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TOP 500 REZENSENTam 30. September 2012
Deutschlands größtformatiger Schauspieler hat eine Attacke gegen den Kulturbetrieb geritten, die es in sich hat. Ohne Rücksicht auf etwaige Empfindlichkeiten seiner Adressaten (von denen der eine oder andere wohl nicht mehr mit ihm zusammenarbeiten wird, sofern sich das nicht schon vorher erledigt hatte) und ohne Rücksicht auf sich selbst (an seinen autoerotischen Gepflogenheiten lässt er uns teilhaben, dass beim Umblättern die Seiten aneinander kleben) schreibt er sich sein Leiden an der Kunst und an den Unzulänglichkeiten seiner Mitmenschen vom Leib. Beim Zerlegen seiner Opfer liegt ihm die Axt besser in der Hand als das Florett – die therapeutische Wirkung des Holzhackens ist ja hinlänglich bekannt.

Ein wenig verwirrt war ich an der Stelle, wo er in Baden-Baden beim Thailänder sitzt, angewidert vom Anblick der Wohlstandsbürger in ihren dicken Autos mit dem „Scheiß BB“ auf dem Nummernschild. Ist das Freiheit der Kunst, oder war er vielleicht doch in Böblingen, oder hatte er beim Thailänder etwas konsumiert, was seine Sinne getrübt hat? Es sind wohl nicht nur die Zeitungen, die heutzutage unter Einsparungen am Lektorat zu leiden haben.

Trotzdem ist Verfluchtes Fleisch eine notwendige Ergänzung zum deutschen Feuilleton für alle, die einmal hinter die Kulissen des Theaters und tief in die Seele eines seiner bedeutendsten Vertreter schauen wollen. Leider sind das viel zu wenige, wenn man das aus der Anzahl der Rezensionen über 10 Jahre nach dem Erscheinen schließen kann.
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Der Schauspieler Sepp Bierbichler schlägt in seinem unterhaltsamen Buch (das er aus Rache geschrieben hat, wie er selber sagt) wirklich gegen alle, gesellschaftlich und politisch. Und man kann das Buch kaum einordnen _die Geschichten ändern sich ständig.

Daß er auch heute noch ein politischer Künstler ist, sieht man bei den aktuellen Vorstellungen von "Die Katze auf dem heißen Blechdach" an der Schaubühne Berlin (er spielt den Big Daddy): dort sagt er gelegentlich recht deutlich seine Meinung zu aktuellen Themen (zuletzt zu der Sache Christian Klar und Bundespräsident (2007) !). Ein radikaler Künstler mit eigenen Regeln ist Bierbichler sowieso. Vergißt er im Theater manchmal den starr vorgefaßten Text, dann improvisiert er. Eine Souffleuse braucht er nicht, wie ich selbst bereits desöfteren beobachten konnte. Ein Teil seines Buches wirkt auch wie eine Impovisation - im positiven Sinne. Manchmal kommt er arg ins philosophieren in "Verfluchtes Fleisch", wird fast weinerlich. Die kleinen Anekdoten aus seinen Schauspielerleben sind amüsant und teilweise bitter böse. Schlingensief und Zadek sind zwei, die er mag; das kommt allerdings nicht zu oft vor.

Ein Nachtrag zur KATZE AUF DEM HEIßEN BLECHDACH: ich habe diese Aufführung ca. 6 - 7 mal gesehen, nur wegen Bierbichler und seinen unterschiedlichen Improvisationen. Kein Abend war gleich. Geschimpft hat er da, zur Freude des Publikums, auf die aktuelle Politik und die Wirtschaft und die CSU. Das hat den Berlinern gefallen. Jetzt, 2011, läuft dieses Stück leider nicht mehr. Im Theater ist ein Bierbichler einfach nicht zu ersetzen.
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am 11. Februar 2017
Absolut lesenswert. Ein sehr persönliches Buch über die Welt, das Leben, die Liebe und das Älterwerden. Was für ein Vergnügen, Bierbichlers kluge Granteleien zu lesen und seinem schonungslosen Blick auf auf Zeit und Zeitgenossen zu folgen.
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am 28. November 2011
Ja, ja, man könnte fast meinen, dass es morgen zu Ende ist.
Oder besser, dass es bereits vorgestern gewesen sein könnte.
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