deutlich, wie Jostein Gaarder den Charakter und die Lebensgeschichte Petters überzeichnet. Selbst nicht auf öffentliche Anerkennung aus, macht Petter als Ideenlieferant große Geschäfte und nutzt dabei die geistige Leere anderer Schriftsteller aus.
Petters Frauengeschichten sind der Grund dafür, dass "Der Geschichtenverkäufer" ein Buch für Erwachsene ist. Seine Beziehung zu Maria ist eine ungewöhnliche Liebesgeschichte und Ursache für ein Drama. Die mehrfach erwähnte Geschichte des Zirkusmädchens Panina Manina ist Auslöser und Sinnbild für die Tragödie des Protagonisten.
Mit diesem Buch kritisiert Gaarder den Literaturbetrieb und die Menschen, die sich dem unterwerfen. Das Buch ist hinsichtlich seiner Aussagen völlig anders als frühere Bücher von Jostein Gaarder. Das möchte ich aber nicht negativ verstanden wissen. "Der Geschichtenverkäufer" liest sich leicht und ist spannend. Wären da nicht ein paar Unstimmigkeiten in der Erzählung, hätte ich 5 Sterne vergeben.
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am 1. Oktober 2013
Aufgrund der interessanten Grundidee und der vielen positiven Bewertungen habe ich mich für dieses Buch entschieden. Die Umsetzung hat mich aber nicht ganz überzeugt.

Der Hauptdarsteller sprudelt über vor guten Ideen für Geschichten, hat aber nie das Interesse diese zu Romanen zu entwickeln. Das geht bereits in seiner Kindheit los, wobei er da schon beginnt alle seine Ideen festzuhalten. Im Erwachsenenalter macht er daraus seinen Beruf und verkauft diese erfolgreich an Romanautoren.

Die Kindheit und Entwicklung der Fähigkeit wird ausführlich geschildert. Dabei werden immer mal wieder vielfältige Romanideen eingestreut. Diese Fähigkeit ist beeindruckend und wird glaubwürdig geschildert. Am Ende kommt es noch zu einer überraschenden Entwicklung, bei der er sich meiner Meinung nach bei Max Frisch bedient.

