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Kundenrezensionen

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Format: Taschenbuch|Ändern
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am 15. Februar 2012
ein klasse Buch!!!
Düffel beschreibt hier, wie aus einem Sprintschwimmer und Kurzstreckenschwimmer ein Langstreckenschwimmer und Freiwasserschwimmer wird. Eingepackt ist das ganze in die Träume des kranken Schwimmers, der eine Weile lang gehindert ist, schwimmen zu gehen und seine Vorfreude und seine Pläne wieder in's Wasser zu kommen beschreibt. Auch der Ansatz einer Liebesgeschichte mit einer Schwimmerin ist zu lesen.

Kann dieses Buch nur allen Wasserfans empfehlen. Besitze es selber öfter und verleihe es ständig an befreundete Sportler.

Claudia Markwardt
[...] (2005)
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„Schwimmen war für mich nie eine Frage der Superlative oder Höchstleistungen, die zu erreichen man sich in den Kopf gesetzt hat. Es war eine Frage von Ruhe oder Unruhe“, schreibt der Theatermacher und Schriftsteller John von Düffel in seinem Buch „Schwimmen“ (16). Was von Düffel scheinbar beiläufig über das Schwimmen zu schreiben scheint, während der Lektüre bekommt es einen existentiellen Charakter. Denn auf den 112 Seiten des Buchs beschreibt von Düffel auf eindrucksvolle Weise die subjektive Bedeutung der Bewegung im Wasser für ihn. Es wird deutlich, wie intensiv die Freundschaft mit dem Wasser einen einzelnen Menschen prägen kann.

Eine weitere Kostprobe: „Ich spüre die Anziehung des Wassers und das Staunen, das uns dieses wechselvolle Element Tag für Tag abnötigt, denn es ist seine Eigenart, sich zu verwandeln, sobald man es auch nur annähernd zu fassen bekommen will. Das gilt für den Schwimmer, der unzählige Bahnen im Wasser geschwommen ist und doch immer wieder von vorne beginnt.“ (44)

John von Düffel ist in seinen jungen Jahren Wettkampfschwimmer gewesen. Er hat zu jenen jungen Menschen gehört, denen neben der Schule das Kachelzählen ein zentraler Lebensinhalt gewesen ist. So leidenschaftlich er wahrscheinlich seinen athletischen Körper durch die Wellen bewegt hat, so engagiert präsentiert er sich als Autor. Mit Begeisterung liest man das Buch „Schwimmen“, wenn man selber eine besondere Beziehung zu dieser Sportart hat. Er nimmt den Leser nicht nur mit in seine Vergangenheit. Er hält dem Leser quasi einen Spiegel vor, gibt ihm die Möglichkeit, selber über das Schwimmen und die Beziehung zum Wasser nachzusinnen.

Wer Wettkampfschwimmer im Wasserbecken beobachtet, fragt sich schnell, was die Faszination ausmacht. Liest man die feinen Nuancen des Buchs „Schwimmen“, so wird nachvollziehbar, dass es beispielsweise ein Hang zum Einsamen und Eigenbrötlerischen zu sein scheint. Es scheint eine gewisse Affinität zum Fatalistischen zu sein, was John von Düffel ausdrückt: „Wer krault, bewegt sich in einer anderen Welt, er liefert sich dem Wasser auf Gnade oder Ungnade aus.“ (51) Immer wieder scheinen diese einsamen Momente auf. Von Düffel berichtet über eine Sprachlosigkeit, die er selber erleben musste, wenn Teenagerinnen die Nähe zu ihm gesucht haben.

Von Düffel hat keine Schwierigkeiten, autobiographische Notizen dem Leser preiszugeben. So berichtet er von seiner Lebenszeit in Basel und Bonn. Er erzählt über eine Zeit, in der er in Amerika gelebt hat. Seine Art des Erzählens hat etwas Erfrischendes und Mitnehmendes. Der Leser fühlt sich irgendwie wie in einer Plauderei mit einem alten Freund, mit dem es eine ganze Menge zu erzählen gibt.

Das Buch „Schwimmen“ ist das Zeugnis einer persönlichen Distanzierung zu dieser Welt, eines geheimnisvollen Entrückens von der Gegenwart, vielleicht auch eines Sich-Ertragens in einem Hier und Jetzt. Denn zum Schluss offenbart von Düffel, dass er auch bei seinem Einstieg in die Theaterwelt sich und alles um ihn herum vergessen hat. Eine Fähigkeit, die es selten zu geben scheint. Er beschreibt eine Fähigkeit von Schwimmern, die gesellschaftlich auch vergessen zu sein scheint: „Sie (die Trainer, der Rezensent) trieben uns mit aller Schonungslosigkeit auf diesen Endpunkt zu, sie waren Meister unserer Qual im Ringen mit dem Ende, verbündeten sich mit seiner Unerbittlichkeit und straften jede Schwäche, jede Abschweifung in Ohnmacht und Angst. Doch sie wußten, dass sie uns nicht mehr erreichen konnten, sobald wir das Ende besiegt hatten.“ (85)
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am 28. Januar 2009
Erhofft hatte ich mir eine angenehm zu lesende Erzählung über das Element Wasser, ein Abtauchen in andere (ent-spannende) Sphäre - leider folgt hier eine kränkelnd fiebernde Schilderung (Alpträume und aufreibende Gedanken) der nächsten.
Ist also keine besonders erfreuliche und nett zu lesenden Darstellung des Schwimmens..
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am 18. Februar 2005
Dieses Buch faszinierte mich sehr. Der Autor scheint sich seine eigenen Maßstäbe gesetzt zu haben. Die "Geschichte" wird auktioral in sequentieller Narration erzählt. Es wird auf einen durchgängigen Spannungsbogen verzichtet .... vielmehr scheint der sprachliche Fluss, die Semantik priorisiert worden zu sein und das ist ausgezeichnet gelungen ! Für jeden zu empfehlen, der mal den Mainstream verlesen ä verlassen möchte und sich an der Sprache laben kann..... also nichts für Mitschwimmer !
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am 18. Januar 2013
Ein Geschenk in letzter Minute - alles hat gut geklappt und das Buch kam trotz später Bestellung schnell und rechtzeitig an.
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