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Kundenrezensionen

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am 3. Dezember 2004
Dieses dichte, äußerst intelligent geschriebene Buch ist zugleich ein Leckerbissen für den Musikkenner und hat dazu noch ausgesprochene Krimiqualität.
Auch, wenn man sich nicht speziell für die moderne Klassik der Kammermusik begeistert, kann man Margriet de Moors feingeknüpfte Handlung und ihre virtuos gezeichneten Figuren genießen, denn sie erzählt zeitlose Geschichten um Eifersucht und Liebe neu. Ob die Handlung gerade auf einem überfüllten Flughafen, bei einem Meisterseminar für Kammermusik, in einem Eigenheim oder auf einer Baustelle stattfindet - die Schauplätze stehen dem Leser stets klar und detailgetreu vor Augen, und selbst die wahnsinnigsten Taten der Personen in dem Buch sind menschlich nachvollziehbar. So ergibt sich eine packende und glaubwürdige Geschichte mit Tiefgang, die immer wieder überrascht und noch lange in mir nachschwang.
Das Buch hat alle Qualitäten, ein Klassiker zu werden, und ich empfehle es für die Hausbibliothek. Es ist etwas für den Leserausch - ich las es in einem Zug durch, weil es so spannend ist und fing es dann gleich noch einmal von vorne an, um die vielen schönen Details genießen zu können.
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am 13. April 2012
Eine etwas andere Liebesgeschichte, mit sehr interessanten Charakterstudien. Die Hauptpersonen kommen einem jedoch nicht sehr nah.
Der Stil allerdings liegt mir nicht so, ich finde diese ineinander geschachtelten Episoden etwas schwerfällig, die Schilderungen langatmig und oft in nebensächlichen Dingen verhaftend.
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am 16. Juli 2012
"eine merkwürdig gute Einspielung, wer es danach noch geschafft hat diesen hundsgemeinen Rhythmus, dieses bösartige Tempo diese nicht zu rechtfertigende Verzückung des Mädchenmords...." Danach veröffentlichte er seine erste Kritik.

Der Ich-Erzähler trifft im Flughafen Schipol, unterwegs zu einem Meisterkurs in Bordeaux, auf den Musikkritiker Mijnheer van Vlooten, der ihm während des Flugs über seine grosse Liebe erzählt deretwegen er nun blind ist. Als Sie ihn unangekündigt verlassen hatte wollte er sich das Leben nehmen aber der Schuss verfehlte.
In Bordeaux macht er die Bekanntschaft der Geigerin Suzanna de Flier. Als er sie im Janacek-Streichquartett den Part der ersten Geige spielen hört verliebt er sich in sie, sie heiraten. Sie gebiert ihm einen Sohn. Wegen Abwesenheiten aufgrund ihrer Laufbahn als Musikerin steigert der blinde Marius van Vlooten seine rasende Eifersucht ins Uferlose. Da er sie zu verlieren scheint will er sie töten. Fast hätte der Plan geklappt.

Sie versöhnen sich aber Susanne Flier kommt bei einem Flugzeugunglück ums Leben. Im Nachruf trauern um sie Marius van Vlooten, Benno, Beatrijs und Lidwien.
Einst träumte der Erzähler Musik sei etwas Schreckliches und Eugène Lehner hatte zu Suzanne Flier gesagt 'Don't play notes, just humanize them.' - "spiel nicht, lebe Musik". Worte, schön, schrecklich, prophetisch. Von der Verliebtheit einer Frau hatte dieses Streichquartett gehandelt, von der Eifersucht ihres Mannes. Als erste Geigerin hatte sie nicht einfach einen Part der Kreutzersonate gespielt sondern ihr vom Schicksal zugewiesene Geschichte. An jenem Abend war sie weit offen dafür und van Vlooten ist ihr dahin gefolgt.

Adagio sostenuto - Presto, Andante con variazioni und ein Presto, bei dem die entstandene Ruhe jäh unterbrochen wird. Ein krachender A-Dur-Akkord und ein rasendes feuriges Finale.........

Keine Frage, das ist unverzichtbare Lektüre.
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Wieder einmal überrascht Margriet de Moor mit einer ungewöhnlichen Erzählperspektive. Die Geschichte wird in drei Gesprächen zwischen dem Ich-Erzähler und der männlichen Hauptperson (Marius van Vlooten), die sie auf Flugreisen, auf denen sie sich zufällig (über 2 Jahrzehnte verteilt) treffen, führen.

In diesen Gesprächen wird die Leidens- und Liebesgeschichte um einen schwierigen Mann (Marius van Vlooten) erzählt, der in der Jugend eine unglückliche Liebe erfahren hat und wahrscheinlich eher impulsiv, auf jeden Fall aber konsequent und tragisch darauf reagiert. Später erlebt er eine neue Liebe, um die und dessen Verlauf es in diesem Buch vor allem geht. Sie lehnt sich an die gleichnamige Geschichte von Tolstoi (1889), die von Janacek 1923 mit dem gleichnamigen Streichquartett so eindringlich in Noten umgesetzt wurde.