Mit seiner Rahmenhandlung und den Wendungen bringt dieses Buch alles mit um sogar in den Bereich eines Klassikers vorzudringen. Die Umsetzung macht das aber zunichte. Die Beschreibung seiner Kindheit zieht sich. Die immer wieder eingeschobenen Romanideen zerstückeln den Erzählstrang. Der Stil ist in Ordnung, bietet aber keine Highlights. Wirklich mitgerissen wurde ich nicht, auch will keine große Spannung aufkommen. Insgesamt eine nette Geschichte, die Potential zu etwas ganz Großem gehabt hätte.
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am 27. Dezember 2002
Über die Handlung will ich nicht viel schreiben, das haben andere an dieser Stelle schon zur Genüge getan. Nur soviel: man liest hier die Geschichte eines schwer gezeichneten Mannes, der sich immer einredet, es besser zu haben als die anderen, weil er ihre profanen Gefühle und Moralvorstellungen nicht teilt. Er ist ein Puppenspieler im weitesten Sinne. Und seine Puppen sind die Mitmenschen, hauptsächlich einfallslose Autoren, denen er Ideen für Geschichten verkauft. Aus all den kleinen Ideen und Geschichten die er schreibt, liest sich am Ende seine eigene Tragödie, sein zerbrochenes Selbst, für das er eigentlich nie eine Erklärung suchte und trotzdem findet. Sie sucht ihn heim, doch kann ihn nicht trösten, dafür ist es in diesem Falle zu spät.
Wer wieder mal ein Kinderbuch erwartet, dem sei wohl abgeraten von Gaarders neuem Werk und wer stringente Linien, abgedroschene Handlungsverläufe und einen Vordenker braucht, dem wohl auch. Wer aber von Jostein Gaarder endlich mal ein Buch lesen möchte, in dem er sein Talent auf eine angemessene Art und Weise in mehr als einer netten Geschichte umsetzt, dem sei dieses Buch wärmstens ans Herz gelegt. Wenn er im letzten Drittel des Buches doch auch schamlos bei Max Frisch abkupfert, macht das den Roman nicht wirklich schlechter. Das Elend der Geschichte ist nur, dass heutzutage niemand mehr bereit ist, Literatur spannend zu finden, die ohne Mörder und Leichen auskommt und in der eine Tragödie nicht gleichbedeutend mit einer Riesenechse in New York ist. Für mich das Fesselndste seit Langem. So unterschiedlich können Meinungen sein.
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am 16. April 2016
Gaarder schreibt wirklich sehr gut, er bringt auch immer den Philosophischen Charakter sehr einfach und verständlich rüber, was auch bei Sofies Welt sehr gut zu sehen ist. Am Anfang dachte ich erst, na ja, wir nicht so gut werden das Buch. Und jetzt habe ich schon die Hälfte gelesen und bin voll drin, so zu sagen, obwohl ich nur in der Bahn lese(!). Ein gutes Buch, man muss es mögen, da Gaader wieder mehrere kleine Geschichten in eine Große verschachtelt und verpackt hat. Für Gaader-Liebhaber aufjedenfall ein Muss! ;)
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am 21. Oktober 2004
Was mich zum Lesen des Buches verführte, war das Umschlagbild von Quint Buchholz und der Name des Autors.
Was den Autor zum Schreiben des Buches verführte, war vielleicht die nervig wiederkehrende Frage:
"Woher nehmen Sie nur Ihre Ideen, Herr Gaarder?" Oder er kehrte endtäuscht weil mit leeren Händen aus einer Buchhandlung
zurück mit dem Gedanken, dass die heutigen Autoren (nichts mehr oder noch) nichts zu sagen haben.
Wie dem auch sei. "Der Geschichtenerzähler" ist entgegen dem Klappentext kein Krimi,
sondern ein Psychologischer Roman.
Er lässt schmunzeln und macht nachdenklich übers Fantasieren, Schreiben und den "Literaturzirkus".
Es ist kein Buch zum "Wegschmökern & Weglegen" - dafür garantiert allein der Name Jostein Gaarder.
Empfehlen kann ich diesen Roman jedem, der liest, schreibt, oder irgendwo im Literaturzirkus lebt, gar arbeitet.
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am 6. Februar 2003
Also ich finde es wunderbar. Ich liebe die eingestreuten Geschchten, hätte am liebsten noch mehr davon, finde den Hauptdarsteller alles andere als farblos, im Gegenteil, bin verzückt von seinen absurden Ideen, habe dabei viel gelacht und spanndend das Ende erwartet. Das Buch habe ich an einem Tag veschlungen, leider. Ich wünsche allen viel Spaß damit, die Geschichten wegen der Geschichte liebe. Und sonst nichts.
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am 27. November 2006
Die vorherigen Bücher von Gaarder haben mir persönlich besser gefallen.

Dieses Buch ist jetzt auch nicht wirklich schlecht, und besonders die übersprudelnde Phantasie des Geschichtenverkäufers (=Gaarder?) ist schon faszinierend, trotzdem kommt irgendwie auch Langeweile auf. Villeicht liegt es auch an denen eingefügten kleinen Untergeschichten. Oder an der ungeheuren, und ständigen, Arroganz des Geschichtenerzählers. Ok, er hat ein besonderes und bemerkenswertes Talent (originelle Geschichten in kurzer Zeit erfinden) aber die Art und Weise wie er dies rüber bringt nervt mit der Zeit. Er ist der Beste, Klügste, Cleverste. Wenn Gaarder in Wirklichkeit auch so ist, so geht er einem wohl nach kurzer Zeit kräftig auf den Senkel. Oder ist es nur das typische Altherren-Syndrom die zurück blicken?

Und das Ende ist auch irgendwie dämlich. Aber da will ich jetzt nicht zuviel verraten.
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am 24. November 2014
Fange zuerst mit dem Positiven an:

- die Sprache ist sehr verständlich, aber dennoch anspruchsvoll.
- sehr viel Phantasie ( besonders die einzelnen Geschichten, die erzählt werden)
- die ,ursprüngliche Handlung' gefällt sehr gut, bis zu dem Wendepunkt, bei dem der Leser es nicht mehr nötig hatte das Buch zu Ende zu lesen, da er sich den Rest selbst erschließen kann.

Das Ende des Buches hat mich persönlich am meisten enttäuscht, vorallem die letzten 20 Seiten haben für mich überhaupt keinen Sinn ergeben und auch gar nicht zu dem Anfang der Geschichte gepasst, der so eigentlich ganz gut gelungen ist, dennoch hatte er spannender aufgebaut werden müssen. Denn die Spannung in dem Buch ist mit 0 gleichzusetzen.

Gibt bestimmt bessere Werke .
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am 17. Februar 2009
.... weil ich anderes von Jostein Gaarder gewöhnt bin, dieses Buch ist leider kein Vergleich zu "SophieŽs Welt" und dem Werk "Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort".

Es ist hauptsächlich eine Tragikomödie um einen Mann der sich selbst den Spitznamen und das Pseudonym "Die Spinne" gegeben hat. Er denkt sich anfangs Geschichten aus und schreibt diese nieder, irgendwann weiß die Spinne wahrscheinlich selbst nicht mehr was erfunden und was wahr ist. Während der Schulzeit tauscht er Geschichten gegen Süßigkeiten ein und als Jugendlicher körperliche Nähe.

Über eine gewisse Begabung und Aufgewecktheit verfügt die Spinne zweifellos was ihr eines fernen Tages auch den gebührenden Verdienst einbringt, sie macht sich namenhafte Autorinnen und Autoren zu ihren Kunden und lebt im Schatten ihres Ruhmes und vor allem davon.

Sie verfängt sich jedoch in ihrem eigenen Netz das aus vielerlei Geschichten besteht die ihr eines Tages selbst lebensgefährlich werden.

Meiner Meinung nach ist dieses Buch eher enttäuschend als überraschend, ein wenig ideenarm möchte ich fast sagen. Es könnte natürlich auch sein, dass es eines seiner ersten Erwachsenen-Romane ist und ich derartiges noch nicht gewöhnt bin aber alles in allem erinnere ich mich nicht sehr gerne an die Lesestunden zurück und noch mal lesen würde ich es wahrscheinlich auch nicht.

Dieses Buch ist evtl. etwas für Leserinnen und Leser die sich selbst dem Schreiben gewidmet haben, vielleicht hätten sie ein anderes Verständnis hierfür, was ich meinerseits leider nicht teilen kann.
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am 30. Dezember 2002
Zunächst Lob. Ich habe das Buch sehr gern und sehr schnell gelesen und finde, die Lektüre ist aufgrund der doch recht geschickt gewobenen Story ein Gewinn. Die Schlusspointe kommt nicht ganz unerwartet, ist aber dann doch recht heftig.
Doch grundsätzlich nimmt man die Geschichte ihrem Verkäufer, dem Erzähler, nicht ab. Da spricht einer, der behauptet, erinnerte Fakten und erinnerte Phantasie nicht trennen zu können, führt sich selber also als moderner, unzuverlässiger Autor ein, um dann aber auf der Richtigkeit seiner Erinnerungen und auch seines Lebens zu bestehen. Er lotet jede Ecke seines Lebens mit Reflektion aus und wiederholt, anstatt zu erzählen.
Wenn der Autor einen Mann erfindet, aus dem die Geschichten nur so sprudeln, dann hätte er sich ein paar bessere Geschichten zurechtlegen sollen und so dem Roman eine ansprechende Länge geben, anstatt ihn künstlich in die Länge zu ziehen. Die Rückblende am Anfang entspricht der Struktur eines klassischen Hollywood-Streifens und ist dem Roman nicht angemessen.
Generell hätte man aus der Idee mehr machen können, aber vielleicht will uns die Spinne ja nur eine ihrer "Synopsen" liefern, aus der wir dann den Roman erfinden müssen.
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