Und da ist die ehemalige Musikstudentin de Moor wieder bei ihren Lieblingsthemen, der Musik und der ach so facettenreichen Welt der Liebe. De Moor ist bekannt geworden durch "Erst weiß, dann grau, dann blau" ihren ersten Welterfolg oder auch durch das ausgesprochen ergreifende "Sturmflut". Die vorliegende fast 150 Seiten umfassende Hommage an die Geschichte (Tolstoi) und deren musikalische Interpretation (Janacek) stellt erneut ein feinsinniges Tasten nach der Natur der Liebe dar.

Exzellent geschriebenes/komponiertes, elegant erzähltes kleines Meisterwerk.
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am 23. Oktober 2004
Die Geschichte, die am Anfang eher undurchsichtig daher kommt, entpuppt sich bald als spannende Liebesgeschichte. Nicht "Junger Prinz verliebt sich in Prinzessin....." sondern eher eine aus dem wirklichen (Musiker-)Leben. Der Autor in der Rolle des neutralen Zuschauers schildert eine Romanze, Ehe, Trennung ..., die auch bei Nachbars passieren könnte. Die Spannung der Erzählung ist sehr subtil aber wirkungsvoll und die überraschenden Wendungen, die die Beziehungen nehmen sehr lesenswert. Wer etwas für klassische Musik übrig hat, wird das Buch noch mehr genießen. Sehr empfehlenswert!
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am 17. August 2002
Margriet de Moor hat Tolstois KREUTZERSONATE, die auch von Janacek vertont wurde, in unsere Zeit transferiert.
In wohltemperierten Tönen bringt sie uns die Geschichte einer Liebe, einer Ehe, die schließlich zur Tragödie wird, näher.
Eine Tragödie, die durch die unbegründete Eifersucht des älteren, erblindeten Mannes gegenüber seiner jungen, wunderschönen und begabten Frau, das Leben einer Familie zerstört. Er quält seine Frau und sich selbst bis er beginnt Mordpläne zu schmieden .....
Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen und De Moors Sprache sehr genossen - und doch hat es mich letztendlich ein wenig ratlos zurück gelassen.
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am 26. Januar 2013
Dieses Buch lesen wir in unserem nächsten Kurs- Literatur. Die Bestellung und Auslieferung lief ohne Probleme, es kam pünktlich und unversehrt an. Ich finde es praktisch gebrauchte Bücher zu bestellen, bisher waren alle in Ordnung.
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am 12. Juni 2013
hallo ihr nager, liebe leseratten,

mal schnell einem klassiker den titel geklaut, was dazugesponnen und schon ist es ein meisterwerk?
um das ganze abzurunden nimmt man noch seine geschichte und häkelt was "eigenes draus".
dann noch ein autorenname mit einem adelstitelchen, das verkauft sich immer gut. eben so gut wie gutenberg.
nun ja was früher mal wohl gepflegte literatur war, ist heute abklatsch von möchtegernklassikern.

fehlte nur noch so ein schmutziges flutopfer mit seinen feuchtgebieten. nur ohne die "öffendlich-rechtlichen", die fleißig die stinkende, schlüpfrige trommel schlugen, hätte kein mensch den gedruckten geistigen verfall gekauft. aber dafür ist es ja eine zwangsabgabe.
an eine fanny hill oder lady chatterley kommt so ein machwerk sowieso nicht ran. es rutscht im eigenen schleim ab, in die belanglosigkeit.

das zeigt der gebrauchtpreis für den man sie jetzt versucht krampfhaft los zu werden. der versand ist immer noch teurer als das gedruckte, hätte ich doch beinahe buch dazu gesagt, und büchersendung kostet nur 1,65€, sagt das nicht alles?

ich bitte euch entscheidet euch lieber für das original, als die kopie.
mich beeindruckte die tiefe moral von lew tolstoj zu tiefst. immerhin schrieb er seine kreuzersonate gegen 1900, noch ehe die suffragetten ihren schweren kampf begonnen.
verzichtet auf soche kopierkundigen und kauft euch lieber schön in leder oder leinen gebundene mit lesezebändchen versehene orginal-klassiker, statt in papierdeckel geklebte gutenberschrifen. die hören sich erst mal wichtig an, mit titel und so, sind aber nur kopiert - eben orginal gutenberg.

gebraucht ist keine schande. erstens ist ein buch ein extrem haptisches produkt und der orginalinhalt kann auch nicht schaden. mir kommt dieses geklebte papier mit klebrigem inhalt nicht in den bücherschrank. lasst euch nicht von ähnlichkeiten verdummen. original ist original und ein altes gepflegtes buch darf auch 10x gelesen sein, das ist er eine auszeichnung.
und glaubt den berichten der zeitung eben soviel, wie deren wahl popaganda. ihre einschätzungen halten nicht bis zur nächsten zeitungsausgabe.
früher saßen die autoren teils jahre über ein gutes buch und heute im zeitalter der textbausteine werden schnell mal zwei oder drei im jahr geschrieben.
das sollte doch zu denken geben.
mfg der
gebundene buchrücken
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